LotteDer alte Mann und die Pflegerin

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Er verfluchte seine erbärmliche Schwäche.

Erneut rumorte eine Welle aus Rolfs Magen nach oben, drückte sich durch die Speiseröhre und landete als grünlich-schleimiger Batzen im Toilettenwasser.

     »Lassen Sie es raus, Herr Wegener.« Die sanfte Stimme legte sich wie Balsam auf Rolfs geschundenen Körper.

Was hätte er ohne sie gemacht in den letzten Wochen?

Mareike, seine Pflegerin. Sie war keines dieser albern kichernden Dinger, denen ihr Make-up wichtiger war, als sich um den Patienten zu kümmern. Eine gestandene Frau um die fünfzig und dennoch eine Wohltat fürs Auge.

Zu jung für ihn.

Nur eine kurze Pause war ihm vergönnt, ehe sich ein weiterer Batzen nach oben quälte.

Erschöpft holte er Luft, richtete sich auf, nahm dankbar den Becher Wasser an, um den Mund zu spülen. Mareike stützte ihn, bis er aufseufzend in die Kissen sank.

     »Die Rehbeins haben eine Karte aus New York geschickt.« Mit einem feuchten Lappen wusch Mareike ihm Gesicht und Hände, zog ihm einen frischen Pyjama an. »Sechs Monate Weltreise, das wäre nichts für mich.«

Rolf liebte Mareikes Stimme. Samtig mit einem melodischen Touch. Die gute Frau Rehbein hatte sie ihm vermittelt. Sie waren schon lange Nachbarn, in dieser Einöde brauchte man einander. 

    »Soll ich den Doktor anrufen?« Mareike strich die Bettdecke glatt.

    »Nicht nötig. Mit dem Tee geht’s mir bestimmt bald besser.« Quacksalber diese Ärzte. Und immer hatten sie etwas privat zu verrechnen, das angeblich durch die Kasse nicht abgedeckt war. Nein, er brauchte keinen Weißkittel. Manchmal spielten eben die Gedärme Ping-Pong.

   »Ich fühle mich schon wohler.« Erleichtert sank Rolf zurück in das graue Wolkenschloss zwischen Wachen und Schlafen.

     »Der Tee steht griffbereit auf Ihrem Nachtkästchen. Ich fahre in den Ort und erledige den Einkauf fürs Wochenende. Rufen Sie an, wenn es Ihnen schlechter geht?«

     Die Tür fiel ins Schloss. Mareike hatte kein Auto, mit dem Fahrrad fuhr sie dreißig Minuten zum nächstgelegenen Ort und würde bestimmt zwei Stunden fort sein. Er hatte damals aus guten Gründen die Einsamkeit gesucht.

Wie lange hatte er geschlafen? Kurz genoss er den Frieden in seinen Gedärmen. Durch die offene Tür sah er im Nachbarzimmer etwas blinken.

Was war das auf dem Tisch? Mareikes Handy? Seines lag direkt neben ihm. Hatte sie es vergessen? Oh Gott, wie konnte er sie dann erreichen?

Rolf setzte sich auf, Füße auf den Boden. Dieser verfluchte Schwindel! Neunundsiebzig war er im letzten Jahr geworden. Heutzutage war das doch kein Alter mehr! Und bis vor wenigen Wochen hatte er sich auch fit gefühlt. Dieses Magen-Darm-Virus verschwand bestimmt bald wieder. Ein Blick auf seine Beine.

Dünn wie Zahnstocher. Er drückte sich hoch. Schwankte. Sein Magen rumorte, tief durchatmen. Ein Fuß vor den anderen. Das war doch nicht so schwer! Hoffentlich knickte er nicht weg. Zehn Meter zu gehen, das müsste zu schaffen sein. Vorsichtig, er fühlte sich wie ein Boot auf hoher See, Schritt für Schritt. Er kippte vornüber und stützte sich gerade noch rechtzeitig auf der Tischfläche ab.

Schwer fiel er auf den Stuhl und griff nach dem mobilen Telefon. Es kribbelte ihn überall.

Das Foto! Konnte es sein? Warum war es so dunkel eingestellt?

Einschalten. Wo war der Knopf? Die zitternden Finger rutschten ab. Zum Glück funktionierten seine Augen noch. Wenn ihn schon sein verflixter Körper im Stich ließ. Da, der Einschalt-Button.

Kurz strahlte das Foto hell. Ihm wurde eiskalt.

Fantasie? Trugbild?

Erneut betätigte er den winzigen Button. Fast zu klein für seine klobigen Finger. Das Bild, ein Gesicht, er kannte es. Was zum Teufel? Das Handy glitt ihm aus den Händen.

Du irrst dich, dröhnte es im Ohr. Täuschung. Der Junge ist lange tot. Tief atmete er durch. Dann fummelte er erneut an dem Teil. Wie war das genau? Heutzutage gab es keine Knöpfe mehr. Berühren war das Zauberwort. Touch nannte man es. Alles Englisch.

›Geben Sie den Pin ein.‹

Was konnte das sein? Vier gleiche Zahlen? Oder 1-2-3-4. Der häufigste PIN-Code hatte er mal gelesen. Er fuhr mit dem Finger darüber, berührte die Zahlen. Eine kurze Melodie ertönte, das Foto erschien. Und blieb. Klar und deutlich. Geht doch!

Er war es. Tim. Große blaue Augen, lockige blonde Haare, vereinzelte Sommersprossen, das verschmitzte Lächeln. Hitze stieg in ihm auf. Was verband Mareike mit Tim? Fünfundzwanzig Jahre schmolzen. Ein Golfball drückte im Hals.

Das Handy entglitt seinen verschwitzten Händen. Rasch packte er erneut zu und tastete darüber. Gab es mehr Fotos?

Durchatmen. Mit den Fingerspitzen bewegte er das Bild. Soweit er sich erinnerte, musste er auf einen der farbigen Punkte drücken.

Es waren so viele. Twitter. Facebook. Google. Einstellungen. Play Music. Halt hier. Galerie. Er tippte darauf. Bilder.

Kurz wurde ihm schwarz vor Augen. Der Raum drehte sich. Da war er wieder. Tim, so hübsch.

Und daneben er selbst. Er war jünger damals. Kein Wrack wie heute. Tim stand neben ihm, schmal, aber großgewachsen. Reichte ihm bis zur Schulter. Und er hatte den Arm um den Jungen gelegt. Rolf spürte förmlich Tims erhitzten Körper, an diesem sonnigen Sommertag. Damals war die Welt noch in Ordnung gewesen.

Er hatte Tim geliebt. Wirklich von Herzen. Nur gewisse Leute hatten das in den Schmutz gezogen. Unrecht! Sünde! Gewäsch. Was war falsch daran? Kälte kroch in seine Zehen. Er scrollte weiter und fand mehr Fotos. Am See, in Badehosen. Tim zwischen seinen Beinen, den Rücken an ihn gelehnt, die Augen geschlossen, von Rolfs Armen umschlossen.

Rolf lehnte sich zurück und erinnerte sich. Ein traumhaft schöner Tag. Doch die damalige Wärme blieb aus. Seine Beine fühlten sich an wie Eiszapfen.

Ganz gewiss war er schuldlos. Die Mehrheit war auf seiner Seite gewesen. Es hatte schließlich nicht einmal eine Anklage gegeben.

Wer war Mareike? Wie kamen die Bilder auf ihr Handy? Nach der langen Zeit? Was wusste sie? Misstrauen kroch in ihm hoch. Hatte er Mareike falsch eingeschätzt? Was war ihre Absicht? Woher kannte sie Tim?

Tim war tot.

Es ging ihm bereits drei Wochen lang schlecht. Seit die Rehbeins wegfuhren. Adrenalin schoss in ihn, er straffte sich.

Kräfte sammeln. Nachdenken.

 

 

    »Mareike? Bist du’s wirklich? Du Schönste aller Schönen!«

Ihr ehemaliger Klassenkollege, der ihr schon damals an die Wäsche wollte. Jetzt stand er vor ihr in seiner Polizeiuniform.

    »Hallo Struppi. Lange nicht gesehen.«

Der Spitzname passte immer noch, seine Frisur stand borstig ab. Ein Lausbub in den Fünfzigern. Wie sollte sie ihn rasch loswerden?

   »Ewig her nicht wahr?« Offenbar hatte er eine Zahnbehandlung hinter sich. Sein damals vorstehender Eckzahn stand nun in der Reihe. »Du bist geschieden, habe ich gehört. Tut mir leid.«

     »Danke.«

     »Sollen wir mal zusammen was trinken gehen? Oder essen? Du weißt ja, ich bin Witwer.«

     Wenn die Hölle friert. »Ein andermal.«

     »Aber wirklich. Wo fährst du denn hin? Mit dem Rad, bei der Kälte?«

     »Ich bin Pflegerin beim alten Wegener.«

     »Bei dem ehemalige Direktor der Primus-Schule? Du weißt schon, dass der damals …«

     »Ist lange her. Jetzt ist er alt und krank.«

     »Aber so weit draußen? Da kommt kaum jemand hin.«

     »Tschüss, ich muss los.«

     »Ich melde mich.«

 Sie radelte los, ehe Struppi dahinterkam, dass sie ihm ihre Nummer nicht hinterlassen hatte.

 

Dreieinhalb Stunden waren seit ihrem Fortgehen vergangen. Im Haus war es still.

Heute war es so weit. Sie hatte lange genug gewartet. Der Mistkerl war ohne Buße davongekommen. Nicht einmal zur Gerichtsverhandlung war es kommen, dank seiner einflussreichen Freunde. Aber nun wurde abgerechnet. Dass sie sich als Pflegerin hatte einschleichen können, war ein absoluter Glücksfall gewesen.

Sie hatte es bis ins Detail geplant.

Er schlief offenbar noch. Summend ging sie in die Küche und setzte neuen Tee auf. Dieses Mal sollte er nicht nur sein Inneres nach außen stülpen, nein, es war Zeit für den ewigen Schlaf. Sie musste nur die Dosis erhöhen. Und mehr Zucker verwenden.

Der Alte mochte es süß.

