Thia1985Einen Teil der Schuld

Leah                                 

Irgendwas, an dem in der Abendsonne glänzenden Objekt, hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Es war nicht bloß die Tatsache, dass ein Smartphone zu ihren Füßen lag.

Normalerweise hätte sie es aufgenommen, eingesteckt und bei der nächsten Polizeistation abgegeben. Doch sie zögerte.

Zaghaft fuhr sie mit den Fingern über das glatte, kühle Display. Der seitliche Startknopf war nur wenige Zentimeter von ihren Kuppen entfernt.

Eigentlich machte man so etwas nicht. Die Neugier der Menschen schien im Laufe der Evolution zugenommen zu haben und Privatsphäre war in Zeiten von Facebook und Co. eher ein fadenscheiniger Begriff, aber sie hatte ihre Prinzipien und respektierte die Intimsphäre ihrer Mitmenschen. Eigentlich. Doch dieses Smartphone hatte etwas an sich. Das Display war schwarz und sie betrachtete ihr eigenes Spiegelbild.

Ihr dunkelbraunes Haar hing glanzlos vom Kopf herunter und ihre müden Augen zeigten die Erschöpfung eines anstrengenden Tages. Heutzutage hatte jeder ein Smartphone in der Tasche. Selbst der kleine Junge in ihrer Nachbarschaft, der gerade einmal drei Jahre alt war, spielte auf dem Handy seiner Mama. In einer schnelllebigen Zeit war es daher kein Wunder, wenn man sein Smartphone gelegentlich verlor oder verlegte. Aber irgendwas daran war seltsam. Kannte sie dieses Smartphone? Hatte sie ein Bild gesehen, dass sie stutzen ließ?

Mit leichtem Druck betätigte sie den seitlichen Startknopf. Was sie sah, ließ ihr Blut in den Adern gefrieren.

Herr Paulsen

In dem spartanisch eingerichteten Raum roch es nach Schweiß und Desinfektionsmittel. Eine gelungene Mischung, die die anwesende Angst und die Sterilität widerspiegelte.

Er saß einem älteren Herrn gegenüber, spielte nervös mit seinen Händen und traute sich kaum aufzusehen.

„Herr…Paulsen“. Der ältere Herr rückte seine Brille auf dem Nasenrücken zurecht und blätterte emsig in den vor ihm liegenden Papieren. Er schaute immer noch nicht auf, hatte sich in dem Netz aus Gedanken in seinem Kopf verwoben und fürchtete die gierige Spinne, die Seinerselbst vernichten würde.

„Herr Paulsen, weshalb sind Sie zu mir gekommen?“

Der Blick seines Gegenübers war neutral. Man hätte nicht sagen können, ob er freundlich oder nachdenklich dreinblickte. Die Mimik war – wie bei Psychologen nicht unüblich – nicht lesbar.

Er blickte auf. Sein Blick schien unsicher und dennoch bemühte er sich um ein Lächeln. Als er nach wie vor schwieg, versuchte der Psychologe Dr. Henning Kleinschmidt ihn zu unterstützen.

„Am Telefon sagten Sie, es ginge um einen Vorfall, der ein Jahr zurückliegt. Wollen Sie mir davon erzählen?“

Der Blick des Psychologen war eindringlich-erwartungsvoll.

Natürlich wollte er davon erzählen. Doch welche Gefühlslage beherrschte ihn augenblicklich? Er versuchte Herr über seine Emotionen zu werden und widmete sich stattdessen weiterhin dem nervösen Spiel seiner Hände. Er hatte ein Geheimnis. Etwas, das auf seiner Seele lag. Die Frage war, welche Version konnte er seinem Gegenüber preisgeben?

 

Cassandra

Es war dasselbe Martyrium wie jeden Tag. Daran hatte sich Cassandra unlängst gewöhnt, obgleich es ihr schwerfiel das alles zu ertragen. Tagein, tagaus war sie den wüsten Beschimpfungen und körperlichen Attacken ausgesetzt. Warum?

