MaddyAlte Bekannte

Dass mein Leben nur ein fragiles Konstrukt ist und schon bald zusammenbrechen wird, ahne ich noch nicht als ich den Supermarkt betrete.

Der Eingangsbereich riecht unangenehm nach Bier, gewischten Fußböden und Gemüse. Aufdringlich bläst mir die Klimaanlage trockene Luft ins Gesicht. Ich schnappe mir einen Einkaufskorb und ziehe die von meiner Freundin geschriebene Liste aus der Jackentasche. Langsam beginne ich die Gänge abzulaufen, um alles zu besorgen. Der Markt sowie die Auswahl ist riesig wodurch ich das Meiste nicht direkt finde und etwas orientierungslos umherirre. Leise quietschen meine Schuhe auf dem glänzenden Linoleum, während ich durch die Gänge trotte. Der Tag war anstrengend und ich will nach Hause. Seit ich vor einigen Wochen überraschend meinen Job verloren habe, quäle ich mich regelmäßig durch Vorstellungsgespräche, genau wie heute. Leider ohne Erfolg. Durch die Arbeitslosigkeit gehört das Einkaufen nun zu den spannenderen Ereignissen meiner täglichen Routine. Haben die schon wieder umgeräumt? Jedes Mal suche ich irgendwas. Heute das Mandelmehl für meine Freundin. Ich laufe das Regal mit den Mehlprodukten nun zum wiederholten Mal ab und natürlich ist kein Mitarbeiter in der Nähe, den ich fragen kann. Ich stelle den Korb ab und schaue mir jedes Regalfach einzeln an. Kokosmehl, Hanfmehl, Kichererbsenmehl, ich bin erstaunt was es alles gibt. Gerade als ich mich bücken will, klingelt mein Telefon. Ich greife in die Innentasche und hole das Smartphone heraus. Verwundert schaue ich auf das dunkle Display, kein Anruf. Das Klingeln kommt aus meiner unmittelbaren Umgebung. Etwas verwirrt schaue ich mich nach allen Seiten um, niemand da. Ich versuche das Geräusch zu lokalisieren und finde dabei – ganz versteckt – das Mandelmehl. Der Klingelton verstummt. Stolz nehme ich die Packung aus dem Regal und entdecke ein Telefon dahinter, das Display leuchtet noch kurz und geht schließlich aus. Ich lege das Mehl in den Korb am Boden und greife nach dem Handy. Wieder schaue ich mich nach allen Seiten um, wobei ich mir etwas paranoid vorkomme. Das Gerät sieht ziemlich mitgenommen aus, die Ecken weisen Stoßstellen auf und das komplette Gehäuse ist sichtbar zerkratzt. Ich drücke eine Taste an der Seite und plötzlich blicke ich mir selbst entgegen. Vor Überraschung lasse ich das Smartphone fallen. Was zur Hölle? Um das Telefon wieder aufzuheben bücke ich mich umständlich, weil ich unter das Regal greifen muss. Mit zittrigen Fingern belebe ich das Display erneut und tatsächlich ist als Hintergrund ein Foto von mir zusehen. Keine Ahnung wie lange ich auf den Monitor starrend im Gang stand, das Fluchen einer älteren Dame holt mich auf jeden Fall in die Gegenwart zurück. Schnell stecke ich das Handy ein und beende meinen Einkauf.

Zuhause angekommen verstaue ich rasch die Lebensmittel. Lena kommt erst in zwei Stunden, also habe ich genügend Zeit mir das Telefon vorzunehmen. Aufgeregt laufe ich zur Garderobe im Flur und fische das Gerät aus der Tasche. Ich setzte mich an den Schreibtisch im Wohnzimmer und lege das Telefon wie einen fremdartigen Gegenstand vor mich hin. Warum ist ein Foto von mir als Hintergrund gespeichert? Warum lag es im Regal? Warum hat es denselben Klingelton wie mein Telefon? Ok, das ist ein häufiger Ton, also nicht so merkwürdig. Versuche ich mich zu beruhigen. Aber warum hat es genau in dem Augenblick geklingelt, als ich vor dem Regal stand? Zufall? Nein, das glaube ich nicht. Vorsichtig nehme ich das Smartphone wieder in die Hand und drücke den Knopf für das Display. Es ist seltsam, das Foto erneut zusehen. Wann ist das aufgenommen worden? Ich will Antworten und streife über die glatte Oberfläche. Natürlich wird nun ein vierstelliger Code verlangt. Scheiße. Ich gebe willkürliche Zahlenfolgen ein, ohne Erfolg. Nach einer halben Stunde bin ich keinen Schritt weiter und versuche es nun mit vier Mal die Null. Wieder nichts. Da ich kein besonders geduldiger Mensch bin werde ich immer frustrierter. Tief durchatmen, nicht ausflippen. Neuer Versuch. Ich überlege kurz und gebe dann eins, zwei, drei, vier ein. Pin falsch, lese ich zum zigsten Male. Aus Gewohnheit tippe ich dreiundzwanzig, null, sieben ein, meinen Geburtstag und plötzlich ist das Gerät entsperrt. Was zur Hölle? An einen Zufall glaube ich jetzt überhaupt nicht mehr. Nervös tippe ich auf das Menü und öffne schließlich die Galerie. Nur ein Ordner wird angezeigt und der trägt den Namen: Robert. Meinen Namen. Meine Hände zittern unkontrolliert und ich fange an zu schwitzen. Wackelig drücke ich auf den Ordner, ich muss mehrfach tippen bis endlich etwas passiert. Es gibt tausende Fotos und fast alle zeigen mich. Langsam scrolle ich vorwärts und sehe mich, wie ich an der Kasse stehe, wie ich das Haus verlasse, im Fitnessstudio, beim Auto waschen oder auf dem Weg zum Zahnarzt. Es gibt auch Fotos zusammen mit Lena oder anderen Freunden. Die Bilder werden immer älter, reichen sogar Jahre zurück. Meine Hände sind eiskalt und mein Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Ich scrolle und scrolle, doch es folgen immer weitere Fotos von mir. Inzwischen reichen die Bilder gut zehn Jahre zurück. Mein Herz schlägt wild und ich friere. Abrupt ändern sich die Aufnahmen und unerwartet lächelt mir ein anderes Gesicht entgegen. Vor Schreck schmeiße ich das Gerät entsetzt von mir und vergesse zu atmen. Stifte fallen vom Tisch und ein Ordner kippt um, dann herrscht Stille. Hektisch ziehe ich die Luft in meine Lungen und beuge mich vornüber um gegen die aufsteigende Panik anzukämpfen. Mein ganzer Leib krampft und ich keuche. Erinnerungen überwältigen mich, alte Erinnerungen. Kann das sein? Wie ist das möglich? Was hat das zu bedeuten? Gerade als ich wieder nach dem Telefon greifen möchte, höre ich den Schlüssel im Schloss. Aufgescheucht packe ich das Gerät, werfe es in die Schreibtischschublade und drücke diese etwas zu kräftig zu. Lena steht im Türrahmen und schaut mich verwirrt an. „Alles in Ordnung?“ Ihr Blick bleibt verwundert an der Schublade kleben. „Ja. Sorry…. ich habe mich nur erschrocken. Und das hat leider der Tisch zu spüren bekommen“, versuche ich mich an einer Lüge und lächle etwas zu stark. „Da hast du ja Glück, dass der Tisch sich nicht wehren kann“, erwidert sie amüsiert, kommt auf mich zu und küsst mich.

Mitten in der Nacht werde ich durch ein Geräusch geweckt. Ich drehe mich um und greife ins Leere. Lena liegt nicht im Bett. Ich döse wieder weg. Als ich abermals durch ein Knarren aufwache und Lena noch nicht wieder im Bett liegt, erhebe ich mich schwerfällig. „Lena?“, frage ich leise in die Wohnung hinein. Schlaftrunken schleiche ich durch den Flur und entdecke sie schließlich im Wohnzimmer auf der Couch, ihr Gesicht ist gespenstig beleuchtet. „Wessen Telefon ist das?“, fragt sie anklagend. Ich begreife nicht sofort, was sie von mir will und setzte mich träge daneben. Lena sieht mich durch die Dunkelheit hindurch fixierend an und schwenkt dabei fragend das Handy. Wie in Trance folge ich mit den Augen dem Gerät und stehe immer noch voll auf dem Schlauch. „Ich habe dich etwas gefragt. Wessen Telefon ist das? Und warum hast du es versteckt?“, fragt Lena jetzt etwas dringlicher. Plötzlich bin ich hellwach und starre das leuchtende Etwas in ihrer Hand an. Scheiße! „Warum durchsuchst du, mitten in der Nacht, heimlich meine verdammten Sachen?“, versuche ich das Gespräch rumzureißen. „Bitte? Das Ding hat eine Ewigkeit geklingelt und du hast seelenruhig weitergeschlafen. Entschuldige, dass mich das genervt hat und ich dem schrecklichen Gebimmel auf den Grund gegangen bin!“, erwidert sie sauer, steht auf und lässt das Smartphone in meinen Schoß fallen. „Hä, was? Ich habe nichts gehört“, blaffe ich. „Ja, das habe ich gemerkt. Aber nochmal, wem gehört das Ding und warum hast DU es? Denn das ist NICHT deines!“ Darauf fällt mir auf die Schnelle keine Lüge ein, also schweige ich. Lena sieht noch einen Augenblick auf mich herab und geht schließlich frustriert zurück ins Bett. Ich bleibe wie angewurzelt im Wohnzimmer. Ich brauche eine Erklärung. Lena und ich sind erst seit kurzem zusammen und es läuft gut. So gut, dass sie bereits einen Schlüssel besitzt. Das will ich nicht gefährden, denn im Moment läuft in meinen Leben schon zu viel anderes schief. Also brauche ich eine glaubwürdige Geschichte. Grübelnd bleibe ich noch eine Weile sitzen. Schließlich gehe ich zurück ins Schlafzimmer und lege mich neben meine bereits wieder schlafende Freundin.