Mareike trug das Tablett hinauf. Sie öffnete mit einer Hand die Tür, stolperte über ein Hindernis, schlug heftig auf dem Boden auf. Mit lautem Knall verteilten sich Kanne, Tasse, Zuckerschale und der Teller mit den trockenen Keksen im Raum. Ehe sie sich aufrappeln konnte, traf sie etwas Schweres auf den Hinterkopf.

 

Diese furchtbaren Kopfschmerzen! Ein Presslufthammer im Gehirn. Verschwommen spürte sie den intensiven Blick von Rolf Wegener, der mit aufgestützten Händen am Tisch saß.

     »Aufgewacht? Es tut mir leid, ich wollte nicht dermaßen fest zuschlagen. Ich habe Ihnen ein Kissen untergelegt.«

Ihre Beine waren zusammengeschnürt, ebenso ihre Hände.

     »Was soll das? Machen Sie mich los.« Es kam nur krächzend heraus. Ihr war speiübel und sie begann zu würgen. Ihr Gehirn war ein Ballon, der die Kopfhaut zu sprengen drohte.

     »Ist Ihnen nicht gut? Dann überlegen Sie mal, wie es mir ging in den letzten Wochen. Meinen Zustand habe ich Ihren Kräutern zu verdanken.«

Verdammt! Wie hatte der Kerl sie durchschauen können?

     »Raffiniert und bösartig!«, fuhr er fort. »Trotzdem habe ich versucht, rücksichtsvoll zu sein und ihre Arme vor dem Körper gelassen.«

Das half wenig. Woher hatte der Alte die Kraft besessen, sie dermaßen zu verschnüren? Der Brechreiz kam erneut und was vom Mittagessen noch im Magen war, lag bald darauf neben ihr am Boden. Der säuerliche Gestank war unerträglich. Tränen liefen ihr über die Wangen.

     »Bitte machen Sie mich los.« Ihr Hals kratzte.

     »Warum haben Sie Fotos von Tim auf Ihrem Handy?«

Scheiße, scheiße, scheiße. Sie hatte ihr Mobiltelefon liegengelassen. Das hier hätte anders laufen sollen, komplett anders.

     »Und danke, dass Sie so einen simplen Code haben.«

Weshalb hatte sie ihn nicht längst abgeändert? Jetzt büßte sie für ihre Bequemlichkeit.

     »Ich warte.« Wegeners Augen blitzten, seine Wangen waren rot. Wo war seine Schwäche geblieben?

Sie hatte ihn unterschätzt. Die Kopfschmerzen brachten sie fast um.

     »Tim war mein Sohn.« Im Hals bildete sich ein Knoten.

     Wegener schwieg. Dieses elende Schwein. Sie robbte sich von den Überresten ihres Mageninhalts weg.

     »Sagen Sie nichts dazu?«

     »Sie wollten mich umbringen.« Er schüttelte den Kopf.

   »Nur Ihnen ein paar Schmerzen zufügen. Wie Sie Ihren Schülern damals. Und meinem Sohn, meinem Tim.« Sie blinzelte. Lästige Tränen.

     »Das verstehen Sie nicht.« Es klang schroff. »Ich habe ihn geliebt.«

     »Geliebt? Er war beschissene zwölf Jahre alt.« Schluchzen saß ihr im Hals.

     »Ich habe geweint, als ich von seinem Tod hörte.« Hatte der verdammte Dreckskerl tatsächlich Wasser in den Augen?

     »Ersparen Sie mir Ihre Krokodilstränen. Umgebracht hat er sich, ist einfach vom vierten Stock der Schule auf den Asphalt gesprungen.«

     »Das tut mir sehr leid, glauben Sie mir. Denken Sie, ein Direktor nimmt es auf die leichte Schulter, wenn ein Schüler den Freitod wählt?«

    »Sie allein hatten das zu verantworten! Ihre verdammte Freizügigkeit und offene Schulform! Das war doch nur ein Deckmantel, um sich an meinem Sohn zu vergehen.«

     »Sie begreifen nichts, Mareike.«

    »Ich verstehe es nicht?« Die Wut überdeckte ihre Angst. Mareike riss an den Seilen und spürte, die Haut an manchem Stellen zu brennen begann. »Es gab nie einen Prozess, weil Ihre widerlichen einflussreichen Freunde das verhindert haben.«

     »Unsere Schule hatte einen renommierten Ruf. Wir standen für innovativen progressiven Unterricht, neue Formen für ein solidarisches Miteinander.«

     »Tim war total verändert. Ich habe es nicht verstanden. Erst als ich nach seinem Tod die Bilder fand. Sie haben ihn vergewaltigt.«

    »Was für ein geschmackloses Wort! Wir waren der Zeit voraus. Kleine familiäre Gruppen, Lernen mit Nähe und gemeinsame körperliche Betätigungen.«

     »Ich habe Ihr geheimes Zimmer im Keller gefunden. Tim war so stolz, dass er an Ihren privaten Biologiestunden teilnehmen durfte. Aber danach hat er nur mehr geweint.« Ihr wurde erneut schlecht und sie spuckte Galle auf den Boden, während die Tränen flossen. Als es nachließ, blickte sie auf knochige Füße, die in Pantoffeln steckten.

    »Lassen Sie mich frei!« Was hatte er vor? Gänsehaut kribbelte auf ihrem Körper.

     »Ich sehe zum ersten Mal klar. Sie waren dabei, mich zu vergiften. Ich habe Ihnen vertraut. Ich mochte Sie wirklich.« Vor ihrem Gesicht erschien ein Papiersack. »Was ist da drin? Auf jeden Fall nicht der beruhigende Tee, wie  Sie mir vorgegaukelt haben.«

     Sie schwieg. Das büßte sie mit einem Tritt in den Bauch. Erneut würgte sie.

     »Herbstzeitlose. Maiglöckchen.«

     »Da kennt sich aber jemand aus.« Die Schlapfen entfernten sich. »Ausgesprochen einfallsreich. Aber ich werde Sie auf andere Art und Weise beseitigen.«

Das Schluchzen steckte ihr im Hals. Ihr »Bitte« kam nur undeutlich heraus. Der Alte war weg.

Der Mistkerl hatte ihren Plan umgedreht. Woher nahm er die Kraft? Mareike sah sich im Zimmer um. Gab es irgendeine Möglichkeit sich zu befreien?

Ihr Gesicht fühlte sich feucht an, Tränen, Schweiß, Speichel.

Niemand würde ihr zu Hilfe kommen. Die Rehbeins waren fort, so schnell würde sie keiner vermissen. Warum hatte sie erzählen müssen, dass sie geschieden war? Unten hörte sie den Mistkerl rumoren. Ihre Zeit lief ab.

Verzweifelt wand sie sich wie ein Wurm, aber sie bewegte sich nur zentimeterweise. Die Treppe knarrte, sie hörte seine schlurfenden Schritte. Dann stand er in der Tür, ein paar Schnüre in der Hand. Am Türrahmen musste er sich festhalten. Hoffentlich brach er zusammen.

Schließlich saß er am Tisch, holte ein paarmal Luft.

     »Weißt du, was komisch ist?« Er duzte sie plötzlich. »Alle haben sie mitgemacht, alle. Nur als Tim vom Dach sprang, da wollte man einen Schuldigen finden.« Er schlug mit der Hand auf den Tisch.

Sie fröstelte. Hatte immer gewusst, dass da mehr waren.

     »Ihre Freunde haben dafür gesorgt, dass es nie zur Anklage kam.«

Er hustete, es dauerte ein paar Minuten, ehe er wieder sprechen konnte. »Sie waren dabei. Unten im Keller, bei mir. Viele einflussreiche Persönlichkeiten und vor allem der Berger!«

Eispickel bohrten sich in ihren Kopf. Der damalige Bürgermeister. Er hatte sich so verständnisvoll gezeigt, die Grabrede gehalten. Letztes Jahr war er an Herzinfarkt gestorben und mit einem Ehrengrab gewürdigt worden. Hundsfott!

    »Drecksäcke.« Jetzt war ihr klar, warum die Anschuldigungen im Sand verlaufen waren.

   »Wir haben nichts falsch gemacht! Dein Junge kannte die Spielregeln. Am Schluss hat er mitgemacht, er hat es gewollt.«

Der kranke Idiot.

   »Du bist ein Schwein!«, brüllte sie. »Ein perverser abartiger Scheißkerl.«

     »Tim war mein Lieblingsschüler. Er hätte das beste Abitur machen können. Alle Voraussetzungen waren da.« Er beugte sich vor und sie konnte seinen säuerlichen Atem riechen. »Wir waren eins, er und ich. Und du bist eifersüchtig. Weil er mich geliebt hat und nicht dich.«

     »Er hat sich umgebracht. Ihretwegen!« Sie holte Luft. »Lassen Sie mich gehen.«

Er lachte. Es klang wie ein Pferd mit Asthma. Mareike befürchtete – oder hoffte – dass er jeden Moment umkippen könnte.

     »Ich muss nicht viel tun.« Er holte eine Wolldecke vom Sofa. »Es wird nicht lange dauern. Ohne Wasser lebt der Mensch ein paar Tage.«

     »Bitte!« Ihr Gesicht wurde nass. Er breitete die Decke auf und dann wurde es schwarz um sie.

War das jetzt das Ende?

Hände tasteten sie ab. Sie hörte jemanden weinen, winseln, betteln. War sie das selbst? Ihr Körper wurde gerollt. Luft! Fasern kitzelten in der Nase. Sie erstickte. Druck um ihren Oberleib, sie wurde zusammengeschnürt wie ein Paket. Sie schrie. Ein furchtbarer Schmerz im Rücken, es wurde totenstill. Flach atmen, bis die brennenden Wellen abebbte.

     »Hier hört dich niemand, brüll ruhig weiter. Die Rehbeins sind weg, der Postbote kommt selten und Handwerker habe ich keinen bestellt.«

Mareike hörte eine Tür klappen, dann war es still. Sie musste aufhören zu weinen, durch den Rotz in der Nase bekam sie schon keine Luft mehr.

Jetzt verspürte sie auch wieder die rasenden Kopfschmerzen.

Sei froh, dass du  überhaupt noch was spürst. Wozu? Sie zitterte. Zwischen ihren Beinen wurde es feucht.

 

Tief atmete sie durch. Woher kam die Luft?