Sie bot das ideale Opfer. Zurückhaltend, still, in sich gekehrt. Dazu kam, dass sie zu allem Überfluss recht groß für eine Frau war und übergewichtig.

Das perfekte Mobbingopfer.

Die kurzen Pausen bei Lehrerwechsel waren besonders schlimm. Kaum ertönte die schrille Pausenglocke, versammelte man sich an ihrem Tisch um sie aufzuziehen.

Aus Spaß, zur allgemeinen Belustigung, aus Langeweile. Warum wusste sie nicht einmal. Sie hatte nie irgendjemanden etwas getan. „Du stinkst!“ oder „Deutsche Panzer rollen wieder!“, waren noch die harmloseren Sprüche. Faustschläge, Tritte, den Kopf an den Haaren nach hinten ziehen, waren die Attacken, die ihr zusetzten. Jeden Tag, 5 Tage die Woche, quälend lange 5 Minuten Pausen. Und niemanden interessierte es. Die Lehrer sahen weg, ihre Eltern hatten eigene Sorgen und Freunde…was waren Freunde?

Cassandra war 14 Jahre alt, auf dem Weg eine Frau zu werden und sie war allein. Immer wieder hatte sie versucht Anschluss zu finden, doch es gelang ihr einfach nicht. Sie begann zu glauben, dass etwas mit ihr nicht stimmte, dass sie kein vollwertiger Mensch sei. Und niemand, wirklich niemand, konnte sich vorstellen, wie verdammt lang so ein Lehrerwechsel sein konnte!

Mit 14 Jahren verliebte man sich. Auch das machte vor Cassandra nicht Halt. Leider.

Es war ausgerechnet ein Klassenkamerad. Dennis. Der Schwarm, wie er genannt wurde. Gutes Aussehen, große, grüne Augen und bis dato hatte er sie in Ruhe gelassen. Das änderte sich jedoch, als ihr Geheimnis offengelegt wurde.

„Wir haben für euch ein Date arrangiert“, erklärten die Peiniger aus ihrer Klasse fadenscheinig. Eigentlich hätte Cassandra merken müssen, dass es ein Trick war, eine Falle. Dennis spielte jedoch mit, machte ihr schöne Augen und so leichtgläubig und an jede Hoffnung krallend, wie sie war, nahm sie es für bare Münze.

Sie sollte um halb drei am Stadtbrunnen sein. Cassandra machte einen Fehler. Sie vertraute den falschen Menschen.

Wie konnte sie so dumm sein?

So naiv?

Wie konnte sie diesen Menschen auch nur einen Meter über den Weg trauen?

Um halb drei tauchte Dennis tatsächlich auf. Cassandra hegte schon die geheime Hoffnung, dass er sich doch für sie interessierte. Er war schließlich zu verabredeten Zeit am Treffpunkt.

Doch wenige Minuten später tauchten Leute aus ihrer Klasse auf. Und seine Freundin. Cassandra hatte keine Ahnung, befürchtete das Schlimmste und schickte stumme Gebete gen Himmel.

Die Leute versammelten sich um sie und binnen weniger Sekunden befand sich Cassandra im Mittelpunkt eines Kreises aus Angst, Scham und Hilflosigkeit.

Einige beleidigten sie, andere spuckten und Frederike – seine Freundin – begab sich zu ihr in den Kreis.

„Du stehst also auf meinen Freund?! Der würde dich nicht mit der Kneifzange anpacken! Du bist dumm, fett und hässlich!“

Sie schlug Cassandra ins Gesicht. Blut rann aus ihrer Nase, die Lippe war aufgeplatzt.

„Bitte, lass mich in Ruhe!“, flehte Cassandra. Doch das Betteln um Erbarmen geilte die Meute nur noch mehr auf.

„Schlag sie, tritt sie, hau ihr aufs Maul!“, grölte die Gruppe.

