calathea1787Der Banker

 

Frühling 2001

Sebastian stolpert aus der Scheune.

„War das geil oder was, Matze? War das geil!“, keucht er.

Matthias bleibt im Tor zur Scheune stehen und schaut zurück. „Wir können doch nicht einfach…“

„Jetzt komm‘ schon, wir müssen weg hier!“

Sebastian legt seinen Arm um Matthias und zieht ihn mit sich. „Hast du alles drauf?“

Matthias nickt, sein Blick ist starr auf den Boden gerichtet. „Oh Mann…. Oh Mann…. Haben wir das grad wirklich…?“, flüstert er.

Sie laufen den staubigen, steinigen Weg entlang, der vom Grundstück führt. Es ist so dunkel, dass man die großen Eichen an beiden Seiten nur erahnen kann.

Sebastian lacht. Er kann nicht mehr aufhören und wird immer lauter. Als er es merkt, hält er sich die Hand vor den Mund.

„Mann Matze, das darfst du echt keinem erzählen, hörst du! Dann sind wir dran…“ Er grinst breit, weiß nicht wohin mit der ganzen Energie, die seinen Körper elektrisiert. Er rennt ein Stück den Weg entlang, tritt gegen den Stamm einer Eiche.

„Basti… komm‘ mal runter, Alter! Sollten wir nicht wieder zurück gehen…?“ Matthias‘ Stimme zittert leicht, doch das fällt Sebastian nicht auf.

Seine Stimmung kippt. „Bist du bescheuert? Wir müssen hier weg, Mann!“, sagt er aufgebracht und schlägt Matthias dabei so hart gegen die Schulter, dass dem die Kamera aus der Hand fällt. „Heb‘ die scheiß Kamera auf und komm‘ jetzt, verdammt nochmal. Es wird schon hell!“ Sebastian läuft los, ohne sich nochmal umzugucken.

Heute – 19 Jahre später

Dienstag

Sebastian Schilling saß an seinem Schreibtisch.

Erst vor wenigen Monaten war er in sein neues Büro gezogen. Es kam ihm immer noch unwirklich vor. Es lag im 14. Stock und war eines der geräumigsten des Gebäudes. Von hier aus hatte er einen Blick über die ganze Stadt.

Im Moment hätte es nicht besser für ihn laufen können: Erst die Beförderung vor etwa einem Jahr. Ein wenig Glück gehörte in der Branche dazu, doch er hatte auch hart dafür gearbeitet. Kurze Zeit später fanden Nathalie und er dann auch noch das perfekte Haus.

Die ersten Jahre nach dem Studium waren heftig gewesen. Er hatte gelernt, dass im Bankwesen jeder für sich selbst kämpfte und man keine Freunde hatte.

Er öffnete eine Schublade des Schreibtischs. Wo hatte er noch gleich den Kugelschreiber hingelegt? Dort lag er nicht, also öffnete er die nächste Schublade.

Was war das?

In dem Display des Handys spiegelte sich die große Fensterfront, die sich in seinem Rücken befand. Wo kam das denn auf einmal her? Ihm gehörte es jedenfalls nicht.

Sebastian nahm es in die Hand. Automatisch drückte er die Home-Taste am unteren Rand des Handys. Es war vom selben Hersteller wie sein eigenes Gerät, doch musste es sich um ein älteres Modell handeln. Richtige Home-Tasten gab es bei den neueren Modellen nicht mehr.

Auf dem Sperrbildschirm blitzte für Sekunden ein Bild auf. Er konnte nicht sofort erkennen, was es zeigte, weil das Foto stark verpixelt war. Also drückte er die Taste erneut. Jetzt konnte er es deutlich lesen: „Fuck Capitalism“ stand da, mit schwarz-grauen Buchstaben auf heller Haut.

Er schluckte. Ihm wurde abwechselnd heiß und kalt, er begann zu schwitzen.

Das konnte nicht sein…

Unbewusst strich er sich mit den Fingern über das linke Schulterblatt. Er konnte spüren, dass die Haut dort ganz leicht uneben war. Der Arzt hatte damals einen guten Job gemacht, als er das Tattoo weggelasert hatte. Die Stelle war allein durch das Stechen des Tattoos etwas vernarbt geblieben.

Sebastian merkte, wie klamm sein Hemd vom Schweiß war. Er hatte aufgehört zu atmen. Sein linkes Schulterblatt schien jetzt zu glühen.

Das Display war dunkel. Er drückte wieder auf die Home-Taste und wischte danach über den Bildschirm. Was tat er da eigentlich? Er wusste nicht, wem das Handy gehörte. Es ging ihn also gar nichts an, was es damit auf sich hatte.

Andererseits…. Wer sollte es in SEINEN Schreibtisch gelegt und dann vergessen haben? In der Kombination mit dem Foto konnte es kein Zufall sein.

Der Sperrbildschirm war verschwunden. Das Gerät war weder durch eine PIN noch durch einen anderen Sicherheitsmechanismus geschützt. Das wurde ja immer seltsamer.

Das Display zeigte nicht viel mehr als die Grundfunktionen eines Handys: Telefon, SMS, Internet, Menü. Mehr stand da nicht am unteren Bildrand.

Er schüttelte den Kopf, dann warf er das Handy zurück in die Schublade und schloss sie energisch. Er strich sich mit beiden Händen durch die Haare, atmete hörbar ein und wieder aus.

Da hatte sich wahrscheinlich einfach nur jemand einen Scherz erlaubt.

Er stand auf, holte sich einen Kaffee und unterhielt sich mit ein paar Kollegen. Schnell hatte er das Ganze wieder vergessen.

Gegen 15:30 Uhr verließ er das Gebäude. Dienstags holte er Maja immer von der Schule ab, weil Nathalie zum Sport ging.

„Na meine Kleine, wie war die Schule?“ Er schloss sie in seine Arme und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

„Papa, Papa, guck mal… heute haben wir unsere Mathearbeit wiedergekriegt. Ich hab‘ eine 1!“ Stolz zog Maja einen Zettel aus dem Schulranzen und hielt ihn Sebastian hin. „Oh, das ist toll mein Schatz, Papa ist sehr stolz auf dich.“

Maja kletterte in den Kombi und sie fuhren nach Hause.

Freitag

Der Rest der Woche verlief wie immer. Er arbeitete viel und freute sich auf das gemeinsame Wochenende mit seinen beiden Mädels.

Es war kurz vor Feierabend, gegen 16:00 Uhr, als er auf einmal ein Geräusch hörte. Zuerst konnte er es nicht zuordnen.

Piep-Piep.

Da war es wieder. Es kam gedämpft aus einer der Schreibtischschubladen. Sebastian öffnete sie. Das Handy lag genau dort, wo er es am Dienstag hingeschmissen hatte. Und das Display leuchtete.

Er bekam Gänsehaut am ganzen Körper.

Langsam griff er nach dem Gegenstand und entsperrte den Bildschirm. Das Video wurde unvermittelt abgespielt. Am Fortschrittsbalken konnte er erkennen, dass es nicht besonders lang war. Seine Augen weiteten sich, er atmete schnell.