Der nächste Morgen ist angespannt. Das Telefon liegt anklagend auf dem Esstisch. Ich bin nervös. Egal welche Storys ich mir ausgedacht habe, sie wirkten alle unglaubwürdig. Lena ignoriert mich und erwartet eine Erklärung, während sie zaghaft an dem Brötchen knabbert. Ich atme einmal schwerfällig und erzähle ihr schließlich – mehr oder weniger – die Wahrheit. Sie hört aufmerksam zu und nickt einige Male ungläubig. Am Ende will sie die Galerie sehen. Nur widerwillig reiche ich ihr das Telefon. Mit großen Augen begutachtet sie die Daten, ihr Gesicht hat harte Züge angenommen und wirkt konzentriert. Als sie fertig ist, sitzt sie eine Weile schweigend da und schaut besorgt auf das Telefon. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, das ist verrückt. Der Code, der Klingelton, der Fundort sind doch kein Zufall. Außerdem die ganzen Fotos…auf einigen bin sogar ich. Es ist krank, wie alt manche davon sind! Jemand verfolgt dich und das schon eine ganze Weile, du musst zur Polizei gehen! Ich meine, was soll dir das sagen, was bezweckt die Person damit? Und wer ist die junge Frau auf den alten Fotos?“, sprudelt es schließlich aus Lena heraus. Meine Hände sind feucht und als sie die junge Frau erwähnt beginnt mein Herz zu rasen. Ich rutsche unruhig auf meinem Stuhl hin und her. „Keine Ahnung“, ist alles was ich hervorbringe. „Wir müssen zur Polizei gehen“, wiederholt sie. „Und was dann? Wir wissen nicht wem das Telefon gehört oder warum ich es finden sollte. Was sollen die Bullen da machen?“, blöke ich aufgebracht. Lena weicht ein Stück zurück und sieht mich ängstlich an. Dieser Blick und vor allem die Augen lösen etwas in mir aus, ruckartig stehe ich auf und stürme ins Badezimmer. Schwer keuchend beuge ich mich über das Waschbecken und spritze mir kaltes Wasser ins Gesicht. Ich bin erregt. Nach einiger Zeit klopft es an der Tür, ich reagiere nicht. Gedämpft nehme ich Geräusche in der Wohnung wahr, dann ist es ruhig. Als ich das Badezimmer verlasse, ist Lena bereits gegangen.

Am nächsten Tag ziehe ich alle Fotos auf den Computer um sie eingehender studieren zu können. An viele der eingefangenen Situationen erinnere ich mich. Ich krame gedanklich in der Vergangenheit, um Auffälligkeiten zu erkennen. Doch egal wie lange ich die Fotos anstarre und meine Gedanken kreisen lasse, ich entdecke einfach nichts Ungewöhnliches. Wie konnte mich jemand solange unbemerkt verfolgen? Ich klicke weiter zu der jungen Frau, ein Schauer läuft mir den Rücken runter, ich habe Gänsehaut. Das ist alles so lange her. Ich bin damals für einen Neuanfang extra nach Berlin gezogen und nun das.Wieso jetzt? Kurzerhand entschließe ich mich die Fotos auf dem Handy zu beseitigen. Ein kurzer Zweifel lässt mich innehalten, doch dann nehme ich das Telefon zur Hand, markiere alles, drücke auf „Delete“ und formatiere den Speicher im Gerät. Ein Hochgefühl stellt sich ein. Aufgekratzt laufe ich zur Spüle in der Küche und hole darunter einen Hammer hervor. Ich schnappe mir das Telefon und lege es auf ein Schneidebrett auf der Arbeitsplatte in der Küche. Der Hammer saust nieder und ich schlage immer wieder auf das Gerät ein. Plastik zerspringt, Teile des Displays fliegen wild durch die Luft und ich schreie: „Fick Dich! Fick Dich! Fiiiiiick Diiiicch!“ Etwas berührt mich sanft an der Schulter, erschrocken fahre ich mit dem Hammer in der Hand herum und schlage fast auf Lena ein. Diese weicht panisch zurück und reißt bereits schützend die Hände in die Höhe. Ich lasse den Hammer fallen, worauf dieser ein Stück aus dem Laminat bricht und falle erschöpft auf die Knie. Lena hebt den Hammer vorsichtig auf und bleibt damit einen kurzen Moment drohend über mir stehen. Wir blicken uns abwartend an, dann legt sie den Hammer behutsam zur Seite und beugt sich zu mir nach unten. „Sag mir, was hier vor sich geht. So kenne ich dich überhaupt nicht. Wo kommt die ganze Wut her, warum flippst du so aus und weswegen? Du bist so….anders“, flüstert sie und sieht mich durchdringend an. Soll mein Leben an dieser Stelle zerbrechen? Die ganzen Jahre Selbstoptimierung umsonst gewesen sein? Ich habe mich so sehr zusammen gerissen und versucht diesen Teil meiner Selbst zu unterdrücken, wegzusperren. Doch die Wut ist so beflügelnd, so befreiend. Meine Sinne sind geschärft und ich rieche Lenas betörendes Parfüm. Normalerweise trägt sie einen leichteren Duft, dieser ist neu und doch vertraut. Sie blickt mich seltsam herausfordernd an, steht dann langsam auf und reicht mir die Hand. Wir umarmen uns, unbeholfen drückt sie sich an mich, ich kann sie mit jeder Faser meines Körpers spüren und riechen. „Wir überlegen uns etwas. Wenn du nicht zur Polizei willst ist das in Ordnung. Beweise gibt es jetzt sowieso keine mehr“, sagt sie, löst sich von mir und schaut auf das Telefonmassaker um uns. Eine merkwürdige Neugierde liegt in ihrem Blick. Was sie wohl gerade denkt? Weiß sie vielleicht mehr als sie zugibt, mehr als gut wäre? Misstrauisch starre ich ihr schönes und doch unscheinbares Seitenprofil an. Die kurzen braunen Haare und die viel zu große Brille, machen sie attraktiv, nur nicht auf den ersten Blick. Sie lächelt mich aufmunternd an. Ich lächle zurück.

Es vergingen ein paar Tage in gewohnter Routine, fast als wäre alles normal. Bis heute ein unfrankierter Umschlag in meinem Briefkasten landete. Weil ich dem Umschlag keine große Aufmerksamkeit schenkte, öffnete ich ihn unbedachterweise während Lenas Anwesenheit. Der Inhalt war ein grünes, blutverschmiertes Unterhöschen mit Riss an der Seite und ein Foto von der Frau aus meiner Vergangenheit. Wie gut ich diesen Slip kenne. Das alles zusammen war bereits explosiv genug, um die Situation aufzuladen. Richtig schlimm wurde es aber erst, als mich Lena dabei erwischte wie ich an dem kleinen Stück Seide roch. Keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe, wahrscheinlich nichts. Nun befinde ich mich in einem Tornado aus entsetzten und zugleich angeekelten Vorwürfen. Lena läuft wütend mit dem Umschlag auf und ab. „Verdammt Robert, was sollte das? Oh Gott…bist du pervers? Das ist doch nicht normal! Du widerst mich an. Du hast es genossen, das konnte ich sehen. Was für ein Mensch tut so etwas? An dem Slip ist Blut, weiß der Geier ob das echt ist oder nicht, geschweige denn wo das eventuell herkommt. Mir ist schlecht. Ich muss hier weg, weg von dir.“ Lena läuft hektisch in den Flur und zieht sich die Schuhe an. „Bitte geh nicht“, setzte ich an. „Ich weiß auch nicht welche Sicherung da bei mir durchgebrannt ist, ich kann es nicht erklären. Glaube mir, sowas mache ich sonst nicht! Keine Ahnung, was im Moment mit mir los ist. Die meisten meiner Freunde sprechen nicht mehr mit mir, ich bin arbeitslos und diese bescheuerte Klage wegen Sachbeschädigung….ich weiß doch auch nicht. Und jetzt dieser ganze Scheiß. Ich werde langsam verrückt. Irgendwer hat es auf mich abgesehen“, versuche ich sie zu beschwichtigen und mir die Sache selber zu verkaufen. Lena hält beim Jacke anziehen, mitten in der Bewegung, inne und blickt mich besorgt an. „Tut mir leid, aber ich kann das nicht. Ich bin nicht hier um deine Probleme zu lösen. Diese ganze Sache ist einfach zu verrückt und du bist so….seltsam. Damit kann ich nicht umgehen. Und schiebe die Schuld nicht auf andere! Du wurdest gefeuert, weil du geklaut hast und dann hast du aus Rache den Wagen deines Chefs zerkratzt. Noch so eine seltsame Nummer! Deine Freunde sprechen nicht mehr mit dir, weil du mobbingartig die neue Freundin von deinem – wohlbemerkt – besten Freund angegangen bist. Die fiesen Fotos in der Gruppe waren dann zu viel. An all dem bist nur du alleine schuld. Und keine Ahnung was ich von dem Telefon und den Brief halten soll. Sorry, aber das wird mir gerade echt zu viel.“ Sie geht zur Tür. „Aber das versuche ich dir doch zu sagen, nichts von all dem habe ich getan. Gar nichts!“, rechtfertige ich mich aufgebracht. „Robert, ganz ehrlich? Das ist doch Schwachsinn.“ Lena schüttelt traurig den Kopf und verlässt die Wohnung. Wütend schlage ich gegen die Wand, meine Hand blutet.

