Isabel JakobiDemons are everywhere

Demons are everywhere 

 28 Jahre alt

Alles beginnt an einem regnerischen Mittwochnachmittag.

Ich sitze gerade mit meiner Schwester in einem kleinen Café in der Stadt, als mein Verlobter anruft und mir vier Worte sagt: „Brianna. Wir müssen reden“.

Danach legt er sofort wieder auf. Nicht nur die Tatsache, dass er mir keine Zeit zum Antworten gelassen hat macht mich stutzig sondern ,dass er so kühl geklungen hat. Dabei ist Benjamin der herzlichste und liebste Mensch den ich kenne. Nachdem ich mich von meiner Schwester verabschiedet habe, verlasse ich das gemütliche, warme Café und trete hinaus in den Regen. Feuchte Luft schlägt mir entgegen. Noch bevor ich meinen quietschgelben Regenschirm aufspannen kann, hängen mir meine nassen Haarsträhnen ins Gesicht. „Ich hasse Regen“, murmele ich und lasse meine Gedanken abschweifen. Ich frage mich was Benjamin mit mir besprechen will. Seine eigenartige Stimmung kann ich mir nicht erklären.

Ich schließe unsere Wohnungstür auf, schüttele den Schirm aus und wische mir meine kalten, nassen Hände an der Jeans ab. „Das Wetter ist so eklig“, beschwere ich mich. „Nicht nur das Wetter“, Benjamin sitzt am Esstisch, den Kopf auf einer Hand abgestützt. Mit der anderen Hand umklammert er ein Weinglas, als würde sein Leben davon abhängen. Ich mustere ihn überrascht, er hat seit mindestens fünf Jahren nichts mehr getrunken. Direkt neben ihm stehen drei große Koffer sauber aufgereiht. Vor ihm auf dem Tisch liegt eine große, teueraussehende Spiegelreflexkamera. So eine hab ich mir schon ewig gewünscht, hatte aber leider nie das nötige Geld dazu. „Hast du angefangen zu fotografieren?“, frage ich eingeschüchtert und deute darauf. „Nein“. „Benjamin. Was ist los?“, will ich wissen. „Ich habe nicht angefangen zu fotografieren, aber du anscheinend schon“. „Was meinst du damit? Was soll das heißen?“, ich mustere ihn verwirrt. So habe ich ihn noch nie erlebt. Als wir uns vor sieben Jahren das erste Mal getroffen haben war uns beiden klar, dass wir nicht mehr ohne einander sein wollen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Benjamin ist mein bester Freund, mein Hafen wenn die Dämonen mich wieder einholen wollen. Seine Sanftheit, die liebevolle Art und ganz besonders die Wärme die in seinem Blick liegt, wenn er mich ansieht haben mich vom ersten Moment an verzaubert. Und als er mich gefragt hat ob ich ihn heiraten möchte und wir unser ganzes Leben, in guten wie in schlechten Zeiten miteinander teilen wollen, habe ich keine Sekunde gezögert.

  Doch jetzt gerade ist davon nichts zu sehen. „Ich denke wir sind uns einig. Es ist vorbei, ich werde die Verlobung auflösen und die Feier absagen. Ich kümmere mich darum“, ich höre wie er die Worte spricht doch gleichzeitig bin ich wie gelähmt und glaube mich verhört zu haben. „Wie bitte?“, krächze ich. „Ich möchte mich von dir trennen und tu bitte nicht so unschuldig. Tief in deinem Inneren weißt du warum, Brianna“. „Was…warum?“, ich verstehe die Welt nicht mehr, er muss verrückt geworden sein. „Benjamin was soll das?“, hake ich nochmal nach. Seit ich durch die Haustür gekommen bin hat er mich nicht einmal angesehen. Schau mich an, schau mich an flehe ich in Gedanken immer wieder. Ich möchte einfach nur die Liebe in seinen Augen sehen, damit ich mir einreden kann, dass dies nur ein blöder Scherz ist und wir alles wieder hinkriegen. Was auch immer hier gerade geschieht. Und als er tatsächlich den Kopf dreht und sich sein Blick mit den dunklen, sanften Augen in meinen bohrt, bleibt mein Herz für einen kurzen Moment stehen, nur um danach schneller weiter zu schlagen. Ich liebe ihn so sehr, dass es weh tut. Doch am schlimmsten ist sein Gesichtsausdruck. Er sieht mich so verletzt an, dass ich jetzt selbst anfange zu zweifeln ob ich irgendetwas angestellt und verdrängt habe. Aber so sehr ich auch überlege, mir fällt nichts ein.

„Benjamin. Sag mir doch wenigstens was ich falsch gemacht habe?“, flehe ich ihn den Tränen nahe an. Einen kurzen Moment wirkt er verunsichert, doch die Kälte und Härte ist sofort wieder da. Wortlos schiebt er mir die Kamera zu. Als ich mich nicht rühre sondern ihn nur weiter hilflos anschaue fügt er noch hinzu: „Schau dir die Bilder darauf an“.                                                                                  Etwas hilflos nehme ich die schwere Kamera in die Hand und klappe sie auf. Ich brauche einen kurzen Moment um den richtigen Knopf zu finden, doch als ich ihn schließlich betätige lasse ich vor Schreck fast die Kamera fallen. „Wo hast du das her?“, meine Stimme zittert.                    „Es hat an der Haustüre geklingelt. Als ich aufgemacht habe war niemand da, nur die Kamera lag in hübsches Geschenkpapier verpackt im Flur. Und ich bin sehr froh darüber, endlich über dich Bescheid zu wissen. Ganz ehrlich, das hätte ich dir niemals zugetraut“. „Aber…“, beginne ich mich zu erklären, doch er unterbricht mich direkt. „Ich möchte keine Ausreden hören. Es ist eindeutig, du hast mich betrogen. Das hier ist deine Wohnung also werde ich jetzt gehen. Liebe Brianna, Ich wünsche dir noch ein schönes Leben“, mit diesen Worten knallt er sein Glas so heftig auf den Tisch, dass es zerbricht. Er nimmt seine Koffer und verschwindet ohne ein weiteres Wort zu sagen aus der Wohnung und aus meinem Leben.                    „Aber, das bin ich nicht!  Das auf dem Foto bin ich nicht! Ich kenne den anderen Mann nicht mal !“, schreie ich Benjamin hinterher. Doch er hört mir nicht zu.

