der schweenieGlasauge

 

1

 

„Was für ein elender Scheißtag!“ dachte Martin. Martin Grantz war Filialleiter in einem Discounter. Heute Morgen hatten sich gleich zwei Kassiererinnen krank gemeldet. Und das ausgerechnet am Gründonnerstag. Am Donnerstag vor Ostern war immer die Hölle los. Die Leute kauften ein, als ob es für Wochen nichts mehr zu kaufen gäbe. Am Samstag würde es nicht anders aussehen. Da würden dann wieder die gleichen Menschen hier an den Kassen stehen. Martin hasste die Tage vor Feiertagen. Noch mehr hasste er nur die Feiertage an sich. Da war er allein, seine letzte Beziehung war schon mehr als drei Jahre her und zu seinen Eltern hatte er auch schon lange keinen Kontakt mehr. Sein Stiefvater hielt ihn für einen Versager, weil er es zu nichts mehr als einem mittelmäßigen Realschulabschluss geschafft hatte und in die Lehre zum Einzelhandelskaufmann gegangen war. Dass er es zum Filialleiter geschafft hatte, davon hatten seine Eltern sicher keine Ahnung. Seine Mutter war eine hoffnungslose Säuferin, die sich einen feuchten Dreck um ihn scherte, schon seit er ein Teenager war. An Feiertagen alleine zu sein erinnerte ihn immer wieder daran, was für ein kaputtes Leben er eigentlich hatte. Und dann diese Krankheit.

 

Nun hatten sich also zwei seiner Kassiererinnen krank gemeldet und er musste mal wieder einspringen. Dabei hatte er ja auch so noch genug zu tun. Der Warenbestand kontrollierte sich nicht von allein und die Bestellungen für die nächste Woche mussten auch noch heute raus. Das bedeutete also mal wieder Überstunden nach Ladenschluss. Zu alldem hatte heute Vormittag auch noch Manuel, einer der Angestellten im Laden, ihm ein Handy ins Büro gelegt, das er im Kühlregal gefunden hatte. Und genau vor diesem Telefon saß Martin nun. Ein schickes Ding. Wenn er etwas mehr Geld auf der Kante hätte, würde er sich vielleicht auch so eins kaufen, aber eintausend Euro für ein Handy hatte er nun wirklich nicht über. Martin war schon seit geraumer Zeit damit beschäftigt, mit sich zu ringen, ob er den Fund melden sollte oder nicht. Vielleicht, wenn er die SIM-Karte entfernte, könnte er es für sich behalten. Allerdings hatte er mal irgendwo gehört, dass man diese teuren Dinger orten könnte. Würde er das Handy behalten wäre er also echt am Arsch, vielleicht würden sie ihn sogar dafür rausschmeißen. Trotzdem, die Neugier wurde immer stärker. Vielleicht könnte er es ja entsperren und nur mal schauen, wem es denn gehörte. Dann könnte er es zurückgeben, dann wüsste er ja auch an wen er es zurückgeben könnte…

 

Martin strich gedankenverloren mit dem Finger über das Display – und es entsperrte sich! Auf dem Startbildschirm erschien ein freundliches „Hallo Martin“. Martin musste grinsen – wenn das kein Zeichnen ist! Wie von selbst wanderten seine Finger über das Display und öffneten verschiedene Apps und Einstellungen. „Komisch“, dachte Martin „sieht aus, als ob es nagelneu wäre. Keine Einträge im Adressbuch, keine Chats bei WhatsApp, kein Konto bei Facebook, einfach nichts Persönliches.“ Er öffnete die Instagram-App und sog scharf die Luft ein. Da war ein Foto von ihm selbst. Das Profil trug seinen Namen und war öffentlich, er hatte einen Follower – CaScho. Der sagte ihm nichts und dessen Profil war privat und für ihn nicht einzusehen. Ein Brummen in seiner Hand, ein neues Bild wurde hochgeladen. Wieder ein Bild von ihm selbst. Auf dem ersten Bild war er noch von der Seite zu sehen gewesen, irgendwo am Meer, er konnte sich nicht erinnern, jemals dort gewesen zu sein. Das nächste sah wie ein Selfie von ihm aus. Martin stutzte, „da spielt mir doch einer einen Streich“ murmelte er. „Ist das hier die versteckte Kamera oder so?“ Er schaute sich um, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Er beschloss, das Handy erstmal in die Schreibtischschublade fallen zu lassen und stand auf, um eine Runde durch den Laden zu drehen.

 

Nachdem Martin das Büro verlassen hatte, brach die Hölle über ihm zusammen. Der Laden quoll förmlich über vor Kunden, die noch schnell Ostereinkäufe tätigen mussten und seine einzige verbliebene Kassiererin warf ihm flehentliche Blicke zu. Sie hatte offensichtlich mehrmals versucht, ihn zu erreichen, weil sie eine weitere Kasse brauchte. Er spürte eine leichte Scham aufkommen, weil er die Durchsagen offenbar überhört hatte. Von da an hetzte er den ganzen Tag zwischen Kasse und Ladenraum hin und her. Das Handy hatte er schnell vergessen. Erst nach Feierabend, als er schon fast draußen war und abschließen wollte, fiel es ihm wieder ein. Er machte sich nochmal auf den Weg ins Büro und öffnete die Schublade. Das Handy blinkte hektisch. Er entsperrte es und schaute neugierig nach, warum. Es waren neue Bilder hochgeladen worden, wie es aussah, wurde zu jeder vollen Stunde ein neues gepostet. Es war jetzt 22:36 Uhr, seit heute Nachmittag waren es acht neue Bilder gewesen. Und jedes zeigte ihn! Waren die beiden ersten Bilder vorhin noch harmlos, wurden die nächsten von Bild zu Bild merkwürdiger. Auf einem sah man ihn, wie er im Baumarkt und vor einem Regal mit Gartenscheren stand, auf einem anderen hatte er dicke Ledergurte in der Hand. Auf dem bisher letzten sah man ihn und eine andere Person. Es war eine Frau, die ihm zwar irgendwie bekannt vorkam, die er aber nicht einordnen konnte. „Vielleicht eine Kundin, die öfter hier her kam um einzukaufen?“ überlegte er. Wenn es so war, dass jede volle Stunde ein weiteres Bild gepostet würde, hatte er noch knapp zwanzig Minuten Zeit bis zum nächsten Bild. Das müsste er bis nach Hause schaffen in der Zeit. Martin beeilte sich, zu seinem Auto zu kommen und raste nach Hause. Auch wenn das Ganze ziemlich seltsam war, hatte ihn jetzt die Neugier gepackt. Was waren das für Bilder, die offenbar ihn zeigten obwohl er es nicht sein konnte. Er konnte sich beim besten Willen an keine dieser Situationen erinnern und auch an die Frau auf dem Foto nicht. „Da scheint sich einer einen ziemlich kruden Scherz mit mir zu erlauben. Mal schauen, was noch so alles kommt.“

 

 

 

2

 

„Alter, so ‘n kranken Scheiß machst du in deiner Freizeit?“ Christian, ein Informatikstudent, der bei ihm im Laden jobbte, schien nicht nur schockiert, sondern auch amüsiert zu sein. Martin hatte Christian angerufen, nachdem er daran gescheitert war, das Instagram-Profil zu löschen oder zumindest zu sperren oder nicht mehr sichtbar zu machen, oder was auch immer. Aber wenn einer das konnte, dann sicher Christian. Der konnte mit dem Computer so ziemlich alles anstellen, was er nur wollte. Hatte er nicht mal erzählt, dass er sich in seiner Freizeit gerne irgendwo rein hackte, nur so zu Spaß?