  »Mareike, welch ein Glück, wie geht es dir?« Struppis Gesicht vor ihr, beleuchtet. Noch nie war sie so froh gewesen, ihn zu sehen. Es war Nacht rund um sie, ein blaues Licht blinkte. Sie lag auf einer Trage.

Ihr Hals kratzte.

  »Was ist mit …?«

  »Der alte Mann liegt tot in der Scheune. Mit einem Spaten in der Hand.« Struppi berührte ihre Finger. »Ich hatte vergessen, nach deiner Telefonnummer zu fragen, daher dachte ich, ich fahre einfach her.«

Sie schloss die Augen.

Ihr Lebensretter.

Hatte er eine Chance verdient?

 

 

 

 

 

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111 thoughts on “Der alte Mann und die Pflegerin

  1. Dein Schreibstil gefällt mir, trotz Thematik sehr amüsant, super Ausdrücke. Manche habe ich noch nie gehört. HUNDSFOTT?😂
    Den alten Mann kann man sich super vorstellen und, trotz Erkenntnis, ist er mir immer noch sympathisch.
    Kleiner Verbesserungsvorschlag: man könnte ein paar bessere Übergänge schaffen. Mir sind die Sprünge als zu groß bzw. Zu abrupt.
    Und den Polizisten-Freund könnte man noch etwas weniger offensichtlich einbauen.

    Liebe Grüße,
    Jenny /madame_papilio (Nur ein kleiner Schlüssel)

    2+
      1. Hey, für mich lebt die Geschichte vom kontroversen Thema und wird dadurch emotional. Am Schreibstil gibt es nichts auszusetzen und dem Plot kann man gut folgen. Tatsächlich hätte ich mir aber noch mehr Richtungswechsel und Überraschungen gewünscht. Der ältere Herr wird für mich zudem ab der Mitte etwas zu stark auf das pure Böse reduziert. Er muss ja kein Sympathieträger sein, ein bisschen mehr Skrupel hätte ihm aber gut gestanden. Wie immer alles sehr subjektiv bewertet. Gruß

        1+
  2. Liebe Lotto,

    ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen.

    Du hast einen angenehmen Schreibstil und erzeugst tolle Bilder. Deine Charaktere sind authentisch und auch die Dialoge schön herausgearbeitet.

    Deine Geschichte ist spannend und mit gleich zwei Wendungen wirklich überraschend.

    Ich lasse dir sehr gerne mein Like da und würde mich freuen, dich und deine Geschichte bald auf der Instagramseite wir_schrieben_zuhause zu sehen.

    Liebe Grüße
    Sarah

    2+
  3. Moin Lotte,

    Humor, Bilder, Details! Doppel Twist! Herz was will man mehr! Coole Storie die du dir da ausgedacht hast. Das da kein Anfänger schreibt, merkt man ab dem ersten Satz. Schlüssig aufgebaut, ein toller Wortschatz.

    Deine Dialoge sind der Knaller, super authentisch! Ich konnte mich regelrecht in jede einzelne Person hineinversetzen. Richtig, richtig gut Lotte. Wobei ich mich schon ein wenig schwer damit tue, dich zu duzen. Höflichkeit und Respekt vor dem Alter, verbieten es einfach. Aber ich hoffe du kannst es mir nachsehen.
    Mein Like lass ich dir gerne da und wünsche dir alles Gute für’s Voting.

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte: Der Ponyjäger)

    1+
    1. Lieber Frank, du ahnst gar nicht, wie sehr mich deine Worte freuen, hab vielen lieben Dank dafür. Vor allem auch, weil meine Geschichte kaum Likes erhält. Gerne lese ich auch deine Geschichte, herzliche Grüße Lotte

      0
  4. Hallo Lotte,

    ich habe gerade deine Geschichte gelesen, und nun sitz ich hier und überlege was ich in den Kommentar schreiben soll, was nicht schon an anderer Stelle erwähnt wurde.
    Zu meckern gibts absolut nichts, was nicht dem eigenen Geschmack geschuldet wäre, weshalb ich mich nur den anderen anschließen kann: Auf die Kürze spannend geschrieben, interessanter Plot und, bis hin zum „Bösewicht“, schön gestaltete, authentische Figuren. Besonders gefallen haben mir die Dialoge. Da war nichts gepresst, gestellt, erzwungen… Einfach Klasse.

    Ich hoffe, der Instagram-Post verhilft dir noch zu ein paar mehr Lesern und deren Stimmen. Die Geschichte hätte es verdient.

    Es würde mich „unbandig“ freuen ;-), wenn eine so routinierte Autorin wie du die Zeit fände, auch meine Geschichte zu lesen und zu kommentieren.

    Liebe Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

    2+
    1. Liebe J.D. hab tausend Dank für deine lieben Zeilen, ich freu mich sehr. Ich bin doch ein wenig enttäuscht, dass meine Geschichte so wenig Beachtung findet und dachte einfach, sie gefällt nicht, aber dein Zuspruch tut mir richtig gut. Gerne lese ich auch deine Geschichte, habe gesehen dass sie schon zahlreiche Likes hat – meines kommt bestimmt dazu. Liebe Grüße Lotte

      0
  5. Hallo nochmal.
    Dass deine Geschichte „so wenig Beachtung findet“, wie du sagst, hat, meiner Ansicht nach, rein gar nichts damit zu tun, dass sie nicht gefallen würde. Dies liegt schlicht an dem System. Nach meinem Gefühl, und da werden mir Autoren, wie z.B. Frank Winterfeld und Swen (Artsneurosia), um nur mal zwei Beispiele zu nennen, zustimmen, muss sich jede Stimme hier erarbeitet werden. Zum einen durch Posts in Sabs Instagram-Gruppe (wo auch ich auf deine Geschichte gestoßen bin, sowie durch lesen und kommentieren anderer Geschichten, um so in Erscheinung zu treten. Darauf zu warten, dass man rein zufällig gelesen wird, ist bei der schieren Menge an eingereichten Geschichten, ein hoffnungsloses Unterfangen. Vielleicht liegt aber gerade darin der Vorteil, weil jemand, der sich einbringt und viel liest und kommentiert, auch seinen Lohn dafür erhält. In Form von Kommentaren und im besten Fall Likes.

    Du hast mit deinem Post jedenfalls schon einen wichtigen Schritt gemacht.

    Liebe Grüße
    J.D.

    PS: Ich bin keine Sie 😜

    8+
  6. Liebe Lotte,

    das Thema ist heftig, ich tue mir immer schwer, solche Geschichten zu Ende zu lesen. Dennoch habe ich es getan, weil mir dein lockerer Schreibstil gefällt und kann nun als Fazit sagen: Interessante Geschichte, tolle Wendungen und ein schönes Ende!

    Mein Like hast du, ich wünsche dir weiterhin viel Freude am Schreiben und viel Glück fürs Voting!

    LG Yvonne/voll.kreativ (Der goldene Pokal)

    2+
  7. Liebe Lotte,

    gestern habe ich schon angekündigt (auf Insta), dass die Stimme abgegeben wurde, heute auch endlich der dazugehörige Kommentar.

    Jetzt muss ich erst einmal meine Worte sammeln, weil die natürlich wieder einmal fehlen, wenn ich sie doch gerade so dringend brauche. Mir gefällt das Thema sehr sehr gut. Es ist auch wieder eine ‚typische‘ Alltagssituation, in die man hinein manövriert wird und schnell bekommt man einen Sitzplatz in der Szene. Ich habe wirklich mit dem alten Rolf mitgefühlt, wie er da vor der Toilette kauerte und gewürgt hat (tatsächlich hat mich das ein wenig daran erinnert, wie es einmal auf meiner Arbeit war – allerdings hatten wir nicht diesen Ausgang, wie in der Geschichte, versteht sich). Und das hast du beibehalten. Man hat sich nicht in verschachtelten Sätzen verloren, das Szenenbild wurde auch nicht langweilig. Deine Figuren leben. Und sie wirken nicht wie willenlose Marionetten (damit habe ich ja doch häufiger Schwierigkeiten). Sie sind authentisch und individuell. Das macht sie alle so ein klein wenig auf ihre Art und Weise sympathisch.
    Die Wendung hat mich doch allerdings sehr überrascht, wenn nicht sogar umgehauen. Erst hatte ich gedacht „Nun, die Liebe fällt eben dahin, wo sie hinfällt“. Aber als wir tiefer in die Materie hineindringen durften und aufgelöst wurde, was es damit wirklich auf sich hat … ich musste sehr schlucken. Das hat mich dann emotional doch sehr aufgewühlt. Kein schönes Thema. Aber eines, das immer wieder untergeht. Danke, dass du es aufgegriffen und auch einmal aus der Sicht einer nahen Angehörigen geschrieben hast. Ich kann den Schmerz doch verstehen. (nachempfinden klänge falsch, weil ich so diese Situation nicht miterlebt habe, zum Glück).
    Das Ende war dann doch ein kleiner Lichtstreifen am Horizont und ich muss ehrlich sagen, ich war ja doch erleichtert, dass es so eine Art „Happy End“ gefunden hat. Auch die Frage zum Schluss würde ich mit einem leichten Kopfnicken eventuell beantworten.
    Es ist auf jeden Fall ein sehr angenehmer Lesefluss. Ich war doch traurig, dass es so ’schnell‘ zu Ende war, von dir könnte ich noch weitere Geschichten durchschmökern. Du hast auf jeden Fall das Talent dazu zu schreiben. Mir sind keinerlei Fehler über den Weg geholpert, die diesen Lesefluss jetzt auf irgendeine Art und Weise behindert hätten. Die Wortwahl ist dir sehr gelungen, sehr abwechslungsreich. Und ich kann mich vorherigen Kommentatoren nur anschließen „Hundsflott“ ist ein schönes Wort!