Nun bin ich allein, ganz allein und ich breche zusammen.

Zum ersten Mal seit dem Unfall breche ich zusammen und kann nicht mehr aufhören zu weinen. Ich begreife nicht was hier gerade geschehen ist. Mit zitternden Händen versuche ich die Scherben wegzuräumen um meinen weißen Teppich vor Rotwein Flecken zu schützen, doch ich bin so zittrig, dass ich mich daran schneide und dicke rote Blutstropfen über die Scherben meines Lebens laufen.


18 Jahre alt                                                                

                                                                                                                                           California girls, We are unforgettable, Daisy dukes, Bikinis on top, Sun-kissed skin, So hot, 

We’ll melt your popsicle, Ooh oh ooh, Ooh oh ooh

Ich singe laut, schief und voller Lebensfreude den neusten Song von Katy Perry mit. Das Lied läuft bei mir in Dauerschleife und ich kann es von vorne bis hinten auswendig. Nur die Töne zu treffen gestaltet sich etwas schwierig. Ich setze den Blinker und biege auf die Hauptstraße ab. Gestern habe ich mein erstes eigenes Auto bekommen. Der kleine Gebrauchtwagen hat mein Herz im Sturm erobert, was vor allem an der Farbe liegt. Ganz das kleine Mädchen liebe ich rosa einfach und das beste: der Wagen hat sogar einen CD-Player. Es ist einfach ein tolles Gefühl zum ersten Mal allein zur Schule fahren zu können. Seit meiner ersten Fahrstunde fiebere ich diesem Moment entgegen, so schnell wie heute morgen bin ich schon lange nicht mehr aus dem Bett gekommen. Sogar die anstehende Mathearbeit kann meine gute Laune nicht trüben. Meine Mädels werden bestimmt total begeistert sein und Mark erst, bestimmt wird er mich jetzt endlich mal wahrnehmen.

Als ich in die 30er Zone in der Nähe der Schule einbog, drosselte ich vorbildlich mein Tempo und konzentrierte mich auf die Bürgersteige. Hier liefen oft kleine Kinder umher und ich wollte kein Risiko eingehen.

I kissed  a girl and I liked it, the taste of her cherry chap stick, I kissed a girl just to try it singt Katy gerade, als ich ein Kreischen höre welches mir durch Mark und Bein geht. Mein Auto will nicht mehr weiter, es beginnt zu bocken und ich trete auf die Bremse, sodass es zum Stehen kommt.

Mein Blick fällt nach rechts aus dem Fenster, eine junge Frau steht am Straßenrand, sie hat einen kleinen Rucksack und einen Fahrradhelm in der Hand. Ihre Haut ist leichenblass, die Augen weit aufgerissen. Sie beginnt am ganzen Körper zu zittern, die Sachen gleiten ihr aus der Hand. Ein einzelner Apfel rollt aus dem Rucksack, die lange Straße hinab. Dann fällt sie zu Boden und fängt an zu schreien.

Ihr Kreischen ist das schrecklichste Geräusch, das ich je in meinem Leben gehört habe. Ein Geräusch, das ich nie vergessen werde. Es wird mich in meinen Träumen und in den glücklichen Momenten meines Lebens heimsuchen.

Die Polizei und der Krankenwagen, welche mit Blaulicht und Sirene angefahren kommen, finden mich wie erstarrt im Auto vor. Ich habe mich nicht einen Millimeter bewegt. Meine Hände sind wund, so stark habe ich mich an mein Lenkrad geklammert. Mit glasigen Augen starre ich geradeaus, betrachte den leblosen Körper. Bin nicht fähig mich zu rühren. Das Atmen fällt mir schwer, ich fühle mich als würde Blei statt Blut durch meine Adern fließen.

Blut.

So viel Blut.

Überall ist Blut.

Als die Polizisten zu mir kommen und versuchen mir aus dem Auto zu helfen, wird mir alles zu viel. Ich weiß nicht was ich tun soll.

Also schreie ich.

Also weine ich.

Ich breche vor den Augen meiner Mitschüler zusammen.

Ich kreische und weine, wie ich es noch nie getan habe.

Meine Stimme und die der anderen Frau vereinen sich.

Wir werden zu einem Chor, aus Verzweiflung.

Alles beginnt sich zu drehen.

Ich kann nicht mehr.