 

Als Martin gestern Abend nach Hause kam, hatte er gerade rechtzeitig mitbekommen, wie das nächste Foto gepostet wurde. Auf dem Bild war er wieder mit der Unbekannten zu sehen. Nur war diese diesmal unbekleidet und lag auf einer Liege festgeschnallt, offenbar in einem Kellerraum. Martin stand in Selfie-Pose davor und grinste debil.

 

Jetzt war es 7:23 Uhr und acht weitere Bilder waren hochgeladen worden. Die Unbekannte hatte in dieser Zeit offensichtlich Höllenqualen durchleben müssen. Auf dem letzten Bild lagen auf einem kleinen Tisch neben der Liege fünf Zehen und die beiden Daumen der Frau, eine Gartenschere, die verdächtig an die erinnerte, die sich der Martin auf einem der ersten Fotos im Baumarkt angeschaut hatte.

 

„Hör zu Christian,“ Martin hörte sich jetzt ein wenig schrill an „ich hab keine Ahnung, was das für eine Scheiße ist, aber das bin nicht ich. Keine Ahnung was das soll und wo das herkommt. Kriegst du das hin, dass das verschwindet?“ Jetzt hörte er sich fast bettelnd an. „Keine Ahnung, wie du – sorry, wer auch immer – das angestellt hat. Aber ich komme da nicht dran. Ich kann weder die Bilder löschen, noch am Profil was ändern. Wenn du  mich fragst, würde ich damit schnellstens zur Polizei gehen. Und bei Insta würde ich das sperren lassen…“. Wenn Christian das nicht schaffte, dann sollte das schon was heißen! „OK Christian, ich danke dir“, stammelte Martin. “Dann lass mal gut sein jetzt, ich geh gleich zu Polizei. Danke auf jeden Fall noch mal. Wir sehen uns nächste Woche. Schöne Ostern wünsche ich dir!“, Martin legte auf. Das konnte doch alles nicht wahr sein! Er wollte gerade aufstehen, als das Handy brummte. „Schon wieder ein Bild? Ist doch noch gar nicht voll?“, dachte er. Der Blick aufs Handy verriet ihm, dass er jetzt auch noch einige Follower hatte und Likes. Die ersten Kommentare waren reingekommen. Da war alles dabei, von begeisterten Kranken, die auf so ´ne Scheiße zu stehen schienen, über Besorgte, die sich erkundigten, dass das doch hoffentlich nur ein fieser Fake wäre, der nur etwas zu früh für Halloween dran wäre? Und dann waren da noch Kommentare, die ihm die Pest an den Hals und Schlimmeres dazu wünschten.

 

8:00 Uhr. Das nächste Bild. Es ist wieder ein Selfie von Martin. Nur dass es nicht Martin ist! Auf dem Bild grinst er boshaft und verdreht die Augen. Er ist immer noch in dem Kellerraum, verschwommen im Hintergrund ist die Liege mit der Frau zu erkennen. Und sehr viel Rot. Martin hält sich auf dem Bild den Zeigefinger an den Hals. Martin brach Kalter Schweiß aus. Soll das eine Drohung sein? Was zum Henker sollte der ganze Scheiß?

 

Inzwischen sind sieben weitere Bilder gepostet worden. Martin und seine inzwischen über 2000 Follower haben einem Mord beigewohnt. Auf dem letzten Bild war der abgetrennte Kopf der Frau zu sehen. Seit fast zwanzig Minuten sitzt Martin nun zitternd an seinem Tisch vor ihm liegt das Telefon. Es brummt. Ihm ist schlecht. Er will nicht mehr auf das Handy schauen. Er tut es trotzdem. Eine SMS ist reingekommen, Martin öffnet sie. Erinnerst du dich schon an mich? Dann ein zwinkernder Smiley Nein? Oh, das wirst du… . Er war noch immer nicht zur Polizei gegangen. Martin glaubte auch nicht mehr, dass er es noch tun würde. Inzwischen ist das Ganze so krank geworden, dass er sich auch nicht mehr vorstellen konnte, dass das nur ein kranker Streich oder so sein konnte. Da hatte es einer ziemlich auf ihn abgesehen. Aber warum?

 

 

 

3

 

Carsten lächelte. So gut hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt. Er war jetzt Follower einer ziemlich kranken Bilderserie auf Instagram. Auf dem letzten Bild war ein abgetrennter Kopf gepostet worden. Carsten hatte schon immer ´ne Schwäche für Horrorstorys gehabt. Und diese hier war die beste, die er je gesehen hatte. OK, er war da vielleicht etwas voreingenommen. Schließlich war er für die Bilder verantwortlich. Mit Computern hatte er schon immer gut umgehen können und es war ja auch nicht wirklich schwer, die Bilder so zu bearbeiten, dass da ein ganz anderer auf den Bildern zu sehen war. Martin!

 

Carsten glaubte nicht, dass Martin sich noch an ihn erinnerte. Sie hatten sich schließlich kaum gekannt. Carsten konnte sich allerdings sehr gut an Martin erinnern. Sie waren auf die gleiche Schule gegangen, damals. Damals als er sein Auge verloren hatte – als er ihm sein Auge genommen hatte.