    Liebe Grüße, man liest sich und bleib‘ gesund!
    Maj (majbe.art / Kontrollverlust)

    2+
    1. Liebe Maj!
      Ich bin total sprachlos von deinen lieben Worten – vielen Dank!
      Gerade eben habe ich auch deine Geschichte gelesen, die hat mir ebenfalls supdergut gefallen, ich habe dir ein Like und einen Kommentar zurückgelassen.
      Viele Erfolg fürs Ebook
      Alles Liebe Lotte

      0
  8. Liebe Lotte,
    ich bin über deinen Instagram Post auf dich aufmerksam geworden. Tolle Geschichte, die du da geschrieben hast. Spannend von hinten bis vorne. Du hast einen sehr flüssigen Schreibstil, der es leicht macht, dranzubleiben und die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Tolle bildhafte Sprache (z.B. Er lachte. Es klang wie ein Pferd mit Asthma).:-)
    Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass noch mehr Leute deine Geschichte lesen. Mein Like hast du auf jeden Fall.:-)
    Falls du Lust und Zeit hast, lass ich dir gerne den Link zu meiner Geschichte da.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana
    Viel Glück weiterhin
    lg Kerstin

    1+
    1. Liebe Maj!
      Ich bin total sprachlos von deinen lieben Worten – vielen Dank!
      Gerade eben habe ich auch deine Geschichte gelesen, die hat mir ebenfalls supdergut gefallen, ich habe dir ein Like und einen Kommentar zurückgelassen.
      Viele Erfolg fürs Ebook
      Alles Liebe Lotte

      0
    2. Liebe Kerstin!
      Vielen lieben Dank für dein Feedback, ich freue mich, dass dir die Geschichte gefallen hat.
      Deine Geschichte habe ich ebenfalls gleich lesen müssen, so toll! Ich habe dir ein Like und einen Kommentar hinterlassen.
      Liebe Grüße Lotte

      0
  9. Liebe Lotte,
    ich bin ganz entzückt von deiner tollen Geschichte und finde deinen Stil, wenn du einfach mal einzelne Wörter aneinanderreihst, großartig🌟 . Das ist dein ganz eigener Lotte-Stil😊 z.B.
    -Seit die Rehbeins wegfuhren. Adrenalin schoss in ihn, er straffte sich. Kräfte sammeln. Nachdenken.
    -Ihr Gesicht fühlte sich feucht an, Tränen, Schweiß, Speichel.

    Hervorragend, wie du den Leser in die Irre führst. Da dachte ich, Mensch, raffiniert, sich als Pfleger einzuschleichen, und dem Scheusal seine Teedosis zu verabreichen und Schwupps, weg vom Fenster. Aber dann Kehrtwende und dann wieder eine. Wie spannend ist denn dein Ende bitte? Was ein Wendepunkt! Donnerwetter!

    Also wenn deine Geschichte nicht ins E-Book kommt werde ich verrückt! Wow, so gut und einfallsreich. Ganz stark! 💪

    In meiner Geschichte geht es auch um die Folgen von Kindesmissbrauch, weil das ein Thema ist, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ja, wenn mal wieder Fälle auftauchen, dann wird kurzweilig darüber diskutiert, Strafen zu erhöhen oder Prävention zu fördern. Und dann verschwindet das Thema wieder aus der Öffentlichkeit.
    Ich werde dann immer ganz, ganz wütend!!!
    Mein Like 👍 lass ich dir liebend gerne da und wünsche dir viel Glück 🍀 für das Voting. Würde mich auch freuen, von dir Feedback zu erhalten, weil du schon so viel Erfahrung hast und ich bestimmt noch etwas Neues von dir lernen kann.

    Liebe Grüße aus Düsseldorf, Martina (Happy birthday) 🎈

    Ps: Du kannst meine Geschichte auch hören. Der Link steht oben im Profil. Da hat ja jeder seine Präferenzen.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday

    2+
  10. Hey! 😊
    Deine Geschichte las sich ziemlich gut, du hast eine schöne Wortwahl und die Story schnell auf den Punkt gebracht.
    Komplett begeistert bin ich von deiner Wendung mittendrin und dem Ende! Habe es mit so gewünscht! 😍😊👍🏼

    Viel Glück für den Wettbewerb – mein Like hast du sicher!!! Supercoole Geschichte! 👍🏼👍🏼👍🏼

    LG
    Marlene

    1+
  11. Hej Lotte!

    Eine interessante Geschichte hast Du da geschrieben! Die Beziehung zwischen Pflegerin und ihrem Schützling, eine dunkle Vergangenheit und ein paar spannende Wendungen!

    Auch bei Dir stellt man sich die Frage, wie sich alles noch entwickeln könnte, wenn es keine Kurzgeschichte wäre.. ich lasse Dir gerne ein Like da!

    #wirschriebenzuhause hast Du ja schon für Dich entdeckt, hoffentlich bekommst Du noch viel Feedback!

    Liebe Grüße aus Hamburg
    Christian
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/identitaet-6

    1+
    1. Wow, hartes Thema, aber gut umgesetzt. Ich habe diesen „Hundsfott“ (g) richtig hassen gelernt… Und mit Mareike gelitten.
      Das einzige, was mich persönlich gestört hat, war der Schreibstil. So liest sich das nicht sehr flüssig für mich.
      Aber sonst top 👍

      Wenn du dich auch mal bei mir umsehen magst, würde mich das sehr freuen. Ich habe zwei Stories: „verlorene Identität“ und „Leos Geheimnis“ :).

      0
  12. Hey Lotte! 🙂

    Erst noch mal gaaanz lieben Dank für deinen netten Kommentar zu meiner Geschichte. 🙂 Deine habe ich total gerne gelesen – du hast echt einen wunderbaren Schreibstil! 🙂 Irgendwie hast du es geschafft, dass ich die ganze Zeit über total gespannt war und sie gerne zuende gelesen habe – obwohl ich Geschichten über Kindesmissbrauch eigentlich überhaupt nicht mag. Kompliment an dich! 🙂

    Viele liebe Grüße, ich drücke dir die Daumen fürs eBook! 🙂

    Kaja

    PS: Ich hoffe wirklich, dass Mereike Struppi eine Chance gibt. 😛

    1+
  13. Hallo Lotte,

    nachdem du meine Geschichte gelesen und mir netterweise einen Like und einen Kommentar hinterlassen hast, will ich mich hier mal revanchieren.

    Ich mochte gleich zu Beginn das Setting, dass du aufbaust. Die Pflegerin, die so liebenswürdig wirkt und dann doch dunkle Absichten hat…gruselig und hat mir direkt gut gefallen.

    Du hast schon einen sehr sicheren Schreibstil, was das Leseerlebnis deutlich begünstigt. Der Text liest sich flüssig und ist damit umso spannender. Ein kleiner Tippfehler ist mir aufgefallen, den du schnell noch korrigieren kannst:

    „Nicht einmal zur Gerichtsverhandlung war es kommen, dank seiner einflussreichen Freunde“ -> gekommen meintest du sicher

    Alles in Allem ein guter Beitrag hier und kriegst natürlich auch ein Like von mir 🙂

    2+
  14. Liebe Lotte,

    vielen Dank, dass du meine Geschichte gelesen und geliked hast. 🙂 Nun habe ich deine gelesen und bin beeindruckt. Wow, was für eine Story! Du hast eine sehr spannende und schlüssige Geschichte verfasst, die mich sofort in ihren Bann zog. Dein Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Es hat mich gefreut, dass der alte Mann zum Schluss doch noch seine gerechte Strafe erhalten hat, und sie mit dem Leben davon gekommen ist.

    Mein Like hast du. 🙂
    Liebe Grüße
    Angela

    1+
  15. Liebe Lotte

    Ich sage einfach DU, weil ich liebe KollegInnen IMMER duze.

    Du hast mir heute zwei Geschenke gemacht.
    Heute Mittag las ich deinen Kommentar unter meiner Geschichte. Und ich habe mich sooo gefreut.

    Natürlich versprach ich dir, auch deine Geschichte zu lesen.

    Das ist hier auf wirschreibenzuhause unter wahren Menschen Ehrensache.

    Und dann las ich deine Geschichte.

    Und du übergabst mir Geschenk Nr. 2.

    Deine Geschichte ist wunderschön.
    Deine Geschichte ist hart.
    Deine Geschichte ist wichtig.
    Deine Geschichte ist relevant.

    Deine Geschichte passt leider nur zu gut in die aktuelle Zeit.

    Ich bin Sonderpädagoge und arbeite täglich mit sexuell misshandelten Kindern und Jugendlichen zusammen.

    Beim Thema Kindesmissbrauch sehe ich Rot. Da könnte ich …… , du weißt, was ich sagen will.

    Deine Geschichte ist so toll, so gut, sooo intensiv, dass ich tatsächlich vor Wut beinahe geweint hätte. Es ist nicht lange her, dass sich ein Jugendlicher, den ich begleiten durfte, wegen eben dieser Erfahrungen das Leben genommen hat.

    Deine Geschichte ist großartig.

    Dein Stil wirkt sicher und gefestigt. Man spürt deutlich und bereits nach wenigen Sätzen, dass du viel Erfahrung in diesem Bereich hast.

    Die Thematik, alter, uneinsichtiger Täter, sexuelle Misshandlung, Kinder, Rache …… alles sehr leise und gekonnt umgesetzt.

    Du bist eine Könnerin.

    Liebe Lotte

    Wir kennen uns nicht.
    Aber ich habe dich am heutigen Tag lieb gewonnen.

    Wer so schreibt, wer seine krassen Themen so behutsam und professionell angeht, wer damit ein Zeichen setzt, wer damit das anprangert, was auf der Welt jeden Tag tausendfach passiert, wer so „zärtlich“ kunstvoll darauf aufmerksam macht, dass Kindesmissbrauch Seelen tötet, der verdient meine Hochachtung und meinen Respekt.

    Unsere beiden Geschichten sind sich ziemlich ähnlich, auch wenn sie auf den ersten Blick so unterschiedlich sind.

    Auch ich habe bewusst in meiner Geschichte „Die silberne Katze“ das Thema „Kindesmissbrauch“ gewählt.

    Weil das Thema eben so wichtig ist.

    Weil links und rechts von uns, hinter verschlossenen Türen, tagtäglich kleine unschuldige Menschen gequält werden.

    Liebe Lotte

    Ich könnte noch viele Stunden weiterschreiben.
    Weil ich NIE müde werde, Menschen wie dich hochleben zu lassen.

    J.D. hatte recht.

    Die Geschichten mit den meisten Likes sind nicht immer die besten Geschichten.

