Sabrina KrengelDie Wahrheit kommt auf Rädern

Genau so hatte sich Thomas sein Leben vorgestellt. 50 Jahre alt, glücklich verheiratet, zwei tolle Kinder, Besitzer einer gut laufenden Software-Firma und seit er aus der Kölner Innenstadt nach Köln-Porz gezogen war, war sein Leben viel entspannter als früher. Der Tag verlief super, heute würde ihm keiner seine gute Laune verderben können, denn gleich würde er seinen Geburtstag mit Freunden und seiner Familie beim Grillen feiern. Er stellte seinen Wagen in die Garage und ging gut gelaunt, ein Lied summend, zu seinem Haus. Als Thomas gerade die Haustür aufschließen wollte vernahm er ein komisches Geräusch. Da er es nicht zuordnen konnte verstummte er und versuchte das Geräusch und die Richtung, aus der es kam, zu identifizieren. Nach kurzer Zeit war er sich sicher, dass es sich um ein Handy handeln musste. Er ging zwei Schritte zurück und guckte in den Briefkasten, der direkt vor dem Haus stand. Und wirklich, da lag ein Smartphone. Kurz überlegte er, ob es das Handy von seiner Frau oder den Kindern sein konnte, aber nein, diese Handy-Marke hatte keiner in seiner Familie. Das Handy schien gesperrt zu sein, also guckte er es sich genauer an und plötzlich, wie durch Geisterhand, entsperrte es sich. Auf dem Display wurde kein Anrufer, sondern nur „Private Nummer“ angezeigt. Thomas entschied sich dran zugehen, vielleicht würde er so raus finden können, wem das Handy gehörte und warum es hier lag. Am anderen Ende hört er zunächst nur Rauschen und plötzlich eine verzerrte Stimme, die nur sagt: „Ich kenne dich, dass weiß ich, du kennst mich, aber dass weißt du noch nicht, dass wird sich aber bald ändern!“ „Was soll das, ist das ein Scherz? Ist das die neue Art von Telefonstreichen?“, fragte Thomas hörbar verwundert. „Nein Thomas, das ist kein Scherz, auch das wirst du schnell kapieren.“ Plötzlich war totale Stille auf der anderen Seite, bis das bekannte „Tut-Tut“ ertönte. Der Anrufer hatte aufgelegt. Das musste ein Scherz von einem seiner Freunde sein und würde gleich auf der Feier aufgeklärt werden, da war Thomas sich sicher.Die Party verlief “feucht-fröhlich“ und Thomas vergaß den Anruf.  Als er ins Bett gehen wollte ertönte plötzlich die Melodie vom weißen Hai. Die Melodie hat er heute doch schon einmal gehört, aber bei was war das nochmal? Da fiel ihm plötzlich der ominöse Anruf und das Handy wieder ein und er war von jetzt auf gleich hellwach und nüchtern. Das Handy, bei dem er sich sicher war, dass er es wieder in den Briefkasten gelegt hatte, lag jetzt direkt auf seinem Bett. Vorsichtig fragte er seine Frau Nadine, ob sie es dahin gelegt hatte, aber sie wusste überhaupt nicht wovon er sprach. Sie nahm das Handy in die Hand und wollte gucken, was es mit dem Handy auf sich hatte und wer mitten in der Nacht anrief, aber das Handy war gesperrt. Sie gab es Thomas in die Hand und sobald er darauf guckte war es entsperrt und Thomas sah, dass eine Nachricht oder viel mehr ein Foto angekommen war. Das Foto zeigte ihn mit einer Frau darauf, aber das war auf keinen Fall seine Frau Nadine. Das Bild war viel zu alt, es musste mindestens 20 Jahre alt sein. Thomas erinnerte sich daran, wann dass Bild aufgenommen wurde. Es war ein Bild aus den Flitterwochen, auf Teneriffa, mit seiner ersten Frau. Aber wie kam das Foto auf das Handy? Von wem war das Handy? Wer schickte ihm dieses Bild? Und was wollte derjenige damit bezwecken? Seine Frau war jetzt schon lange tot. Er überlegte kurz, ja es waren ziemlich genau 15 Jahre, seit sie von einem Auto angefahren wurde und dabei starb. Wie in Trance guckte Thomas auf das Handy während seine Finger scheinbar ohne sein Wollen einfach „Wer bist du und was willst du von mir??