 

Carsten war unsterblich in Astrid verschossen gewesen. Nur ging sie leider mit Martin, diesem Kotzbrocken. Martin war der Pausenhofkasper und aus einem für ihn nicht nachvollziehbaren Grund, hatte Astrid das offenbar total toll gefunden. Dabei hatte Martin fast durchgängig schlechte bis eher mittelmäßige Noten gehabt und sich ständig mit den Lehrern angelegt. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis der von der Schule geflogen wäre. Er hingegen hatte in fast allen Fächern nur Einser. Außer natürlich in Sport und Geschichte, beides Fächer, die ihn nicht interessiert hatten. Und Sport war dann auch sein Verhängnis gewesen. Zum Ende des Schuljahres in der achten Klasse gab es ein Sportfest an der Schule und alle Schüler hatten daran teilnehmen müssen. Leichtathletik! Das hatte er schon immer gehasst. Er hatte direkt vor Martin in der Schlange gestanden, in der Schlange beim Speerwerfen. Und da war es auch passiert. Aus irgendeinem Grund, oder vielleicht auch grundlos, einfach so, hatte Martin ihn angestoßen. Genau in dem Moment, als er nach dem Speer gegriffen hatte. Hinterher hatte Martin immer behauptet, angerempelt worden zu sein. Doch Carsten wusste es besser! Da war niemand sonst gewesen. Jedenfalls war er gestolpert und hatte sich die Spitze des Speeres ins Auge gerammt. Hinterher gab es eine Anhörung und Martin hatte sich tausend Mal entschuldigt und immer wieder behauptet, dass er angerempelt worden wäre. Er hatte auch einen Namen des angeblichen Mitschülers genannt, aber den gab es an der ganzen Schule nicht. Sie hatten sich alle bei ihm entschuldigt, klar, und Martin wurde von der Schule geschmissen. Angeblich wurde er seitdem ärztlich behandelt, wegen einer Persönlichkeitsstörung. Aber das hatte Carsten erst Jahre später herausgefunden.

 

Und er? Er hatte dann eben sein Auge verloren. Sein rechtes. Das blaue mit dem grünen Stich, das er so an sich gemocht hatte. Es hatte ihn irgendwie besonders gemacht. An Astrid war natürlich auch nicht mehr zu denken. Einen Krüppel würde sie sicher nicht wollen – was für ein Zufall, dass sie sich Jahre später wieder treffen sollten. Nach der neunten Klasse hatte er damals dann die Schule gewechselt. Er konnte sie alle nicht mehr ertragen!

 

 

 

4

 

Martin schreckte hoch. „Verdammt, ich muss eingeschlafen sein! War da eben ein Geräusch?“ Er streckte sich und stöhnte auf. Es roch nach Schweiß in seiner Küche. Kein Wunder, er saß ja auch inzwischen seit fast vierundzwanzig Stunden hier am Tisch und starrte auf dieses verdammte Handy. Seit dem Bild mit dem abgetrennten Kopf hatte er nur noch einmal in das Instagram-Profil geschaut. Dieser Wahnsinnige hatte die Frau fast komplett zerteilt, soviel Blut hatte er noch nie gesehen. „Das muss ein verdammter Albtraum sein!“, dachte er. „Nur warum wache ich nicht endlich auf?“

 

Martin würgte leicht bei dem Gedanken an das Bild und stand auf, um sich ins Bad zu schleppen. Er war seit fast 40 Stunden auf den Beinen, wenn man mal von dem kurzen Schlummer am Küchentisch absah, und brauchte dringend eine Dusche.

 

Die Fußspuren vor der Badezimmertür fielen ihm ebenso wenig auf, wie die blutige Klinke an seiner Wohnungstür. Was ihm allerding auffiel, war der Geruch. Ein seltsam metallischer Geruch. Erst unterschwellig, kaum wahrnehmbar, immer stärker werdend, je näher er dem Badezimmer kam. Mit dem rechten Fuß tappte er in etwas Feuchtes, Glitschiges. Als er die Tür aufstieß, erfüllte ihn nacktes Entsetzen. Direkt vor ihm starrten ihn blassblaue Augen aus einem gequälten Gesicht an. Das Gesicht einer Frau. Das Gesicht der Frau! Der abgetrennte Kopf, den er zuletzt vor ein paar Stunden gesehen hatte. Auf dem letzten Foto, das er sich hatte ansehen können. Ein gurgelnder Würgelaut kroch seine Kehle empor und er konnte nicht anders, er übergab sich geräuschvoll auf die Fliesen, die voller Blut waren. Martin sank auf die Knie und würgte immer weiter, bis er schließlich nur noch trocken würgte. Seine Kehle brannte und der Gestank in seinem Badezimmer war unerträglich. Mit zitternden Knien schaffte er es, sich aufzurichten, nur um gleich wieder von Übelkeit übermannt zu werden. Auf der Ablage neben dem abgetrennten Kopf lag eine Knochensäge. Martin kannte sowas bisher nur aus Filmen, er nahm sie in die Hand und spürte, wie Blut an seinen Fingern und an seiner Handfläche ein klebriges Gefühl erzeugte. Voller Ekel warf er die Säge wieder aus der Hand. Mit einem lauten Scheppern flog sie in die Badewanne, bei dem lauten Geräusch schreckte er unwillkürlich zusammen. Von dem Rest der Frau fehlte jede Spur. Martin taumelte rückwärts aus dem Badezimmer und wie als würde er neben sich stehen, hörte er sich wimmern. Ein Schrei versuchte sich den Weg aus seiner Kehle zu bahnen und er biss die Zähne zusammen. Auf gar keinen Fall wollte er jetzt schreien. Er blickte sich panisch um, war der Mörder noch in seiner Wohnung? Das Blut war noch zähflüssig unter seinen Füssen gewesen, lange konnte es also noch nicht her sein. War da nicht ein Geräusch gewesen, das ihn aus seinem Dämmerschlaf aufgeschreckt hatte? Zu kaum mehr als einem Taumeln in der Lage, schleppte er sich zurück in die Küche, wo auf dem Tisch immer noch das Handy lag. Es brummte. Mit zitternden Fingern nahm er das Handy in die Hand. Es war 21:53 Uhr, eine SMS war eingegangen. Na, klingelts schon? Daneben ein lachender Smiley. Sie kommen! Verwirrt schaute sich Martin um. Was sollte das heißen? Sein Blick fiel auf seine rechte Hand, sie war voller Blut. „Die Säge, ich hab die verdammte Säge angefasst.“ Wie von Sinnen stürzte er zur Spüle und schrubbte sich die Hand, so lange bis er kein Blut mehr an ihr erkennen konnte. Dann entdeckte das Blut auf seiner Hose, an seinen Ärmeln. Verdammt, er hatte sich beim Kotzen in diesen See aus Blut gekniet! Er riss sich die Kleider vom Leib und eilte, immer noch schwankend und der völlig entkräftet, ins Schlafzimmer, riss die Schranktüren auf und holte sich frische Sachen heraus. Während er sich anzog flogen seine Gedanken förmlich. Er musste hier weg, nur weg! Bevor er aus der Wohnung stürzte, eilte er in die Küche und griff nach dem Handy. Es war jetzt 22:00 Uhr, ein neues Bild wurde gerade hochgeladen. Während er im Treppenhaus auf dem Weg in die Tiefgarage war, hatte er das Gefühl, als würde ihm der Boden unter den Füßen weg gezogen. Das Bild zeigte seinen Hauseingang in blaues Licht gehüllt. Als er den Blick wieder von dem Telefon löste, wäre er fast in einen Polizeibeamten hinein gerannt.