Das Bild war verwackelt. Man konnte nur Schatten sehen, die sich mit hellen Flecken abwechselten.

„Guck‘ mal, eine Decke… da können wir sie rauflegen.“

Die Stimme war leicht verzerrt. Derjenige, der es gesagt hatte, atmete schwer. Man konnte ihn nur schlecht verstehen.

Doch Sebastian hatte jedes einzelne Wort erkannt.

Das Video endete abrupt.

Er verkrampfte seine Finger um das Handy und starrte aus dem Fenster, runter auf die Stadt. Seine Lippen bebten.

Er stand so ruckartig auf, dass sein Bürostuhl umfiel. Hektisch bewegte sich sein Kopf hin und her, als er sich in dem Raum umsah.

Dann rannte er los.

Im Treppenhaus nahm er zwei Stufen auf einmal, bis er sein Ziel endlich erreichte – das Dach des Gebäudes.

Er lief zum Geländer und schleuderte das Handy mit aller Kraft von sich weg. Schnell wurde es zu einem kleinen Punkt, bald sah er es gar nicht mehr.

„Lass… mich… in Ruhe!!!!“ Speicheltropfen spritzten ihm aus dem Mund, als er es über die Stadt schrie. Er stemmte seine Arme auf die Oberschenkel und schnaufte.

Samstag

Sebastian hatte sich in sein Arbeitszimmer im großen Haus, das sie vor einigen Monaten gekauft hatten, zurück gezogen. Er wusste, dass er das Thema nicht länger ignorieren konnte. Er wollte recherchieren.

Wer also konnte so abgefuckt sein, ihn ausgerechnet jetzt mit dieser alten Geschichte zu tyrannisieren?

Er hatte lange darüber nachgedacht. Es gab nur eine Person, die dafür in Frage kam: Matthias Koch. Er war derjenige, der damals das Video aufgenommen hatte. Außer ihm und Sebastian selbst hatte niemand von dieser Aktion gewusst.

Aber konnte er sich da so sicher sein? War es 100%ig auszuschließen, dass Matthias nicht doch jemandem davon erzählt hatte? Wundern würde es ihn nicht. Allerdings hatte er im Moment auch keine Idee, an wen er sich damals gewendet haben könnte.

Also tippte er

Matthias Koch

in die Suchmaske ein.

Die Suche ergab einige Millionen Treffer. Na prima.

Er schaute sich ein paar genauer an. Keiner brachte ihn auf eine Spur, die zu seinem Kumpel von damals führte. Es gab Schauspieler, Anwälte, Fußballspieler… Doch irgendetwas passte immer nicht, entweder das Alter, das Foto oder sonstige Details.

Das brachte ihn nicht weiter. Was nun?

Damals war er selbst ein anderer Mensch gewesen. Er hatte seine Eltern gehasst, weil sie in seinen Augen versnobt und spießig waren. Sein Vater war ebenfalls Banker gewesen, Geldsorgen kannte seine Familie nicht. Doch er hatte dieses Leben satt. Und daraus hatte er kein Geheimnis gemacht. Mit seinem Verhalten hatte er sein Umfeld und besonders seine Eltern terrorisiert. Diese Erkenntnis kam erst, als er seine Eltern bereits verloren hatte.

Er dachte an den Abend zurück, den das Video für immer festgehalten hatte. Wie war er damals an die k.o.-Tropfen gekommen? Er wusste es nicht mehr. Es spielte sowieso keine Rolle.

Sebastian wusste, dass er nicht zur Polizei gehen konnte. Er würde alles verlieren, was er sich in den letzten Jahren aufgebaut hatte. Seine Tat war noch lange nicht verjährt, er würde dafür einen hohen Preis zahlen müssen. Nathalie würde ihm das nie verzeihen, er würde Maja vermutlich nie wiedersehen….

Matthias war der einzige Punkt, an dem er ansetzen konnte. Er musste ihn finden.

Sonntag

Sebastian musste sich ablenken.

Die Sonne schien, also fuhr er mit Nathalie und Maja an einen See am Stadtrand. Auf einer Wiese spielten sie Federball und machten ein Picknick. Als Maja für einen Moment alleine auf der Wiese spielte, nahm er Nathalies Gesicht in beide Hände.

„Nathalie… ihr seid mein ein und alles. Hörst du? Nur ihr beiden, mehr brauche ich nicht.“

„Was sind das denn für Worte?“, fragte sie. „So gefühlsduselig kenne ich dich ja gar nicht.“

„Ich bin nicht gefühlsduselig, ich will nur, dass du das weißt. Mir ist einfach klar geworden, dass ich dir das viel zu selten sage.“ Er schaute Maja hinterher, die auf ihrem Steckenpferd über die Wiese tobte. Er lächelte. Für einen Moment war alles in Ordnung.

Doch auf dem Rückweg nach Frankfurt holten ihn seine Gedanken vom Vortag wieder ein. Er überließ Nathalie und Maja das Wort und schwieg.

„…. Basti, du musst bremsen. BREMSEN!!!!!“

Der Aufprall kam aus dem Nichts. Er wurde in den Sicherheitsgurt gedrückt.

„Basti, hast du das Auto nicht gesehen? Die Ampel war rot…“ Nathalie sah ihn mit offenem Mund an. Maja hatte auf dem Rücksitz angefangen zu weinen.

Er stieg aus. Der Kombi hatte ein paar Dellen und der Kleinwagen, der vor ihnen stand, war hinten total zerbeult.

„So eine Scheiße!“ Er trat wütend gegen den Vorderreifen.

Montag

Sie hatten Glück gehabt. Bis auf die Blechschäden und einen großen Schrecken war niemandem etwas passiert. Er war nicht besonders schnell unterwegs gewesen.

Kurz hatte er daran gedacht, sich krankschreiben zu lassen. Doch dann war er ganz normal zur Arbeit gegangen. Sie war eine willkommene Ablenkung.

Dienstag

Als er am nächsten Morgen in sein Büro kam, sah er es sofort.

Auf dem Schreibtisch lag ein Handy. Es war das gleiche Modell, das er letzte Woche vom Dach des Hochhauses geworfen hatte.

Seine Finger wurden feucht. Das konnte jetzt wirklich nicht sein….

Er nahm das Handy und drückte auf die Home-Taste.

„Na, was hast du dir diesmal einfallen lassen, Matze?“, flüsterte Sebastian. Das Gerät rutschte ihm fast aus der Hand.

Wieder leuchtete ein Foto auf, diesmal zeigte es ein rot-grün kariertes Muster. Er wusste sofort, dass es sich um den Stoff der Decke aus der Scheune handeln musste. Als er über das Display wischte, war auf dem Hintergrundbild das Tor zur Scheune abgebildet. Es sah aus wie der Eingang zu einer schwarzen Hölle.

Sebastian atmete tief ein und wieder aus, sperrte das Handy und legte es mit einer kontrollierten Bewegung wieder in die Schublade seines Schreibtischs zurück.