In den darauffolgenden Tagen kamen noch weitere solcher Briefe. Lena reagierte nicht auf meine Anrufe oder Nachrichten, was mich ziemlich frustrierte. Irgendwann rief mich außerdem ständig eine unbekannte Nummer an und hinterließ Schreie oder Stille auf meiner Mailbox. Auch mein Postfach quoll über, mit Nachrichten von einem mir unbekannten Absender , wo ich als Anhang immer dasselbe Foto bekam. Inzwischen träume ich fast täglich von der jungen Frau mit den langen blonden Haaren und dem charismatischen Lächeln. Maria, das schüchterne Mädchen aus dem Nachbardorf. Ihr Gesicht wirkt immer noch so unnatürlich präsent und allgegenwärtig. Eigentlich kannte ich sie nicht und bis auf diese eine Nacht hatte wir nichts miteinander zu tun. Morgens, wenn ich aufwache, weiß ich oft nicht ob es ein Traum oder eine Erinnerung war. Daher habe ich mein Telefon ausgestellt, auch meine Mails prüfe ich fast gar nicht mehr und unfrankierte Post landet direkt im Müll. Meine Wohnung ist mittlerweile ein Saustall, es müffelt streng und ich ernähre mich fast ausschließlich von gelieferten Fast Food. Alles außerhalb meiner vier Wände kommt mir fremdartig und bedrohlich vor, was verrückt ist. Der Alkohol wird mehr und mehr zu meinem einzigen Freund, auch wenn ich deshalb dazu neige diskutierende Selbstgespräche zu führen. Schlafen kann ich so auf jeden Fall besser. Ich suhle mich in der Einsamkeit und versuche meine Vergangenheit zu ertränken.

Es ist Abend und ich habe bereits mein viertes oder fünftes Glas Wodka intus. Ich bin stark erregt und surfe gerade ausgiebig auf Pornhub um Abhilfe zu schaffen, als es aufgeregt klopft. Scheiße, was denn jetzt? Leicht schwankend gehe ich zur Tür und öffne in Zeitlupe. Zumindest fühlt es sich so an. Lena stürmt an mir vorbei und drückt mir dabei einen Stapel Blätter in die Hand. Ihre Augen sind rot, als hätte sie geweint und ihr Blick ist wirr. „Dir auch einen schönen Tag“, sage ich sarkastisch in ihre Richtung. Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. Ich höre stöhnende Geräusche und flitze schnell ins Wohnzimmer um die Webseite zuschließen. Lena steht wie versteinert vor der Balkontür und schaut in die Dunkelheit nach draußen. Ich blicke auf die Papiere in meiner Hand und sehe Fotos von Maria, aber auch Fotos von mir. Auf diesen sind meine Augen ausgebrannt oder mit schwarzem Stift beschmiert. Auf einigen bin ich sogar mit roter Farbe mehrfach durchgestrichen. „Was ist das?“, frage ich leicht verunsichert. „Sieh dir die Rückseiten an“, antwortet sie ohne sich umzudrehen. Auf der Rückseite von Maria stehen Sätze wie: du hast mein Leben zerstört oder erinnerst du dich an mich? Während auf meinen Abbildungen immer nur ein einziges Wort steht: Vergewaltiger! Benommen lasse ich die Blätter fallen. Soll es das gewesen sein? Holt mich diese zehn Jahre alte Lappalie jetzt ein? Ich bin sauer, sehr sauer. „Was soll der Mist?“, frage ich. „Das fragst du mich?“, schreit Lena mir entgegen, als sie sich umdreht. „Ist das wahr? Kennst du diese Frau? Hast du sie…“, bricht sie mitten im Satz ab. „Warum bekomme ich solchen kranken Scheiß? Warum? Jetzt sag schon!“, fordert sie mich auf nachdem sie sich wieder gefangen hat. Mein Gehirn ist wie in Watte gepackt, der Alkohol benebelt meine Gedanken und mir ist langsam alles egal. „Ich habe dir gesagt, dass mich jemand auf den Kieker hat. Da hast du es!“, antworte ich lahm. „Warum sollte sich jemand so viel Mühe machen und sich so einen kranken Dreck ausdenken? Wen hast du sosehr verärgert und womit? Das ist doch Bullshit!“, fixiert sie mich provozierend. Ich grinse. Keine Ahnung warum, aber ich grinse. Das ist doch wirklich lächerlich. Was will die denn jetzt bitte von mir hören? Dass die Frau unter dem Mann steht? Das es keine Prinzen auf weißen Pferden gibt, sondern dass Männer Schweine sind? Das jeder bekommt, was er verdient? „Was ist daran so lustig?“, fragt sie nun etwas weniger kess. „Du“, erwidere ich schlicht. „Was soll das ganze Theater? Erst ignorierst du tagelang alle meine Anrufe und Nachrichten und jetzt tauchst du hier auf und machst eine Riesenszene. In meiner Wohnung, wegen irgendwelchen nichtssagenden Zettelchen“, schleudere ich ihr hart entgegen. „Einfach lächerlich“, zische ich und gehe ein paar Schritte auf sie zu. „Du weichst meinen Fragen aus, warum antwortest du nicht? Keine Antwort ist auch eine“, versucht sie selbstbewusst zu wirken und reckt das Kinn nachvorne. „Aha“, ist mein einziger Kommentar dazu. Die letzten Tage waren anstrengend, meine geistige Gesundheit hat möglicherweise ein klein wenig gelitten, so dass Lena mich gerade unwahrscheinlich aufregt. Ihre selbstgefällige Art und die Frechheit uneingeladen reinzustürmen um mir sowas an den Kopf zu werfen. Lena blickt mich beunruhigt an. Das gefällt mir schon besser. Zeig etwas Respekt. „Setz dich“, fordere ich sie auf. Doch sie guckt mich nur wie ein scheues Reh an. „Setz! Dich! Verdammt! Nochmal! Hin!“, wiederhole ich energischer. Lena zuckt zusammen und lässt sich schließlich auf der Couch nieder. „Na siehste, war doch gar nicht so schwer.“

Die Situation scheint aus dem Ruder zu laufen und ich weiß nicht, wie ich das ändern kann. Lena sitzt still auf dem Sofa und wirkt leblos. Eigentlich hält mich nichts davon ab sie einfach nach Hause zu schicken, aber ich tue es nicht. Das Adrenalin macht mich ganz aufgedreht. Die Situation belebt mich, was ein ziemlich geiles Gefühl ist nach den letzten Tagen. Was mache ich nur? Lena scheint meine innere Anspannung und meinen Zwiespalt zu spüren, denn überraschend springt sie auf und rennt Richtung Haustür. Zu ihrem Pech habe ich abgeschlossen, weshalb ich ihr seelenruhig hinterhergehe. „Hast du deinen Schlüssel vergessen?“, frage ich süffisant. Aus großen Augen sieht sie mich verstört an. Diese wunderschönen Augen. Ein seltsam vertrautes Gefühl überkommt mich und ich starre sie misstrauisch an. „Was? Sind dir die Worte ausgegangen?“, frage ich Lena herausfordernd. Langsam, wie eine in die Enge getriebene Katze, läuft sie mit dem Rücken an der Wand zurück ins Wohnzimmer. „Was soll das werden? Ich will gehen, mach sofort die scheiß Tür auf!“, antwortet sie mit zittriger Stimme. „Und wenn nicht, was dann?“, frage ich angriffslustig. Inzwischen steht sie neben dem Sofa auf der anderen Seite, als würde ihr der Platz Schutz gewähren. Und überhaupt, Schutz wovor, vor mir? „Warum hast du plötzlich solche Angst?“ Ich setze mich langsam auf die Lehne am anderen Ende des Sofas und blicke sie an. „Fragst du mich das ernsthaft?“, spuckt sie mir verachtend entgegen. „Ich bekomme diese Fotos, stelle dich zur Rede und du reagierst total unnatürlich und aggressiv. Wie soll ich das deiner Meinung nach finden? Charmant? Liebenswert? Warum ist die Tür abgeschlossen und warum verdammt nochmal beantwortest du nicht einfach meine Fragen?“ Ich greife nach der Flasche auf dem Tisch und gieße mir ein weiteres Glas Wodka ein. „Prost“, erhebe ich das Glas Richtung Lena. Eigentlich ist es sowieso schnuppe, die Sache ist lange her, es gibt keine Beweise und die Beziehung mit Lena hat sich damit erledigt. Den Wahnsinn können wir gemeinsam nicht überstehen. Schade eigentlich. Ich kann nicht anders und fange an hysterisch zu lachen. Es kommt tief aus meinem Inneren und fühlt sich gut an. „Weißt du Liebes, eigentlich ist es egal. Spielt meine Antwort überhaupt eine Rolle? Du hast dir bereits ein Bild gemacht und deine eigene Wahrheit gefunden. Also, so what? Und wenn ich Sex mit diesem Mädchen hatte, wer sagt dir ob es einvernehmlich war oder nicht? Wer sagt dir, dass sie es nicht gewollt hat oder noch besser, es nicht sogar verdient hatte? Wie willst du die Wahrheit herausfinden? Durch die Fotos? Durch meine Antworten? Wie?“, brülle ich ihr entgegen und exe meinen Drink. „Die Welt ist kein Ponyhof, finde dich damit ab. Frauen sind eben manchmal nur Fleisch. Sie schmeißen sich einen an den Hals, ziehen aufreizende Outfits an, lechzen nach Aufmerksamkeit. Und wenn man ihnen dann gibt, was sie so sehr begehren, dann ist das auch falsch und sie ziehen die volle Mitleidsnummer ab. Sind plötzlich das arme, arme Opfer. Einfach erbärmlich“, während die Worte aus mir raussprudeln werde ich immer wütender, fast schon rasend. Gleichzeitig erregen mich die Erinnerungen und die ganze Situation. Unbewusst greife ich mir ständig in den Schritt und steigere meine Erregung dadurch noch weiter. Lena schluckt schwer. Ich kann ihr neues Parfüm riechen, denn sie schwitzt. Meine Gedanken kreisen, ich kann nicht klar denken. Da ist diese Gier, dieses Verlangen. Sowas habe ich so lange nicht mehr gespürt, nicht so intensiv, nicht auf diese Art. Jeder Muskel in mir ist angespannt, ich merke wie ich die Kontrolle verliere und dann lacht Lena unerwartet lautstark los.