 

„Sorry“, murmelte er, “hab sie nicht gesehen“. Er wollte sich an dem Polizisten und seiner jungen Kollegin vorbei drängen. „He, warten Sie mal!“, rief diese. „Können Sie sich bitte einmal ausweisen? Wir sind hier zu einem Notfall gerufen worden.“ Der Polizist hielt Martin am Arm fest. „Keine Zeit, ich muss zur Arbeit“, stieß Martin keuchend hervor und schüttelte die Hand des Polizisten ab. Während dieser noch verblüfft den Mund aufklappte und auch seine Kollegin sich, offenbar völlig überrumpelt, nicht bewegte, eilte Martin bereits um die Ecke ins Treppenhaus und hinunter in die Tiefgarage. Er rannte zu seinem Auto und ließ sich auf den Sitz fallen. Für einen kurzen, schrecklichen Moment fürchtete er, er hätte den Schlüssel in der Wohnung gelassen, dann aber fischte er ihn aus seiner Hosentasche und ließ ihn ins Zündschloss gleiten. Das Handy, das er neben sich auf den Sitz geschmissen hatte, brummte. Martin griff irritiert danach und starrte verständnislos auf das Display. Telefon auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Jetzt verstand er gar nichts mehr. Er wollte gerade den Zündschlüssel umdrehen, als die Autotür aufgerissen wurde.

 

 

 

6

 

Martin saß in einem kahlen Raum, in dem ein Tisch und zwei Stühle standen, auf einem von ihnen saß er. Im Gegensatz zu den Vernehmungsräumen in Filmen, hatte dieser hier keinen großen Spiegel an der Wand, durch den er von der anderen Seite aus einem weiteren Raum beobachtet werden konnte. Lediglich eine Kamera auf einem Stativ stand neben dem Tisch und war auf ihn gerichtet. Vor ihm saß ein Anwalt, der ihm vom Gericht zugeteilt worden war. Ein eher lustloses Exemplar eines Pflichtverteidigers mit schlecht sitzendem Anzug und einer zerknitterten Krawatte. Sie saßen sich jetzt seit mehr als zehn Minuten gegenüber und der Anwalt hatte noch keinen Ton gesagt. Hatte lediglich in seiner Tasche gekramt, ein paar dichtbeschriebene Blätter, einige Hochglanzfotos und eine Akte auf den Tisch gelegt. Nun schien er sich für das erste Gespräch zu sammeln.

 

„Zuerst möchte ich mich einmal vorstellen“, sagte er in neutralem Tonfall. „Mein Name ist Giersch und ich bin Anwalt für Strafrecht und ich wurde vom Gericht bestellt, um Ihre Verteidigung zu übernehmen.“ Martin nickte abwesend, er glaubte nicht, dass dieser Anwalt irgendetwas für ihn würde tun können. Die Fotos auf dem Tisch waren die, die er von dem Handy kannte, die ihn zeigten. Ihn und die Tote. „Ich bezweifle, dass ich viel für Sie tun kann, bei den Beweisen. Ich denke, wir sollten uns eine Strategie zurecht legen, wie wir zumindest das Strafmaß so gering wie möglich ausfallen lassen können. Möglicherweise können wir bei Ihrer Vorgeschichte auf geistige Unzurechnungsfähigkeit plädieren.“ Martin glaubte sich verhört zu haben. „Ich bin das auf den Fotos nicht! Das ist alles irgendwie manipuliert, aus irgendeinem Grund will mir da jemand was in die Schuhe schieben! Ich bin unschuldig!“ Der Anwalt schaute ihn über den Rand seiner Brille amüsiert an. „Einen Euro für jedes Mal, wenn ich diesen Satz höre.“ Er wurde ernster. „In ihrer Wohnung wurde ein abgetrennter Kopf gefunden. Ebenso eine Säge, mit der dieser Kopf offenbar abgetrennt wurde, mit ihren Fingerabdrücken drauf. In Ihrem Schlafzimmer blutgetränkte Kleidung – und nicht zu vergessen, in ihrem Keller der Torso und weitere Körperteile des Opfers.“ Er warf einen Blick in die Aktenmappe. „Von Astrid Welch und zudem weitere Werkzeuge, mit denen sie augenscheinlich gefoltert wurde.“ Der Anwalt machte eine Pause und verzog angewidert das Gesicht. „Herr Grantz, es fällt mir schwer, zu glauben, wie Ihnen jemand das alles in die Schuhe geschoben haben soll.“ Martin hatte die letzten Worte gar nicht mehr gehört. Hatte er da eben Astrid gesagt? Ihm schwirrte der Kopf. Seine Schulfreundin in der achten Klasse hatte so geheißen. Kam ihm die Frau deshalb so bekannt vor? Martin griff unter den überraschten Blicken des Anwalts zu den Fotos. Ja, es gab keinen Zweifel. Das war tatsächlich Astrid! Wie konnte es sein, dass er sie nicht erkannt hatte? „Warum haben Sie das getan? Was hatte sie Ihnen getan, dass Sie sie auf so grausame Weise haben umbringen müssen?“ Martin hob den Kopf. Er hatte tränenverschleierte Augen. Da stand nun nicht mehr sein Anwalt, sondern ein untersetzter Mann um die fünfzig in Jeans und T-Shirt. „Ich war das nicht, Sie müssen mir glauben!“ Martin wurde lauter als er eigentlich wollte. „Ich muss schon mal gar nicht! Ich glaube was ich sehe. Und im Moment sehe ich eine verstümmelte Leiche und eine ganze Menge Blut, sowie einen offenbar Wahnsinnigen, der mir hier versucht, etwas vorzumachen!“ Martin wollte aufspringen, doch die Hand- und Fußketten hinderten ihn daran. „Das ist eine Lüge!“ schrie er „Ich habe nichts getan! Da war dieses Scheißhandy und da waren diese Fotos! Und dann die SMS -“ Der Typ in Jeans unterbrach ihn. „SMS? Wir haben auf Ihrem Handy keine SMS gefunden.“ „Nicht auf meinem Handy, auf dem anderen!“ Martin wurde immer aufgebrachter, was sollte das ganze hier? „Wir haben in Ihrem Keller Ihr Handy gefunden, mit dem Sie all die grauenhaften Fotos gemacht haben. Und dann das Handy in Ihrem Wagen, auf keinem der beiden Handys waren irgendwelche SMS.“ Jetzt wurde es Martin zu viel, er zerrte an den Ketten an seinen Handgelenken. Wenn er doch nur irgendwie an diesen feisten Kerl rankommen könnte. Er würde …

 

 

 

7

 

Der Schulwechsel hatte sich für Carsten schnell bezahlt gemacht. Hier kannte keiner die Geschichte, wie er sein Auge verloren hatte. Seine Eltern hatten ihn auf ein Elitegymnasium am Stadtrand geschickt und hier wurden seine Noten weiter besser. Bald war er einer der besten Schüler, die jemals ihr Abitur an der Schule bestanden hatten. Hier kannte auch keiner seine Motivation, warum er so viel lernte wie möglich. Für alle schien es eine logische Konsequenz nach seinem „Unfall“, dass er sich für ein Medizinstudium interessierte. In diesem Studium lernte er viel über Medikamente und Drogen und ihre verschiedenen Wirkungen, auch auf den gesunden Organismus. Nach seinem Medizinstudium schrieb er sich für ein weiteres Studienfach ein. Psychologie. In Rekordzeit beendete er es und nahm kurze Zeit später eine Professur an der Hochschule an. Schon bald arbeitete er mit einer nahe gelegenen Nervenheilanstalt zusammen. Und hier wurde aus der Idee, die ihn all die Jahre angetrieben hatte ein Plan.