Als er sich gesammelt hatte, startete er seinen PC und stürzte sich in die Arbeit. Erst gegen 19:00 Uhr warf er einen Blick auf sein eigenes Handy. 20 Anrufe in Abwesenheit. Von Nathalie und Maja. „Shit!“ Er wurde hektisch. Heute war Dienstag. Er hatte vergessen, Maja aus der Schule abzuholen.

Sofort rief er Nathalie an. „Sorry Schatz, ich hab‘ die Zeit total vergessen und hatte das Handy lautlos… Ja… ich fahre jetzt los. Bis gleich.“

Als er nach Hause kam, sah Nathalie ihn besorgt an.

„Basti… was ist los mit dir?“ Sie hatte eine so sanfte Stimme, dass es ihm das Herz brach. Er konnte es ihr einfach nicht erzählen.

„Wieso? Was soll denn sein…?“ Er wusste, sie würde ihn sofort durchschauen.

„Du weißt genau, was ich meine…. Erst der Auffahrunfall und jetzt vergisst du Maja an der Schule. Sie war total aufgelöst, ich konnte sie kaum beruhigen. Und dann haben wir dich nicht erreicht. Ich mache mir wirklich Sorgen. Irgendwas beschäftigt dich doch…“ Nathalie strich ihm mit ihrer weichen Hand über die Wange und schaute ihm in die Augen. Ihr Blick war durchdringend, er konnte ihm nicht standhalten.

Er blickte zu Boden, schüttelte ihre Hand ab und stand auf.

„Es ist nichts… nein… das stimmt nicht. Es ist im Moment sehr viel los auf der Arbeit. Alle wollen was von mir. Die Erwartungen sind so hoch…“ Er merkte, wie ihm plötzlich alles zu viel wurde. Er musste aus der Situation heraus, lief ins Wohnzimmer und riss die Tür zur Terrasse auf. Gierig atmete er die frische Luft ein.

Nathalie kam dazu, legte die Arme von hinten um ihn und presste ihren Kopf gegen seinen Rücken. So standen sie eine Weile da, bis sein Herzschlag sich nur langsam wieder beruhigte.

Mittwoch

Sebastian konnte sich nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Seine Gedanken kreisten immer nur um die Ereignisse von damals. Er musste Matthias Koch finden. Sonst würde es niemals enden, das spürte er.

Also nahm er sein Handy. Er fand nur eine Person aus seinem ehemaligen Jahrgang unter seinen Kontakten, zu der er sporadischen Kontakt hatte. Julia Zimmer. Sie ging nach wenigen Sekunden an ihr Telefon. „Hi Sebastian, lang nichts mehr gehört. Wie kann ich dir helfen?“

„Hallo Julia, ja sorry, ich bin nicht der Beste im Kontakt halten. Sag‘ mal, erinnerst du dich noch an Matthias Koch aus unserem Jahrgang?“

„Du meinst Matze?“ Eine kurze Zeit verging, als müsste sie darüber nachdenken. „Der war doch immer so ruhig… du, keine Ahnung. Ich hatte damals schon nicht viel mit dem zu tun. Seit dem Abi hab‘ ich nichts mehr von ihm gehört. Aber du warst doch immer mit dem unterwegs, oder?“

Sebastian massierte sich mit Daumen und Zeigefinger seine Nase und schloss die Augen. „Ja genau… ich wollte mal wieder Kontakt zu ihm aufnehmen, der alten Zeiten wegen, weißt du. Aber schade, dann muss ich wohl noch ein bisschen suchen.“

„Ja du, tut mir echt Leid, da kann ich dir nicht weiterhelfen. Mir fällt auch sonst niemand ein, der was von ihm gehört haben könnte. Ich muss jetzt weiter arbeiten, bis bald!“ Sie legte auf.

„Mist!“ Sebastian schlug mit der Faust auf den Schreibtisch.

Matthias war der Schlüssel. Er war der Einzige, der das Video hatte. Er MUSSTE dahinter stecken. Doch was hatte er für einen Grund, so eine Nummer abzuziehen? Matze war in der Schulzeit schüchtern gewesen. Ein Mitläufer, der alles mit machte, um dazu zu gehören. Vielleicht hatten ihn die damaligen Ereignisse so mitgenommen, dass er ihm jetzt eine Art perfiden Streich spielen wollte?

Sebastian blieben nur noch seine Kontaktlisten in sozialen Medien. Er schrieb alle aus seinem ehemaligen Jahrgang an und fragte, ob jemand etwas von Matthias gehört hatte.

Fehlanzeige. Auch das war eine Sackgasse.

Wie konnte das sein? Niemand konnte einfach so verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Sebastian stöhnte. Er stützte seine Ellenbogen auf dem Schreibtisch ab und vergrub das Gesicht in beiden Händen.

In diesem Moment hörte er es wieder. Piep-Piep. Was kam jetzt noch?

Auf dem Sperrbildschirm wurde die Vorschau einer SMS angezeigt.

Hallo Sebastian, erinnerst du dich noch?

Er entsperrte das Handy. Die SMS wurde automatisch angezeigt. Als Absender war keine Handynummer angegeben, sondern nur „Unbekannter Teilnehmer“. Er wusste, dass es einfach war, mit Hilfe des Internets anonyme Nachrichten zu verschicken. Er wischte sie zur Seite.

Der Hintergrund zeigte ein neues Foto:

Es war von hinten aufgenommen worden. Man konnte den Kopf einer Frau sehen, der zur Seite gedreht auf einer rot-grün karierten Decke lag, ihre Augen waren geschlossen. Zwischen ihren breit gespreizten Beinen befand sich ein Mann mit nacktem Oberkörper, er war über sie gebeugt. Ihre Hose war heruntergezogen, die des Mannes hing ihm knapp unterhalb des Pos.

Das Foto war aus dem Video ausgeschnitten worden. Auf Grund des Alters war die Qualität nicht besonders gut. Das Tattoo auf dem linken Schulterblatt des Mannes war zu einem kleinen, schwarzen Punkt geworden. Wenn man nicht wusste, dass es dort war, hätte man es für ein Staubkorn auf der Linse halten können.

Doch Sebastian wusste nur zu gut, dass es dort war und auch, dass da „Fuck Capitalism“ stand.

Er war müde. Das machte doch alles keinen Sinn.

Freitag

Sebastian konnte sich nicht erklären, wie er den Donnerstag geschafft hatte. Irgendwie war auch dieser Tag an ihm vorbeigezogen.

Mittlerweile nahm er die Geräusche in seinem Umfeld nur noch gedämpft wahr, als wäre er in Watte eingepackt. Er war wie betäubt, fühlte, schmeckte und roch nichts mehr.

Nathalie hatte gestern Abend etwas zu ihm gesagt, als er nach Hause gekommen war. Doch er war einfach direkt ins Bett gegangen. Genau wie am Tag davor. Oder war es am Dienstag gewesen? In seiner Erinnerung verschwammen die Tage ineinander.