Ich bin wie vor den Kopf gestoßen. Was passiert hier gerade? Meine Erregung ist schlagartig verschwunden. Lena lacht immer noch, ausgelassen und dröhnend. Sie hält sich den Bauch und bekommt kaum noch Luft. Ich weiß überhaupt nicht wie ich reagieren soll und starre sie nur wie blöde an. „Dein Gesicht ist echt der Knaller“, bringt sie abgehackt zwischen dem gehässigen Gelächter hervor. Langsam kommt sie um die Couch herum und auf mich zu. Wie gelähmt bleibe ich sitzen. Abrupt schlägt sie eine andere Richtung ein, lässt sich locker in meinen Schreibtischstuhl fallen und dreht sich zum Computer. Mit schnellen Fingern aktiviert sie die Pornoseite und schaltet stumm. In dieser Situation wirken die lautlosen Darstellungen grotesk. Langsam dreht sie sich zurück und fixiert mich provokant „Männer! Seid ihr so fantasielos, dass ihr euch immer diesen Dreck anschauen müsst? Wirklich traurig. Du denkst, du bist ein starker Kerl, doch das Testosteron vernebelt dir das Gehirn. Du bist so vorhersehbar. Wie kann man eigentlich so dumm sein? So vollkommen bescheuert, ahnungslos und sich trotzdem für den Größten halten? Es würde mich schmerzen, wie einfach das alles war, wenn es mich nicht auch faszinieren würde“, sagt sie und rollte mit dem Stuhl näher an mich heran. Sie wirkt lebendig und strahlt Überlegenheit aus. Ich setzte an, etwas zu sagen, doch sie hebt den Zeigefinger an die Lippen und fordert mich auf, still zu bleiben. Ich will protestieren, aber etwas an ihrer Ausstrahlung veranlasst mich zu gehorchen. „Weißt du Liebes“, setzt sie an und hält kurz inne. Wie betäubt sitze ich da und glotze auf ihren Mund bis sie weiterspricht. „Dass du ein Vergewaltiger bist, weiß ich doch längst. Das wusste ich schon lange bevor wir ein Paar wurden. Wenn Paar überhaupt das richtige Wort ist? Ich meine, wie lange läuft das jetzt? Zwei, drei Monate? Und dass wir keinen Sex hatten kam dir nicht seltsam vor? Natürlich nicht. Denn du hast ja im Moment genug andere Probleme, stimmts? Da hat dir die Nähe zur Abwechslung ausgereicht. Wie niedlich. Du warst so fürsorglich und anhänglich. Fast hätte ich vergessen, dass du ein Fucking Arschloch bist!“, schreit sie aufgebracht. „Keine Ahnung, was du denkst zu wissen oder vermutest, aber es ist nicht wahr“, versuche ich sie zu beruhigen. „Halt dein beschissenes Maul“, brüllt sie erneut, springt ruckartig auf, der Stuhl rutscht zurück und kommt laut gegen den Schrank knallend zum Stehen. Bedrohlich steht sie vor mir. Sie ist winzig, was die ganze Szene so unwirklich erscheinen lässt, aber ich habe gerade eine Heidenangst. „Bist du tatsächlich so dumm? So oberflächlich und unaufmerksam? Braucht eine Frau sich nur eine neue Frisur und eine Brille zulegen und schon ist sie jemand anderes? Kann es so einfach sein?“, fragt sie aufgebracht. Oh mein Gott. Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Entsetzt starre ich in die so bekannten Augen und nehme das vertraute Parfüm war. „Maria?!“, keuche ich perplex und springe unbeholfen vom Sofa auf. Ist das denn Möglich? „Ah, meinen Namen weißt du also noch“, erwidert sie zynisch. Wie konnte ich das übersehen? In dem Raum ist die Temperatur gefühlt um einige Grad gesunken. Wir stehen uns angespannt gegenüber und beobachten den anderen achtsam. Es ist als würde die Zeit stillstehen und der nächste Schritt über Leben und Tod entscheiden.

„Was willst du, eine Entschuldigung? Soll ich mich der Polizei stellen? Warum? Bin ich ein Vergewaltiger? Vielleicht. Aber du hast es doch genossen, der Schmerz hat dir gefallen. Das du dich hinterher dafür geschämt hast, ist doch nicht mein Problem. Was zur Hölle soll das also werden?“, frage ich. Ich muss sie irgendwie ablenken. Fieberhaft suche ich nach einer Lösung. So wird das nicht enden. Ich gehe nicht wegen dieser Fotze in den Knast. Sie hat es doch so gewollt, deswegen hat ihr hinterher auch niemand geglaubt. Auch wenn in dem kleinen Kaff mein Ruf damit trotzdem geschädigt war. Ich werde nicht der Buhmann sein für diese untervögelte Schlampe. Um die Internetseite wieder zu schließen dreht Maria sich kurz unaufmerksam weg, da sehe ich meine Chance und stürme auf sie zu. Bereit für alles. Ihr linker Haken trifft mich hart und unerwartet am Kopf, ich taumle benommen zurück, falle auf die Knie und werde schließlich ohnmächtig. Als ich zu mir komme sind meine Hände auf den Rücken gefesselt, die Beine zusammengebunden und ich liege auf dem Bauch. Meine Schläfe schmerzt bestialisch und mir ist schlecht. „Selbstverteidigung sollte jede Frau erlernen, findest du nicht? Und mit einem Schlagring verleiht man der Sache den richtigen Nachdruck. Unterschätze mich lieber kein zweites Mal“, sagt sie drohend, dreht mich schnaufend auf den Rücken und spuckt mir ins Gesicht. „Was nun, willst du mich umbringen?“, frage ich leicht nuschelnd, da ich noch benommen bin. „Ich bitte dich, für wen hältst du mich? Ich habe doch alles was ich will. Du hast gestanden, ich habe es aufgenommen. Aber keine Sorge, ich gehe damit nicht zur Polizei. Wo wäre da denn der Spaß? Der Reiz? Denn weißt du was?“, fragt sie rhetorisch. „Eine Vergewaltigung verändert einen und vor allem die Tatsache, wenn niemand dir glaubt und du plötzlich die Dorfschlampe bist. Nur weil man uns zusammen hat weggehen sehen, fröhlich, flirtend, aber auch stark besoffen. Es ist schwierig, irgendjemanden nach so einem Erlebnis zu vertrauen, an sich heranzulassen. Und es ist erniedrigend, wenn alle im Dorf hinter deinem Rücken reden, deine größte Qual noch größer wird und ständig allgegenwärtig bleibt. Da bekommt man irgendwann die verrücktesten Ideen. Hier in der Großstadt wäre vielleicht alles anderes gelaufen“, steigert sie sich in die Vergangenheit und tritt mir kräftig gegen die Rippen. Ich keuche und die Luft bleibt mir weg. Sie umrundet mich wie ein Raubtier seine Beute. „Es war so befriedigend wie leicht ich dich getäuscht habe. Wie einfach du deinen Job verloren hast und ich dir den Lackschaden in die Schuhe schieben konnte. Das war regelrecht befreiend“, sagt sie bösartig grinsend. „Natürlich hast du die Freundin von deinem Kumpel nicht gemobbt, das war ich. Von deinem Telefon Nachrichten zu verschicken war keine Herausforderung, allerdings Zwietracht in deinem Freundeskreis zusähen schon. Und das Handy im Supermarkt war schließlich das Sahnehäubchen. Ich stalke dich nun schon solange, da war es ein Klacks das Telefon entsprechend zu platzieren. Du hättest dein Gesicht sehen sollen, göttlich“, schwelgt sie in Erinnerungen. „Doch du kannst dir einreden was du willst, aber verändert hast du dich nicht. Ich konnte deine Erregung sehen, als du die Fotos sahst. Die Ekstase als du an meiner Unterhose gerochen hast“, erklärt sie belehrend. „Du Miststück“, stoße ich hervor, obwohl ich Probleme habe, die neuen Informationen zu verarbeiten und die Wahrheit zu realisieren. Meine Hände werden taub. Maria geht seelenruhig an meinen PC und löscht meine Festplatte. „Sicher ist sicher“, sagt sie und blickt mich über die Schulter hinweg an, kommt zurück und geht neben mir in die Hocke.