 

Innerhalb weniger Monate beschaffte er sich Zugang zu alten Patientenakten eines Kollegen in einer privaten Praxis. Dieser hatte vor Jahren einen Schüler mit Persönlichkeitsstörungen behandelt. Seit dieser Zeit war der Schüler medikamentös gut eingestellt, das musste er seinem Kollegen lassen. Es kam seitdem zu keinerlei Auffälligkeiten bei dem Patienten mehr und er hatte sogar einen Schulabschluss und eine Ausbildung machen können. Heute war er Filialleiter einer Discounterfiliale.

 

Carsten hatte an der Uni vor einiger Zeit einen jungen Informatiker kennengelernt, der praktischerweise in eben dieser Filiale jobbte. Und da der stets in Geldnot zu sein schien, war es auch nicht schwer gewesen, ihn davon zu überzeugen, sich in den Rechner des Psychiaters zu hacken und einige Rezepte eines bestimmten Patienten zu manipulieren. Damit war der schwierigste Teil seines Planes erledigt. Mit den richtigen Drogen brauchte es nur noch einen kleinen Schubs, einen Auslöser, um die schönsten Hirngespinste hervorzurufen.

 

Die Werkzeuge hatte er sich mit zum Teil monatelangen Abständen in verschiedenen Städten der Republik besorgt. Sie waren niemals zu ihm zurück verfolgbar. Ebenso wie das Handy, dass er heimlich im Kühlregal deponiert hatte, kurz bevor dieser einfältige Angestellte zum Regale auffüllen kommen würde.

 

 

 

8

 

„Sehen Sie, was ich meine?“ Prof. Dr. Schober schaute von dem Bildschirm auf, auf dem ein Mann in einem kleinen Raum zu sehen war, in dem ein Tisch und zwei Stühle standen. Der Mann war wie von Sinnen und schrie und geiferte in Richtung der Kamera, durch die sie ihn beobachteten. Der Mann in dem Raum war Martin.

 

„Wollen Sie damit sagen, er weiß nicht, dass er sich das Ganze dort nur einbildet?“, fragte Hauptkommissar Jørgensen. „Ganz genau“, sagte Prof. Schober „Martin Grantz ist schon in sehr jungen Jahren auffällig geworden. Das erste Mal muss er so zwischen 14 und 15 Jahren alt gewesen sein.“ Schober schüttelte den Kopf. „Es war auf einem Sportfest seiner Schule. Angeblich wurde er von einem Mitschüler gestoßen, woraufhin er „versehentlich“ einem anderen Mitschüler den Speer ins Auge stach. In Wahrheit stand damals niemand nah genug bei ihm, als dass er ihn hätte stoßen können. Auch der Name des angeblichen Mitschülers war in keiner Schulakte zu finden. Er hatte ihn schlichtweg erfunden.“ Mit trauriger Miene zuckte der Professor mit den Schultern. „Wir hatten eigentlich gedacht, in sehr gut eingestellt zu haben. Aber nachdem er seine Routinetermine in den letzten Wochen nicht wahrgenommen hatte, hatte ich bereits befürchtet, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung wäre.“ „Ich hätte nie geglaubt, dass es sowas wirklich gibt. Also so wie im Film, verstehen Sie, was ich meine?“ Hauptkommissar Jørgensen schüttelte den Kopf. „Und das alles nur, weil er seine Pillen vielleicht nicht genommen hat?“ Schober nickte, „Ja, das Aussetzen der Medikamente kann zu sehr realen Wahnvorstellungen führen, die den Patienten dann zu einer gefährlichen Bestie machen können. Im Grunde ist er ein sehr anständiger Mensch, aber so eine Persönlichkeitsstörung hat eben die unangenehme Eigenart, aus anständigen Menschen zuweilen brutale Raubtiere zu machen.“ Er lächelte und holte einen Bogen Papier aus seiner Ledertasche. „Wenn Sie so freundlich wären, und diese Anweisung unterschreiben würden. Wir nehmen ihn dann mit in die Klinik und kümmern uns dort um ihn bis der Prozess beginnt.“ Hauptkommissar Jørgensen blickte Schober nachdenklich an. Dann nahm er das Blatt Papier, setzte seine Unterschrift darauf und gab es dem Professor zurück. Sie schüttelten einander die Hand, dann verabschiedete sich der Professor und verließ den Raum. Während er das Fläschchen mit der Augenflüssigkeit aus seiner Manteltasche zog, um sich zwei Tropfen in sein trockenes, rechtes (Glas-)Auge zu tröpfeln, lächelte Professor Doktor Carsten Schober.

 

 

 

   ENDE –

 

 

 

127 thoughts on “Glasauge

  1. Ich finde deine Geschichte ist richtig, richtig gut! Bin grade echt begeistert^^

    Für Leute, die diese Geschichte noch nicht gelesen haben, würde ich vorschlagen erst die Geschichte und dann meinen Kommentar zu lesen. Ich finde das Ende nämlich ziemlich geil und will es hier niemanden versauen.

    Ich habe mir ein paar Notizen immer mal wieder während des Lesens gemacht, die ich einfach mal durchgehe:

    „Martin Grantz war Filialleiter in einem Discounter.“
    Das brauchst du glaube ich nicht sagen. Man merkt in der Beschreibung ja schon, welche Funktion Martin hat und vor allem sagst du es im selben Absatz später noch einmal. Das zweite Mal würde ich es auf jeden Fall drin lassen, da dann auch die Beziehung zwischen ihm und seinem Stiefvater mit beschrieben wird (und für alle, die es aus der Beschreibung am Anfang nicht verstanden haben^^). Aber es zweimal zu nennen finde ich ist zu viel.

    Maritns Beziehung zu Feiertagen finde ich richtig cool! Zum einen lernt man ihn und seinen Arbeitsalltag besser kennen UND es zeigt, dass er sehr einsam ist. Ich finde das richtig gut gemacht.