 

28 Jahre alt 

Schweißgebadet wache ich mitten in der Nacht auf. Ich bin fix und fertig. Schon lange haben die Alpträume mich nicht mehr gequält. Ich taste neben mich, um nach Benjamins Hand zu greifen. Er weiß nicht was damals geschehen ist. Ich hatte noch Glück im Unglück gehabt, bei der Gerichtsverhandlung hatte ich einen weiteren Nervenzusammenbruch gehabt, doch es war klar, dass ich kaum Schuld an dem Unfall trug. Die Kindesmutter war anderer Meinung gewesen, doch das kleine Mädchen war mit seinem Fahrrad so schnell zwischen den parkenden Autos hervorgeschossen, dass ich gar keine Chance gehabt hatte zu reagieren. Der Führerschein wurde mir entzogen, doch ich hatte sowieso nicht mehr vorgehabt noch einmal zu fahren. Dieser Moment verfolgt mich noch heute, zehn Jahre später. Nachdem ich meine Sozialstunden geleistet habe, bin ich weggezogen. So weit weg, dass niemand die Geschichte kennt und mir Vorwürfe machen kann. Meine eigenen Schuldgefühle erdrücken mich schon genug. Aber Benjamin kann mich immer, allein durch seine Anwesenheit beruhigen. Doch das Bett neben mir ist leer. So langsam kommen die Erinnerungen an unseren Streit wieder. Ich ziehe mir die Knie an die Brust und kauere mich zusammen. Mache mich ganz klein. Ich bin ganz allein. So allein wie noch nie in meinem Leben.

Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, denn ich wache am nächsten Morgen von den Sonnenstrahlen auf, die mich an meiner Nase kitzeln. Ich quäle mich aus dem Bett und schlurfe barfuß mit verschlafenen Augen ins Wohnzimmer wo sich die große offene Küche befindet. Als ich den Raum betrete, wird mir gleichzeitig heiß und kalt. Die kompletten Wände sind mit Fotos beklebt. Hunderte von Polaroids, durcheinander. Fotos von mir. In den verschiedensten Situationen meines Lebens. Bilder von denen ich mir sicher bin, das sie gefotoshopped sind, da sie mich in Situationen zeigen in denen ich nie gewesen bin. Genau wie die Bilder auf der Kamera, glücklich verliebt mit dem fremden Mann. Aber die anderen Bilder finde ich noch viel erschreckender, weil sie echt sind. Fotos von meinen Geburtstagsfeiern, von meiner Verlobung. Bilder auf dem Weg zur Arbeit und….

Bilder vom Unfall. Ganz viele Bilder von dem schlimmstem Tag meines Lebens und dazwischen finde ich immer wieder Fotos eines Babys, ein kleines süßes Kind, welches ich nicht bin.

„Da ist doch wohl ein schlechter Scherz“, murmele ich erschrocken und packe mit fahrigen Bewegungen mein Handy vom Wohnzimmertisch, wo ich es nachts immer liegen habe, um die Polizei zu rufen. Ich muss wissen, wer das getan hat. Ich lasse mein Smartphone allerdings fast fallen als ich mein Hintergrundbild sehe. Beziehungsweise mein neues Hintergrundbild. Ein kleines süßes Baby lacht mir entgegen. Ich spüre wie mich die Panik überkommt, meine Hände fangen an zu zittern. Nach mehreren Versuchen schaffe ich es schließlich den Bildschirm zu entsperren. Tränen laufen mir über die Wange und kitzeln mich am Hals. Ich versuche die 110 zu wählen, bin aber zu aufgewühlt.  Ich schaffe es nur bis zu 11, ehe mir ein modrig riechender Sack über den Kopf gezogen wird und ich das Bewusstsein verliere.

Als ich langsam wieder erwache, ist alles schwarz um mich herum. Ich habe immer noch des Sack überm Kopf, zusätzlich sind meine Hände aneinander gefesselt, die rauen Seile schnüren mir die Blutzufuhr ab, sodass sie sich taub anfühlen. Die Luft ist so stickig, dass mir das Atmen schwer fällt. In meinem Mund steckt ein Stück Stoff. Bei dem Geschmack in meinem Mund muss ich würgen, doch ich kann nicht, da ich den Knebel nicht loswerde. Ich versuche um mich zu treten, doch ich kann mich nicht bewegen. ich möchte schreien, doch ich kann nicht. Ich möchte weinen, doch kein Laut verlässt meine Lippen. Von den Schluchzern gequält wird mir nur noch schlechter. Ich habe das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Ich bin dabei komplett durchzudrehen, ich weiß nicht was ich tun kann. Ich verstehe nicht was hier gerade passiert, was aus meinem perfekten Leben geworden ist.

„Es ist auf den Tag genau zehn Jahre her. Heute wird sie dafür büßen, was sie getan hat. Sie ist ganz allein. So allein wie ich es bin. So allein, wie ich es durch sie geworden bin. Ihr hübscher kleiner Freund wird sie nicht suchen.  Er ist so enttäuscht von ihr. Kein Wunder, die Fotos sehen täuschend echt aus. Ich hätte ihr auch nicht geglaubt. Sie hat meine Tochter umgebracht. Sie hat sie getötet“, meine Entführerin hört nicht auf zu reden und so langsam dämmert es mir, wen ich da vor mir habe.

Von den qualvollsten Schmerzen die ich mir hätte vorstellen können, zerrissen und den Dämonen meiner Vergangenheit eingeholt, spüre ich wie ich immer schwächer werde. Die stechende Wunde an meinem Bauch, wurde mir wohl mit einem scharfen Messer zugefügt. Ich bekomme keine Luft mehr. Mein Herz stolpert und jeder einzelne Herzschlag verursachte höllische Schmerzen.

Blut.

So viel Blut.

Blut überall.

 

Alles endet an einem regnerischen Donnerstagmorgen. 

Ein kalter Körper wird die einsame Straße hinuntergezerrt. Eine Hand, am Finger ein wunderschöner Diamantring, hinterlässt eine sanfte Blutspur, welche vom Regen weggewaschen wird. Das einzige was man hört, ist das leise Schlurfen einer schwarz-gekleideten Person und das schreckliche Geräusch von Fingernägeln, welche knirschend über den Asphalt kratzen.