“ tippten und noch bevor er es richtig merkte auf den „Senden“ Button drückte. Erst jetzt, während er auf eine Antwort wartete, stellt er sich die Frage, wieso das Handy bei seiner Frau gesperrt war, aber sich entsperrte, sobald er es übernommen hatte. Über diese Frage schlief er ein, es war eine sehr unruhige Nacht, in der er immer wieder den Tod seiner Frau, Patricia vor Augen hatte. Er wurde sehr früh durch ein komisches Piepen neben sich geweckt, sein Blick fiel auf das Gerät in seiner Hand. Augenblicklich war ihm klar, dass das komische Geräusch von dem Handy kam und ihn warnen wollte, dass der Akku fast leer war. Er kramte sein Ladekabel aus der Schublade und versuchte es anzuschließen, aber es passte nicht. Das Display zeigte an, dass der Akku nur noch 5% Kapazität hatte. Was sollte Thomas jetzt machen? Was würde passieren, wenn das Handy ausginge? Würde dann überhaupt etwas passieren? Aber sollte Thomas das riskieren? Zum Glück fiel ihm ein, das Nadine ein anderes Ladekabel hatte, er nahm es und probiert auch dieses…. es passte nicht. Genau in diesem Moment ertönte wieder der weiße Hai, ein Anruf. Während er das Gespräch versuchte anzunehmen schaltete sich das Handy aus. Warum genau jetzt? Er hätte jetzt bestimmt die Antworten auf seine Fragen erhalten. Würde sich der Anrufer nochmal melden? Sollte er sich auf gut Glück ein neues Ladegerät holen in der Hoffnung, dass sich der geheimnisvolle Anrufer nochmal meldet? Thomas überlegte sich, dass er jetzt erst mal frühstücken sollte, vielleicht hatte sich der Anrufer ja lang genug einen Spaß gemacht und ab jetzt hätte Thomas wieder seine Ruhe. Während er mit seiner Familie den Tag bei einem reichhaltigen Frühstück begann, klingelte das Festnetz-Telefon. Bevor Thomas das Klingeln realisiert hatte, war Nadine schon am Apparat und kam jetzt auf ihn zu. „Hier ein Freund von dir, er hat mir seinen Namen nicht genannt, er meinte nur, dass er ganz dringend mit dir sprechen müsste, die Verbindung klingt irgendwie komisch, so metallisch.“, flüstert sie und gab ihm den Hörer. „Hallo? Wer ist denn da? Und was gibt es so dringendes?“, fragte Thomas genervt ins Telefon. „Die Antwort darauf hättest du bekommen, wenn du vorhin an das Handy gegangen wärst, aber scheinbar nimmst du mich nicht ernst. Oder du willst es nicht wissen.“, antwortet die wütend klingende Stimme am anderen Ende. „Die Stimme scheint irgendwie verzerrt zu sein“ dachte sich Thomas, er schien die Stimme nicht zu kennen und er konnte weder das Alter noch das Geschlecht der Stimme zuordnen. Thomas merkte wie sein Herz immer stärker und schneller zu schlagen begann. „Ich wollte ja, aber der Akku war leer.“, flüsterte er ins Telefon während er vom Frühstückstisch aufstand, denn das Telefonat sollte seine Familie nicht mitbekommen. „Aber wenn wir jetzt ja telefonieren, dann können Sie mir ja sagen, was das soll und wie Sie an das Foto kommen.“ Thomas bemerkte, wie plötzlich Hoffnung in ihm aufstieg, diese war aber als die Stimme antwortete sofort wieder beendet „Nein, Thomas nicht hier und nicht jetzt! Aber ich gebe dir noch eine Chance: ich melde mich in 2 Stunden auf dem Handy, wenn du ran gehst bekommst du weitere Informationen, wenn nicht werde ich andere Wege finden um Gerechtigkeit zu erlangen, aber diese werden dir nicht gefallen“, sagte die Stimme und legte auf. Das Telefonat half Thomas auch nicht wirklich weiter, es warf nur noch mehr fragen auf. Es gab nur eine Möglichkeit Antworten zu erhalten und für diese musste er sich sofort ein neues, passendes Ladekabel beschaffen. Er frühstückte noch schnell zu Ende, obwohl ihm der Appetit mächtig vergangen war und machte sich mit dem Bus auf nach Porz-Markt um dort in dem kleinen Einkaufscenter das benötigte Ersatzteil zu kaufen. Nach ca. einer Stunde kam er wieder zuhause an, er hatte also noch genug Zeit das Handy aufzuladen. Jetzt saß er unruhig wartend in seinem Arbeitszimmer und guckte minütlich auf das Handy bis endlich das erlösende Läuten erklang. Er wollte schnellstmöglich das Gespräch annehmen und den Anrufer zur Rede stellen, aber es war nur eine Nachricht die er erhielt. „Du siehst das Ganze als Spiel, dann spielen wir ein Spiel. Ich schicke dir Daten und Zitate aus einem Tagebuch, was mir in die Hände gefallen ist. Du schreibst mir innerhalb von 10 Minuten nach Erhalt was dir dazu einfällt. Antwortest du nicht in dieser Zeit, hast du das Spiel verloren und ich werde dein Geheimnis aufdecken. Frage 1: Was sagt dir das Datum:02.02.2002?“