    Dass (bzw. wie) er überlegt, das Handy einzustecken finde ich gut. Seine Gedanken wirken durch die Geschichte hinweg immer komplex und realistisch. (Okay, bis auf dass man sich ständig über ihn aufregt dass er endlich mal die Polizei holen soll 😀 )

    Mega coole Idee, dass ein Instagram Profil für ihn angelegt wurde!! Man will auch sofort wissen, wer der geheimnisvolle Follower ist! Spätestens da hatte mich die Geschichte gepackt 😀

    „Da scheint sich einer einen ziemlich kruden Scherz mit mir zu erlauben. Mal schauen, was noch so alles kommt.“ Wieso sagt Martin das? Also was bringt es der Geschichte, ich habe jetzt nicht unbedingt etwas neues über ihn oder die Handlung dadurch erfahren.
    Ich fand das Kapitel ultra cool und irgendwie finde ich, es hat einen besseren Schlusssatz verdient^^

    Das Bild mit den Zehen hat mich etwas überrumpelt. Vielleicht war das aber auch so gewollt? Mein persönlicher Geschmack wäre eher, dass die Bilder sich langsam steigern. Ich hatte jetzt den Eindruck, dass die Bilder halt etwas seltsam sind, aber die Frau zum Beispiel freiwillig auf den Bildern mit drauf ist. Und schwupps, auf einmal hat sie 5 Zehen weniger – das war irgendwie etwas plötzlich.

    Den schöne Ostern Gruß würde ich glaube ich rauslassen. Obwohl ich da schon lachen musste, dass er in dieser Situation sich so von Christian verabschiedet.

    Dass er Follower UND LIKES bekommt ist richtig gruselig. Sau gut gemacht!

    Und eh warum geht Martin nicht zur Polizei? 😀

    Sehr erfrischend, dass mal NICHT der Twist ist, dass es sich um den bösen/verlorenen Zwilling handelt, sondern dass einfach Photoshop benutzt wurde! Das macht es viel näher an der Realität und gefällt mir richtig gut.

    Keine Kritikpunkte, aber vielleicht willst du die Tippfehler verbessern:
    -immer wieder behauptet, dass er wäre angerempelt worden wäre
    -Ebenso wie das Handy, dass er heimlich im Kühlregal

    Sehr sehr gute Einführung, dass er die Fußstapfen nicht wahrnimmt, und auch nicht die blutige Klinke. Es steigert sich so langsam, bis man den Kopf im Bad sieht! Richtig gut gemacht!

    Die Verzweiflung, nachdem er den Kopf findet ist richtig gut gemacht.

    Super cooles Ende von Kapitel 5! DIe Autotür wird aufgerissen und man weiß halt, dass die Polizei ihn jetzt festnimmt.

    „Der Mann in dem Raum war Martin.“ würde ich rauslassen. Das denkt man sich schon so, und selbst wenn nicht wird es direkt im nächsten Absatz klar, als über Martin geredet wird.

    RICHTIG GEILES ENDE!!
    Das einzige was ich daran kritisieren würde, ist dass es im letzten Satz vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen ist.
    Das Glasauge als Identifikation reicht glaube ich, da muss man nicht noch extra dazu sagen, dass es Herr Doktor Carsten Schober ist.
    Und für Leute die aufgepasst haben, können sie sich aus „Carsten“ und „Herr Professor Doktor Schober“ den Instagram Follower CaScho zusammensetzen. Also hat man eigentlich schon die Information.
    Und (Glas-)Auge liest sich nicht so sauber finde ich, würde einfach nur Glasauge schreiben, so wie ja auch deine Geschichte heißt.

    Also mega mega cooles Ende und echt gute Geschichte.

  2. Hi, vielen Dank für das tolle Feedback !
    Die Tipps und Anmerkungen werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen.
    Das war tatsächlich das erste Mal, dass ich mich an „Literatur“ versucht habe, angefacht von diesem tollen Projekt. Auch wenn ich nicht im Buch gelandet bin, habe ich für mich viele neue Ideen mitgenommen und werde weiter schreiben. Da sind Feedbacks wie dieses echt hilfreich! Danke nochmal!

    1. Hallo lieber Schweenie,

      Deine Geschichte wollte ich schon so lange lesen-nun habe ich es endlich geschafft. Zum Glück! Du hast da, zugegebenermaßen, ganz schön heftigen aber auch ziemlich guten Tobak verfasst.
      Die Idee mit dem Instagram Profil und Dein Schluss- großes Kino!
      Was ich mich allerdings wirklich oft gefragt habe: Warum geht er nicht zur Polizei? Er ist ja unschuldig.

      Trotzdem: supergut!

      Ich würde mich freuen, wenn Du Lust und Zeit hättest, einen Blick über meine Geschichte „Räubertochter“ zu werfen.

      Liebe Grüße
      Anita

  3. Hi, die Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut.
    Ziemlich brutal, aber für Thrillerfans natürlich genau das richtige.
    Die Story ist zu Ende gedacht und hat spaß gemacht beim lesen.
    Man kam in einen guten Lesefluss.
    Meinen Like hast du natürlich 🙂

  4. Hallo, es hat mir echt “Spaß“ gemacht deine Geschichte zu lesen. Sie war spannend, erschreckend und gut durchdacht. Echt spitze, mach weiter so. 🙂

    Wenn du magst, schau dir mal meine Geschichte an und lass dein Feedback da. “Fünf Tage“

  5. Wow! Da ist dir eine sehr gute Geschichte gelungen! Ich finde die Idee mit der Photoshop-Montage sehr gut. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass man so viele Bilder in der kurzen Zeit so professionell bearbeiten kann, dass sie als echt durchgehen. Ich arbeite selbst mit Photoshop und weiß, dass man da auf vielerlei Dinge achten muss, zum Beispiel passend Lichtsetzung, Schatten und der Weißabgleich muss auch stimmen. Dazu brauch man entweder genau passende Fotos (auch vom Aufnahmewinkel, echt.) vom Protagonisten oder entsprechend viel Zeit zur Bearbeitung. Ansonsten gefällt sie mir richtig gut. Der Aufbau, das Tempo und der Gruselfaktor – alles super.
    Liebe Grüße
    Angela

    PS: Falls du Lust auf meine Geschichte hast, sie heißt „Stunde der Vergeltung“ 😊
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/stunde-der-vergeltung

  6. Echt eine super coole Idee! Ich schließe mich den Anmerkungen des ersten Kommentars an, mehr würde ich dir auch nicht auf dem Weg geben. Ich sehe das genauso, dass ein paar Sätze rausgenommen werden könnten (Bsp. „Der Mann im Raum war Martin.“). Vetraue darauf, dass der Leser zwischen den Zeilen lesen kann und lass ihm selbst die Schlüsse ziehen. Auch so versteht man die Geschichte dann super und das macht es noch spannender.
    Bleib am Schreiben dran, da steckt Talent hinter!