 

48 thoughts on “Demons are everywhere

  1. Mit fesselnden Worten ist der jungen Schriftstellerin eine packende und fließende Geschichte gelungen, die den Leser in zwei Zeitebenen teilhaben lässt.
    Welches Geheimnis hütet Brianna?
    Ein moralischer Zwiespalt zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

    1. Finde, das jetzt auch echt kein Argument. Wenn dir die Geschichte gefallen hat, like sie doch einfach! Ob du sie über Instagram oder hier gefunden hast, spielt doch keine Rolle, zudem jeder seine Geschichte in den sozialen Netzwerken teilt!

    2. Aber du kannst doch auch zu uns in die Gruppe kommen und dann werden auch ganz, ganz viele Menschen auf deine Geschichte aufmerksam 🙂

      Einfach nach wir_schrieben_zuhause suchen und schon kannst du ordentlich die Werbetrommel rühren 🙂

      Liebe Grüße
      Sabs

  2. Sehr spannende Geschichte, hat mir wirklich gut gefallen!

    LG, Florian

    PS. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch meine Geschichte lesen und evtl ein Feedback, einen Kommenatr und vlt sogar ein Like hinterlassen könntest! Sie heißt „Schach Matt“

  3. Gesamteindruck
    Mir hat deine Geschichte sehr, sehr gut gefallen. Dein Schreibstil zieht einen richtig in die Geschichte hinein und hilft dem Lesefluss sehr. Im Folgenden habe ich ein paar kleine Kritikpunkte mit aufgeführt, die aber definitiv meckern auf hohem Niveau sind. Meine Stimme für das Ebook hast du, du hättest es wirklich verdient, aufgenommen zu werden 😊

    Idee
    Die Idee deiner Geschichte hat mir gefallen. Zum Ende hin hätte ich noch eine plötzliche Wendung erwartet (da der Gegner, also die Mutter des Kindes, schon relativ klar herausgearbeitet war). Aber du hast ja bereits gesagt, dass es dein erster Versuch im Thriller-Schreiben war (wie meiner auch. Bisher habe ich mich nur ans Lesen gewagt) und daher ist das doch sehr verzeihbar. 😊

    Logik
    Eine Kleinigkeit ist mir beim Lesen deiner Geschichte aufgefallen. Das Lied California Gurls von Katy Perry ist etwa aus dem Jahr 2010. Daher verstehe ich nicht ganz, weshalb sich die 18-jährige zu dem Zeitpunkt so über einen CD-Player im Auto freut. Diese waren schon seit 10 Jahren (in etwa) Standardausrüstung in Neuwagen, häufig auch mit Aux-Anschluss für MP3-Player und Handys und ab 2010 kamen dann mehr und mehr Autos mit eingebauter Festplatte.

    „Ich schaffe es nur bis zu 11, ehe mir ein modrig riechender Sack über den Kopf gezogen wird und ich das Bewusstsein verliere.“ Warum verliert die Hauptperson in dem Moment das Bewusstsein? Wird sie z.B. mit Chloroform betäubt? Denn sonst ergibt das für mich in der Situation, in der sie einen Sack über den Kopf gezogen bekommt, keinen Sinn. Da müsste sie erst recht einen ziemlichen Adrenalinstoß bekommen, um sich gegen den Gegner zu wehren. Außerdem – wie schafft es eine Frau alleine eine andere erwachsene Frau an einen anderen Ort zu transportieren?

    Stil
    Der Stil ist, glaube ich, wirklich das, was mir an deinem Text am besten gefallen hat. Wie gesagt, es sind nur ganz kleine Kleinigkeiten, die ich da anzumerken habe. Du hast eine Menge Talent! Worauf du allerdings achten solltest, ist, in welchem Tempus du schreibst. Das änderst du ab und an mal, ich habe zwei dieser Stellen beispielhaft zitiert. Ansonsten ganz großes Lob 😊
    „Nun bin ich allein, ganz allein und ich breche zusammen.
    Zum ersten Mal seit dem Unfall breche ich zusammen und kann nicht mehr aufhören zu weinen.“ -> Hier hast du 2 Mal den Zusammenbruch beschrieben. Vielleicht umschreibst du eine Szene ein wenig mehr oder verwendest an einer Stelle ein Synonym statt der stumpfen Wortwiederholung.

    „Als ich in die 30er Zone in der Nähe der Schule einbog, drosselte ich vorbildlich mein Tempo und konzentrierte mich auf die Bürgersteige. Hier liefen oft kleine Kinder umher und ich wollte kein Risiko eingehen.“ -> Hier änderst du plötzlich die Zeitform

    „Nachdem ich meine Sozialstunden geleistet habe, bin ich weggezogen. So weit weg, dass niemand die Geschichte kennt und mir Vorwürfe machen kann. Meine eigenen Schuldgefühle erdrücken mich schon genug.“ -> Auch hier ist das Tempus nicht ganz richtig. Ich würde am Anfang Plusquamperfekt und später Präteritum verwenden

  4. Moin Isabel,

    toller Schreibstil. Eine wirklich, schöne, packende Kurzgeschichte. Hab auch tatsächlich eine Gemeinsamkeit zu meiner entdecken können. Will jetzt aber nicht zu viel verraten. Wenn du sie liest, weißt du sicher was ich meine. 😉

    Deine Art wie du die Rückblende und den Unfall beschreibst ließ mich kurz schlucken. Echt klasse!