Frederike ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und bearbeitete ihr Opfer nach allen Regeln der Kunst. Cassandra schrie vor Schmerzen, weinte, flehte, nässte ein.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ließen sie von ihr ab, bespuckten sie ein letztes Mal und gingen ihrer Wege.

In einem Dunst aus Schmerzen und Angst, war ihr ein Detail jedoch nicht verborgen geblieben.

Am Boden liegend sah sie im Augenwinkel ein bekanntes Gesicht. Es war ihr Chemielehrer, der zudem stellvertretender Direktor an ihrer Schule war. Mit feuchten Augen flehte sie stumm um Hilfe. Doch er ging weiter als hätte er nichts gesehen.

Cassandra lag am Boden, konnte sich kaum bewegen. Passanten riefen schließlich den Rettungswagen. Niemand hatte etwas gesehen.

Prellungen, Schürfwunden, Quetschungen und ein Milzanriss war die ernüchternde Diagnose. Cassandra blieb die Angst weiterhin jeden Tag in diese Schule gehen zu müssen.

Natürlich hätte sie Anzeige erstatten können. Doch wen interessierte das? Die Behörden machten sich wegen so etwas keine zusätzliche Arbeit! Das war ihre Meinung und sie war wie immer völlig allein.

 

Herr Paulsen

„Ich habe nichts getan.“ Endlich hatte er sein Schweigen gebrochen. Mit festem Blick sah er dem Psychologen in die Augen.

„Nichts tun ist erstmal nichts Schlechtes“, erwiderte der Dr. Kleinschmidt und räusperte sich, was er als nonverbale Aufforderung verstand um weiterzuerzählen.

„Ich habe nichts getan“, wiederholte er.

„Obwohl ich etwas hätte tun müssen.“

Er fuhr sich durch das volle schwarz-graumelierte Haar.

„Sie hätten handeln müssen?!“, vermutete Dr. Kleinschmidt. Er nickte.

„Ich habe zugelassen, dass schreckliche Dinge passieren“, erläuterte er. Das Ticken der großen Wanduhr bekam einen bedrohlichen Klang. Tick-tick-tick.

Die Zeit schritt voran. Bald war die Stunde vorbei. Und doch fühlte er sich auf der anderen Seite dazu getrieben seine Geschichte zu erzählen. Er hatte sich offensichtlich für eine Version entschieden und es war Zeit.

„Ich hätte es wissen müssen…“ Seine Dämme brachen und er weinte ungehemmt. Es war ihm egal.

Dr. Kleinschmidt blickte ihn mit besorgter Mine an und stellte eine Packung Papiertaschentücher auf den kleinen runden Tisch zwischen ihnen.

„Danke“, flüsterte er tränenerstickt.

 

Leah

Sie starrte auf das Display. Nun wusste sie, dass es kein Zufall sein konnte, dass dieses Smartphone ihren Weg kreuzte. Hastig sah sie auf. Hatte es jemand absichtlich dort hingelegt?

Die Straßen im Industriegebiet waren belebt. Doch auf den Gehwegen waren vielleicht eine Handvoll Menschen.

Das Bild zeigte einen toten Menschen. Sie brauchte nicht lange, um zu erkennen um wen es sich handelte. Blut. Überall Blut. Darunter ein kurzer Text: Das hätte verhindert werden müssen!

Sie fasste an ihre Brust, befürchtete, dass ihr wild und laut klopfendes Herz jeden Augenblick zu zerbersten drohte.

Eine Träne bahnte sich ihren Weg die Wange herunter bis zum Kinn, wo sie lautlos heruntertropfte und einen dunklen Fleck auf ihrer Bluse hinterließ. Ihr Gang wurde schneller. Wem gehörte das verdammte Handy?

Das Bild. Es war durch die hiesigen Medien gegangen. Jeder, verdammt nochmal jeder hätte sich dieses beschaffen, herunterladen können. Doch wer wollte, dass sie es findet?

 

Cassandra

Cassandra wusste, dass es nur zwei Wege gab diesem Martyrium zu entkommen: Defensive oder Angriff.