  7. Hallo,

    ich fand deine Geschichte wirklich sehr gut. Sie war sehr gut durchdacht.
    Allerdings muss ich leider auch zugeben, dass mich das eine Bild mit den Fußzehen etwas überrumpelt hat. Aber das ist wirklich nur ein Punkt.

    Wirklich eine sehr gute Geschichte. Du solltest wirklich dran bleiben und weitere Geschichten schreiben.

    Liebe Grüße Arabella 😉

  8. Hey, deine Geschichte hat mir richtig gut gefallen! Ich drücke dir ganz doll die Daumen fürs EBook und hab dir ein Herzchen da gelassen.

    Liebe Grüße
    Merle

    (Falls du mal bei mir vorbei gucken möchtest: Meine Geschichte heißt Sepia)

  9. Hallo

    Ich mach es mal kurz:

    Du hast eine herausragende Geschichte geschrieben.
    Wunderbar.
    Lesenswert.

    Und das weißt du.

    Du schreibst voller Ruhe, voller Kraft, voller Sicherheit.

    Das spürt man in jeder Sekunde.
    Nur, wer sich selbst kennt, seine Stärken und Schwächen, kann so formulieren.

    Deine Story, die Handlung, die Protagonisten, der Plot, das Ende, dein Stil, deine Vorbereitungen….. super.
    Mehr muss ich nicht sagen.

    Mein Like hast du natürlich sicher.

    Deine Geschichte schreit nach einer Verfilmung.
    Sie hat mich gefesselt und berührt.

    Der Aufbau war klar, linearisch und dennoch überraschend.
    Das Ende war schließlich super.

    So müssen Kurzgeschichten enden.
    So müssen Kurzgeschichten sein.

    Ich zolle dir den höchsten Respekt.

    Ich will definitiv mehr von dir lesen.
    Mehr gibt es zu sooo einer Leistung nicht zu sagen.
    Alles Andere wäre, aus meiner Sicht, kritisieren auf höchstem Niveau.

    Schreib weiter und weiter.
    Und deine Geschichten werden die Menschen erreichen.

    ….und Schluss!!!

    Ganz liebe Grüße, Swen Artmann (Artsneurosia)

    Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, meine Geschichte auch zu lesen.
    Wäre mir eine Ehre.
    Sie heißt:
    „Die silberne Katze“

    Danke dir nochmals für deine große Geschichte.

  10. Hi Schweenie,
    wie versprochen habe ich deine Geschichte nun auch gelesen.
    Die Idee gefällt mir sehr gut, der Titel passt perfekt und macht neugierig.
    Du hast zwar geschrieben, du wolltest die Geschichte nicht überarbeiten. Falls doch, habe ich hier ein paar Tipps für dich, worauf du achten kannst, damit es noch mehr Spaß macht, sie zu lesen:
    – Wortwiederholungen
    – Weichmacher/Füllwörter (eigentlich, oder so, und, ja… usw.) – meiner Meinung nach relativieren sie die Aussagen und lassen manche Stellen etwas schwammig wirken.
    – Durch fehlende Absätze war es etwas anstrengend, die Geschichte zu lesen. Manchmal wusste ich nicht genau, wer nun spricht.
    – Ab und zu springst du in der Zeit (von der Vergangenheit in die Gegenwart), zum Beispiel in Kapitel 2 ist mir das aufgefallen.
    Trotz dieser Punkte wollte ich die ganze Zeit wissen, wie die Geschichte ausgeht.
    Bleib‘ dran, je mehr du schreibst, desto mehr werden dir die oben genannten Punkte selbst auffallen 🙂
    Viele Grüße,
    calathea1787

      1. Hallo schweenie!
        Krasse abartige Geschichte.
        Nun zum Feedback. Die Idee ist klasse.
        Ich hätte mir die „Vergangenheit“ über das Speerauge etwas später gewünscht. Sozusagen in Häppchen verteilt, um die Spannung noch höher anzusetzen.
        Das Motiv ist mir etwas zu lasch für so eine krasse Racheaktion. Vielleicht hätte Martin sich vor Astrid über ihn lustig machen sollen.
        Gut gemacht!
        Hatte ich schon erwähnt… krasse Geschichte.
        Mein LIKE hast du.

        Liebe Grüße Kat

        Ich bin mit „Papierflieger“ am Start und würde mich über ein Feedback freuen.

  11. Moin Schweenie!

    Nach der Einleitung hattest Du mein Like schon. Menschen. Schön vor dem Wochenende in den Supermarkt, als wenn es kein morgen geben würde. Der Filialleiter, der so langsam aber sicher seine Probleme mit ihnen hat. Mit Menschen. Herrlich!

    Nun aber zur Geschichte selbst: Die Idee mit dem Mörder, der eine Social Media Plattform nutzt, ist nicht ganz neu. Aber Deine Verpackung, also der Protagonist, der sich noch entwickelt, fand ich mega gut. Das dunkle Geheimnis um das Glasauge war heftig, aber okay. Am Ende wirkte die Geschichte schlüssig und gut zum Ende gebracht.

    Hat mir gefallen! Ich wünsche Dir viel Erfolg für das Voting und einen Platz im Ebook!

    LG Chris
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/identitaet-6

  12. Hallo Schweenie,

    ich hab gerade deine Geschichte gelesen und muss sagen, dass ich den Plot ziemlich gut finde.
    Dem Text an sich täten noch ein paar Änderungen gut, um ihn flüssiger zu machen. Nichts Großartiges, sondern eben die üblichen Dinge wie Wortwiederholungen, Füllwörter etc.
    Ich glaube, dass sind die Probleme, die anfangs jedermann hat.
    Auch ein paar zusätzliche Absätze würden, meiner Meinung nach, das Lesen etwas einfacher machen. Manchmal musste ich eine Stelle zwei Mal lesen, bis ich verstand, wer da gerade etwas gesagt hatte.

    Während des Lesens sind mir ein paar Fehler ins Auge gesprungen. Ich hab sie rausgeschrieben, damit du sie, wenn du willst, schnell findest und ausbessern kannst:
    – sieht aus, als wenn es nagelneu ist.
    sieht aus, als ob es nagelneu wäre.

    – danke dir.“ stammelte Martin.
    danke dir“, stammelte Martin.

    – dass er wäre angerempelt worden wäre.
    dass er angerempelt worden wäre.