    LG Frank aka leonjoestick ( Der Ponyjäger)

  5. Mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen und ich mochte den eingebauten Rückblick. Durch die Kennzeichnung war man nicht verwirrt (nicht so, wie scheinbar manche in meiner Geschichte :D)
    Ich finde, dass du den Charakter toll dargestellt hast und man sofort ein Gespür dafür bekommt, wer diese Person ist, wie sie lebt und wie sich fühlt. Auch die letzten Sätze mag ich, sei schaffen so eine schaurigschöne Atmosphäre. Und ich mag auch insgesamt deinen Stil sehr gerne. Die Geschichte lässt dich super flüssig lesen. Ich habe nur einen winzigkleinen Kritikpunkt und zwei Fragen.
    Fangen wir mit der „Kritik“, wobei das Wort eigentlich falsch ist, denn „Verbesserungsvorschlag“ würde es mehr treffen, an. „Er ist so enttäuscht von ihr, dank meinen tollen Photoshopkenntnissen“. Ich glaube, dass das niemand in solch einer Situation sagen würde. Ich bräuchte eigentlich auch keine Erklärung, denn ich finde, dass das aus dem Kontext der Geschichte schon gut hervorgeht 🙂 Aber wenn du es erwähnen möchtest, fände ich es einen Ticken subtiler besser. Vielleicht: „Er ist so enttäuscht von ihr. Keine Wunder, die Fotos sehen aber auch täuschend echt aus. (Ich hätte ihr wohl auch nicht geglaubt)“. Das ist nur eine winzige Kleinigkeit, aber deine Geschichte ist so glaubhaft und wirkt so real, dass sie den kleinen Stolperstein des Unglaubhaften einfach nicht braucht 🙂
    Und die Fragen: 1. Was hat es mit den Fotos des Babys auf sich? Das Kind war ja mit dem Rad unterwegs, als kein Baby mehr. Das habe ich nicht ganz verstanden. Was habe ich überlesen? 2. Mit wem redet die Entführerin? Sich selbst? Ich glaube trotzdem, dass sie eher ihr Opfer – Sack überm Kopf hin oder her – ansprechen würde. Also „du wirst dafür büßen. Dein Mann wird dich nicht retten, weil …“. Ich finde, dass das direkte Ansprechen des Opfers, ohne dass dieses aber das Gesicht sehen kann und somit irgendwie auch keine Chance hat noch auf Mitleid zu plädieren, macht die Situation noch etwas düsterer, verzweifelter und dämonischer 😀

    Aber wirklich, ich mag die Geschichte echt sehr gerne 🙂 Und ich mag auch, dass es mal kein Handy war 😀 Daran hatte ich zu Beginn so festgehalten, aber eigentlich hatte es mich doch etwas genervt xD Toll, dass du den Mut hattest daraus einfach eine Kamera und ja sogar unzählige, echte Fotos zu machen 🙂

    Liebe Grüße
    Sabs (Ein Leben für ein Leben)

  6. Hallo Sabs,
    Vielen Dank für dein ausführliches Feedback !
    Dein Verbesserungsvorschlag ist wirklich gut! Das ist mir gar nicht aufgefallen, Betriebsblindheit 😉 aber das stimmt. So würde es nochmal besser klingen. Das werde ich auch einbauen. Danke!

    Frage 1: Mit den Babyfotos wollten ich und die Mutter 😉 nochmal mehr Eindrücke des Lebens, des Kindes vermitteln, dass Brianna noch einmal vor Augen geführt wird, wie unschuldig die kleine war und das sie nicht direkt darauf kommt von wem die Fotos sind, sondern einen Moment überlegen muss

    Frage 2: Ja da redet sie mit sich selbst 😅

    Das freut mich, dass dir das mit der Kamera gefällt, ich wollte auch einfach von dem Handy weg und ne Kamera ist nochmal ungewöhnlicher und mal was ganz anderes als das Handy. Bin sehr froh, dass ich mich dafür entschieden hatte 🙂

    Dankeeeee Dir !!!

    1. Ich kenne das SO gut! Ich hatte an einer Stelle einfach mal die beiden Mädels vertauscht. Ist mir selbst beim, ich glaube tatsächlich, zwanzigsten Male des Korrekturlesens nicht aufgefallen. Mein Hirn weiß ja, was da stehen soll und wie es gemeint ist 😛 xD

      Ah, okay, das ist das kleine Kind als Baby. Vielleicht würde ich das die irre Mutter bei ihrem Vortrag am Ende noch fix mit erwähnen lassen. Einfach nur so ein „Du hast mir mein Kind genommen, mein Baby“. Und vielleicht könntest du an der Stelle, an der sie die Babyfotos an der Wand entdeckt, einfach noch ein Fotos verschiedener Altersklassen dazupacken. „(…)dazwischen finde ich immer wieder Fotos eines Babys, ein kleines süßes Kind, welches ich nicht bin.“
      Vielleicht würde ich diesen Satz etwas umbasteln und daraus Folgendes machen: „Dazwischen fand ich immer wieder Kinderfotos. Ein kleines Baby, lachend auf Mamas Arm, später krabbelnd und auf dem Spielplatz tobend. Unzählige Fotos eines kleinen, süßen Kindes, das ich jedoch nicht bin“.