 

Da brauchte Thomas nicht lange überlegen. Das war der Hochzeitstag mit seiner ersten Frau Patricia. Er schrieb sofort „Hochzeitstag mit Patricia! Aber wann erfahre ich, wer du bist und was du vor hast?“ Kaum hatte er die Nachricht gesendet kam ihm ein Gedanke um was es gehen könnte, aber davon konnte und vor allem durfte niemand etwas wissen. Thomas sehnte sich nach einer Antwort, er wartete 10 Minuten, aber er erhielt keine Antwort. Endlich nach weiteren 15 Minuten kam sie: „Das war richtig. Wer ich bin und was ich vorhabe wirst du noch erfahren, wir sind ja noch am Anfang unseres Spiels. Die nächste Frage kommt in ca. einer Halben Stunde. Im übrigen, falls du dich wunderst, warum sich das Handy entsperrt, das liegt an der Gesichtserkennung die ich eingestellt habe.“ Thomas war geschockt, wie konnte jemand ein Handy so einstellen, dass es durch ein anderes Gesicht entsperrt wird, ohne das der andere es weiß? In 30 Minuten wollte sich der Erpresser wieder melden, Thomas traute sich nicht das Handy aus der Hand zulegen. Die Zeit schien ihn quälen zu wollen, oder war seine Uhr stehengeblieben? Die Zeit verging überhaupt nicht. Kurz bevor er dachte er würde vollkommen durchdrehen, erhielt er die nächste Nachricht: „2. Frage: Was passierte am 24.08.2002?“ Angst stieg in Thomas auf. Das Datum sagte ihm nichts, und woher sollte er wissen, was am 24.08.2002 passiert war. Er nahm die Suchfunktion seines Handys zur Hilfe, aber auch die half ihm nicht wirklich weiter. Als er aber las, dass der Schriftsteller Paolo Coelho an diesem Tag ein Jahr alt wurde, kam ihm der Gedanke, dass es sich um einen Geburtstag handeln könnte.Leonie, seine Tochter aus seiner Ehe mit Patricia, hat am 24.08. Geburtstag, wie konnte er das nur vergessen. Er guckte auf die Uhr: neun Minuten waren schon vergangen seit er die Frage erhalten hatte, er musste jetzt antworten und alles auf eine Karte setzen. „Geburtstag meiner Tochter.“ wieder dauerte es einige Minuten, bis die Rückmeldung kam: „Das hat sehr lang gedauert, die Antwort ist aber korrekt. Ich glaube du solltest dich jetzt um deine Kinder kümmern, Marcel muss zum Schachturnier und Anna hat heute doch ein Fußballspiel, oder? Ich melde mich heute Abend wieder“ Das hätte Thomas beinahe vergessen, er hatte beiden versprochen mit zukommen, zuerst wollten sie alle zusammen das Spiel von Anna angucken und dann Marcel zum Schach begleiten. Aber woher kannte sein Erpresser diese Pläne und den Tagesablauf der Familie? Langsam wurde die Angst in ihm immer stärker. Was würde dieser Irre als nächstes machen? Diese Gedanken musste er jetzt erst einmal beiseite schiebe, es würde nichts bringen, wenn seine Familie jetzt auch noch Angst hätte. Als er aus seinem Arbeitszimmer kam, standen die Kinder schon fertig zur Abfahrt vor der Tür. Der Tag verging ohne weitere Besonderheiten, zum Glück, denn Thomas konnte kaum noch klar denken. Er fühlte sich einfach fertig, aber schlafen gehen konnte er nicht, denn der geheimnisvolle Mensch wollte sich ja melden und wenn er das verpassen würde; Thomas wollte sich nicht ausmalen, was dann passieren würde. Immer wieder fielen ihm die Augen zu, aber er musste wach bleiben. Es war schon 2 Uhr morgens, der Anruf sollte doch abends kommen, wurde er vergessen, oder war das Teil des Spiels? Schon wieder war Thomas an dem Punkt an dem er nicht mehr weiter wusste. Auf Nummer sicher nahm er das Handy wieder in die Hand und erschrocken bemerkte er, dass er doch kurz eingeschlafen sein musste, denn bereits vor 5 Minuten kam eine Nachricht auf dem Handy an, die er erst jetzt sah. Hektisch öffnet er sie „3. Frage: Was passierte am 15.10.2005?“ Das wusste Thomas ganz genau, er hatte die ganze Zeit befürchtet, dass es darum ging. Er hatte Angst vor dieser Frage und dennoch; irgendwie hatte er seit der 1. Frage darauf gewartet, auch wenn er hoffte, dass sie nie kommen würde. Er beeilte sich mit der Antwort. Während er schrieb, merkte er, dass eine weitere Nachricht ankam, aber er hatte nicht mehr viel Zeit, daher verschickte er schnell seine Nachricht: „Meine Frau starb an diesem Tag bei einem Verkehrsunfall.“ direkt öffnete er die neue Nachricht „Und was wird sich am 15.10.2020 wiederholen?“ Thomas wurde schwindelig. War das eine Drohung? Was wusste der Verfasser der Nachrichten? Wenn es eine Drohung war, was konnte Thomas tun, das nichts passieren würde. Er wollte Klarheit, deswegen schickte er direkt eine neue Nachricht:„Wer bist du und was weißt du über den Tod meiner Frau“ Erst jetzt fiel ihm auf, dass es bereits 3:30 Uhr des 14.10 war, wenn etwas passieren sollte, würde es morgen passieren. Thomas wusste, dass er jetzt dringend schlafen musste um morgen zu überlegen, wie es weitergehen sollte. Als er um kurz nach 9 Uhr wach wurde, hoffte er, dass er alles nur geträumt hatte und nahm sofort das Handy in die Hand. Nein, es war definitiv kein Traum. Die Nachrichten standen noch immer auf dem Handy. Dazu kam eine weitere Nachricht, die er noch nicht gelesen hat, zitternd öffnet er sie. „Ich weiß alles, vor allem, dass es kein Unfall war.“ Vor Schreck fiel Thomas fast das Handy aus der Hand. Nein, dass konnte nicht sein. Seit fast 15 Jahren stand fest, dass es ein Unfall war, selbst die Polizei hatte nichts anderes feststellen können. Thomas‘ Gedanken überschlugen sich, plötzlich sah er alles wieder vor seinem inneren Auge. Er wusste nicht, was er machen sollte, jetzt wollte er den Spieß umdrehen. „Lassen Sie mich in Ruhe, oder ich gehe zur Polizei. Und zeige Sie an!“ schrieb er. Sofort kam die Antwort :„Genau das sollst du machen. Gestehe endlich den Mord an Mama.“ Das konnte doch nicht sein. Sollte dass wirklich seine erste Tochter Leonie gewesen sein, die ihn jetzt erpresst? Aber woher sollte sie etwas über den Tod seiner Frau wissen? Sie kann nichts wissen, sagte er sich, sie war damals 3 Jahre alt und warum sollte sie sich jetzt melden? Er hatte doch seit er sie kurz nach dem Tod von Patricia weggegeben hat nichts mehr von