Plötzlich setzt sie sich rittlings auf mich, legt ihre Hände fest um meinen Hals und drückt zu. Panisch beginne ich zu zappeln. „Ganz ruhig, ist ja gleich vorbei. Merk dir einfach folgendes: Ich finde dich überall, ich bin überall und ich beobachte dich sehr genau. Die letzte Zeit war nur ein kleiner Vorgeschmack. Ich habe dein Geständnis und besitze genügend Geduld dich ganz langsam in den Abgrund zutreiben. Solltest du noch einmal einer Frau zu nahekommen, geschweige denn sie nur falsch anschauen, zerstöre ich dein Leben vollständig. So, wie du meines vor Jahren zerstört hast. Aber genug der Dramatik, dass es so weit kommt wollen wir ja nicht, oder?“, fragt sie und lockert den Griff um meinen Hals. Hektisch atme ich ein und nicke wie von mir erwartet, wodurch mein Kopf schmerzt. „Prima“, ergänzt sie zufrieden und erhöht wieder den Druck an meiner Kehle. In meiner Position kann ich mich nicht wehren. Außerdem zieht mir bei jeder Bewegung ein stechender Schmerz durch den Schädel und ich sehe Sterne. Vergebens versuche ich mich zu befreien, aber mir fehlt die Kraft. Ich bekomme keine Luft und dann wird alles schwarz.

Als ich wieder zu mir komme, sehe ich die Umgebung nur verschwommen und bin kurz orientierungslos. Mein ganzer Körper tut weh und mein Hals ist geschwollen. Ich kann das alles noch gar nicht fassen, es kommt mir so abstrus und unwirklich vor, so weit weg. Wie ein Albtraum, aus dem ich gerade erwacht bin und dessen erdrückender Nachhall noch nicht abgeklungen ist und meine Gedanken vernebelt. Als ich huste fällt mein Blick auf die Wand über dem Sideboard. Ich muss kotzen und bin schlagartig klar im Kopf. Verdammte Scheiße! Dort steht in verschmierten, großen, roten Buchstaben: Sicher ist nur der TOD! Deine Entscheidung!

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124 thoughts on “Alte Bekannte

      1. Wow, sehr gut geschrieben – ich war von Anfang an gefesselt. Obwohl ich sagen muss, dass diese Erzählform („ich“) jetzt nicht die meine ist 😁.
        Aber es hat schlüssig aufgebaut, und wurde immer spannender. Meine Sympathie mit dem Protagonisten hält sich in Grenzen 😁.
        Danke auch für dein Review bei meiner Story – vielleicht magst du auch meine zweite noch lesen?

  1. SUPER ! Spannend, Fesselnd und Neugier schürend auf das was noch kommt! Sehr schön geschrieben, kompakt und nicht zu ausschweifend. Anfänglich fand ich die kurzen Sätze irritierend, aber im Verlauf und zum Ende gab es der Story dieses panische und nervöse … man hat auch automatisch schneller gelesen. Weiter so! Gerne mehr !

  2. Echt super!
    Es passiert nicht oft, dass ich gleich am Anfang einer Geschichte so krass migerissen werde wie bei dieser hier. Ich hatte gerade wenig Zeit und es war schon ziemlich spät, aber ich musste unbedingt bis zum Schluss weiterlesen. Bitte mehr davon:-)

  3. hi….
    also mega Geschichte…fas sollte mal im wahren Leben so laufen das die Täter ihr leben versaut bekommen…
    bin ein fan von deiner Geschichte…
    Spannung, Mitgefühl und ein krasser Twist ist drin…Was will man mehr…
    ich finds mega das man erst denkt och der Arme und dann geschied dir recht du scheiß Kerl…
    Super gemacht danke das ich sie lesen durfte…

  4. Ich finde die Geschichte wegen Ihrem Plottwist und besonders wegen ihrem kompromisslosen Ende eine super Kurzgeschichte. Freunde von spannenden Kurzgeschichten kommen hier voll auf ihre Kosten. Weiter so und gerne mehr davon 🙂

  5. Moin Maddy,

    WOW! Krasse Storie…schon der erste Satz reißt einen in deine Geschichte. Perfekt gewählt um Spannung aufzubauen.

    Dann wird’s etwas ruhiger, was aber nicht gleichbedeutend ist mit schlechter. Und dann kommt der große Knall! Das aufeinandertreffen deiner beiden Charaktere! Hammer! Dieser Twist der sich erst im Gespräch rausstellt , ist MEGA gut erzählt! Ich wusste nie genau wen ich mehr verabscheue , die Wandlung der Charaktere war Super skizziert. Am Ende dachte ich nur…COOL, da haben sich zwei gesucht und gefunden!

    Dein Schreibstil war sehr fesselnd, packend und man hatte stets das Gefühl gut unterhalten zu werden. Deine Geschichte habe ich in einem Rutsch gelesen!
    Gut gemacht! Sei stolz auf das was du geschaffen hast.

    Mein Like lass ich dir gerne da und wünsche dir alles Gute für’s Voting.

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte: Der Ponyjäger)

  6. Hallo Maddy

    Du hast am 21. Juni zuletzt öffentlich auf einen lieben Kommentar geantwortet.

    Das ist sehr schade, denn deine Geschichte ist sehr gut.
    Und du stehst bereits mit einem Bein im EBook.

    Ich hoffe also, dass du diesen Kommentar überhaupt liest, und du dich nicht schon von wirschreibenzuhause verabschiedet hast.
    Denn das wäre sehr traurig.
    Nicht wegen meines Kommentares, sondern wegen deiner klasse Geschichte.

    Wir stehen aktuell bei wirschreibenzuhause kurz vor dem Finale.
    Und du stehst ganz kurz davor, mit deiner Geschichte zu den besten Stories zu gehören, die ins EBook kommen.

    Deine Geschichte hat mich gefesselt und berührt.
    Denn sie ist wirklich großartig.

    Ich mag deinen Schreibstil sehr. Deine Grundidee ist gut gewählt und ordentlich dargestellt. Die Protagonisten toll und die Dialoge realistisch. Das Finale ist spannend und überraschend zugleich.
    So stelle ich mir das Ende einer Shortstory vor.

    Du hast ein Talent.
    Warum kämpfst du nicht mehr für deine Geschichte?

    Du hast es doch beinahe geschafft.
    Noch 10 Stimmen, und du gehörst mit deiner Geschichte zu den Besten 100 von 1214.

    Wenn das nicht mal ein Erfolg ist.

    Ich lasse dir sehr gerne ein Like da.
    Denn du hast es dir verdient.

    Und deine Geschichte hat es verdient.

    Bitte schreib weiter.
    Denn du kannst es.

    Und ich würde mich sehr freuen, wenn du auf diesen Kommentar antworten würdest.

    Liebe und kollegiale Grüße,
    Swen Artmann (Artsneurosia)

    Noch mehr würde ich mich freuen, wenn du dir ein wenig Zeit für meine Geschichte nehmen würdest.

    Sie heißt:
    “ Die silberne Katze“

    Ich wünsche dir und deiner Geschichte alles Gute und viel Erfolg.
    Swen

    1. Hey Swen,
      An erster Stelle möchte ich Dir für die lieben Worte danken und dann für dein super Feedback. Es ist schon bewegend das sich jemand soviel Zeit für einen Kommentar nimmt und einen dann auch noch versucht zu motivieren 😁😅. Ja das Finale steht an und ich blicke dem aber realistisch entgegen 😉.
      Gerne werde ich mir deine Geschichte durchlesen und wünsche Dir ebenso viel Glück 🍀, auch wenn Du das wahrscheinlich nicht mehr brauchst 😅.

      Danke nochmal!

  7. Wow, echt gute Geschichte! Spannend und überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hab:) Hier und da bin ich über einige Formulierungen gestolpert, was aber nicht weiter wild ist. Für meinen Geschmack könnte man die Emotionen von Lena in ihrer Mimik und Gestik noch etwas mehr umschreiben, ist aber nur meine persönliche Sicht;) Ansonsten fand ich es richtig richtig gut! Drücke dir fest die Daumen dass du es ins eBook schaffst!:)

      1. Hallo Moni,
        Viele lieben Dank, dass du dir auch die Zeit genommen hast meine Geschichte zu lesen 😊. Und natürlich danke für dein ehrliches Feedback.
        Liebe Grüße
        Maddy

  8. Hallo Maddy,

    deine Geschichte war mega spannend und ich wollte immer wissen: was hat der Typ getan?!
    Zwar hat mir die Auflösung gefehlt – ob er es wirklich getan hat oder nicht, aber ich finde gerade darauf kommt es an. Schließlich können Täter und Opfer zwei unterschiedliche Meinungen haben, wie etwas abgelaufen ist und das hast du großartig dargestellt.
    Die Tatsache, dass ein Täter ebenso das Leben versaut bekommt, zwar auf anderem Wegen wie er das des Opfers versaut hat, ist gerade für den Thriller Effekt großartig.

    Ich wünsche dir noch viel Glück und hoffe, mehr von dir lesen zu können!
    LG Moni

  9. Hallo Maddy!

    Danke nochmal für deinen netten Kommentar unter meiner Geschichte und wie versprochen habe ich gleich deine Geschichte gelesen.

    Der Anfang ist schon mal sehr genial – er packt und zieht einen sofort in die Geschichte, man hängt sofort wie ein Fisch am Haken! Der Spannungsbogen wird toll aufgebaut, der Sprachstil passt super! Das Ende ist extrem gut gelungen. In allem hat mir die Geschichte unglaublich gut gefallen und verdient natürlich ein Like! Wünsche dir viel Glück und Erfolg für deine Zukunft!

    LG, Florian

  10. Hey du! 👋🏼😃

    Deine Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Du steigerst dich langsam und wunderbar zu einem spannenden Showdown. Dass du direkt einsteigst und auf den Punkt kommst, gefällt mir auch sehr! 😊👍🏼
    Die Wendung war toll eingeflochten, die Gründe verständlich und ich fand, dass dein Schreibstil im Laufe der Story immer besser wurde. Man konnte auch richtig die Wandlung in Robert nachvollziehen und mitfiebern, wurde selbst immer hektischer und nervöser. Sehr schön!
    Ich wünsche dir viel Glück für den Wettbewerb noch!!! Mein Herzchen hast du sicher! 😘🍀👍🏼

    Liebe Grüße
    Marlene („Nicht ich“ https://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/nicht-ich)

      1. Hallo Maddy,

        Du hattest dir ja bereits meine Geschichte („Rate, wer ich bin!) angeschaut. Aus diesem Grund habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch deine Geschichte durchzulesen.