      Das verdeutlicht dann auch noch mal, wie fröhlich das kleine Wesen war und war es alles noch vor sich gehabt hätte und unterstreicht noch mal den dicken Kloß im Hals, den man beim Lesen verspürt, wenn man sich das bildlich vorstellt; obgleich man unglaubliches Mitleid mit der Protagonistin hat. Ich mag dieses Spiel mit der Schuld wahnsinnig gerne. Hier ähneln sich unsere Geschichten auch im Kern. Ein Unfall, etwas, was jedem hätte passieren können und was niemals beabsichtigt war, aber was einen gigantischen Rattenschwanz nach sich zieht und man am Ende gar nicht mehr richtig weiß, was man fühlen soll, weil man hin und her gerissen ist. Wirklich super toll. Deshalb: Absolut höchstniveauige Nörgelei und wirklich klitzekleine Kleinigkeiten, die sie für mich aber zu einer runden und rundum perfekten Kurzgeschichte machen würde 🙂 🙂

      Und ja, die Kamera ist toll! Nun will ich meine auch wieder aus dem Schrank holen, habe aber auch ein bisschen Angst vor ihr 😀

      Liebste Grüße
      Sabs

      1. Vielen lieben Dank für deine Tipps, du hast Recht die machen die Geschichte nochmal besser und perfektionieren die Story, sodass dann keine Fragen mehr übrig bleiben! 😊 Vielen Dank

  7. Mir gefallen sowohl der Plot, als auch Dein Schreibstil. Recht schnell ist man mittendrin und will zusammen mit der Akteurin wissen: „Was hat es mit den Bildern und der Kamera auf sich?“. Letzteres wird dann vor dem eigentlichen Schluss bereits erklärt – das hätte man vielleicht noch mehr – scheibchenweise – miteinander vermischen können, um den Spannungsbogen länger zu halten und auch die anteilig recht kurze Entführung ein wenig in die Länge zu ziehen. Aber das ist nur eine Anmerkung auf hohem Niveau. Mein Like ist Dir jedenfalls sicher.

    Noch eine klitzekleine Sache – die aber mit dem Inhalt nichts mehr zu tun hat: Ich würde die zentrierte Formatierung nicht für die gesamte Geschichte wählen – das macht das Lesen recht unkomfortabel. Kannst Du aber wahrscheinlich mit wenigen Klicks recht leicht umstellen.

  8. Liebe Isabel,
    uuhhh, da hast Du aber was Spannendes abgeliefert, ich konnte gar nicht so schnell lesen, so gespannt war ich auf die Auflösung. Also Spannungsbogen: Note 1 😉
    Ich bin ja ein kleiner Fan von bösen Enden, daher gefällt mir das Nicht-Happy-End sehr gut, zumal die arme Brianna ja eigentlich auf voller Linie unschuldig ist: Sie hat sich an die Geschwindigkeit gehalten, bereut den Unfall, liebt ihren Freund. Sie ist grundsympathisch und hat eine reine Seele, daher fällt der Leser umso tiefer ob Ihres Schicksals und das macht das Ende umso bitterer. Das hast Du wirklich sehr gut aufgebaut.

    Ein paar Dinge sind mir noch aufgefallen bzw haben Fragen bei mir aufgeworfen.
    Sie und ihr Freund waren mehrere Jahre zusammen und dennoch verlässt er sie ohne größeres Gespräch oder Rückfragen aufgrund von Bildern. Das hat mich ein wenig irritiert, es sei denn natürlich, dass was man auf den Bildern gesehen hat wäre so ein heftiger Treuebruch gewesen, dass er zu verletzt war und nur mit Trennung reagieren konnte. Dann hätte ich mir als Leser zumindest einen kleinen Hinweis dazu gewünscht, was genau auf den Bildern zu sehen ist.
    Die Szene mit dem Unfall finde ich sehr stark. Besonders gut gefällt mir die Textstelle mit dem Blut, die Du immer wieder im weiteren Verlauf aufgreifst (Blut. So viel Blut), generell hast Du ein paar richtig tolle Sätze in Deiner Geschichte (das Blut fließt über die Scherben meines Lebens).
    Was ich noch nicht so ganz rund finde, ist, wenn das Kind vor das Auto läuft (das Auto bockt, ich drossel es, die Mutter starrt). Ich habe -Gottseidank – keine Erfahrung damit, aber ich glaube, dass ein solcher Unfall mit einem spürbaren, gewaltigen Aufprall verbunden ist.
    Der Schluss gefällt mir wie bereits erwähnt sehr gut, kommt für mich aber irgendwie zu abrupt, also quasi ab dem Moment, wo sie aufwacht und bei der Entführerin ist. Der Teil könnte für mich noch etwas länger sein.
    Bei dem Titel habe ich mir zuerst gedacht, schade, dass er nicht deutsch ist, aber da Du die Katy Perry Texte hast einfließen lassen, finde ich passt es ganz gut. Die Königsklasse fände ich ja, wenn Du eine passende Textstelle aus einem der Lieder als Titel finden würdest (muss ja nicht unbedingt aus California Girls Sein 😂).

    Liebe Grüße
    Anita aka anitschn (Geschichte: Räubertochter)

    1. Danke dir für dein nettes Feedback! Habe mich sehr darüber gefreut 😊 das mit dem passenden Lied, wäre wirklich mega cool😎 Da muss ich mich mal auf die Suche begeben.
      Freut mich sehr, dass du die Geschichte so spannend fandest. Ich habe Brianna auch sehr ins Herz geschlossen 😉 die arme Kleine….😂😂

  9. Liebe Isabel! Erst einmal danke, dass ich Deine Geschichte lesen durfte.
    Ich habe im Großen und Ganzen auch nichts anderes anzumerken als das, was meine VorrednerInnen schon angemerkt haben.