 

ihr gehört. Er nahm das Handy, öffnete die letzte Nachricht, die er erhalten hat und drückte auf „Anrufen“. Er war total fertig, war es wirklich seine Tochter? Würde sie mit ihm reden? Und wie sollte er sie davon überzeugen, dass er nichts damit zu tun hat? Nach dem 3. Klingeln ging wirklich jemand ans Telefon. „Leonie bist du das?“ Eine kalte Frauenstimme antwortet:„Du weißt noch wer ich bin? Ich dachte nachdem du mich ins Heim abgeschoben hast, hättest du mich komplett vergessen und wolltest nichts mehr von mir wissen.“ Thomas konnte es nicht fassen, es war scheinbar wirklich seine Tochter. „Nein, natürlich nicht“ stotterte er “ wie sollte ich dich vergessen? Du bist doch meine Tochter! Vielleicht können wir uns irgendwo treffen und über alles reden?“ Er hörte ein Lachen am anderen Ende. “Willst du dich freikaufen? Vergiss es. Ich hatte nie etwas und jetzt werde ich dir alles nehmen.“, sprach Leonie und legte auf bevor Thomas irgendwie darauf reagieren konnte. Er versuchte nochmal sie anzurufen, aber diesmal ging sie nicht ans Telefon. Was konnte er jetzt tun? Dass sie ihm jetzt gesagt hatte, wer sie war und ohne Stimmenverzerrer mit ihm gesprochen hat, machte ihm Angst. Und dann noch die Drohung, dass sie ihm alles nehmen wollte. Sollte das heißen, dass sie jemanden aus seiner Familie umbringen wollte? Geld wollte sie ja nicht. Davon hätte er ihr viel bieten können. Aber würde sie soweit gehen, wirklich seine Frau umzubringen oder seinen Kindern etwas anzutun, nur wegen einer Vermutung? Er musste sie nochmal erreichen und mit ihr Kontakt aufnehmen. „Wie kommst du auf die Idee, dass ich deiner Mutter was angetan haben könnte?“ Leonie hatte keine Eile und konnte sich daher Zeit lassen bis sie antwortete.„Dann sind deine Fragen ja jetzt gleich alle beantwortet, du weißt wer ich bin und gleich wirst du wissen, was ich von dir will. Wenn du deine Frau retten willst, stellst du dich freiwillig bei der Polizei. Ich habe Beweise, dass du meine Mutter umbringen wolltest, wobei ich nichts beweisen muss, denn ich werde nicht auf die Hilfe der Polizei warten.“ Jetzt war es für Thomas klar, sie war verrückt und würde seine Frau wirklich umbringen. Er konnte unmöglich zur Polizei gehen und sich stellen, denn er war endlich glücklich und hatte alles. Wenn er den Mord gestehen würde, würde er alles verlieren. Genauso wenig konnte er zur Polizei gehen und Leonies Drohung anzeigen, denn dann würde die Polizei auch rausbekommen was damals passiert war. Die Angst und der Zorn von Thomas vermischten sich zu einer gefährlichen Mischung. Er musste jetzt überlegen, wie es weitergehen sollte, er brauchte schnell eine Lösung, bis zum 15. waren es nur noch wenige Stunden. Er musste auf andere Gedanken kommen, deswegen legte er das Handy auf den Schreibtisch in seinem Arbeitszimmer und verbrachte den Abend mit seiner Familie.

 

 

Jetzt war Leonie unruhig, Thomas hatte nicht auf die Nachricht geantwortet. Was würde er jetzt machen, hat sie sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und gleich würde die Polizei vor ihrer Tür stehen? Sollte die ganze Planung doch zunichte gemacht worden sein, dadurch das sie sich zu früh zu erkennen gab? Es hatte lang genug gedauert, bis Sie das perfekte Foto von ihm machen konnte, um die Face Unlock Funktion des Handys zu überlisten. Lange hatte sie gezittert, ob es klappen würde, oder sie auf Plan B übergehen und ihm den PIN zur Entsperrung zukommen lassen müsste. Da aber bisher alles klappte, wollte sie ihm jetzt mit der nächsten Nachricht den Rest geben, bevor es zu spät wäre:„Du willst wissen warum ich das mache? Damals hast du mich einfach ins Heim abgeschoben und dir ein neues tolles Leben aufgebaut, ich war dir egal, ich habe nie eine neue Familie gefunden, du aber schon. Und jetzt wo ich die Wahrheit kenne, denn Mama hat anders als du an mich gedacht, wirst du dafür büßen. Als ich 18 wurde habe ich von ihrem Anwalt Post bekommen. Sie hat mir ihre Tagebücher vererbt, darin steht, dass sie Angst vor dir hatte. Und jetzt werde ich meine Mutter und mich rächen, dafür dass du unser Leben zerstört hast!“ Sie wartet, aber es kam keine Antwort, sie überprüfte, ob Thomas die Nachricht geöffnet hatte, aber nein, er hatte sie noch nicht gelesen. Sie nahm sich vor, jetzt in die Stadt zugehen, wer weiß, wie ihr Leben sich ab morgen ändern würde. Sie hatte den Plan, wie sie Thomas´s Leben für immer zerstören würde schon lange gefasst, es würde morgen Abend passieren. Aber um nichts zu verpassen wird sie ihn ab morgen früh nicht mehr aus den Augen lassen. Um Mitternacht war sie wieder Zuhause, auf dem Handydisplay hatte sich nichts geändert, er hatte die Nachricht noch immer nicht gelesen. Sie zog das Tagebuch ihrer Mutter, was ihr per Post zu ihrem 18. Geburtstag geschickt wurde, hervor und fotografierte den letzte Eintrag daraus: „14.10.2005 Thomas will sich von mir trennen, ich habe ihm gesagt, dass ich mich niemals von ihm scheiden lassen würde. Er meinte dazu nur, dass ich das nicht zu entscheiden hätte und ich schon bald sehen würde, was ich davon habe. Und hat dabei so komisch geguckt. Ich glaube, er will mich töten. Ich habe Angst.“, und verschickt dieses Foto an Thomas.

 

Das war die letzte Warnung an ihn, ab jetzt würde sie keinen Kontakt mehr mit ihm aufnehmen, den schon bald würde sie sehen, ob er sich stellen würde oder nicht.