    Die Likes zeigen nur, dass die Autoren/ Autorinnen für ihre Kurzgeschichten kämpfen wie die Löwen.
    Weil sie an ihre Stories glauben.
    Weil sie stolz darauf sind.

    Deine Geschichte zählt für mich zu den besten 20 Stories dieses Projektes.
    Und ich habe wirklich schon sehr, sehr viele Geschichten gelesen.

    Aus deiner Geschichte spricht DEIN Herz.

    Und das ist etwas Großes
    Etwas Besonderes.

    Du musst NOCH MEHR WERBUNG für deine großartige Geschichte machen.

    Du hast es verdient, dass noch viele Leser und Leserinnen auf dich aufmerksam werden.

    Kämpfe wie eine Löwin.
    Sei stolz auf dich.

    Du hast ein riesiges Potenzial.
    Und deine Geschichte hat es definitiv verdient, ins EBook zu kommen.

    Blödsinn!!!!!!!!!!!

    Deine Geschichte MUSS ins EBook kommen.

    Schlag auf die Werbetrommel.
    Informiere die Menschen bei Instagramm.
    Informiere deine Freunde.

    Es geht nur darum, dass viele, viele Menschen erfahren, dass es DICH und deine Geschichte gibt.

    Eine Kurzgeschichte, die mich fühlend und angetan zurück lässt.

    Und wenn du in Zukunft einen Gratis-Lektor, einen Fremdleser für deine Geschichten brauchen solltest, melde dich ganz einfach bei mir.

    Dann bin ich da.

    Lotte,

    natürlich lasse ich dir ein Herzchen zurück.

    Pass auf dich auf und schreibe immer weiter.
    Ich will noch viele bezaubernde Geschichten von dir lesen.

    In stiller Ehrfurcht und Verbundenheit,

    Swen Artmann (Artsneurosia)
    „Die silberne Katze“

    4+
  16. Lieber Swen!
    Ich habe gerade Tränen in den Augen, als ich deinen langen Kommentar gelesen habe. Du machst mich so glücklich damit!💖 Das Thema war mir unheimlich wichtig und man kann gar nicht oft genug darüber schreiben. Ich finde die Leute, die wegsehen am allerschlimmsten.
    Deine Worte haben mir unheimlich viel Mut gemacht, wenn ich dir ein Geschenk gemacht habe, so hast es mir vielfach zurückgegeben.
    Liebe Grüße
    Lotte

    1+
  17. Liebe Lotte!

    Danke noch mal für deinen Komentar unter meiner Geschichte und wie versprochen habe ich natürlich auch deine Geschichte gelesen und ja was soll ich da groß dazu sagen außer TOP!!!!!!!! TOP Sprachstil, TOP Thema (schwierig und bedrückend, aber total gefühlvoll umgesetzt)! Der Verlauf total genial gelungen, spannend bis zum Schluss, die Geschichte ließ mich einfach nicht mehr los!! Deine Geschichte verdient viiiiiieeeeeeeeeeel mehr Likes und Kommentare! Sie MUSS einfach ins E-Book! Wünsche dir viel Glück dafür und drücke dir gaaaanz fest die Daumen!!!! Ganz, ganz toll! Und NATÜRLICH ein Like von mir – von Herzen gegeben!

    LG, Florian

    1+
    1. Lieber Philipp!
      Vielen lieben Dank für dein Feedback. Ich hatte ein dramatisches Ende im Kopf, dass Struppi gerade noch rechtzeitig kommt und Rolf vom Mord abhält, aber es wäre zu lange gegangen.
      Natürlich schaue ich gleich bei dir vorbei.
      Liebe Grüße
      Lotte

      0
  18. Hi, Lotte,

    mal eine ganz andere Geschichte und echt gut geschrieben, schöne Bilder und tolle Vergleiche (lachte wie ein Pferd mit Asthma … LoL!). Der Schluss kam für mich arg abrupt, der könnte ausgebaut werden, aber sonst alles Topp! Ich lasse dir ein Like da. Lg
    Zurine alias Kirsten

    1+
  19. Hey Lotte,

    dein Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und die einzelnen „Szenen“ konnte ich mir gut vorstellen.
    Das Thema deiner Geschichte finde ich gewagt und auch generell schwierig zu Schreiben – ich trau‘ mich da nicht dran!!
    Dennoch finde ich ist deine Kurzgeschichte sehr gut gelungen!!

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Schreiben
    Sarah

    Und nochmal vielen Dank, dass du auch meine Geschichte (Unschuldskind) gelesen, kommentiert und geliked hast 😉

    2+
  20. Liebe Lotte,

    erst einmal vielen, vielen Dank für deinen Kommentar zu meiner Kurzgeschichte „Der Schwur“.
    Ich habe mich wirklich sehr gefreut und bin immer noch hin und weg, wenn ich Kommentare erhalte und somit sehe, dass meine Geschichte tatsächlich von so tollen Kollegen gelesen wird 😇🙏

    Deine Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen! Dein Schreibstil ist toll, sehr bildhaft und Ich liebe kurze Sätze, da diese Tempo in die Sache bringe.

    Der Plot gefällt mir ebenfalls sehr gut! Interessantes Thema und ich finde es toll, dass du aus der Perspektive von älteren Personen geschrieben hast. Da sieht man mal wieder, dass auch verjährte und fast vergessene Taten früher oder später ans Tageslicht kommen.

    Ich finde es gut, dass am Ende auch Rolf büßen musste.
    Dennoch kommt mir das Ende etwas zu schnell. Dies hätte man noch etwas länger ziehen können (zwischen der Szene, als sie in den Sack gesteckt wird und dann von Struppi gerettet wird. Z.b. hätte sie den „Kampf“ zwischen Rolf und Struppi höhren können o.ä.).

    Ansonsten eine wirklich gelungene Geschichte und ich drücke dir die Daumen für das eBook 😊

    Like ist gegeben 🍀

    LG, Ani

    http://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-schwur

    1+
    1. Liebe Ani,
      vielen lieben Dank für dein Feedback.
      Ja, das Ende, das haben schon mehr bemängelt, dass es länger sein könnte. Ich wollte die Seitenzahl nicht überschreiten, aber ich sehe bei den Geschichten, dass sich viele nicht dran gehalten haben.
      Liebte Grüße
      Lotte

      0
  21. Liebe Lotte,
    ich danke dir, dass du meine Geschichte gefunden und gelesen hast. Dadurch habe ich deine erst auf dem Bildschirm gehabt. Es sind sooo viele Geschichten eingereicht worden, dass ich es hoffentlich schaffe, wenigstens die Hälfte zu lesen. Weiter oben habe ich in deinen Kommentaren erfahren, dass du vielleicht an deiner Kurzgeschichte zweifelst, weil es noch nicht viele kommentiert haben. Bei dir liegt es 100 prozentig nicht an dem Text, sondern an der Vielzahl der Beiträge.

    Dein Thema ist hart und so wichtig!
    Beim Lesen stockte mir der Atem und ich hatte Tränen in den Augen, da dies leider Realität ist.
    Ich drücke dir von Herzen ganz feste die Daumen für das E-Book.
    Alles Gute!
    Jana (Strafe)

    1+
  22. Hallo Lotte, vielen Dank für die Kritik zu meiner Geschichte. Vielleicht ist sie wirklich ein bisschen zu lang, aber ich wollte mich an die ursprüngliche Vorgabe mit 15 Seiten halten. 😉

    Deine Geschichte hat mir gut gefallen und ich habe dir ein Like da gelassen. Wahrscheinlich hätte ich einige Teile der Story ein bisschen ausführlicher geschrieben, aber das ist rein mein persönlicher Geschmack und schmälert nicht Deine Qualität. 😉

    In den Kommentaren habe ich aufgeschnappt, dass du deine Geschichte für nicht gut genug hältst. Du hast doch aber ziemlich viele Likes und das sagt doch alles. Ich bin in keiner Instragramm-Gruppe und arbeite mich wie ich Zeit finde durch die Geschichten. Da bin ich natürlich froh wenn sich mal jemand zu meiner Geschichte verirrt 😂

    LG Melanie https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/blaues-mondlicht

    1+
  23. Hallo Lotte,
    vielen Dank nochmal für deinen Kommentar bei meiner Geschichte „Rate, wer ich bin!“.
    Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und auch deine Geschichte gelesen.
    Diese hat mir gut gefallen. Schöne Dialoge und eine auf jeden Fall interessante Charakterbenennung.

    Alle Parameter wurden eingehalten und zudem strotzt die Geschichte nur so vor interessanten Wendungen.

    Von mir ein Like dafür und viel Erfolg für das potentielle Erscheinen im Ebook.

    1+
  24. Liebe Lotte, tolle Geschichte, sehr spannend geschrieben. Einzig der Schluss kam sehr plötzlich. Da hätte ich gerne noch ein paar Zeilen mehr gelesen. Vielen Dank für spannendes Lesevergnügen. Liebe Grüße Silke

    1+
  25. Hallo Lotte,
    gerade eben habe ich Deine Geschichte gelesen, weil ich in irgendeinem Kommentar bei Instagram drauf aufmerksam wurde. Zum Glück muss ich sagen. Es wäre zu schade, wenn dieses Juwel von mir unentdeckt geblieben wäre.
    Ich finde Deine Geschichte grandios. Hat mich direkt ein bisschen an SIE von Stephen King erinnert. Ich fand es direkt schade, dass sie so schnell vorbei war. Das Ganze könnte ich mir auch sehr gut als Mittwochabend Krimi vorstellen.
    Also mein Like hast Du auf jeden Fall! Und ich drücke Dir (und mir) die Daumen, dass die Werbetrommel noch mehr ins Rollen kommt und wir uns letztlich im E-Book wiederlesen.
    Alles Gute und viel Erfolg
    Viele Grüße
    Tom
    (U. Behrens / https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/melanie)

    0
  26. Liebe Lotte,
    tolle Geschichte! Die Wendungen hab ich so überhaupt nicht erwartet, das von mir angenommene Opfer wurde plötzlich zum Antagonisten, die Protagonistin hatte ein absolut nachvollziehbares Motiv! Gut ausgearbeitete und dreidimensionale Figuren, was in einer Kurzgeschichte ja eher selten der Fall ist. Das hat mir sehr gefallen.
    Stellenweise fand ich, dass die Übergänge zwischen den Perspektiven etwas zu hart waren. Eventuell wäre es noch packender, wenn die Übergänge etwas stimmiger gestaltet wären. Allerdings ist dies Meckern auf hohen Niveau und tut dem Leseerlebnis keinen Abbruch. Eine spannende Geschichte mit interessanten Figuren! 😊
    Liebe Grüße, Ann-Kathrin 😊
    PS: Ein paar Kommentare vor mir haben sich auf eine Instagram Gruppe oder Seite bezogen, in bzw. auf der Kurzgeschichten vorgestellt werden? Dürfte ich fragen, wie diese heißt? Hört sich interessant an! Danke übrigens auch für deinen Kommentar zu meiner Geschichte ☺️

    1+
    1. Liebe Ann-Kathrin!
      Vielen lieben Dank für dein Feedback, freue mich riesig. Und du hast natürlich recht, ich müsste noch ein bisschen mehr feilen. Ich selbst bin auch jeden Fall auch nie zufrieden.
      Liebe Grüße Lotte

      0
    2. Hallo Ann-Kathrin,
      ich habe gerade deine Frage gesehen und bemerkt, dass darauf noch nicht geantwortet wurde. Die Seite heißt @wir_schrieben_zuhause 🙂 Die Gründerin ist Sabs (@sabs_und_das_schreiben) und wird von Sarah (@gedankenrascheln) unterstützt. Die beiden freuen sich sicher riesig, wenn du da mal vorbeischaust.