    Außer dem hier:
    Inhaltlich: Ich mag den Plot, ich mag den Stil. Aber: Mir kommt das Ende zu abrupt. Ich hatte einen kurzen „Häääääää ..????“-Moment. Für mich hätte da noch was kommen müssen, ein Dialog zwischen den Frauen, zum Beispiel. Die Arme hat ja wirklich nie eine Chance, sich zu verteidigen, weder bei ihrem Freund, noch bei der Mutter des verstorbenen Kindes.
    Vom Handy wegzugehen und stattdessen Fotos zu haben, finde ich sehr mutig – war doch das Handy eine klare Vorgabe. Nichtsdestotrotz ist das gut aufgebaut und die Vorstellung „ich tappe morgens schlaftrunken in mein Wohnzimmer und die Wände sind mit fremden Fotos tapeziert“ finde ich an sich schon gruselig. Da stellen sich ja neben den Fotofragen vor allem die Fragen nach dem „Wer?“ und dem „Wie kommt der Wer in meine Wohnung?“

    Fachlich: Das mit dem Satz scheint ein Satz-Unfall zu sein; rechtsbündig finde ich immer einfacher als zentriert, aber wenn ich es richtig verstanden habe, kannst Du nichts dafür. Was aber unglücklich ist: Die fehlenden Kommas. Die lassen einen immer wieder „hakeln“. Da würde ich auf jeden Fall nochmal nachjustieren, fehlende – wie auch überflüssige Kommas – gehen immer zulasten der Lesbarkeit.

    1. Danke dir für deinen Kommentar 🙂 habe mich sehr über dein Feedback gefreut
      Ja die Formatierung war leider ein Unfall, besser konnte ich es nicht ausbügeln. Vorher war es viel schlimmer. Beim hochladen wurde mir leider alles zerschossen 😅

  10. Hallo liebe Isabel

    Sorry, aber ich muss mich zunächst einmal bei der einen oder anderen Person unbeliebt machen.
    Besonders natürlich bei der einen.
    🙂

    Aber das mach ich gerne.

    Für dich, für mich und für alle anderen engagierten Teilnehmer dieses Projektes.

    Da findet dich ein Mensch auf Instagramm, ja, der Mensch weiß, dass ich ihn meine, interessiert sich für deine Geschichte, liest sie sich durch, findet sie gut und gibt dir anschließend kein Like. Mit der Begründung, dass er dich auf Instagramm gefunden hat. Dass er es unfair findet, dass du auf Instagramm ein wenig Werbung machst.

    Wie seltsam doch einige Teilnehmer hier auf wirschreibenzuhause sind.

    Das Projekt ist durch das Internet groß geworden, und der Kerl beschwert sich. Er hat doch auch die Möglichkeit, Werbung für sich zu machen.
    Ich begreife es nicht.

    Zumal er schreibt, dass er die Story ansonsten geliked hätte.

    Ein Mensch, der sich leider selbst widerspricht. Und der sich das Recht herausnimmt, andere zu kritisieren.

    Aber natürlich wünschen wir alle ihm nur das Beste der Welt.
    Möge er glücklich werden … und seine Kommentare in Zukunft ein wenig besser überdenken.

    (Ach ja, lieber Nichtliker. Solltest du jetzt ein wenig böse auf mich sein, lass deinen Unmut nicht „hier“ raus. Isabel hat damit nicht das Geringste zu tun. Schreib mich einfach direkt und persönlich an. Okay? )

    Nun zu deiner Story.

    Liebe Isabel

    Deine Geschichte ist toll und genial.
    (Und ich habe sie NICHT über Instagramm gefunden 🙂 )

    Sie hat mich gefesselt und berührt.

    Man spürt deutlich und bereits nach wenigen Sätzen, dass du ein großes Talent hast.

    Deine Grundidee, die Handlung, die Spannung, die Protagonisten, das fulminante Finale …. alles überzeugt mich komplett.

    Das Beste an der Geschichte ist jedoch dein Schreibstil.
    Man fühlt, wie sehr du das Schreiben liebst.

    Dass du es brauchst.
    Dass es zu dir gehört.
    Und das überträgt sich auf den Leser.
    Und die Leserin 🙂

    Das ist eine Gabe.

    Glaube mir.

    Du erreichst Menschen.
    Du unterhältst sie nicht nur.
    Du bringst sie zum Fühlen, zum Nachdenken.

    Da hat das Leben dir ein großes Geschenk gemacht.

    Liebe Isabel

    Bitte schreib weiter und weiter.
    Und du wirst noch viele bezaubernde Geschichten schreiben.
    Und noch mehr verzauberte Leserinnen und Leser erreichen.

    Und BITTE mach weiter „Werbung “ auf Instagramm.
    Denn wie soll man sonst auf dich aufmerksam werden?

    Ich wünsche dir und deiner Geschichte alles Gute und viel Erfolg.
    Und noch viel mehr Likes.

    Mein Herz hast du natürlich sicher.
    🙂
    Und mein Like auch.

    Ganz liebe Grüße und pass auf dich auf.
    Und lass dich NIEMALS von „nicht ganz so doll klugen und fairen“ Menschen niedermachen.

    Und wenn es noch jemand versuchen sollte, schreibe mir. Ich kümmere mich dann darum, wenn du gestattest 🙂

    Das bin ich dir nach sooo einer tollen Geschichte schuldig.

    Und allen anderen AutorInnen, die mit solchen dummen Kommentaren zu kämpfen haben.

    Mit kollegialen Grüßen,
    Swen Artmann (Artsneurosia)

    Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, auch meine Story zu lesen.
    Es wäre mir eine Ehre, wenn DU mir einen Kommentar zurücklassen würdest.
    Bis die Tage.