 

 

Thomas hatte so einen schönen Abend mit seiner Familie verbracht, dass er die Drohung kurz verdrängen konnte, aber jetzt fiel sie ihm wieder ein: Die Nacht war ungewohnt ruhig, er hätte nicht gedacht, dass er so gut schlafen könnte. Seine Entscheidung hatte er gestern Abend noch getroffen. Jetzt würde er sich auf den Weg zur Arbeit machen, als er kurz davor nochmal sein Arbeitszimmer betrat fiel sein Blick sofort auf das Handy. Schnell las er die beiden Nachrichten und ihm wurde klar, dass es wirklich keinen Ausweg mehr gab. Er setzt sich an seinen Schreibtisch und schrieb sein Geständnis. „ Hiermit gestehe ich, dass ich meine Frau Patricia am 15.10.2005 um 18:25 Uhr vor ein heranfahrendes Auto gestoßen und sie damit getötet habe. Ich hatte eine neue Frau gefunden und Patricia wollte sich nicht von mir trennen, ich sah keinen anderen Weg. Ich gestehe allerdings nur, weil meine Tochter Leonie mich erpresst und sonst meiner Familie etwas antun wird. Alle Beweise dazu befinden sich auf dem Handy, welches mit im Umschlag liegt.An meine Familie: Es tut mir sehr leid, dass ich keinen anderen Weg finden konnte. Ich liebe euch.“ Er nahm den Brief und das Handy und legte es in einen großen Umschlag und steckte ihn in seine Innentasche. Kurz darauf verabschiedete er sich von seiner Familie und machte sich auf den Weg zur Arbeit. Leonie wartet jetzt schon seit einer Stunde vor dem Haus darauf, dass Thomas rauskam, so spät war er sonst nie dran, aber als Chef konnte man ja kommen und gehen wann man wollte. Jetzt kam er endlich aus dem Haus und sie konnte ihm mit Abstand folgen. Sie war sich sicher, dass er sie nicht erkennen würde. Beide nahmen die selbe Bahn Richtung Köln und steigen an der Station Köln Trimbornstraße aus. Leonie war verwundert, würde er sich wirklich stellen? Seine Firma hatte ihren Sitz in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, das wäre noch 2 Stationen weiter, aber hier konnte man das Polizei Präsidium sogar vom Bahnsteig aus sehen. Er müsste jetzt nur noch die Kalker Hauptstraße überqueren und schon hätte er es erreicht. Würde er sich stellen, oder würde er es riskieren und sie melden? Leonie war so gespannt, sie konnte kaum ruhig stehen, Thomas hingegen war die Ruhe in Person. Sie standen beide an der roten Ampel. Thomas drehte sich um und sah eine Frau, die ihm bekannt vorkam. Er drehte sich wieder zur Straße hin, die Ampel war noch immer rot. In diesem Moment entdeckte er den herannahenden LKW, atmet einmal tief ein und wirft sich vor den LKW. Leonie war entsetzt, damit hat sie nicht gerechnet. Das konnte er nicht überleben, da war sie sich sicher und so ging sie nach Hause. Für sie gab es hier nichts mehr zu tun.

 

 

E N D E

 

38 thoughts on “Die Wahrheit kommt auf Rädern

  1. Moin Sabrina,

    27 Likes aber keinen Kommentar? Wobei doch die Kommentare das wichtige sind für uns Autoren. Schade!

    Da ich aber ja weiß wie wichtig Feedback ist, fange ich mal an und schreibe ein paar Zeilen zu deiner Geschichte.

    Zunächst einmal Glückwunsch das du den Mut gefunden hast, an so einer Aktion teilzunehmen. Und das du deine Geschichte mit uns teilst. Danke dafür..

    Nun zu deiner Geschichte:

    Ich finde den Plot gut, richtig schön erzählt. Ist es deine erste Geschichte?
    Dein Ende ist schon krass. Kommt mir bekannt vor. 😉 Also an Kreativität mangelt es dir schon mal nicht.

    Das du nicht zu den stärksten Autoren hier in dem Wettbewerb gehörst ist dir bestimmt selbst klar. Sollte es anders sein, empfehle ich dir hier, zu lesen und lesen und lesen. Es gibt hier so viele tolle Geschichte, so viele unterschiedliche Herangehensweisen an die Storie. Da sind richtige Perlen dabei. Da kann man sich einiges abschauen.

    Was man allerdings in deiner Storie spüren kann, ist die Liebe mit der du sie geschrieben hast. Also mach weiter, ziehe aus diesem Wettbewerb die richtigen Schlüsse und schreibe, schreibe, schreibe.
    Denn nur so kann man sich verbessern.

    Für den Mut an diesem Wettbewerb teilgenommen zu haben, erhältst du von mir ein Herz.

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte: Der Ponyjäger)

    1. Hallo,
      ich danke dir vielmals für deinen Kommentar. Ich hatte mich nach dem Einreichen der Geschichte auch auf Feedback gefreut und war ziemlich ernüchtert als keinerlei Kommentare kamen. Dann als ersten (aber hoffentlich nicht letzten) so einen wie von dir zu bekommen hat mich richtig gefreut. Ja, es ist mein erster Schreibversuch und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich werde hier noch schön weiterlesen und mir weitere Anregungen zu holen.