      0
  27. Hallo liebe Lotte,

    erst einmal vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar und das tolle Feedback, ich habe mich sehr gefreut! 🙂

    Deine Geschichte gefällt mir gut, da die Täter und Opferrolle zwischenzeitlich zu verschwimmen droht. Ich mag auch deinen Schreibstil, weil man allein von der Wortwahl als Leser weiß, wessen Gedanken man gerade in deiner Geschichte folgt. Besonders gut, fand ich die Sprech- und Denkweise von Rolf 😀
    Ich hätte an der ein oder anderen Stelle manche Informationen noch ein bisschen länger zurückgehalten, um die Spannung noch weiter aufzubauen (z. B. hättest du den Leser noch etwas länger im Unwissen darüber lassen können, wer Mareike ist (also Mutter von Tim) und ob sie Rolf wirklich umbringen will. Vielleicht hätte ich am Ende auch noch etwas mehr Action reingebracht, aber das ist Geschmackssache. Ich hoffe du kannst mit meinem Feedback auch etwas anfangen und wünsche dir viel Erfolg für das Ebook. Weiter so!

    Liebe Grüße Farina

    1+
  28. Liebste Lotte

    Ich bin es nochmal.

    Erinnerst du dich an die Zeit von vor 10 Tagen?

    Da standest du bei unter 20 Likes, und viele von wir_schrieben-zuhause haben dich ermutigt, für deine tolle Geschichte zu kämpfen.

    Und nun stehst du mit einem Bein im EBook.
    Und weißt du was?

    Deine Reise geht weiter.
    Und zwar nach OBEN.

    Ich habe dir versprochen, dass du es schaffst. Und du wirst es schaffen.
    Und zwar aus eigener Kraft.

    Weil deine Geschichte nämlich absolut genial und perfekt inszeniert ist, und weil du ein bezaubernder Mensch bist.

    Also.
    Kämpfe weiter und gib niemals auf.

    Liebe Grüße, Swen Artmann (Artsneurosia)
    „Die silberne Katze“

    4+
  29. Liebe Lotte,
    nun habe ich es auch geschafft bei dir vorbeizuschauen. 🙂
    Deine Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut! Mir gefällt deine Art mit kurzen und prägnanten Sätzen zu arbeiten und ich liebe es, wenn du „Ein-Wort-Sätze“ benutzt. Das ist ein Schreibstil, der mir sehr zusagt.
    Mein Like hast du!

    LG
    Merle (Sepia)

    0
  30. Hallo Lotte,
    nachdem ich nun meinen Urlaub hinter mir habe, kann ich endlich meine Liste abarbeiten….

    Vielen Dank nochmal für Deinen Kommentar zu meiner Geschichte.
    Aber nun zu Deiner Geschichte.

    Das Thema hast Du großartig herausgearbeitet. Ohne ins Detail zu gehen, hast Du die perversen Machenschaften in der Schule – und so ähnlich scheint es sich ja leider tatsächlich immer wieder zuzutragen – beschrieben/angerissen. Dem Leser lässt das zu einen Raum zur Interpretation, zum anderen lässt es einen wahren Horror in mir aufflammen. einfach großartiges Handwerk!
    Deine Wendungen in der Geschichte und den Personen sind außergewöhnlich gut geglückt. Alleine, dass man relativ lange mit dem alten Herrn mitgefühlt hat, um dann eine innerliche 180° Drehung zu vollführen … einfach klasse!
    Mir hat auch Dein Schreibstil sehr gefallen, es wurde nie auch nur im Ansatz langweilig, Deine Geschichte zu lesen!
    Wenn ich darf, möchte ich aber noch einen kleinen und höchst subjektiven Kritikpunkt da lassen : Hier und da kamen mir die Szenen etwas „hastig“ vor, so als ob Du unter Zeitnot geschrieben hättest. Wie gesagt, das ist rein subjektiv und soll nichts über die Qualität der Geschichte aussagen.

    Ich war ungemein gut unterhalten! Mein Like hast Du selbstverständlich für diese tolle Geschichte!

    LG,
    der schweenie
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/glasauge

    1+
    1. Lieber Markus!
      Ein dickes Dankeschön für dein ausführliches nettes Feedback. Und natürlich hast du Recht, dass die Geschichte sehr rasch entstanden ist, so viel Zeit hat uns Herr Fitzek ja nicht gegeben. 😁 Man müsste sie auf jeden Fall nochmal überarbeiten.
      Es freut mich aber sehr, dass sie die grundsätzlich gefallen hat.
      Liebe Grüße
      Lotte

      1+
  31. Liebe Lotte,
    eine gute Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Gefällt mir 🙂
    Wenn ich ein paar Fragen zum Plot hätte dann wären es: Warum jetzt? Warum nach so vielen Jahren? Sie scheint ja buchstäblich darauf gewartet zu haben und betont auch, dass es einfach nur Glück war, dass sie den Job als Pflegerin bekommen hat. Daraus schließe ich, dass sie schon geplant hatte, ihn umzubringen und in ihrer „Recherche“ dann darauf gestoßen ist, dass er für ein halbes Jahr eine neue Pflegerin braucht.
    Und warum hat sie die Fotos von Tim und seinem Direktor direkt am Anfang ihrer Galerie? Da wäre es ja ein Leichtes, wenn ihr zufällig irgendwer aufs Handy schaut, dass derjenige die dann sieht. Und das will sie ganz bestimmt nicht.
    Außerdem: Warum erkennt der Direktor die Mutter des ehemaligen Schülers nicht? Er muss doch zumindest für die Öffentlichkeit so getan haben, als hätte er nichts damit zu tun, ihr kondoliert haben und mit Sicherheit wurden doch auch von der Presse Interviews mit den beiden geführt. Bei so einem außergewöhnlichen Fall kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er die Mutter dieses Schülers nicht erkennt.

    Ein kleiner „Kritikpunkt“ sind für mich der Einstieg und der Titel. Beides wirkt auf mich eher wie ein Belletristik-Werk, das kann man noch straffen und ein wenig „spannender“ gestalten.

    Ansonsten aber ein guter Plot mit einem schönen Schreibstil. Mir haben besonders die Dialoge gut gefallen.
    Ich habe dir ein Herzchen dagelassen.

    Liebe Grüße,
    Leandra (Versteckspiel)

    2+
    1. Liebe Leandra!
      Meine Story hat Schwachstellen, die Zeit war recht knapp und für einen professionellen Lektor hat es auch nicht gereicht. Gewisse Dinge hätte ich auf jeden Fall mehr ausarbeiten müssen, mit Glück meinte ich, dass Mareike sich sonst etwas anderes hätte einfallen lassen – aber mit dem Job geht’s leichter. Und auch die anderen Sachen, die du anführst stimmen. Mareike hätte eine andere Haarfarbe, Brille – Rolf sieht schlecht – aber das hätte ich einbauen müssen. Was die Fotos auf der Galerie angeht, so will sie sich immer dran erinnern – eine Unvorsichtigkeit von ihr.
      auch mit dem Einstieg, ich habe mir lange überlegt wie – es muss jeden gleich mitreißen, ist offenbar nicht so geglückt.
      Lektorierst du auch? Du wärst echt klasse! 💖💖💖 Deine Tipps helfen mir auf jeden Fall weiter.
      Liebe Grüße
      Lotte

      1+
      1. Haha, danke für das Kompliment! Ich lektoriere nicht, das traue ich mir nicht zu, weil ich nicht allzu viel Ahnung von dem habe, was normalerweise hinter den Kulissen eines Verlags läuft. 🙂 Aber ich testlese sehr gerne.

        Ja, so ganz ohne Lücke ist wahrscheinlich keine einzige unserer Geschichten, bei jedem wird das eine oder andere gefunden, gleichermaßen bei mir ja auch 🙂 Vielleicht gibt es bei einer Wiederholung des Wettbewerbs ja ein wenig mehr Zeit 🙂

        Liebe Grüße!

        2+
  32. Liebe Lotte,
    auch in meinem Beruf geht es oft um Kinderschutz weswegen ich bereits mit dem Thema Kindesmissbrauch in Berührung gekommen bin. Du hast das sehr authentisch dargestellt, die Uneinsichtigkeit des Täters, das Kind hätte es ja so gewollt und er habe ihn geliebt, der Einfluss der anderen Beteiligten auf das Gerichtsverfahren. Leider die traurige Wahrheit. Die Wendungen hast du toll eingebaut, deine Dialoge haben mir gut gefallen und auch deine bildhaften Beschreibungen haben mich von Anfang an in die Geschichte gezogen. Das Ende hätte tatsächlich gerne etwas länger gehen können, vielleicht, wie Mareike versucht bei Bewusstsein zu bleiben und sich selbst zu befreien, aber so eine Kurzgeschichte muss ja irgendwann zum Ende kommen.
    Tatsächlich kann ich mir deine Geschichte sehr gut als Film vorstellen, irgendwie sehe ich Michael Douglas in der Rolle von Rolf, frag mich aber bitte nicht warum 😉
    Ich wünsche dir weiterhin noch viel Erfolg und viele Herzchen.