    Ach ja.
    Meine Geschichte heißt:

    „Die silberne Katze“

    Vielen Dank.
    Swen (Artsneurosia)

    1. Lieber Swen,
      Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sehr ich mich über deinen Kommentar gefreut habe! Dass was du geschrieben hast, hat mich unglaublich berührt und du hast Recht mit der Tatsache, dass mir das Schreiben unglaublich viel bedeutet und dass ich es einfach liebe mit Worten zu spielen.
      Vielen lieben Dank!!
      Natürlich werde ich mir auch deine Geschichte durchlesen. Ich freue mich schon darauf !!!
      Und eventuell werde ich mir deinen Kommentar ausdrucken und in meine Schublade legen und jedes Mal, wenn mich irgendwelche Zweifel überkommen wieder hervorkramen.
      Vielen Dank ! Ich hatte echt Gänsehaut als ich deinen Kommentar gelesen habe, du schreibst echt gut

      Soll jetzt keine Werbung sein 😉 aber wenn du magst kannst du mal auf Instagram nach Isabels_buecherwelt schauen, dies ist meine Autoren/Bookstagram Seite. Die wirschreibenzuhause Aktion hat mich nämlich dazu inspiriert, den Mut zu fassen mein eines Manuskript nächstes Jahr im Selfpublishing herauszubringen und auf Instagram werde ich dann regelmäßig Updates dazu geben

      Ganz viele Grüße
      Isabel

  11. Hallo Isabel,

    im Großen und Ganzen kann ich mich all den anderen (Vor-)Kommentatoren nur anschließen (bis auf einen. Ich glaube du weißt, wen ich meine).
    An der Idee fand ich gut, dass die leidtragende Figur eigentlich gar nichts für die folgenden Ereignisse konnte (ich hielt es ähnlich).
    Den Schluss fand ich gut, aber auch, wie schon manche vor mir, etwas abrupt. Aber das ich Geschmackssache.

    Meine einzigen Kritikpunkte beziehen sich auf das Layout. Erhöhe BITTE die Schriftgröße ein wenig, für alle, die evtl. nach mir noch die Geschichte lesen. Die winzige Schrift ist sehr anstrengend. Ich habe mir den Text herauskopiert, um ihn zu lesen :-).
    Zweitens: Ich würde den Text nicht zentriert machen. Da es leider keine Möglichkeit gibt, ihn als Blocksatz zu präsentieren (oder ich habe diese Möglichkeit einfach noch nicht gefunden), würde ich „Linksbündig“ entfehlen.

    ANsonsten alles gut -> Like

    Liebe Grüße (wenn du Zeit hast, schau doch auch mal bei mir vorbei)
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  12. Hallo Isabell,
    vorab : Mein like hast Du!
    Und zwar obwohl, oder auch weil ich Deine Story auf Instagram gefunden habe und so die Möglichkeit gefunden habe, sie zu lesen. Bei dieser Fülle an ( zumeist sehr tollen ) Geschichten, hilft es, Kleinode wir Deine Geschichte nicht zu übersehen.
    Hier ist mir Swen mal wieder zuvor gekommen, ich kann mich ihm da nur anschließen. Lass Dich nicht von solchen Kommentaren runterziehen. Auf dieses eine Herzchen bist Du nicht angewiesen. Ich hoffe, dass noch viel, viel mehr Leute auf Deine Geschichte aufmerksam werden und Du noch sehr viel mehr Likes bekommst!

    Zu Deiner Geschichte :
    – Mir hat Dein Schreibstil sehr gefallen, es hat von der ersten Zeile an Spaß gemacht, Deine Geschichte zu lesen
    – Brianna – welch ein toll herausgearbeiteter Charakter. Vom Anfang bis zum Ende habe ich mit ihr gefiebert und gefühlt
    – Das tolle Ende! Ich brauche kein Happy End, mir ist das Morbide oft lieber. Das hast Du wirklich richtig gut umgesetzt.
    – Zur Formatierung ist alles gesagt, das wäre mein einziger Kritikpunkt gewesen.

    LG,
    der schweenie

    P.S. vielleicht hast Du ja Zeit und Lust, auch meine Geschichte zu lesen und ein Feedback da zu lassen
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/glasauge

  13. Liebe Isabell! Es wurde schon so viel über deine Geschichte geschrieben, ich kann mich nur anschließen. Mittlerweile habe ich doch schon einige Storys hier gelesen, sodass ich einen guten Überblick habe und deine gefiel mir wirklich gut. Leider war sie durch die kleine Schriftgröße ein wenig mühsam zu lesen, aber das soll dem Inhalt keinen Abbruch tun.
    Dein bildhafter Schreibstil hat mich mitgerissen, auch dass du als Erzählform die Gegenwart gewählt hast. Super, mein Like hast du. 💖
    Ich habe gelesen, dass du nun auch den Mut hast, einen Roman herauszubringen. Alles Gute für dich.
    Liebe Grüße
    Lotte (Der alte Mann und die Pflegerin – über Feedback würde ich mich freuen).

  14. Liebe Isabel,

    deine Geschichte stand schon lange auf meiner Leseliste, endlich habe ich es geschafft 😊

    Deine Idee gefällt mir, die Geschichte ist spannend geschrieben und das Ende fand ich super.

    Das einzige, was mich etwas irritiert hat, war die Formatierung, wenn z.B. einige Leerzeichen in einer Zeile waren.

    Ich lasse dir gerne ein Like da und wünsche dir viel Glück!

    LG Yvonne / voll.kreativ (Der goldene Pokal)

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