Er wusste nicht mehr, wann es angefangen hatte. An welchem Tag hatte er das fremde Handy in seinem Schreibtisch gefunden? War das zwei Wochen her? Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit.

Und nun saß er wieder am Schreibtisch in seinem Büro. Er wusste nicht, warum er überhaupt hergekommen war. Automatismus? Er hatte keine Ahnung wie spät es war. Es war ihm egal.

Piep-Piep.

Wie in Trance öffnete er die Schublade. Das Handy lag dort, wo es immer gelegen hatte. Er entsperrt es. Das Video startete ohne Vorwarnung. Er konnte es nicht verhindern.

„Guck‘ mal, eine Decke… da können wir sie rauflegen.“

Er tippte wild auf dem Display herum, aber es ließ sich nicht stoppen. Den Fortschrittsbalken und die Stopp-Taste suchte er vergeblich.

„Okay… dann wollen wir mal. Du geiles Stück…“

Im Hintergrund war die ganze Zeit ein Rascheln zu hören. Er wusste, dass es von dem trockenen Stroh kam, auf das sie die alte Decke gelegt hatten.

„Oh ja… ha… ha… jaaaa…. Geil…“

Sebastian nahm jetzt jedes Geräusch überlaut war. Er war schlagartig hellwach. Die Geräusche und das Gesagte brannten sich in sein Gehirn ein. Er kannte jedes dieser Worte. Mit der Zeit waren sie aus seinem Gedächtnis verschwunden. Aus Selbstschutz, wie er jetzt annahm.

Er konnte es nicht ertragen. Tränen traten ihm in die Augen, er sah alles nur noch verschwommen. Sein nackter Oberkörper…. Fuck Capitalism…. Die gespreizten Beine von dem Mädchen… das Mädchen… verdammt.

Mittlerweile waren kaum noch Geräusche aus dem Video zu hören. Nur das regelmäßige Rascheln des Strohs. Und sein Stöhnen.

„Geil… oh jaa…. Mann… geil… ja… ja…“

Sebastian stand auf. Seine Beine waren wackelig, als er durch die Bürotür schwankte. Er wusste nicht, wie er ins Treppenhaus gekommen war. Aber plötzlich befand er sich auf dem Dach, das Handy fest umklammert.

Und das Video lief unerbittlich weiter.

Er sah nach unten. Mittlerweile saß er auf dem Rand des Geländers. Seine Augen waren auf das Handy fixiert, er konnte den Blick nicht vom Bildschirm wenden.

„Jaaaaaaa….. ohaaarhgrrrr…. jaaaaaaaa!!!!!“

Tränen liefen ihm übers Gesicht. Sie tropften auf das Display. In diesem Moment fühlte er sich unendlich schwach. Das Handy rutschte ihm aus der Hand und fiel 60m in die Tiefe.

Er dachte an Nathalie. Und Maja. Sein Gesicht war nass, vor seinen Augen verschwamm alles.

Es dauerte nur einen kurzen Augenblick – dann wurde alles schwarz.

Für immer.

Zwei Jahre vorher

Lisa Frankenberg saß an ihrem Laptop. Sie schaute aus dem Fenster, schloss die Augen und genoss die ersten warmen Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht.

Solche Momente machten das Leben großartig. Dann musste sie nicht an die Dunkelheit denken, die in ihrem Inneren an ihr nagte. Besonders nachts zerriss es sie beinah, dass sie drohte, daran zu zerbrechen.

Sie war dankbar dafür, dass sie in ihrem Beruf als Chefredakteurin einer großen Zeitschrift von zu Hause aus arbeiten konnte, wann immer sie wollte. Heute war einer dieser Tage.

Sie war gegen 4:00 Uhr morgens aus einem Alptraum aufgeschreckt. Total verschwitzt saß sie kerzengerade in ihrem Bett. Das Laken war nass, sie zitterte am ganzen Körper. Dabei atmete sie so schnell, dass es sich anfühlte, als würde sich ihr Herz vor Überlastung zusammen krampfen.

Doch das tat es nicht.

Sie war stark genug. Solche Nächte hatte sie früher fast täglich gehabt. Mittlerweile waren sie dank einer Therapie deutlich weniger geworden.

Sie wollte gerade weiter an einem aktuellen Projekt arbeiten, als ihr Handy einen Signalton von sich gab. Sie hatte eine E-Mail bekommen.

Sie öffnet das entsprechende Programm am Laptop. Die neue E-Mail war im Ordner „Unbekannt“ gelandet. Im ersten Moment konnte sie mit dem Absender nichts anfangen und dachte an Werbung. Doch irgendetwas verleitete sie dazu, sie trotzdem zu öffnen.

Von: M.Koch@mail.com

An: L.Frankenberg@zeitschrift.de

Betreff: Hallo…

Anhang: Video2001.mp4

Hallo Lisa,

vielleicht wunderst du dich, dass ich mich bei dir melde. Es ist viel Zeit vergangen.

Viel Zeit, in der ich nachdenken konnte über alles, was damals passiert ist. Ich weiß nicht, wie es dir ergangen ist und kann es nicht einmal ansatzweise erahnen.

Im Anhang findest du den Schlüssel. Ich überlasse dir das Video. Du kannst damit machen, was du willst. Doch was immer du tust – ich wäre dir dankbar, wenn du meinen Namen aus dem Spiel lässt.

Ich weiß, ich verlange viel von dir. Aber du kannst mir glauben, auch ich habe unter den Ereignissen gelitten. Denn ich war nicht stark genug, es zu verhindern.

Irgendwo hatten wir gelesen, dass k.o.-Tropfen eine berauschende Wirkung haben können. Das wollten wir ausprobieren und dann ist plötzlich alles aus dem Ruder gelaufen.

Was geschehen ist, lässt sich nicht wieder gut machen. Das hier ist meine Art, mein Gewissen zu erleichtern.

Bitte verzeih‘ mir.

Matthias

In dem Moment, als Lisa den Namen am Ende der E-Mail gelesen hatte, wusste sie, von wem sie kam – Matthias Koch. Der schüchterne, ruhige Junge, der damals zwei Klassen über ihr war? Sie hatte nie etwas mit ihm zu tun gehabt.

Was hatte es also mit dieser seltsamen Nachricht auf sich? Konnte es sein… Lisa hielt die Luft an.

Sie schob den Cursor auf den Anhang der E-Mail. Eine böse Vorahnung beschlich sie. Sie wusste nicht, ob sie für das bereit war, was nun kam.

Das Video begann.

„Guck‘ mal, eine Decke… da können wir sie rauflegen.“

Mit geöffnetem Mund verfolgte sie die ersten Sekunden des Videos.

„Okay… dann wollen wir mal. Du geiles Stück…“

Sie hielt sich die Hand vor den geöffneten Mund, ihre Augen füllten sich mit Tränen. Ihr wurde schlecht, sie begann zu würgen. Dann rannte sie ins Badezimmer und übergab sich.