  2. Liebe Sabrina,
    Erst einmal toll, dass du eine Geschichte geschrieben hast 💪. Du sagst, du hättest ein wenig mehr Feedback erwartet. Das verstehe ich. Du bist einen wichtigen Schritt gegangen, indem du gestern in Sabs Instagram-Gruppe auf dich aufmerksam gemacht hast. Das System ist hier so, dass jeder sich auch selbst umschauen darf. Ganz selten wird eine Geschichte per Zufall entdeckt. Das ist auch quasi unmöglich bei der Menge an Geschichten. Dafür nimmt das Lesen und Kommentieren zu viel Zeit in Anspruch. Einige lesen hier jeden Tag mehrere Stunden. Hier zählt auch dein Fleiß. Lies bitte andere Geschichten, kommentiere sie und du bekommst mehr Feedback zu deiner Geschichte und vielleicht auch ein Like. Du wirst sehen 😉. Sieh es als einen Vorteil, denn so begegnest du tollen Geschichten und Leuten und lernst auch noch wahnsinnig viel.

    Nun aber zu deinem Text:
    Leider muss ich zugeben und das fällt mir immer schwer: Du hattest einige Fehler. Nimm mir die Kritik nicht krumm, denn sie bringt dich nach vorne und du möchtest dich auch verbessern. Ich habe nur ein paar aufgelistet (siehe unten).
    Es handelt sich hier um einen Wettbewerb von Sebastian Fitzek, da sollte ein Text überarbeitet eingereicht werden. Ein Testleser wäre hilfreich gewesen, der hätte den einen oder anderen Fehler gefunden, den du dann korrigiert hättest. In einem E-Book soll es doch fehlerfrei sein, oder?

    Zum Beispiel:
    dran zugehen (umgangsprachliche)
    vielleicht würde er so raus finden können (umganggsprachliche)
    nur noch mehr fragen auf. (Fragen)
    wer du bist und was du vor hast? (etwas vorhaben)
    einer Halben Stunde. Im übrigen (halben, im Übrigen)
    ohne das (ohne dass)
    . „ Hiermit (ein Punkt zu viel)
    liegt.An (Leerzeichen)

    Tempusfehler (um nur ein paar zu nennen):
    – Ziemlich am Anfang wechselst du vom Präsens ins Präteritum
    – In der Mitte: Eine kalte Frauenstimme antwortet (antwortete)
    – Und dann noch ganz am Ende: In diesem Moment entdeckte er den herannahenden LKW, atmet einmal tief ein und wirft sich vor den LKW.

    Nun zu dem schönen Teil:
    Die Parameter hast du prima umgesetzt und deinem roten Faden konnte ich folgen. Mach einfach weiter und finde deinen eigenen Stil. Das Ende kommt auch überraschend und passt zu einer Kurzgeschichte. Tolle Ideen hast du auf jeden Fall. Geh deinen Weg! Du warst sehr mutig und wirst mit einem Herz ❤ von mir belohnt.
    Ich würde mich ebenfalls über ein Feedback von dir zu meiner Geschichte freuen. Sie heißt „Happy birthday“ 🎈.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday
    Liebe Grüße,
    Martina

    1. Hallo Martina,
      ich danke dir für deinen Kommentar und das Herz. Das du dir soviel Zeit dafür genommen hast ist nicht selbstverständlich Sowohl für die Kritik als auch das Lob. Danke auch für deinen Tipp mit dem Lesen und kommentieren der anderen Geschichten. Ich werde mir gleich gerne deine Geschichte durchlesen. Allerdings wirst du von mir nur ein kurzes Feedback bekommen. Aber das kommt auf jeden Fall 🙂

  3. Liebe Sabrina!
    Ich muss Martina zustimmen, die Likes ergeben sich nur, wenn du hier aktiv Geschichten liest und kommentierst. So jeden Tag zwei bis drei ist gut, es ist ja noch Zeit bis Ende September, soweit ich mich erinnere.

    Bei deinem Text ist mir aufgefallen, dass du in den Zeiten springst und und auch in der Perspektive, auch Fehler haben sich eingeschlichen. Ich muss auch hier Martina zustimmen, dass ein Gegenleser gut gewesen wäre.
    Aber die Geschichte hat ein großes Potenzial, der Plot gefiel mir gut und mit ein wenig Überarbeitung kann es eine tolle Sache werden. Was mir bei Thomas definitiv fehlt, ist ein wenig Reue.
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, lasse dir mein Like da!
    Liebe Grüße Lotte
    PS: vielleicht hast du Lust, meine Geschichte zu lesen: Der alte Mann und die Pflegerin. Würde mich sehr freuen.

  4. Hallo Sabrina,
    ich habe nun auch deine Geschichte gelesen…gut dass du sie bei wir_schrieben_zuhause vorgestellt hast, andernfalls wäre es schwierig gewesen sie zu finden bei dieser großen Auswahl an eingereichten Stories. Das hast du echt gut gemacht 🙂
    Zu deiner Geschichte selbst, ich bin selbst kein Profi, genau wie du habe auch ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas geschrieben ohne Testleser, und ich muss noch sehr viel lernen. Aber durch das Lesen der Geschichten hier konnte ich schon so einiges für mich mitnehmen, wie und was man anders schreiben kann, mehr ins Detail oder eher weniger, bildlicher darstellen und auch Dialoge, welche sehr wichtig sind.
    Dein Plot hat mir gut gefallen, man kommt allerdings recht früh darauf, wer dahinter steckt. Das hättest du vielleicht ein klein wenig verzögern wie z.B. durch andere Personen ein bisschen Verwirrung erzeugen können. Aber es ist ok, du hast Spannung erzeugt und sie auch gehalten und der Schluss war dann schon heftig!
    Ein kleines Ding hätte ich da, größere Korrekturen überlasse ich lieber den Profis…das Wörtchen „guck“ hast du oft verwendet. Ich würde es an deiner Stelle vielleicht durch andere Worte ersetzen z.B. „er guckte in den Briefkasten“- er sah in den Briefkasten…er guckte auf das Handy- er betrachtete das Handy usw.
    Das soll keine Kritik sein, bitte nicht falsch verstehen, ich hätte es eher so geschrieben 😉
    Du hast dir die Zeit und die Mühe gemacht, eine Geschichte zu schreiben, sie hochzuladen und mit uns zu teilen. Das ist großartig, denn auch ohne dich hätte das Buch nicht den Titel 1142 👍
    Mein ❤ lasse ich sehr gerne bei dir und wünsche dir noch ganz viele Leser, Kommentare und vorallem ❤
    Liebe Grüße frechdachs 😊