        In erster Linie finde ich deinen Schreibstil super. Klare prägnante Sätze und man ist als Leser immer sofort im Bilde. An der Geschichte gefällt mir weiterhin, wie sich aus dem Mitgefühl zum Hauptcharakter langsam ein eher abstoßenden Feeling entwickelt. Der Plot ist gut, obwohl ich es krass finde, dass er Maria nicht in den 2-3 Monaten vorher erkannt hat, allerdings gibt es glaube ich ähnliche Fälle, wo so etwas im realen Leben auch funktioniert hat.

        Von mir hast du ein like und ich hoffe, dass du es ins ebook schaffst:)

  11. Hallo Maddy,

    Eine tolle Geschichte hast du hier geschrieben. Besonders die Namen der Hauptdarsteller haben mich tatsächlich an meine Geschichte erinnert, deswegen musste ich zu Ende lesen.
    Aber auch so hätte ich zu Ende gelesen 😇
    Bei dem Anfang deiner Geschichte im Supermarkt, habe ich mich selbst in diesem Markt gesehen und konnte direkt mitfühlen, denn auch ich muss immer wieder in den Regalen suchen… wo etwas ist und bis ich es finde sind gefühlt Stunden vergangen 😂

    Deine Geschichte ist super! Mein ♥ hast du und ich drücke dir die Daumen für das e-book.

    Vlt hast du auch Lust meine Kurzgeschichte zu lesen, ich würde mich sehr freuen.

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verloren-einfach-alles-verloren

    LG Lydia

    1. Hallo Lydia,
      Vielen Dank das du dir die Zeit genommen hast meine Geschichte zu lesen 😁. Und das sie dir dann auch noch gefallen hat, freut mich sehr 😊.
      Gerne werde ich mir auch deine Geschichte anschauen.
      Wünsche Dir schonmal viel Erfolg 🍀.
      Gruß
      Maddy

  12. Liebe Maddy,

    wie versprochen habe ich deine Geschichte nun auch gelesen und ich bin sehr froh darüber, denn sie ist großartig 😃

    Du schreibst so anschaulich und spannend, dass es mich immer weitertrieb und ich mehr und mehr lesen wollte. Deine Dialoge sind super und deine Figuren authentisch.

    Zu Beginn tat mir Robert noch leid: Job verloren, eine Klage am Hals, kaum mehr Freunde und jetzt macht auch noch Lena Schluss. Und dann die Wende – was für ein A … 😡 Ich hatte kurzzeitig Angst um Lena, aber sie konnte sich zum Glück sehr gut allein wehren 😅 Dass sie das arme Mädchen von früher ist, war für mich echt überraschend und dass sie diese Wandlung gemacht hat, topt es noch mal zusätzlich. Ich bin begeistert von deiner starken Antagonistin (wenn sie das denn wirklich ist) 😃

    Der einzige „Kritikpunkt“, den ich habe, ist dein Tempuswechsel. Da solltest du vielleicht noch mal drüber schauen, denn du schwankst zwischenzeitlich zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit 😊 Das aber nur am Rande – deine großartige Leistung wird davon nicht getrübt 😊

    Ich hoffe, du schreibst weiter. Das musst du unbedingt, mit deinem Talent 😊 Mein ❤ hast du dir auf jeden Fall verdient. Ich wünsche dir alles Gute 🍀

    Liebe Grüße
    Sarah (Rache ist süß)

  13. Hi,

    vielen Dank für dein Feedback und dein Herzchen zu meiner Geschichte. Wie versprochen, habe ich mir deine Story durchgelesen und bin begeistert. Die Wandlung von Lena ist gut inszeniert und auch die Dialoge gut gelungen. Gern gebe ich dir ein Herzchen.

    Liebe Grüße Sandra (Das zerstörte Band)

  14. Hallo Maddy,
    der Gegenbesuch hat sich gelohnt.
    Starke Geschichte und sie verdient definitiv mehr Stimmen.
    Dein Schreibstil gefällt mir. Er ist schön flüssig, auch wenn ich Sarah beipflichten muss, was die Vermischung der Zeitformen angeht. Aber das sind Dinge, die man lernen kann. (ging und geht mir auch so)
    Viel Erfolg weiterhin.
    Liebe Grüße
    Rika
    (Verloren gegangen)

  15. Hallo,
    ich habe viele Geschichten gelesen, aber erst durch deinen Kommentar bei mir, deine entdeckt. Danke fürs Vorbeischauen!
    Interessantes „Ende“ und damit beginnt die Überlegung-wie geht es weiter. Mir gefällt dieses Ende deiner Kurzgeschichte sehr gut.
    Alles Gute für dich.
    Jana (Strafe)

  16. Hallo Maddy,

    wie versprochen habe ich nun auch deine Geschichte gelesen und kann nur sagen, sehr gut gemacht!
    Sie ist spannend und die Wandlung beider Hauptpersonen ist dir sehr gut gelungen. Auch ich hatte zuerst Mitleid mit Robert und fand Lena so lieb und einfühlsam. Und dann wusste ich gar nicht wen ich abstoßender fand. Auch wenn man als Fraut natürlich mit Vergewaltigungsopfern mitfühlt und für Rachegadanken vollstes Verständnis hat, so kommt einem diese Geschichte doch sehr krass vor.
    Den Zeitenwechsel habe ich gar nicht bemerkt, kann auch sein, dass du das schon behoben hast. Es ist mir wohl aufgefallen, dass du im Gegensatz zu den Meisten, im Präsens schreibst.
    Aber den Wechsel habe ich nicht wahrgenommen, ist mir aber in meiner Geschichte auch passiert.

    Wie schon im Kommentar auf dein Feedback gesagt, wünsche ich dir noch viel Erfolgt auf der Zielgerade und danke dir noch einmal für die lieben Worte zu meinem „Baby“ (Ende gut?)

    LG
    Monika (aka monskub)

    1. Hallo Maddy!
      Erst einmal Danke für dein Kommentar zu meiner Geschichte!!☺️
      Und nun zu deiner…mega! Ich bin ehrlich begeistert!! Am besten hat es mir gefallen, als beide Charaktere sich gewandelt hatten!! Sehr gut hinbekommen!!
      Mein ❤️ hast du!!!!!
      LG, Iris

  17. Hallo Monika,
    Vielen Dank das du dir Zeit für meinen Geschichte genommen hast 😊. Und Danke für das nette und ausführliche Feedback.
    An den Zeitformen habe ich noch nichts verändert, da mein Fokus im Moment darauf liegt noch soviele Geschichten wie möglich zu lesen 😁.
    Viel Erfolg 😊🍀

    Gruß

    Maddy

  18. Moin, Maddy! Was für ein A****loch (echt jetzt mal)! Ich dachte echt, jetzt vergewaltigt er auch noch Lena. Wie cool – dieser Twist am Ende! Endlich mal eine Frau, die sich nicht das Leben nimmt, sondern sich höchstpersönlich und höchsteindrucksvoll an ihrem Peiniger rächt. Und wie! Klasse gemacht! Mein Like hast Du!

    Kollegiale Grüße!
    Kathrin aka Scripturine / https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nacht-in-der-das-fuerchten-wohnt
    … freu mich über Deinen Gegenbesuch 🙂

  19. Hallo Maddy,

    da du meine Geschichte gelesen hast, habe ich es mir nicht nehmen lassen auch deine zu lesen. Der Ort, an dem das Handy gefunden wird, ist wirklich gut gewählt. Gefällt mir sehr. Ein ernstes Thema, das du spannend umsetzt mit Überraschung im Plot.

    Mein Like hast du.

    Danke und liebe Grüße
    Nina

  20. Liebe Maddy,

    wie versprochen habe ich nun auch deine Geschichte gelesen. Sie gefällt mir richtig gut. Der erste Satz macht gleich extrem neugierig. Auch das Setting finde ich gelungen. Du schaffst es, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und am Ende zu überraschen. Toll gemacht. Ich gebe dir gerne ein Like.

    Alles Gute weiterhin und liebe Grüsse
    Kerstin (Das Mädchen Dana)

  21. Hallo Maddy,

    mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen war von Anfang an vorhanden und ich fragte mich, wer hinter dem armen Robert her ist. Der Twist ist dir dann gut gelungen, als der Täter plötzlich zum Opfer wurde. Toller Plot!
    Mein Like hast du!

    Liebe Grüße
    Guntram

  22. Liebe Maddy,

    Danke für deinen Besuch bei mir 😎. Nun bin ich bei dir 😊. Ich mag deinen Schreibstil und deine Grundidee sehr.
    „Die Welt ist kein Ponyhof!“ Da hast du absolut recht, sonst hätte der liebe Robert nicht noch sein Fett abbekommen.
    Deine beiden Hauptfiguren hast du realistisch dargestellt und auch die Parameter prima umgesetzt. Aber kann denn Robert tatsächlich die Veränderung nicht mitbekommen haben? Oder ist er wirklich so gehirnlos?
    Dein Ende hat es in sich. Krass wie sich das Blatt noch einmal gewendet hat.