Vor allem defensiv hatte sie sich immer verhalten. Mit dem Ergebnis, dass sie kein Stück ernst genommen wurde. Im Gegenteil: Es wurde schlimmer. Wann immer sie sagte, dass man sie in Ruhe lassen sollte, wurden die Attacken heftiger.

„Oh…jetzt haben wir aber Angst“, kicherten ihre Peiniger und malträtierten ihr Sein, bis schlussendlich kaum noch etwas davon übrigblieb. Es würde niemals besser werden!

Cassandra begann ihre Fantasien zu notieren. Düstere und angsterfüllende Szenarien entstanden in ihrem Kopf. Gedanken, die ihr halfen die Tage zu überstehen und in den Nächten schlafen zu können.

Doch es kam der Tag an dem die Gedanken und Fantasien nicht mehr genügten. Sie gingen in einen Plan über.

Der sonnigste Morgen in diesem Jahr bisher, sollte auch der Blutigste werden. Cassandra hatte die Möglichkeiten und ein klares Ziel.

Wie jeden Tag, begab sie sich an den Ort des Grauens!

Wie jeden Tag, war die Klasse unruhig!

Wie jeden Tag, ertrug sie die Qualen!

Sie wartete auf den richtigen Moment. Ihren Moment.Ihr Chemielehrer Herr Paulsen betrat den Raum. Er begrüßte die Klasse und fuhr mit der Anwesenheitsliste fort.

„Cassandra Stein?“

Die Liste neigte sich dem Ende zu. Alle Blicke hafteten auf ihr.

„Ich bin hier.“ Ihre Stimme war klar und deutlich wie nie zuvor. Alle starrten sie an. Das war er. Der Moment.

Cassandra öffnete ihren Rucksack. Es war still. Sie wusste wo ihre Peiniger saßen.

Wie jeden Tag, letzte Reihe, zu viert.

Cassandra nahm die Schusswaffe heraus, entsicherte und schoss. Ohne zu zögern, ohne zu blinzeln.

Schreie, Blut. Der zuvor schuldbewusste Blick von Paulsen wandelte sich in eine angsterfüllte, starre Mine. Die Schüler liefen wild durcheinander, stürmten nach draußen auf den Flur, schrien.

Vier Schüsse, vier Treffer. Drei davon augenscheinlich tödlich. Stille. Nur das Stöhnen von Dennis zerschnitt die gespenstische Atmosphäre.

Cassandra richtete die Waffe auf seinen Kopf.

„Bitte nicht.“

Zu oft hatten sie ihr Flehen überhört. Nun war sie es die Angst verbreitete und sie genoss dieses Gefühl.

„Cassandra, du musst das nicht tun!“

Die Stimme von Paulsen war in hörbare Nähe gerückt.

„Ich muss“, sagte sie mit überlegener Mine und drückte ab.

Dennis´ Kopf schnellte nach hinten, die Kugel hatte ihn augenblicklich getötet und das warme, rote Blut verteilte sich in einer Lache ringsum.

Paulsen stand vor ihr. Die Hände vor den angstverzerrten Mund gelegt.

„Sie haben weggesehen. Damit sind Sie mindestens genauso schuldig!“ So wie er vor ihr stand, musste sie ihn angesehen haben, als sie hilflos und blutend am Boden lag.

Cassandra richtete die Waffe auf ihren Lehrer. Angst war der Schuld gewichen. Sein flehender Blick.

Sie senkte die Waffe und die Kugel traf seine Schulter. Noch während er vor Schmerzen schrie, richtete sie die Waffe gegen sich selbst. Cassandra hörte den Tumult auf dem Flur, sah die Blaulichter und genoss einen Augenblick der Freiheit. Sie war frei. Das Martyrium war zuende. Und das Leid. Und ihr Leben.

Sie drückte ab. Ihr lebloser Körper fiel dumpf zu Boden. Blut. Soviel Blut.