  5. Liebe Sabrina, Deine Idee gefällt mir grundsätzlich sehr gut und ich wurde echt auch überrascht 🙂 Schreib auf jeden Fall weiter!!! Da Du explizit um Feedback gebeten hast, hier auch eine kleine Kritik: Ich finde das Motiv „Ich will mich scheiden lassen aber meine Frau will das nicht” kein ausreichendes Mordmotiv – entweder müsste klar werden, dass diese Ex-Frau sein Leben zerstört hätte, wenn er sie nicht umgebracht hätte, oder dass der Protagonist selbst psychisch krank ist, um das Motiv nachzuvollziehen. Mir fehlt auch eine Erklärung dafür, warum er seine Tochter abgeschoben hat. Ich glaube, dass Du die Geschichte durch kürzen von Adjektiven, die eigentlich nichts zur Sache tun (z.B. reichhaltiges Frühstück) noch knackiger machen könntest. Auch Gefühle kann man besser darstellen, indem man sie nicht benennt (seine Angst wurde immer größer), sondern so beschreibt, dass der Leser mitfühlen kann (z.B. sein Herz klopfte bis unter die Haarspitzen, o.ä.). Das wären meine Tipps 😉 LG Anna

  6. Hallo Sabrina,

    endlich habe ich die Zeit gefunden auch deine Geschichte zu lesen. Da ich deinen Kommentar zu „Ende Gut?“ (aus welchem Grund auch immer) nicht beantworten konnte, hier nur kurz:
    Kölle is eben ä Jeföhl! 😉
    Danke für dein Feedback, natürlich habe ich dir auch ein Like dagelassen, wobei ich mich den Vorschreibern anschließen kann.
    Deine Geschichte ist sapnnend (witziger Weise auch ein ähnliches Thema wie in meiner).
    Das Ende ist sehr überraschend, man hätte doch mit etwas anderem gerechnet.

    Mach bitte weiter und wer weiß was noch passier.

    Wir Anfänger halten zusammen, weiter viel Erfolg und liebe Grüße von der „schönen“ Rehienseite…..
    Monika

  7. Hi Sabrina!
    Ich find dein Idee auch echt super, finds vor allem sehr cool, wie du das Handy eingebaut hast. Ich find, dass das Handy in den meisten Storys hier tatsächlich etwas ungeschickt eingebaut wurde, aber du hast super mit den Parametern gearbeitet und ich finds toll, dass das Handy durchgehend eine Rolle hat! Mach dir bitte keinen Kopf darüber, was in den anderen Kommentaren angemerkt wurde – Schreiben ist wirklich ein Handwerk für sich, man kann unmöglich beim ersten Versuch alles richtig machen! Und die meisten Sachen, die angemerkt wurden, kann man sich antrainieren! Was zählt, ist, dass man auch was zu sagen hat – und das hast du! Der Plot ist sehr spannend und das Ende hat mich ein bisschen an Stephen Kings „1922“ erinnert 😀 (Den Titel finde ich übrigens auch sehr cool)
    Also: Weiterschreiben! 😉
    Liebe Grüße, Ann-Kristin („Nacht der Unschuld“)

  8. Hi,

    ich bin, wie du, auch unerfahren im Schreiben von Geschichten. Eine Story für diesen Wettbewerb zu schreiben, ist eine neue Herausforderung gewesen. Mir hat deine Geschichte gefallen und ich habe gern ein Herzchen hinterlassen.

    Ich würde mich sehr freuen wenn du auch meine Geschichte lesen und bewerten würdest. 😬
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-zerstoerte-band#comments

    Liebe Grüße Sandra (Das zerstörte Band)

  9. Liebe Sabrina,

    toll, dass du durch #wirschreibenzuhause zum Schreiben gekommen bist (ich übrigens auch😉)!
    Deine Geschichte ist interessant und man möchte wissen, wer und was hinter dem Ganzen steckt. Das Ende hat mich wirklich überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet!

    Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen (nicht böse gemeint, nur ein Tipp):
    In der ersten Nachricht werden alle „dass“ nur mit 1 „s“ geschrieben, die Info mit dem Brief zum 18. Geburtstag ist doppelt und gegen Ende hast du ein paar Mal die Zeiten gewechselt.

    Mach auf jeden Fall weiter mit dem Schreiben!
    Viele Grüße
    Yvonne/voll.kreativ (Der goldene Pokal)
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-goldene-pokal

  10. Hi liebe Sabrina 🙂

    Endlich habe ich Zeit gefunden, um mir dein Meisterwerk durchzulesen! Klasse Geschichte! Besonders die Idee mit Leonies Spiel ist sehr cool, aber auch dein Schreibstil sorgt ordentlich für Spannung! Schade, dass der Protagonist sich umgebracht hat, weil irgendwie habe ich mir ein Happy End für die Familie gewünscht und dass er Frieden mit seiner Tochter schließt… Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich erwartet, dass der Lkw Leonie beim Überqueren der Straße aus Versehen um Haaresbreite umfährt, was nur verhindert werden kann, weil ihr Vater sie im letzten Moment zurückzieht. Und am Ende erkennt sie, dass er vielleicht nicht doch der schlechte Vater und Mörder ist, für den sie Thomas hält. Eben weil die Wahrheit dafür auf Rädern gekommen ist 😉
    Doch mit dem richtigen Ende bin ich auch zufrieden, auch wenn der Schluss total unerwartet für mich war und es mich fassungslos macht, wie Leonie unbehelligt einfach wieder nach Hause geht…

    Hinterher frage ich mich, ob er seine erste Frau tatsächlich getötet hat oder ob sie sich in Wahrheit genau wie er bloß vor ein fahrendes Auto geworfen hat, weil sie todunglücklich über die Trennung war. Ich finde aber toll, dass du die Antwort darauf komplett offen gelassen hast, weil man auf diese Weise noch über das Lesen hinaus eine Weile über deine Geschichte nachdenkt.