    Liebe Grüße, Annika (Null Negativ)

    1+
    1. Liebe Annika!
      Michael Douglas in der Rolle, das könnte ich mir gut vorstellen. 🤩 vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Und natürlich hat meine Story Schwachstellen, die Zeit war reicht knapp und für einen professionellen Lektor hat es auch nicht gereicht. Ich freue mich aber sehr, dass dir meine Story trotzdem gefallen hat, vielen Dank! 💖💖💖
      Liebe Grüße
      Lotte

      1+
  33. Ich bin mega begeistert! Dein Schreibstil ist richtig gut und es bleibt bis zum Ende spannend! Ich frage mich nur, ob du den Anfang brauchst… ist zwar interessant, Herr Wegeners Perspektive auf die Geschichte zu sehen (und der Teil ist auch echt gut geschrieben), aber bei so kurzen Geschichten irritiert mich so ein Perspektivenwechsel immer… und ich glaube, man versteht die Geschichte auch, wenn man nur den Teil danach liest.
    Ich finde trotzdem, die Geschchte hätte es wirklich verdient, ins e-Book zu kommen 🙂
    LG Ann-Kristin

    1+
  34. Du hast die Geschichte trotz des schwierigen Themas super geschrieben. Deine Schreibweise fesselt den Leser. Das ist auf jeden Fall eine der besten Geschichten hier. Ich gebe Dir gerne mein „Like“.
    LG
    L. Paul (Die Mutprobe)

    1+
  35. Liebe Lotte,
    Danke erst einmal für deinen Kommentar unter meiner Geschichte (Ende Gut?).
    Wow, deine Geschichte ist so toll geschrieben. Was soll ich sagen, was nicht schon erwähnt wurde. Wenn ich am Anfang lese, dass du auch nur wenige Likes hattest, dann kann ich jetzt auch noch hoffen. Eigentlich ist es schade, dass man um die Likes kämpfen muss, aber wie Swen richtig sagt, bei der Menge bleibt nichts anderes übrig.

    Noch einmal zu deinem Thema, du hast ein hartes Thema sehr leise angefasst. Ich hatte zuerst auch etwas in der Richtung im Kopf, aber fand es zu krass darüber zu schreiben, aber es geht eben doch auch mit einer gewissen Ästhetik, ich weiß nicht ob das in dem Fall das richtige Wort ist. Will sagen, man muss nicht immer alles aus schreiben, man kann es im Kopf passieren lassen.
    Am Anfang dachte ich, aus dem Titel schließend natürlich, Mareike wäre die Böse. Meine Schwiegertochter heißt so und ist Krankenschwester, die ist aber alles andere als böse 🙃Darum hat mir die Wendung zum anfänglich Mitleid erregenden Alten gut gefallen.
    Als nur die Rede von den Bildern war, dachte ich, okay Tim ist vielleicht 10 oder 15 Jahre jünger und fand die „Beziehung „ auch noch nicht schlimm. Aber das war doch starker Tobak, 12 ! Jahre alt war der arme Junge. Dann die Sicht des Alten auf seinen Bekanntenkreis, der sich als Mittäter herausstellt, unglaublich gut inszeniert.

    Danke noch einmal, liebe Lotte, die Story wirk auf jeden Fall nach.
    Natürlich lasse ich ein ❤️da, für eine solche Leistung.

    LG Monika

    1+
    1. Liebe Monika!
      Es freut mich sehr, dass dir die Geschichte gefallen hat. Mit deiner Schwiegertochter hat Mareike außer dem Namen nichts gemein.😉😉😉
      Ein bisschen Wahrheit ist in der Geschichte, der Direktor und die Erzieher der Odenwaldschule wurden auch nie zur Rechenschaft gezogen.
      Liebe Grüße und nochmals vielen Dank für Herzchen und Kommentar.
      💖 Lotte

      1+
  36. Liebe Lotte,
    endlich bin ich auch mal dazu gekommen, deine Geschichte zu lesen. Ich fand sie auch echt super und alles, was ich zu „kritisieren“ hätte, wurde in den Kommentaren über mir schon genannt.
    Ein Herzchen hab ich dir gern dagelassen.
    Liebe Grüße,
    Jess

    1+
  37. Hey Lotte!

    Nun bin ich auch mal dazu gekommen, deine Geschichte zu lesen. Mir hat deine Story und die Idee dazu sehr gut gefallen. Was mich beim Lesen aber öfters ein wenig gestört hat, war wie du deine Absätze gegliedert hast. Ansonsten finde ich aber nichts weiter zum Meckern. Du hast einen klasse Schreibstil und das Thema gemäß der Parameter toll umgesetzt!

    Liebe Grüße, Adam:)

    0
  38. Wow!!!

    Aber erst einmal: Hallo liebe Lotte,

    ich weiß noch nicht so recht, was ich zu Deiner Geschichte sagen soll. Ich war von Anfang an wirklich gefesselt – obwohl sie so „alltäglich“ beginnt, war ich gleich dabei. Dein Stil hat mich völlig überzeugt, ich war gleich bei dem alten Mann, wollte ihm am liebsten zur Seite stehen und mit ihm zusammen die Geschichte erleben.
    Es gab schon viel Lob von meinen „Vorschreibern“ – das kann ich wirklich nur bekräftigen.

    Mein Herzchen hast Du!

    Ganz liebe Grüße, Anna

    P.S.: Vieleicht hast Du ja auch Lust, mal bei mir „vorbeizulesen“? Meine Geschichte ist „Die Nachtschicht“.

    1+
  39. Liebe Lotte,

    ich habe eben Deine Geschichte gelesen und muss Dir ein Lob da lassen, auch weil Du ein solch, gesellschaftlich schwieriges Thema aufgegriffen hast.
    Nach den ersten Zeilen glaubte ich an Rolfs Unschuld und war überzeugt von seiner Trauer über die verlorene Liebe und den Schreck über das Bild des Toten. Auch die sich aufopferungsvoll kümmernde Mareike passte super in das Bild.

    Der Wandel folgte unmittelbar nachdem klar war, wer hier tatsächlich welche Rolle einnimmt.
    Du hast geschafft gerade so viel wie eben nötig, aber so wenig wie möglich, über die Beziehung der beiden zu schreiben, und dem Leser damit viel Interpretationsspielraum gelassen, das gefällt mir sehr gut.
    Auch, dass Rolf sich selbst als Opfer oder doch zumindest als Unschuldiger sieht, und Mareikes Wut und Schmerz darüber, kommen hier sehr glaubhaft rüber.

    Insgesamt gefällt mir Deine Geschichte wirklich sehr gut, einmal vom Schreibstil, aber auch weil Du es schaffst die Spannung aufrecht zu erhalten und man unbedingt wissen möchte, wie es ausgeht.
    Dafür gibt es von mir ein Herzchen 🙂

    Vielleicht magst Du auch meine Geschichte „Vertauscht“ lesen, über Dein Feedback würde ich wirklich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    1+
  40. Liebe Lotte! Mich hat gerade beeindruckt, dass Du in so kurzer Zeit so viele neue Likes generiert hast – wow! Aber die Geschichte hat die Likes verdient! Es ist eine runde Geschichte, die ein wichtiges Thema aufgreift und es im Rahmen eines durchdachten Plots inklusive Wende zu einem unerwarteten Ende bringt. Das Ganze noch orthografisch unfallfrei und stilvoll.

    Was ich mich beim erstarkten Rolf gefragt hab: Wie (HUNDSFOTT!!) macht er es, dass er plötzlich Mareike eins über die Rübe ziehen und sie dann versandfertig verschnüren kann? Das kostet doch Kraft. Da, finde ich, hätt`s noch ein wenig mehr Input gebraucht. Dass ich Tee für ein probates Mordmittel halte, geht aus meiner Geschichte ja hervor. Aber der Genuss schlechten Tees, schreibst Du ja auch, führt halt zu Gewichtsverlust und Kreislaufdefiziten. Da ist man froh, wenn man überhaupt stehen kann. Und dann noch jemanden k.o. schlagen? Ich weiß nicht …. was ich auch nicht weiß: Was hat der Typ im Schuppen mit dem Spaten gemacht? Sich selbst damit erschlagen? Oder war das Struppi, die treue, rettende Seele?

    Also, das sind so Punkte (neben denen, die Marlene aufdeckte), über die Du, nochmal „rüber“ musst. Aber sonst: Klasse!

    Lieber Gruß vom Meer und mir!
    Kathrin aka Scripturine / Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

    1+
    1. Liebe Kathrin!
      Dank für deinen lieben Kommentar – deine Frage sind alle berechtigt. Es ist eine Kurzgeschichte, rasch geschrieben für den Wettbewerb und natürlich müssten noch ein paar Feinheiten rein.
      Eigentlich dachte ich eher, dass Rolf im Schuppen eine Herzinfarkt oder so hatte. 😁 Vorher hatte er halt seine letzten Kräfte mobilisiert, Mareike hat nicht damit gerechnet, daher konnte er sie von hinten überrumpeln. Aber natürlich – so ganz realistisch ist es nicht. 😊
      Liebe Grüße Lotte

      0
  41. Hallo Lotte,
    top, richtig toll! Mir gefällt vor allem die Charakterisierung des Alten. Ich finde es auch super, dass Du ohne grausame Details auskommst, in diesem Fall hätte ich abgebrochen, weil das ein Thema ist, das ich nicht aushalte. Aber Du hast es so geschrieben, dass man genau weiß, was los war, ohne dass es zu unerträglich wird. Dann kann man es auch an sich ran lassen. Und: toll geschrieben!
    Liebe Grüße, Anna (zu spät)

    2+
    1. Liebe Anna,
      es freut mich sehr, dass die meine Geschichte gefallen hat. Und Details würde ich niemals schreiben, das braucht es wirklich nicht. Schlimm genug, dass solche Dinge passieren.
      Danke für dein Like und liebe Grüße
      Lotte

      0
  42. Liebe Lotte,
    mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen. Obwohl du sie nicht großartig ausgeschmückt hast und die Handlung schnell voranschritt , hatte man zu jeder Person ein Bild vor Augen (insbesondere zu Tim).
    Das ist dir wirklich sehr gut gelungen, denn dadurch wurde deine Geschichte fesselnd aber hat sich an keiner Stelle unnötig in die Länge gezogen.
    Auch das Ende hat mir gut gefallen, da es nicht von Anfang an ersichtlich war.