Es dauerte mehrere Tage, bis sie es geschafft hatte, das Video komplett zu sehen, ohne sich übergeben oder weinen zu müssen.  Weitere Wochen vergingen, bis sie mit Hilfe alter Fotos aus ihrer Schulzeit herausgefunden hatte, wer ihr das angetan hatte.

Sebastian Schilling.

Nach einer Feier seines Abiturjahrgangs war sie morgens auf einer dreckigen, alten Decke in einer kleinen Scheune aufgewacht. Sie konnte sich nur noch bruchstückhaft an den Abend erinnern.

Ihr war irgendwann übel geworden… nackte Haut über ihr… jemand stöhnte… dann war sie zu sich gekommen.

Ihre Haare waren zerzaust und ihre Hose hing ihr nur halb hochgezogen auf dem Po. Sie hatte Schmerzen im Unterleib und Blut in ihrem Slip und auf der Decke gefunden.

Es hatte damals einige Zeit gedauert, bis sie herausfand, was passiert war. Jemand musste k.o.-Tropfen in ihr Getränk geschüttet haben. Es war ihr erstes Mal gewesen. Sie hatte die Ereignisse nie richtig verarbeitet. Sie waren der Grund für ihre widerkehrenden Alpträume.

Nun verstand sie, warum Matthias Koch dieses Video als „Schlüssel“ bezeichnete.

Sie recherchierte und fand heraus, dass Sebastian Schilling sich in den letzten Jahren eine neue Identität als Banker und „Saubermann“ aufgebaut hatte. So war er genau zu dem geworden, was er früher abgrundtief gehasst hatte. Er war damals an der Schule bekannt dafür gewesen, gegen alles zu sein. Er war aggressiv, hatte seinen Eltern und den meisten seiner Mitschüler das Leben mit seinem Verhalten zur Hölle gemacht.

Matthias war nur Mitläufer gewesen. Das war ihr sofort klar.

Also begann sie mit der Planung.

Sebastian sollte für das büßen, was er ihr angetan hatte.

39 thoughts on “Der Banker

  1. Hi,
    eine tolle Geschichte, ein erschütterndes Thema, wahnsinnig toll und eindringlich geschrieben.
    Bereits der Anfang war ein echter „Einfänger“, hat direkt Lust aufs Weiterlesen gemacht. Mit gefiel auch das Ende mit der Auflösung.
    Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann die Mail von Matze. Da könnte man vielleicht noch hier und da an der Formulierung arbeiten, seine Entschuldigung klingt für mich etwas hölzern, aber das ist Kritik auf verdammt hohem Niveau …

    P.S. wenn Du Lust hast, würde ich mich freuen, wenn Du meine Geschichte liest und vielleicht ein kleines Feedback dalässt?! >>Glasauge

    1. Hej schweenie,
      vielen Dank für deine Rückmeldung und dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen und zu kommentieren. Es freut mich, dass sie dir gefällt!
      Die Kritik bezüglich der Mail von Matze kann ich sehr gut nachvollziehen. Den Teil werde ich überarbeiten, da er für das Ende der Geschichte wichtig ist. Danke also für den Hinweis!
      Gerne lese ich bei Gelegenheit auch deine Geschichte und gebe dir eine Rückmeldung.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  2. Moin
    Was für eine großartige Geschichte.

    Sie hat mich gefesselt.

    Der Anfang – super. Macht neugierig.
    Die Idee – krass, hart, perfekt umgesetzt.
    Spannungsbogen – sehr gut gestaltet und ausgereift.
    Das Ende – einfach nur Klasse.

    Mensch, da hast du aber eine geniale Story geschrieben.
    Und das Beste: dein Schreibstil.
    Souverän, abgeklärt, bildreich. Du schreibst definitiv so, dass man merkt, dass du viel Erfahrung hast.
    Ganz toll.

    Zudem perfekt korrigiert und lektoriert.
    Frage mich, warum du nicht schon 50 Likes hast.

    Deine Charaktere sind nachvollziehbar gezeichnet, interessant ausgestaltet.
    Die Dialoge klingen glaubhaft, wirken nicht künstlich oder aufgesetzt.

    Kompliment und Respekt.
    Ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen.
    Großes Kino.

    Schreib weiter. Du hast es absolut drauf.
    Ganz liebe Grüße, Swen Artmann (Artsneurosia)

    Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, meine Geschichte auch zu lesen.
    Würde mich freuen.
    Sie heißt: „Die silberne Katze“.

    Vielen Dank.

    1. Hej Artsneurosia,
      wow, das ist mal ein Kommentar… da fehlen mir die Worte.
      Vielen Dank für dein Riesenlob!
      Schön, dass dir meine Geschichte so gut gefällt. Sie ist tatsächlich eine meiner ersten Kurzgeschichten, weshalb mich deine Rückmeldung umso mehr freut.
      Gerne lese ich bei Gelegenheit auch deine Geschichte.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  3. Wow, ich bin begeistert!
    Ganz, ganz toll, was Du hier geschrieben hast.
    Ich muss ehrlich gestehen, dass mich der Titel nicht so richtig angesprochen hat, aber als ich angefangen habe zu lesen, war ich mit den ersten Zeilen sofort sowohl ge- als auch befangen – mir war gleich klar, was die beiden gemacht hatten.
    Wirklich chapeau, wie Du alles aufgebaut hast, ein toller Spannungsbogen und auch die sich langsam aufeinander aufbauenden Rückblicke zur Tat.
    Für meinen Geschmack dürfte die Rache noch etwas heftiger ausfallen – wäre vielleicht auch eine Möglichkeit für eine Fortsetzung 😉
    Toller Schreibstil auch!

    Ich hoffe, dass Du noch sehr viele Likes bekommst!

    Liebe Grüße
    Anita („Räubertochter“)

    1. Hallo Anita,
      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Es freut mich, dass auch dir meine Geschichte und mein Schreibstil gefallen haben.
      Beim Titel gebe ich dir Recht. Das ist beim Schreiben immer das, was mir mit am schwersten fällt. Ich hatte einige andere Ideen, keine hat mich richtig umgehauen. Einige waren zu oberflächlich, ähnliche Titel habe ich bei anderen Geschichte hier gesehen.
      Wie kam es, dass du meine Geschichte trotzdem angeklickt und gelesen hast? Das würde mich brennend interessieren.
      Ich bewerbe meine Geschichte nicht aktiv, weshalb sie bei so vielen (guten) anderen vermutlich einfach untergeht.
      Umso mehr freue ich mich, dass du sie gefunden hast 🙂
      Danke nochmal für dein Feedback.
      Bei Gelegenheit lese ich auch gerne dein Werk und gebe dir eine Rückmeldung.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  4. Moin,

    puuuuh, was für eine Storie! Ich frage mich zwar immer noch ob das vom Hochhaus geworfene Handy irgendjemanden verletzt hat….aber das nur am Rande.