    Bitte hör nicht auf Geschichten oder andere kreative Texte zu schreiben, weil du das Zeug für sowas hast!

    Alles Liebe 🙂
    D
    A
    M

  11. Hi Sabrina,

    mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen. Super spannender Plot und ein sehr überraschendes Ende. Da musste ich erstmal schlucken. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ein paar Fehlerchen hast du drin, aber das hast du ja schon gehört. Vielleicht gehst du nochmal drüber und dann ab ins Ebook. Ich drücke dir die Daumen. Mein Like hast du.
    Alles Gute und viel Spass beim Schreiben weiterhin.
    lg Kerstin

    Falls du Lust und Zeit zum Lesen hast, lass ich dir gerne meinen Link da.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana

  12. Hallo Sabrina,

    ich habe gerade deine Geschichte gelesen und hab an deinem Plot erst mal nichts auszusetzen.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, war dies dein erster Versuch, weshalb ich auch den etwas zu durschaubaren Ablauf nicht negativ bewerten will. Eine dichte Geschichte zu stricken, die an den richtigen Stellen in die Irre führt, ohne sich in Nirgendwo zu verlieren, bedarf ein wenig Übung. Aber auf der Basis eines „Erstversuchs“ kann ich dir guten Gewissens meine Stimme dalassen.

    Als Anmerkung für weitere Projekte möchte ich noch sagen:
    Vorsicht mit den Zeiten. Wenn die nicht sitzen, ist das sehr verwirrend. Du wechselst ab und an mal zwischen Präsens ins Präteritum (also Gegenwart und Vergangenheit). Ich glaube, das lässt sich aber durch ein konzentriertes Korrekturlesen deinerseits leicht ausbessern (oder vielleicht hast du sogar jemanden, der als Testleser herhalten kann)

    Auf jeden Fall Respekt für deine Ausdauer, den man braucht, um eine Geschichte zu schreiben, und für deinen Mut, diese dann mit uns zu teilen.
    Mach weiter so. Wir alle haben mal von ganz von vorne angefangen 😉

    Viele Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  13. Liebe Sabrina,

    der Titel hat mich sofort meine Neugier geweckt und ich bin froh, dass ich noch auf deine Geschichte gestoßen bin. Thomas wirkt – bis auf den Mord an seiner Frau – sehr sympathisch und als er sich scheinbar entschied zu gestehen, aber Leonie mit zur Rechenschaft zur ziehen, habe ich vollkommen zu ihm gehalten. Das Ende war dann erschreckend, aber vermutlich wollte er mit seiner Tat nicht mehr leben. Der Gedanke, dass durch sein Geständnis und das Handy (das hoffentlich den LKW überlebt hat) auch Leonie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wird, macht das Ende traurig, aber bittersüß.
    Zugegebenermaßen hatte ich, nachdem Leonie so genau seinen Tagesablauf wusste, gedacht, dass seine Frau irgendwie auch mit in der Angelegenheit steckte, aber vermutlich hat sie das auf irgendeinem anderen Weg erfahren. Insgesamt ist diese Geschichte für deine erste grandios und ich kann nur hoffen, dass du auch in Zukunft noch viel Spaß beim Schreiben finden wirst 🙂 Ein paar Tipps hast du ja schon in anderen Kommentaren bekommen, daher von mir nur der Hinweis, dass deine Geschichte vielleicht ein paar mehr Absätze hätte gebrauchen können (aber das kann auch an der Formatierung hier auf der Website liegen 🙂 ).

    Von mir auch noch ein Herzchen für dich und viel Erfolg und Spaß bei zukünftigen Projekten 🙂
    Falls du Lust und noch Zeit hast, dir heute eine Geschichte in einem dystopischen Zukunftsszenario anzulesen, die zugegebenermaßen sehr anders als deine ist, würde ich mich auch noch sehr über deinen Besuch und vielleicht ein kleines Feedback von dir freuen 🙂
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verdraengte-schuld
    Viele liebe Grüße,
    Finn

  14. Hallo Sabrina,
    Jeder Anfang ist schwer und dafür finde ich hast du es gut gemacht 😊. Auch ich schließe mich den meisten oberen Kommentaren an, das wird dir bei deiner nächsten Geschichte sicher weiterhelfen. Die Parameter hast du gut umgesetzt und ich konnte der Handlung gut folgen. Man merkt das du eine ganz klare Idee hattest und diese umgesetzt hast. Dafür gibt es ein Like von mir 💛. Und ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀. Schreib auf jeden Fall weiter 🙂.

    Liebe Grüße

    Maddy

    P. S Vielleicht magst Du ja meine Geschichte ebenso lesen ☺️. Freu mich über ehrliches Feedback.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/alte-bekannte Alte Bekannte.

  15. Hallo Sabrina,

    meinen Respekt für Dein Erstlingswerk. Auch ich kann mich meinen Vorschreiben nur anschließen: Schreib weiter, Übung macht den Meister. 😉 Mein Herzchen hast Du.

    Danke noch für Dein Feedback und das Herzchen für meine Geschichte.

    Viele Grüße von der Charlie
    („Der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?“)

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