    Mir sind einige Rechtschreib- und Zeichenfehler aufgefallen, besonders der Tempuswechsel in einem Absatz:
    – Lena schüttelt traurig den Kopf und verlässt die Wohnung. Wütend schlage ich gegen die Wand, meine Hand blutet. (Präsens und dann schreibst du im nächsten Absatz im Präteritum)
    – In den darauffolgenden Tagen kamen noch weitere solcher Briefe. Lena reagierte nicht …

    Sie beeinträchtigen aber nicht deine Leistung und Talent hast du, weißt du bestimmt 😀! Solltest du noch mit deiner Geschichte weiterarbeiten, lassen sich diese Fehler schnell beheben. Lies deinen Text einfach noch einmal.

    Mein 👍 lass ich dir gerne da und wünsche dir noch viel Glück 🍀 für den Wettbewerb.
    Bei mir warst du ja schon,
    Grüße aus Düsseldorf,

    Martina (Happy birthday)
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday

  23. Hallo Maddy,
    ich habe es tatsächlich geschafft, Deine Geschichte noch rechtzeitig zu lesen. Und wir froh ich darüber bin!
    Sie hat mir super gefallen. Du hast den Spannungsbogen sehr geschickt aufgebaut. Hat man Anfangs noch mit Robert mitgefühlt und mitgefiebert, hast Du es geschafft, dass die Stimmung irgendwann in die komplett andere Richtung gekippt ist.
    Und der Schluss ist wirklich großartig. Viel Raum zum Weiterspinnen …

    Mein like hast Du!

    LG,
    der schweenie
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/glasauge

  24. Hallo Maddy,
    Ich bin durch einen von dir abgegebenen Kommentar eines Beitrags, den ich eben gelesen habe, auf dich gestoßen und dachte mir dann: eine Geschichte geht noch. Also hab ich sie gelesen.
    Zum Glück.

    Doch zum Anfang.
    Den ersten Satz finde ich etwas problematisch. Du schreibst aus der Ich-Perspektive in der Gegenwartsform über eine zukünftige Sache, die der Protagonist zu diesem Zeitpunkt gar nicht wissen kann. Als Start in die Geschichte ist so ein Satz vielleicht gut, um die Stimmung ins rechte Licht zu rücken, in dieser Konstellation aber kritisch.

    Dann läufts erst mal.
    Hier wechselst du aber plötzlich wieder in die Vergangenheitsform:
    Es vergingen ein paar Tage in gewohnter Routine, fast als wäre alles normal. Bis heute ein unfrankierter Umschlag in meinem Briefkasten landete. Weil ich dem Umschlag …

    Aber von diesen leicht geradezurückenden Kleinigkeiten abgesehen: Respekt. Ich weiß nicht, ob hie und da noch was stand, was ich angeprangert hätte, da ich irgendwann so in die Geschichte vertieft war, dass ich einfach nur noch wissen wollte, wie es weitergeht und nicht mehr auf derlei Dinge geachtet habe.
    Die Wandlung deiner Protagonisten war echt gut vollzogen.

    Um auch mal einen Satz positiv hervorzugheben, möchte ich den hier rausnehmen.
    – Bedrohlich steht sie vor mir. Sie ist winzig, was die ganze Szene so unwirklich erscheinen lässt, aber ich habe gerade eine Heidenangst.
    Der hat mir echt super gut gefallen.

    So, die vielleicht letzte Stimme, die ich vergeben kann, geht also an dich.

    Wenn du noch die Zeit fändest bei mir vorbeizuschaun, würde mich das sehr freuen.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  25. Liebe Maddy,
    vielen Dank für dein Like und deinen Kommentar zu meiner Geschichte. Nun habe ich deine Geschichte auch gelesen und bin beeindruckt. Sie ist sehr spannend geschrieben! Ich war gleich zu Beginn gebannt von der Handlung, und das ließ bis zum Schluss auch nicht nach. Ein Punkt bereitet mir jedoch etwas Kopfzerbrechen: Kann es wirklich sein, dass man die Person nicht wiedererkennt, wenn man täglich mit ihr zusammen ist – nur weil sie eine andere Frisur und eine Brille trägt? Ich habe so etwas schon bei einigen Geschichten hier gelesen und bin darüber gestolpert. Irgendwie ist das für mich nicht richtig vorstellbar. Wie auch immer…, deine Geschichte ist großartig geschrieben, und sie bekommt von mir ein sehr verdientes Like. 😊 Weiterhin viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Angela
    (Stunde der Vergeltung)

  26. Hey Maddy,
    mir hat deine Geschichte gut gefallen!
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Anfang ein bisschen überflogen habe, aber das liegt nicht an deinem Schreibstil – der wirklich super ist – sondern einfach weil man schon weiß was geschehen wird … Man verpackt es zwar immer etwas anders, aber im Endeffekt ist es ja doch immer ähnlich, weswegen ich mich eher auf den Teil danach fokussiere – und den finde ich echt klasse!
    Es wurde recht schnell spannend und fesselnd und ich war sehr neugierig, wie du es enden lassen wirst. Die Wendung von Lena bzw. Maria kam sehr überraschen und hat mir sehr gefallen. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie sie sich „entpuppt“.
    Und auch als du die vielen Mehlsorten aufgezählt hast, musste ich kurz schmunzeln – ich wusste nicht dass es da so viele verschiedenen gibt 😄

    Ich wünsche dir noch alles gute für’s Voting und viel Spaß beim Schreiben 😉

    Liebe Grüße
    Sarah
    (Geschichte: „Unschuldskind“)

  27. Hallo liebe Maddy,

    Deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Ein super Schreibstil und die Art und Weise wie du die Spannung aufbaust war wirklich grandios!
    Teilweise hat mich etwas der Sprung irritiert als zum ersten Mal ein unfrankierter Umschlag kam. Irgendwie hatte ich das Gefühl, du bist da etwas über die Zeitebenen gestolpert, wolltest eine schnelle aber spannende Entwicklung darstellen, wie sich das mit den seltsamen Fällen vorsetzt, aber am Anfang war’s dann halt etwas verwirrender xD
    Die ganze Entwicklung fand ich super und wohl durchdacht. Den Schluss selbst empfand ich aber als unbefriedigend. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Aber bei deiner tollen Story hätte ich mir ein besseres Ende gewünscht und ich hatte das Gefühl, dass du Robert wirklich umbringen wolltest und gleichzeitig wolltest du nicht, dass Maria zur Mörderin wird. Denn da haben wir das Dilemma bei dem Thema: Als Vergewaltiger kommst du zu leicht davon. Die Gefängnisstrafen sind ein Witz. Aber als Opfer wird dein Leben zerstört, du gehst zugrunde, verkriechst dich in dich selbst und es dauert Jahre, bis du auftauchst und trotzdem bist du nicht geheilt. Denn dann beginnt die Wut und der Wunsch nach Rache. Rächst du dich, bist du der Mörder/die Mörderin oder sonstiges. Rächst du dich nicht, schwelt dieser Groll in dir bis du nach etlichen weiteren Jahren die Akzeptanz erreicht hast und beginnst, endlich damit zu leben. Ich hätte mir ein anderes Ende für Marie gewünscht. Das hier wirkte zu einfach.
    Jetzt mal die Philosophie beiseite: Tolle Geschichte und mein Like hast du! 😀

    Liebe Grüße
    Cassandra ^-^

  28. Hallo Maddy,
    Auch wenn ich deinen ersten Satz toll fand, habe ich etliche Sätze gebraucht um in deine Geschichte zu finden. Ich kann es nicht genau an etwas fest machen, aber ich hatte das Gefühl, dass du etwas gebraucht hast, um in deinen Stil hinein zu finden. Mit jedem Satz wurdest du sicherer und die Geschichte spannender. So hat es sich für mich zumindest angefühlt
    Und deine Geschichte hat ja so viel Fahrt aufgenommen und kam mit einem großen Knall zum Ende. Das fand ich besonders gut.

    Übrigens hat mir auch dein Titel gut gefallen.

    Die Entwicklung deiner Charaktere war übrigens auch richtig toll. Du hast es geschafft beide durch eine unglaubliche Verwandlung zu schicken, erst total sympathisch und unschuldig und dann… Krass…

    Ich wünsche dir viel Erfolg für das ebook,

    Jenny /madame_papilio

    (Nur ein kleiner Schlüssel)

    1. Hallo Maddy,
      erst einmal lieben Dank fürs lesen und kommentieren meiner Geschichte.
      Ich habe deine Geschichte schon vor 2 Tagen gelesen und geliked, es war aber ein bisschen spät zum kommentieren.
      Das möchte ich jetzt nachholen.
      Also, deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen, der Plot ist super, und die Parameter wurden perfekt umgesetzt.
      Man weiß, dass mit Robert etwas nicht stimmt, spätestens an der Stelle mit dem blutverschmierten Slip dachte ich mir so „oh nein wie pervers ist der denn drauf“. Wie konnte sich seine Freundin nur so täuschen und nichts merken. Und dann kommt dieser Schluss…klasse 👍
      Ich meine auch des öfteren zu wissen, wer und wie vielleicht, aber da war ich komplett überrascht.
      Ich lasse dir gerne mein kleines ❤ da und hoffe, dass du noch einige mehr einsammeln kannst. Ich drücke dir ganz feste die Daumen!
      Pass auf dich auf 😊
      Liebe Grüße frechdachs 🙃

      1. Hallo Frechdachs,
        Es freut mich, dass du noch einen so netten Kommentar dargelassen hast 😊. Ich drücke dir ebenfalls ganz fest die Daumen und 🍀.
        Liebe Grüße
        Maddy

  29. Liebe Maddy,

    anfangs tat mir der Typ ja schon fast leid, das hat sich aber schlagartig geändert! Dass sie dahintersteckt dachte ich mir zwar aber mit dieser Auflösung hast du mich doch überrascht. Super!

    Du hast einen schönen Schreibstil und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Sie hätte vielleicht in der Mitte etwas kürzer und knackiger sein können aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan.