    Kommen wir zu deiner Geschichte…vom
    Anfang bis zum Ende eine tolle Geschichte. Gefühlvoll wie du das Verhältnis zwischen der Familie beschreibst. Der Plot ist klasse und du nahmst mich gleich mit dem Einstieg, mit auf deine Reise, quer durch diese Storie. Ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Der Kampf der in deinem Protagonisten wütete, hast du gut und detailliert beschrieben. Ist er gesprungen? Oder warum wurde alles Schwarz?

    Mein Like lass ich dir gerne da und wünsche dir alles Gute für‘s Voting.

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte: Der Ponyjäger)

    1. Moin Frank,
      vielen Dank, dass auch du meine Geschichte gelesen hast und sie dir gefällt.
      Gute Frage – ob das Handy jemanden verletzt hat, überlasse ich jetzt mal der Fantasie des Lesers 😉 Genau wie die Antwort auf die Frage, ob er gesprungen ist. Was würdest du denken? Oder anders: Was gibt es für Alternativen zum Sprung?
      Bei Gelegenheit werde ich natürlich auch deine Geschichte lesen und dir eine Rückmeldung geben.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  5. Hallo, calathea1787,

    auch von mir bekommst du ein fettes „like“.
    Mich hat die Story aufgrund der Thematik und wegen deines im besten Sinne nüchternen Schreibstils sehr gefesselt. Du kommst schnell und präzise auf den Punkt, ohne großes Drumherum, das gefaäält mir als Stilmittel sehr.
    Ich möchte mich bei zwei, drei Dingen meinen „Vorschreibern“ anschließen, nämlich dass die Mail mehr Zerrissenheit und tieferes Bedauern von Matthias ausdrücken könnte, dass Lisas Rache noch intensiver sein sollte und was es mit der Schwärze „für immer“ auf sich hat.
    Vielleicht sollte auch der Zeitraum vom Eingang der Mail bei Lisa bis zum Beginn der Rache (2 Jahre) etwas kürzer sein – aber das ist Jammern auf hohem Niveau…
    Ansonsten tolles Ergebnis, bleibe auf jeden Fall beim Schreiben, das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht.
    Viele Grüße
    Rolf Lindau (ich bin mit einigen Geschichten hier vertreten – einfach mal meinen Namen in der Suchleiste eingeben )
    P.S. Über Titel kann man streiten – ich habe die Geschichte gelesen, da ich zu der Berufsgruppe der Banker gehöre und mich vom Titel angesprochen fühlte…Glücklicherweise ist es aber nicht bei allen Banken so, dass man für sich selbst kämpft und keine Freunde hat :-))) auch wenn „Bad Banks“ & Co. dies suggeriert.

    1. Hi Rolf,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die konstruktive Kritik.
      Ich gebe euch absolut Recht, aus der Mail von Matthias kann man viel mehr herausholen. Ich bin mir nicht sicher, ob Lisas Rache nicht am Ende intensiv genug ausfällt. Sebastian verliert alles, das ist doch schon ziemlich viel 😉 In der Art und Weise, wie die Rache durchgeführt wird, kann man bestimmt noch etwas intensiver – oder besser gesagt aggressiver – agieren.
      Die Schwärze „für immer“ finde ich nicht erklärungsbedürftig. Ein bisschen darf der Fantasie des Lesers überlassen bleiben. Wie bei dem Kommentar von Frank vor dir erwähnt – was denkst du, was passiert ist? Gibt es eine Alternative zum Sprung?
      Der Abstand bis zum Beginn der Rache war bewusst so gewählt. Ob er hätte kürzer sein können – bestimmt. Ich habe eingeplant, dass Lisa sich erstmal beruhigen und klare Gedanken fassen muss. Dann die detaillierte Planung, wie funktioniert sowas mit einem Handy und und und… also ein beliebiger Zeitraum zwischen 6 Monaten und 2 Jahren wäre bestimmt passend.
      Bei Gelegenheit suche ich nach deinen Geschichten und gebe dir gerne auch eine Rückmeldung. Respekt, dass du gleich mit mehreren dabei bist!
      Viele Grüße,
      calathea1787
      P.S.: Witzig, ich hätte niemals gedacht, dass jemand meine Geschichte liest, weil er selbst Banker ist. Zugegeben, mein Bild eines Bankers ist schon ziemlich klischeehaft… Ich hoffe ich habe es nicht übertrieben mit meiner Darstellung! 🙂

  6. Liebe calathea1787,

    first of all… eine tolle Geschichte. Ich habe sie quasi aufgesaugt. Mir fällt nur Positives als Feedback ein und das steht schon in den anderen Kommentaren 🙂 Wirklich top!

    Achtung Spoiler: Das „Ende“ von Sebastian war für mich wirklich überraschend… ich bin davon ausgegangen, dass er irgendwie seine Haut rettet. Das fand ich wirklich gelungen.

    Halt… eines muss ich noch loswerden… als „Banker“ hat mich der Titel sofort angesprochen 🙂

    Viel Erfolg und hoffentlich noch viele rote Herzchen!

    LIKE!
    Tina

    1. Hi Tina,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Schön, dass dir meine Geschichte so gut gefällt.
      Interessant auch, dass Sebastians „Ende“ für dich überraschend kommt. Das war meine Absicht 🙂
      Witzig, du bist jetzt die zweite die auf Grund der entsprechenden Berufsgruppe die Geschichte gelesen hat!
      Bist du auch mit einer dabei? Die würde ich auch gerne lesen und dir eine Rückmeldung geben 🙂
      Viele Grüße,
      calathea1787

  7. Hallo calathea1787,
    deine Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen!
    Das Ende fand ich richtig gut, denn nicht alles wird verraten und der Leser kann weitergrübeln.
    Grüße Jana
    Falls du Zeit und Lust hast, freue ich mich über einen Kommentar (Strafe)

  8. Hallo Hallo Calathea,

    eine recht straffe und schnörckellose Geschichte hast du da abgeliefert. Ich kann mir meinen vorkemmentatoren nur anschließen. Ich persönlich hätte eigentlich nur den letzten Teil etwas anders anders in die Geschichte integriert, damit sich die Auflösung des „Täters“ mehr im Ablauf verteilt, aber das ist reine Ansichssache. Ich lasse dir auf jeden Fall ein Like für deine Idee und deren Ausführung da.

    Vielleicht hast du ja auch Lust, mal einen Blick auf meinen Beitrag zu werfen.