Ihr langes dunkelbraunes Haar legte sich über ihr Gesicht.

Zwei Blatt Papier flatterten neben ihr zu Boden. Die Liste und Das Geständnis. Ende. Erlösung.

 

Herr Paulsen

„Seit diesem Vorfall, kann ich meinen Arm nicht mehr richtig bewegen. Golfen kann ich seitdem vergessen.“

Der flüchtige, mitleidige Blick zu seinem Klienten war Erschrockenheit gewichen. Deutlich konnte man in Dr. Kleinschmidts Mine lesen: Andere Sorgen haben Sie wohl nicht?!

„Was ist damit, dass Sie sich schuldig fühlen?“, stellte der Psychologe eine offene Frage.

Paulsen winkte ab. Während er die Geschichte erzählte, hatte sich auch seine Identität, seine Persönlichkeit verändert. Vom anfänglichen fragilen Charakter, über einen Selbstbewussten bis hin zum Narzissten. Es schien, als wäre er mit der Geschichte, über sich selbst hinausgewachsen, als habe sie etwas Heroisches in ihm ausgelöst.

Vermutlich war er froh den Amoklauf überlebt zu haben, schlussfolgerte Dr. Kleinschmidt anhand der Entwicklung.

„Die Schuld“, begann Paulsen zögerlich und suchte nach den richtigen Worten. „Die Schuld war damit abgegolten, als sich Cassandra dazu entschied zur Waffe zu greifen. Es ist nicht die Schuld eines Lehrers, nicht der Schule oder von Schülern. Es geht auch um ihre Familie und ihre Psyche. Ich habe die Schuld lange genug auf mich genommen und heute jemanden daran erinnert, den es weitaus mehr betrifft.“

Der Psychologe sah ihn mit großen Augen an.

Was haben Sie getan? fragte sein Blick eindringlich.

„Ich habe mein Handy – sagen wir mal – verlegt.“

 

Leah

Schuld. Dieses Wort ist von immenser Bedeutung. Jemandem die Schuld geben oder Schuld haben, ist eine äußerst schwere Bürde.

Leah wurde exakt ein Jahr nach dem Vorfall an ihren Teil der Schuld erinnert. Sie nahm das Telefon und warf es wütend gen Boden. Das Display riss und einige Kunststoffteile flogen wild umher.

Ein totes Mädchen und ein Lehrer der sich den blutenden Arm hält, waren auf dem Bild zu sehen.

Niemals könnte sie vergessen was ihre Tochter Cassandra getan hatte. Sie hatte vier Leben ausgelöscht und fünf Müttern ihre Kinder genommen.

Doch was hatte Cassandra zuvor erleiden müssen?

Welche Qualen und Schmerzen mussten ihr liebendes Herz ertragen, bis es vollends daran zerbrach?

Die Schuld würde Leah immer auf ihren Schultern tragen müssen. Genau wie den Verlust.

Eine tonnenschwere Last, die sie jedoch weder allein tragen konnte, noch musste. Sie spuckte auf das Smartphone und ging nach Hause.   

 

 

11 thoughts on “Einen Teil der Schuld

  1. Wow. Tolle Geschichte! Vom Anfang bis zum Ende voller Spannung! Ich konnte teilweise sogar richtig gut nachvollziehen, was da vermutlich in einem Amokläufer vorgehen muss. So oft schon habe ich mir diese Frage gestellt und du hast sie quasi damit beantwortet.
    Danke dafür und für diese wirklich tolle Geschichte! Dran bleiben!:)

  2. Wirklich tolle Geschichte. Ich habe mit Cassandra richtig mit gefühlt. Sehr spannend aufgebaut, tolle Entwicklung und sehr alltagstauglich. Bestimmt eine Geschichte, mit der sich viele junge Frauen identifizieren können.