    Herzchen ist gerne gegeben, viel Glück und alles Gute,
    Yvonne/ voll.kreativ (Der goldene Pokal)

  30. Liebe Maddy, schon bei den Worten „fragiles Konstrukt“ hattest Du mich – ich liebe einen derartigen Wortschatz <3 Also habe ich dementsprechend nach dem ersten Satz schon das Herz gedrückt, aber ich habe es bis zum Ende nicht bereut 🙂
    Vielen Dank für die schöne Lesezeit, die Du mir geschenkt hast.
    Liebe Grüße, Anna

    P.S.: Vielleicht magst Du ja auch noch bei mir vorbeilesen?
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nachtschicht

  31. Liebe Maddy,
    ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen. Sie war wirklich spannend und auch nicht so übertrieben. Dein Schreibstil finde ich auch sehr angenehm. Es war zu keiner Zeit langweilig zu lesen. Ich lasse dir gerne ein Herz da.
    Liebe Grüße aus dem Maislabyrinth, Andrea

  32. Liebe Maddy,
    da sieht man mal wieder, wie blind manche Männer sind, so auf sich selbst fixiert, überhaupt nicht an sich zweifelnd. Das hast du sehr, sehr gut umgesetzt. Bin sehr froh, dass ich deine Geschichte noch gelesen habe.
    Mein Like hast du dir wirklich verdient.
    Herzliche Grüße
    Monika

  33. Hallo Maddy,

    Es nervt mittlerweile tierisch. Wo warst du die letzten 4 Monate? Bist du dir eigentlich bewusst, dass jeder Kommentar, den du hier abgibst, bei allen, die hier wochenlang fleißig gelesen haben, im E-Mail-Fach landet???

    Wie viele Stories hast du bereits wirklich gelesen? Es ist ein Wettbewerb ja, aber seit Tagen schreibst du ausnahmslos unter alle Geschichten Kommentare, die kein Stück durchblicken lassen, ob du sie wirklich gelesen hast. Es hört sich eher so an, als würdest du dir die Rosinen aus den Kommentaren rauspicken und dir dann irgendwas zusammenreimen. Du suchst dir auch nur die Leser heraus, die aktiv sind. Viele haben hier auch Geschichten gelesen und dann nie etwas von den Autoren gehört.

    Das ist ein Schlag für alle, die hier viele Stunden 4 Monate!!! kontinuierlich!!! ins Lesen und Kommentieren gesteckt haben. Schon einmal etwas von „Fair play“ gehört???

    Du schreibst eine tolle Geschichte, aber dann fehlen dir die Worte im Kommentar. Das ist schon seltsam. Keiner aus der Lese-Community hatte eine so große Gehirnkapazität, 50 Geschichten in so kurzer Zeit zu lesen, wenn man ernsthaft liest. Im E-Mail-Fach steht nur Maddy, Maddy, Maddy ….

    Denk mal darüber nach!

    Der Beobachter

    1. Hallo Beobachter,
      Vielen Dank für dein Feedback, welches ich sogar verstehen kann. Was soll ich dir dazu sagen? Du hast dir deine Meinung gebildet, alles was ich nun erwidern würde, würde sich falsch anhören. Natürlich gibt es viele User die jetzt zum Ende hin aktiver werden, auch ich bekomme eine Menge Mails. Es tut mir leid, dass ich nicht besonders gut und kreativ darin bin, lange ausführliche Feedbacks zuschreiben, die Geschichten habe ich trotzdem gelesen.
      Ich wünsche Dir einen schönes Wochenende 🙂.
      Liebe Grüße
      Maddy

      1. Ach, du kannst es verstehen? Heißt du spielst nicht fair, damit hast du es gerade zugegeben. Wer eine Kurzgeschichte schreiben kann, weil er die deutsche Sprache beherrscht, und dafür auch noch Likes verlangt, wird wohl auch einen ordentlichen Kommentar verfassen können.
        Herzlichen Glückwunsch! Du bist im E-Book. Kannst stolz auf dich sein! Niemand kann so viele Geschichten in dieser kurzen Zeit lesen, wie du es gemacht hast. Niemand hat das hier geschafft. Du bist also ein Naturtalent, was lesen, aber nicht kommentieren kann.
        Fair play!

  34. Hi, Maddy!
    Hab deine Geschichte eigentlich schon vor ein paar Tagen gelesen, aber es irgendwie nicht geschafft, zu kommentieren. Daher tue ich das jetzt!
    Also… ich finde den Plot an sich echt cool und spannend! Hab auch nicht mit der Wendung gerechnet! Allerdings finde ich auch, dass dein Schreibstil nicht ganz zu der Stimmung passt, die die Geschichte eigentlich vermitteln soll. Du schreibst alles so ein bisschen sachlich und sehr ausführlich, dadurch wirkt der Text insgesamt sehr ruhig, obwohl die Geschichte an sich ja eigentlich spannend ist. Versuch vielleicht, bei Szenen, die sich schnell abspielen oder die sehr kalt und trostlos wirken sollen, kurze, knappe Sätze und Absätze zu verwenden. Versetz dich wirklich in die Position des Protagonisten und überlege, wie viel Zeit er an gerade hat, um seine Umgebung wahrzunehmen, und wie klar er seine Gedanken fassen kann. Solche Dinge spielen eine sehr große Rolle! 🙂
    Viel Erfolg und liebe Grüße!
    Ann-Kristin

  35. Hallo Maddy, super Geschichte! Mir hat besonders gut gefallen, wie du die Veränderung im Erzähler geschrieben hast, das war total glaubwürdig. Und die Überraschungen auch. Mein Herzchen hast Du, danke auch fürs Lesen meiner Geschichte. Liebe Grüße, Anna (Zu spät)

  36. Hallo Maddy,

    danke für Deinen Kommentar unter meiner Geschichte („Und der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?“) und Dein Like.

    Ich habe Dir gerne ebenfalls mein Herzchen da gelassen und wünsche Dir für die letzten Stunden des Wettbewerbs noch viel Erfolg! Hoffentlich sehen wir uns im Ebook wieder. 😉

    Viele Grüße von der Charlie

  37. Hallo Maddy,
    vielen Dank für deinen Kommentar unter meiner Geschichte. Ich kann Dir Dein „Wow“ nur zurückgeben! Mir hat Deine Geschichte sehr gut gefallen. Ich finde Du hast einen tollen Schreibstil. Allein den ersten Satz finde ich schon super cool. „Dass mein Leben nur ein fragiles Konstrukt ist und schon bald zusammenbrechen wird, ahne ich noch nicht als ich den Supermarkt betrete.“
    Irgendwie ist die Bezeichnung „fragiles Konstrukt“ so hochtrabend (nicht negativ gemeint!) und den Supermarkt zu betreten eine so banale Sache, dass sie gemeinsam im ersten Satz der Geschichte eine echt kraftvollen Einstieg verschaffen, der einem in Erinnerung bleibt. Also mir hat es zumindest echt gut gefallen.
    Man merkt, dass Du wirklich gut schreiben kannst und ich wünsche Dir für alle weiteren Schreibprojekte von Dir (von denen hoffentlich noch viele kommen werden) viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Schreiben!

    PS: Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie musste ich bei „Ich bin sauer, sehr sauer.“ lachen. Keine Ahnung, warum 😀

    1. Lieber Alexander,
      Danke das du dir ebenso die Zeit für meine Geschichte genommen hast und für dein nettes und langes Feedback 😊. Manchmal hat man eben keinen Einfluss darauf worüber man lachen muss 😅. Ich drücke uns die Daumen 🍀.
      Ganz liebe Grüße
      Maddy

  38. Hallo Maddy 🙂

    Ich freue mich auch sehr, deine Geschichte gefunden zu haben.
    Sie gefällt mir sehr gut und ist spannend erzählt. 😊
    Da gebe ich dir auch super gerne ein Herz.

    Ich wünsche dir auch einen schönen Wochenstart. ☺️

  39. Hallo Maddy,
    ich weiß nicht, ob mein Kommentar gestern rausgegangen ist oder er irgendwo zwischen meinem Computer und der wirschreibenzuhause-Seite verloren gegangen ist.

    Mein Herzchen habe ich jedenfalls gestern schon da gelassen.

    Ich wünsche Dir alles Gute für die letzten Stunden des Votings.

    Viele Grüße von der Charlie
    („Und der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?“)

    1. Guten Morgen.
      Dein Kommentar ging vorgestern schon raus und ich hatte mich sehr gefreut 😊. Und darüber das du mir sogar nochmal schreibst, ganz nach dem Motto sicher ist sicher, freut mich sogar noch mehr. Vielen Dank 😁. Ich wünsche Dir auch viel Erfolg 🍀. Bald wissen wir mehr 😊.
      Gruß
      Maddy

  40. Liebe Maddy,

    ich hab es geschafft, deine Geschichte noch vor der endgültigen Deadline zu lesen und sie hat mich sehr überzeugt. Sie ist sehr schön geschrieben und, auch wenn sie sich nicht unglaublich von anderen Geschichten hier abhebt, bleibt sie einem auf jeden Fall in Erinnerung 🙂
    Habe mein Herz schnell noch hinzugefügt 🙂
    Viele liebe Grüße,
    Finn

  41. Liebe Maddy, Deine Geschichte ist eine meiner Lieblingsgeschichten.
    Was mir besonders gut gefällt ist der Geistige Verfall des Protagonisten und der Machtwechsel zwischen den beiden. Ich konnte mir das alles wie in einem abgefuckten, tollen Film vorstellen.
    Danke für Deinen Beitrag.
    Tine – Wer Du bist –

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