    Viele Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

    1. Hallo J.D.,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich gebe dir Recht – es gibt bei jedem Plot die Möglichkeit, durch den Aufbau, die Perspektive usw. einer Geschichte Schwung zu geben. Bei mir kommt die Auflösung am Ende, weil ich die Kurzgeschichte übersichtlich halten wollte und es für mich auch ein Überraschungsmoment darstellt. Über eine Verschachtelung könnte ich mal nachdenken 🙂
      Sobald ich aus meinem Urlaub zurück bin, schaue ich mir gerne auch deine Geschichte an.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  9. Liebe Calathea,
    dir ist eine großartige Geschichte gelungen! Der Anfang ist so spannend, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Ich war sofort gefesselt und wollte wissen, was in der Scheune passiert ist. Du schaffst es, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Ja, die Mail von Matthias lässt möglicherweise etwas wenig Reue spüren, und wenn, dann kommt sie sehr spät. Trotzdem hat mir dein Werk sehr gut gefallen. Ich finde, du hast auch deinen Protagonisten, Sebastian, sehr gut ausgearbeitet. Man kann seine Angst und Verzweiflung, dass alles ans Licht kommt, sehr gut nachempfinden. Er hat eine 180° Drehung vollzogen und gerät nun in einen Sog, der ihn unweigerlich zum Abgrund zieht. Großartig! Ich lasse dir sehr gern mein Like da und hoffe, dass du es ins eBook schaffst. Meiner Ansicht nach, gehört deine Geschichte dort unbedingt hinein. 🙂
    Liebe Grüße
    Angela

    PS: Falls du magst, …, meine Geschichte heißt „Stunde der Vergeltung“. 🙂 https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/stunde-der-vergeltung

    1. Liebe Angela,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, wie gut dir meine Geschichte gefällt.
      Auch ist es eine Ehre, dass du mir wünschst, es ins E-Book zu schaffen – wow!
      Wie bereits erwähnt werde ich mich bei einer Überarbeitung auf den letzten Teil meiner Geschichte fokussieren und da natürlich zentral auf die Mail von Matze.
      Bei Gelegenheit werde ich nach meinem Urlaub auch deine Geschichte lesen und dir eine Rückmeldung dazu geben 🙂
      Viele Grüße,
      calathea1787

  10. Liebe Calathea!
    Eine spannende Story, guter flüssig zu lesender Schreibstil und ein tolle Plot – was will man mehr? Wie der Druck auf Sebastian immer größer wurde – das spürte ich förmlich. Und die Überraschung am Schluss. Der witz ist, dass ich wirklich einen Mann namens Matthias Koch kenne, das funkte mir ein wenig dazwischen. 😁 Da habe ich gerne ein Like gegeben.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch meine Geschichte liest und mir Feedback gibst.
    Liebe Grüße Lotte
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-alte-mann-und-die-pflegerin

    1. Liebe Lotte,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Schön, dass dir meine Geschichte gefällt.
      Namensgebung ist immer so eine Sache… Ich stelle es mir auch irritierend vor, wenn man eine reale Person kennt, die denselben Namen trägt. Dieser dir bekannten Person bin ich hoffentlich nicht zu nahe getreten? 😉
      Bei Gelegenheit werde ich natürlich auch deine Geschichte lesen.
      Viele Grüße,
      calathea1787

  11. Liebe calathea1787,
    Jetzt rätsele ich noch ein bisschen wie du denn heißt, begrüße dich aber nun mit deinem Künstlernamen 😊. Hallo „Calathea“.
    Seit 2001 habe ich auch gerätselt, was damals wohl passiert ist und mir im Laufe des Lesens immer wieder versucht, alles auszumalen. Ich bin bis kurz vorm Schluss nicht darauf gekommen. Deinen gelungenen Einstieg rundest du mit deinem knackigen Ende ab.
    „Hallo Sebastian, erinnerst du dich noch?“ Ab da dämmerte es mir dann.

    Deine Geschichte hat die perfekte Länge, deine Grundidee, deine Parameter, deine Charaktere sind toll umgesetzt. Und dein Plot ist super spannend. Keine Sekunde habe ich daran gedacht mit dem Lesen aufhören. Du hältst die Spannung bis zum Schluss. Deine Kurzgeschichte erfüllt alle Punkte. Bravoooo! So muss es sein! 🎉

    „Fuck Capitalism stand da, mit schwarz-grauen Buchstaben auf heller Haut.“
    Das wird Sebastian wohl für immer an das erinnern (auch die Narbe), was er geworden ist, obwohl er nicht so werden wollte.

    Du schreibst auch sehr bildlich:
    „Er verkrampfte seine Finger um das Handy und starrte aus dem Fenster, runter auf die Stadt. Seine Lippen bebten. Er stand so ruckartig auf, dass sein Bürostuhl umfiel.“

    Wann finde ich eine Geschichte richtig gut? Wenn ich eigentlich noch 1000 to-do’s habe, aber die Zeit um mich herum komplett vergesse und weiterlese und weiterlese. Wahnsinn! Sehr spannend! Ich hätte nicht gedacht, dass S. L. v und M. L. das Video schickt. (Sorry, für die Abkürzungen, will hier nix vorwegnehmen.) Dein Ende versetzt mir einen Stich ins Herz. Arme Lisa!

    Viel Glück 🍀, Calathea1787 😊! Mein Like 👍 hast du. Bin die 23 🌸. Wenn du jetzt noch ein paar Geschichten liest, machst du die beste Werbung für dich. 2 Wochen bleiben dir. Hast du Lust auf meine Geschichte? Würde mich sehr freuen, von dir zu hören 😊. Sie heißt „Happy birthday“.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday

    Liebe Grüße,
    Martina

    PS: Unser Erfinder dieses Wettbewerbs fühlt sich bestimmt geehrt, dass du seinen Vornamen für deine Hauptperson ausgewählt hast 😊

    1. Liebe Martina,
      wow, vielen Dank für dein tolles Feedback!
      Es freut mich, dass dir meine Geschichte so gut gefällt und du dir die Zeit genommen hast, einen so ausführlichen Kommentar dazu zu schreiben.
      Das mit dem Vornamen war tatsächlich eher Zufall und ist mir erst aufgefallen, als die Geschichte schon fertig war. Da konnte ich es natürlich nicht mehr ändern, Sebastian Schilling war ja schon „geboren“ und als Figur in meinem Kopf und der Geschichte manifestiert.
      Ich hoffe Herr Fitzek nimmt es mir nicht böse, dass meine Hauptfigur denselben Vornamen trägt und nicht unbedingt der Sympathieträger ist 🙂
      Ich hoffe ich habe in den nächsten beiden Woche noch die Gelegenheit, auch deine Geschichte zu lesen.
      Dir viel Erfolg und viele Grüße,
      calathea1787

  12. Hallo,
    Tolle Geschichte! Ich mag deine Dialoge und die Gliederung sehr, das hat mich beides gut durch die Geschichte getragen. Dein Schreibstil ist Klasse und ich konnte deine Geschichte nicht mehr weglegen, bis das Ende mich dann überrollte. Echt super. Mein Like ist dir daher sicher 😁. Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe irgendwann mehr von dir lesen zu dürfen.