    Trotzdem noch zwei kleine Anmerkungen:

    Du hättest die einzelnen „Kapitel“ vielleicht etwas besser voneinander abtrennen können. Ich habe den Umsprung erst nicht ganz mitbekommen und war daher kurz etwas verwirrt.

    Ich fand die Idee super, dass Struppi am Ende wegen der fehlenden Telefonnummer noch einmal nach ihr gesucht hat, allerdings kam das Ende für meinen Geschmack etwas zu abrupt. An dieser Stelle hätte ich die eine oder andere Ausschmückung doch noch ganz gut gefunden.

    Aber das sind wie gesagt nur Kleinigkeiten. Alles in allem war deine Geschichte wirklich toll 🙂

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  43. Liebe Jasmin!
    Herzlichen Dank für dein Feedback und du hast auf jeden Fall recht mit deinen Anmerkungen. Ich war sehr darauf bedacht, die zulässige Länge nicht zu überschreiten, daher ist manches ein wenig knapp geraten. Die Story wurde auch rasch geschrieben – eine Überarbeitung wäre sicherlich nicht schlecht.
    Dass du ausgerechnet Tim am besten vor Augen hattest, der ja nicht richtig vorkam, ist für mich sehr interessant.
    Was hättest du dir am Ende noch gewünscht?
    Liebe Grüße Lotte

    0
  44. Hallo Lotte, deine Geschichte ist sehr gut. Das Wort Hundsfott ist mir bekannt, da ich ebenfalls ein etwas älterer Jahrgang bin. Eigentlich sollte man den alten Mann hassen, da Pädophilie ganz unten in der Rangliste steht. Aber du beschreibst ihn so gut, dass man ihn nicht verurteilen möchte. Dass du schon länger schreibst, erkennt man an deinem Schreibstil. Deine Aussage, dass du wenig Zeit zum Schreiben hattest, kommt mir bekannt vor. Zwei Kinder und zwei Enkel (meine Enkelin heisst übrigens Lotta) lassen mir ebenfalls wenig Zeit.
    Ich würde auch gern mehr schreiben.
    Meine Geschichte heisst „Aimee`s Lächeln“ Ich würde mich freuen, wenn du sie lesen würdest
    Mein Like hast du jedenfalls
    Liebe Grüsse Minka

    0
  45. hallo Lotte
    Deine Geschichte hat mir sehr gefallen, obwohl sie ziemlich fies anfängt. An deinem Schreibstil kann man erkennen, dass du öfter schreibst. Das Wort Hundsfott ist mir bekannt, da ich ebenfalls ein etwas älterer Jahrgang bin und das gleiche Problem habe, wie du. Zwei Kinder grossgezogen und jetzt habe ich zwei Enkel (meine Enkelin heisst übrigens Lotta)
    Ich würde auch gern mehr schreiben
    Falls du meine Geschichte lesen möchtest, sie heisst „Aimee`s Lächeln“
    Meinen Like hast du
    Liebe Grüsse Minka

    1+
    1. Liebe Minka!
      Vielen lieben Dank, es freut dich, dass dir die Geschichte gefallen hat.
      Süß, dass seine Enkelin Lotta heißt, meine beiden Enkelinnen heißen Sophie und Emilia. Ich genieße die beiden sehr, auch wenn ich sie nicht so häufig sehe. Ich freu mich, dass noch eine Oma hier ist unter all den jugendlichen Schreibtalenten.
      Deine Geschichte habe ich schon gelesen und sie hat mir auch sehr gut gefallen.
      Liebe Grüße
      Lotte

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  46. Liebe Lotte,

    Jetzt hab ich es auch endlich geschafft deine Geschichte zu lesen. Zuerst einmal: bist du auch Österreicherin? Oder aus Bayern? Weil Ausdrücke wie „Hundsfott“ meine ich nur in unserem Sachgebiet zu kennen😂👍. Ich war echt gebannt den ganzen Text über. Auch wenn ich den Schluss wohl so kommen sah, war deine Art ihn aufzubauen wirklich gut und dan ein kurzes schnelles Ende, das hat Pfiff (hab ich ja auch so gemacht 😁). GRATULATION und ich bin sicher du schaffst es ins E Book.
    LG Verena (Wegen mir!)

    1+
  47. Liebe Verena!
    Vielen lieben Dank für dein Feedback, freue mich gerade sehr darüber!
    Ja, ich bin aus Österreich – das Hundsfott haben schon mehrere erwähnt. 😁😁😁 Ist so wie Schweinehund, nur noch kräftiger.
    Deine Geschichte kenne ich ja bereits, sie hat mir auch gut gefallen.
    Liebe Grüße
    Lotte

    1+
  48. Liebe Lotte,

    was für ein Thema, das Du Dir hier gewählt hast. Krass. Deine Geschichte ist spannend – Dein Schreibstil gefällt mir.
    Du hast Potential und eine spannende Fantasie! Weiter so!

    Ich habe mich sehr über Deine Kommentare gefreut!

    Viel Erfolg und ganz viel Spaß am Schreiben weiterhin.

    Liebe Grüße
    Xanny

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/niemand
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/maedchenmoerder

    0
  49. Hallo Lotte!
    Deine Geschichte ist echt toll!
    Meiner Meinung nach könntest du mehr daraus machen 🙂 Wie wäre es, wenn du sie „verlängerst“ und daraus einen Roman (oder Thriller) machst? Könnte ich mir gut vorstellen 🙂
    Mein Like hast du, deine Story bietet Gänsehautmomente, was für mich in keiner Geschichte fehlen darf!
    Liebe Grüße, Julia

    1+
  50. Hallo liebe Lotte,

    Deine Geschichte hat mich berührt. Ich war völlig mitgerissen, schon alleine der Anfang, der einen sofort in den Alltag eines älteren, kranken Menschen schleudert (Und ich dachte mir noch: Ui! Mal was anderes!).
    Ich liebe deine Geschichte! Wie du alles langsam aber geschickt aufbaust, es wirken lässt und uns dann den Boden unter den Füßen wegreißt! Unglaublich!
    Und gleichzeitig führst du uns sanft zu einer solch wichtigen Thematik. Ich weiß allerdings nicht, ob du absichtlich etwas offen gelassen hast, was damals passiert ist?

    Ich hätte nur zwei kleine Anmerkungen:
    > du schreibst deine Dialoge sooo gut! Aber bei der Unterhaltung zwischen Mareike und Struppi wirkt alles so abgehakt. Wir wissen nicht, wo wir sind, wie sie aufeinander getroffen sind. Es ist so kurz und detaillos während der Rest so viel erfüllender ist!
    > Tim hat an Rolfes Schule Selbstmord begangen. Nach Rolfes eigener Aussage hat er Tim „geliebt“ und nirgens wurde irgendwie erwähnt, ob Mareike ihre Identität und wahren Namen geheim gehalten hat. Rolfe hätte sich an Mareike als Mutter erinnern sollen. Wenn schon nicht an ihr Gesicht, dann wenigstens an ihren Familiennamen. Es ist (wahrscheinlich?) über 20Jahre her, dass sich das ereignet hat, aber als Schuldirektor und Vergewaltiger hätte er das nicht vergessen sollen.

    Ich hoffe, du nimmst mir die Anmerkungen nicht übel. Sie sind definitiv nicht böse gemeint!
    Zuletzt fand ich es noch etwas erstaunlich, wie bösartig Rolfe plötzlich wurde und stark. Mit ihrer Unterhaltung erklärst du super, dass es schon damals einfach völlig realitätsfern war, das relativiert diesen Kontrast von alter Mann, der Tim geliebt hat und seiner Grausamkeit Mareike gegenüber (und dem Jungen früher natürlich). Und du baust auch super ein, wie er sich setzen musste. Ein wenig widersprüchlich ist es allerdings schon, wie er es am Anfang kaum bis zum Tisch schafft und plötzlich sie niederhauen, fesseln, in einen Teppich einwickeln und dann wegtragen kann. Ihre Kräuter haben ihn ja wochenlang geschwächt, da ändern 3Stunden auch nichts mehr daran, würde ich sagen? ^^‘

    Auf jeden Fall eine super tolle Geschichte und das waren jetzt nur Kleinigkeiten, die mir im Kopf herumgeschwirrt sind! Vielen Dank für diese Geschichte! Sie hat mir grade wirklich den Nachmittag verschönert, wenn auch durch die Thematik etwas nachdenklich gestimmt. Danke! 🙂

    Liebe Grüße
    Cassandra ^-^
    (Weder vergessen noch verziehen https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/weder-vergessen-noch-verziehen)

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    1. Liebe Cassandra! Du hast natürlich völlig recht, dass alles ein wenig mehr ausgebaut gehört – es war für mich sehr schwierig im Rahmen der Länge zu bleiben, die für die Kurzgeschichte vorgeschrieben war. Mareike ist geschieden und hat ihren Mädchennamen wieder angenommen – aber natürlich hätte das erwähnt gehört. Dass der alte Mann wieder Kräfte hatte (er wusste nun, dass er nicht wirklich krank war und die Todesgefahr mobilisiert einiges) – aber klar, das hätte ich auch ausbauen müssen)- bei dem Dialog zwischen Struppi und Mareike habe ich jedes Wort überlegt, damit es nicht zu lang wird. Ich habe aber schon viele Geschichten hier gelesen und festgestellt, dass sich viele nicht an die vorgegebene Länge hielten und sogar Kapitel gemacht haben, daher hätte ich ruhig auch ausführlicher sein können.
      Meine Vorlage waren die Odenwaldschulen – wo die Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen wurden.
      Ich bedanke mich sehr herzlich für dein Feedback!
      Liebe Grüße Lotte

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