  3. Dein Schreibstil ist wirklich super!
    Man konnte sich wirklich gut in die Protagonistin hineinversetzen (vor allem, da gleicher Name und ähnliche Vergangenheit xD), allerdings ging das alles irgendwie ziemlich schnell. Die Spannung konnte sich nicht gänzlich aufbauen, wobei der Schluss regelrecht spannungsgeladen war. Ich hätte das alles etwas mehr in die Länge gezogen und die Situationen der drei Protagonisten regelrecht ausgekostet, sodass man sich vollends reinfühlen und mitfiebern konnte bevor sich dann alles entlädt.
    Vor allem Herr Paulsens Wandel fand ich genial! Und der Effekt des ganzen wäre weitreichender geworden, wenn du halt die Situation noch etwas eindrücklicher und länger beschrieben hättest.
    Als Kurzgeschichte auf jeden Fall aber wunderbar und der Schluss ist wirklich toll!

    1. Hallo Cassandra,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂
      Ich freue mich sehr über konstruktive Kritik. Ich hätte einen ganzen Roman darüber schreiben können, musste mich aber kürzer fassen. Ich plane aber einen Kurzgeschichten-band in dem die Geschichte überarbeitet mit aufgenommen wird (fand ich auch etwas hastig, aber hatte Angst, dass es ausufert 🙂
      Vielen lieben Dank 🙂

      1. Hallo Thia,

        Das mit dem Ausufern kenne ich nur allzu gut 😀 Aber wenn du gute Korrekturleser hast, musst du dir darüber keinen Kopf machen. Die können einem schon knallhart sagen, was noch fehlt oder was überflüssig wäre xD Meine Geschichte ist da auch etwas länger geworden, aber wenn eine Geschichte das braucht, um sich auszutoben und die Leute sie trotzdem gerne lesen, ist das nicht weiter schlimm. Es ist DEINE Geschichte und dein Herzblut. Lass dich ruhig mitreißen 🙂
        Das mit dem Kurzgeschichtenband ist eine tolle Idee! Werden es „nur“ (Psycho)thriller-Kurzgeschichten sein?
        Du hast mich auf jeden Fall neugierig gemacht und ich würde auch gerne mehr von dir lesen!

  4. WOW.
    Eine unfassbar gute Geschichte. Dein Schreibstil ist toll, die Geschichte äußert packend und authentisch geschrieben.
    Natürlich hätte sie etwas länger sein können, aber die Vorgaben wollten es nicht. Dafür fand ich aber, dass du aus den Charakteren, besonders aus Cassandra, alles herausgeholt hast. Menschen können so unfassbar grausam sein!
    Like und viel Erfolg!
    Sven

    P.S. Ich hasse es Werbung zu machen, aber da es jeder so macht: Vielleicht hast du ja Interesse an meiner Geschichte „Schockstarre“? Feedback immer gern gesehen 🙂

  5. Vielen Dank für die tollen Kommentare. Ich freue mich unglaublich darüber. Als Testleser hatte ich nur meinen Mann 🙂
    Die Geschichte findet definitiv einen Platz (in überarbeiteter Form in meinem Kurzgeschichten-Band „How violence works“). Der wird aktuell geschrieben und beinhaltet Geschichten, die das Thema Gewalt in unterschiedlichen Facetten behandeln. Wenn es an der Zeit ist, suche ich hier auch Testleser für 🙂
    Ihr habt alle großartige Geschichten geschrieben und gerne lese ich auch weitere. Vielen Dank und weiter so

    Liebe Grüße
    Thia

  6. Liebe Thia,
    Deine Geschichte hat mich sehr bewegt. Das Thema Mobbing ist leider immer aktuell und ich findet es bewundernswert das du dich diesem Thema gewidmet hast. Die Aufteilung in 3 Personen ist toll, dein Schreibstil sehr eingängig, klar und flüssig. Sie hätte mir eventuell noch etwas ausführlicher sein können.

    Ich habe deine Geschichte, mit einem Gefühl von Schwere, sehr gerne gelesen. Dafür gab es mein 💛.

    Liebe Grüße

    Maddy

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/alte-bekannte Alte Bekannte.

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