    Beste Grüße

    Maddy

    P. S Meine Geschichte heißt „Alte Bekannte“ und ich freue mich über jeden Leser und schonungsloses Feedback 😅🙈☺️.

    1. Hallo Maddy,
      danke für deine Rückmeldung!
      Es freut mich, dass meine Geschichte dich so gefesselt hat und du sie nicht mehr weglegen konntest.
      Bei Gelegenheit schaue ich auch bei deiner Geschichte vorbei, die Zeit wird ja langsam knapp…
      Dir auch viel Erfolg und viele Grüße,
      calathea1787

  13. Hallo calathea,

    deine Geschichte hat mich, auch zu dieser späten Stunde, sehr mitgerissen und mein Einschlafen um ein paar Minuten verzögert^^ Sie hat mir sehr gut gefallen, schon die Idee, die Geschichte mit einem Rückblick zu beginnen, fand ich sehr gut umgesetzt und sie hat mich sofort in die Geschichte gesogen.
    Mir schwante schon beim Rückblick, dass es sich um eine Vergewaltigung handelte, und daher hatte ich sofort eine sehr negative Einstellung zum Protagonisten, aber ich denke, dass die Spannung und moralische Frage in dieser Geschichte wohl auch eher aus der Sicht von Nathalie und Maja interessant war. Die beiden taten mir am Ende fast genauso leid wie Lisa, da sie wahrhaftig glücklich mit Sebastian oder zumindest ihrem Bild von ihm zu sein schienen.
    Eine Sache, die mich gewundert hat, ist, dass Sebastian nie der Gedanke gekommen ist, dass es sich bei dem/der Unbekannten um sein Opfer handeln könnte. Ich weiß nicht, ob du dafür einen besonderen Grund hattest, der mir entgangen ist, aber Lisa hat wohl das größte Motiv, Rache zu nehmen.
    Ich war mir zunächst nicht sicher, was ich darüber denke, dass Lisas Sicht am Ende losgelöst vom Rest erzählt wird, aber im Nachhinein glaube ich, dass diese Struktur dafür gesorgt hat, dass ich sie in einem reineren Licht sehe als wenn sie mit der Geschichte verwoben gewesen wäre. So ist der Fokus während der ‚Haupt’geschichte rein auf den Schuldgefühlen und den Taten Sebastians und man verbindet sie nicht direkt mit den Folgen von Lisas Racheplan.
    Insgesamt bin ich sehr begeistert von deiner Geschichte und ich lasse dir gerne ein Herzchen da, auf dass du vielleicht noch Glück hast und in das E-Book kommst 🙂

    Ich weiß, dass die Zeit mittlerweile ziemlich knapp ist, aber ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn du die Zeit noch finden würdest, bei meiner Geschichte, die in einem hier eher ungewöhnlichen dystopischen Zukunftsszenario spielt, vorbeizuschauen 🙂 Ich bin für jeden Leser und jedes Feedback dankbar 🙂
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verdraengte-schuld

    Viele liebe Grüße,
    Finn

    1. Moin Finn,
      vielen lieben Dank, dass auch du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte mitten in der Nacht zu lesen und mir einen so ausführlichen Kommentar zu hinterlassen. Das freut mich!
      Mit deinem Punkt hast du völlig recht – man kann sich fragen, warum Sebastian nicht auch an Lisa denkt, da sie natürlich das größte Motiv von allen hat, ihm das Leben (zu recht) zur Hölle zu machen. Ich habe versucht deutlich zu machen, dass er sich auf das fokussiert, was er weiß: Matze hat das Video gemacht, er hat also das Beweismittel in der Hand, das Sebastian am meisten belastet. Meiner Meinung nach wird er alleine durch die Konfrontation mit dieser „Altlast“ so aus der Bahn seines neuen, tollen Lebens geworfen, dass das reicht, um ihn in eine Abwärtsspirale zu stürzen.
      Und besteht nicht auch die Möglichkeit, dass er sie gar nicht richtig kannte und die „Sache“ einfach zu lange her ist, als dass er es ernsthaft herausfinden könnte? Nur als Denkanstoß 🙂
      Ich denke aber nochmal drüber nach, das ist auf jeden Fall ein Angriffspunkt für die Schlüssigkeit meiner Geschichte.
      Ich werde es wohl leider nicht mehr schaffen, deine Geschichte zu lesen, da ich im Moment meine Hochzeit vorbereite. Vielleicht wird die Frist ja noch über heute hinaus verlängert – wenn die Geschichten dann noch verfügbar sind, lese ich sie gerne 🙂
      Dir auch viel Erfolg und viele Grüße,
      calathea1787

  14. Moin, calathea (btw: schöner Nama! Ist ja bekanntermaßen eine Pflanze – oder beziehst Du Dich auch etwas anderes?), was für eine Story!

    Klar ist er gesprungen – er hat keine Alternative, so, wie er es aufnimmt. Als weniger feiger Mensch hätte er sein Gesicht wahren und zu dieser Abscheulichkeit stehen können. Aber so reißt er eben noch zwei weitere Menschen mit ins Unglück. Ob Matthias mit dem Blauen Auge davonkommt? So, wie er die Situation beschreibt und die Tatsache, dass er echte Reue empfindet, wirkte sich das vor Gericht sicher strafminldernd aus; bestimmt liefe es auf eine Bewährungsstrafe hinaus, wenn das die einzige Tat ihrer Art war.

    All in all – toller Stil, runder Plot – und deswegen mein Like.

    Kollegiale Grüße!
    Kathrin aka Scripturine / https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nacht-in-der-das-fuerchten-wohnt
    … vielleicht magst Du ja mal bei mir vorbeilesen? Vielen Dank! 🙂

    1. Hi Kathrin aka Scripturine,
      danke für deinen Kommentar, dein Like und die Zeit, die du dir zum Lesen genommen hast.
      Es freut mich, dass dir mein Stil und der Plot gefallen. Es ist nach einem allgemeinen Schreibkurs meine erste „richtige“ Kurzgeschichte, deshalb freut mich das umso mehr.
      Ich werde es wohl nicht mehr schaffen, auch deine Geschichte zu lesen. Je nachdem, was hier so nach Mitternacht passiert, wird sie bestimmt noch in irgendeiner Form verfügbar sein, dann lese ich sie nach Mitte Oktober (nach Hochzeit und Flitterwochen) gerne 🙂
      Viele Grüße,
      calathea1787

  15. Hallo Calathea, ich bin froh, dass ich Deine Geschichte noch vor dem Ende gelesen habe. Auch ich fand den Titel bisschen „langweilig“, aber dann war ich doch neugierig. 😂 Mir gefällt wie Du bei Sebastian quasi die letzten Tage zählst und welche Auswirkungen das Video auf sein Privatleben hat. Ich gebe Dir ein Like und viel Glück fürs Voting. Ach ja und herzlichen Glückwunsch 🌼 🌻 😉 LG Melanie https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/blaues-mondlicht

    1. Hallo Melanie,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Like!
      Ich denke auch, beim Titel ist noch Luft nach oben. Das fällt mir immer unendlich schwer. Wenn mir nicht auf Anhieb ein Titel „vor die Füße fällt“, fehlt meistens auch später noch eine zündende Idee.
      Schön, dass du dir trotzdem die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen.
      Es wird nun etwas knapp, auch deine zu lesen. Ich setze sie aber auf jeden Fall auf die „Merkliste“ und wünsche dir viel Erfolg.
      Und danke natürlich auch für die Glückwünsche 🙂
      Viele Grüße,
      calathea1787

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