    – Albtraum sein!“ dachte er. „nur warum…
    Albtraum sein!“, dachte er. „Nur warum…
    oder
    Albtraum sein!“, dachte er, „nur warum…

    – warten Sie mal!“ rief diese
    warten Sie mal!“, rief diese

    – muss zur Arbeit.“ stieß Martin
    muss zur Arbeit“, stieß Martin

    – das Ganze dort nur einbildet?“ fragte Hauptkommissar
    das Ganze dort nur einbildet?“, fragte Hauptkommissar

    Und ganz am Ende kannst du bei dem Satz
    Während er das Fläschchen mit der Augenflüssigkeit aus seiner Manteltasche zog, um sich zwei Tropfen in sein trockenes, rechtes (Glas-)Auge zu tröpfeln, lächelte Professor Doktor Carsten Schober.
    den Teil „lächelte Professor Doktor Carsten Schober.“ weglassen. Ich glaube, jeder der die Geschichte auch nur einigermaßen aufmerksam liest, weiß wer damit gemeint ist. Und damit wäre der Schlusssatz auch ein schönes rundes Ende der Geschichte.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass es Spaß gemacht hat, die Geschichte zu lesen. Ich wünsch dir viel Spaß an (evtl.) weiteren Projekten.

    Wenn du magst, würde ich mich auch über einen Kommentar von dir freuen.

    Viele Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  13. Willkommen im Leben von Selbständigen. Der Anfang ist dermaßen authentisch und bodenständig, und wie Du dann daraus allmählich diesen psychedelischen Spannungsbogen herausarbeitest – Hammer! Dazu ein grandioser Schreibstil – super Geschichte, für mich ganz weit vorne dabei.

  14. ich schließe mich meinen Vorschreibern an: eine wirklich tolle Geschichte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Zwischenzeitlich hab ich sogar vermutet, dass Martin an einer Identitätsstörung leidet und Carsten und Martin eigentlich ein und dieselbe Person sind.
    Die Geschichte war wirklich kurzweilig und sehr angenehm zu lesen.
    Mein Like lass ich dir gern da und wünsch dir weiterhin viel Erfolg.
    Liebe Grüße,
    Jess

  15. Hi Schweeenie,

    es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Deine Geschichte zu lesen. Die zeitliche Komponente mit den stündlichen Bilder hat richtig viel Tempo in Dein Geschichte gebracht. Dann am Schluss das unerwartete Ende war eine tolle Überraschung !!!

    Weiter so

    Michael

  16. Filmreife Szenen!

    Ich stimme vielen Punkten von Kommentar 1 zu. Am Anfang wirkt es ein wenig holprig, als Martin realisiert, dass da Bilder von ihm auf Instagram sind.

    Und ich verstehe nicht, warum er am Anfang unbedingt nach Hause gehen möchte, um das Bild zu sehen, dass bald zur vollen Stunde hochgeladen wird.

    Ansonsten fand ich es wirklich flüssig geschrieben und keine einzige Stelle hat den Lesefluss gestört.

    Du hast meine Geschichte ja schon gelesen. Für alle anderen, hier ist eure neue Lieblingsgeschichte 😉 ———-> ( https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/du-warst-was-du-isst )

  17. Hallihallo,
    jetzt wurde eigentlich schon alles gesagt. Tolle Geschichte, rund und spannend bis zum Ende. Das einzige, was mir aufgefallen ist, dass du sehr oft „Martin“ wiederholst. Teilweise schreibst du in nur 5 Sätzen, 3 Mal den Namen deiner Hauptfigur.
    Mach weiter so!!! Ich wünsche dir viel Glück🍀 für das Voting. Mein Like 👍 hast du natürlich.
    Liebe Grüße,
    Martina (Happy birthday) 🎈

  18. Wah! Hammer! Ich finde die Story so dermassen gelungen. Chapeau.

    Ich dachte zuerst das die Erklärungen von Carsten etwas zu schnell gehen.. vllt könnte man sie noch etwas mehr Schrecken, aber es passt auch so sehr gut.

    Ich empfinde sie als stimmig und sehr schön und unaufgeregt geschrieben, heisst für mich ich selbst hab mich beim Lesen an keinen überspitzt Formulierungen gestoßen o.ä. was zugegebenermaßen natürlich immer subjektiv ist.

    Also ich finde die hat es definitiv ins eBook verdient.

    Alles liebe
    Christine -Wer Du bist

      1. Hallo,
        vielen Dank für die tolle Kritik meiner Geschichte!
        Habe nun Deine ebenfalls gelesen und schließe mich den zahlreichen Kommentaren über mir an. Gut durchdacht, lässt sich flüssig lesen. Daumen hoch und bleib dran 😉
        LG Grit

  19. Hey,

    ich finde deine Geschichte wirklich sehr spannend. Man hat am Anfang den Stress eines Filialleiters richtig miterlebt und von da an hast du ja stufenweise Spannung aufgebaut, indem die Fotos in Zeitabständen kamen und immer heftiger wurden. Ich bin ironischerweise, auch wenn ich hier selbst mitgemacht habe, kein großer Fan von Kurzgeschichten, aber deine war wirklich flüssig und knackig zu lesen und mir war an keiner Stelle langweilig. Ich drücke dir die Daumen, dass du es in die Anthalogie schaffst 🙂

    (Ich danke dir nochmal für den Kommentar zu meiner Geschichte „Die Kebab-Morde“. Wenn du irgendwann mal Zeit und Lust hast, würde ich mich freuen, wenn du auch meine zweite Geschichte „Die Nachgeburt“ lesen würdest)

  20. „…Was für ein elender Scheißtag…“ – mit dem Satz hattest Du mich schon! Für eine Kurzgeschichte echt der perfekte Einstieg. Jeder identifiziert sich sofort, unabhängig davon, wie es weiter geht. Schlau gewählt 😉 😉 😉 Da merkt man mal, dass ein gedacht wohlgewählter Einstieg noch perfektioniert werden kann!

    In einigen Kommentaren von meinen „Vorschreibern“ hier finde ich mich mit der ein oder anderen Mini-Kritik wieder (einfach, weil man schon so viele Geschichten gelesen hat und irgendwie im Rahmen des Formats auch mit extremen Adleraugen ans Lesen herangeht). Hätte ich Deine Geschichte aber ohne den Wettbewerb gelesen, hätte ich mich ohne wenn und aber rund um optimal unterhalten gefühlt. Ich war, wie gesagt, sofort drin in der Handlung, hab mich sofort mit dem Protagonisten verbunden gefühlt und wollte ihn einfach durch diese Lage „hindurchbegleiten“, mit ihm mitfiebern und endlich herausfinden, wer hinter dieser ganzen Sch… steckt – spannend von Anfang bis Ende! Mein Herz hast Du <3
    Liebe Grüße
    Anna

    P.S.: Vielleicht magst Du ja auch bei mir "Vorbeilesen"? Meine Geschichte ist "Die Nachtschicht" – ich würde mich über Dein Feedback wirklich freuen!

    1. Hi Anna,
      vielen Dank für Dein nettes Feedback.
      Ich kann sehr gut nachempfinden, dass man mit der Zeit immer kritischer wird. Ich merke an mir selber, dass ich nach jetzt ca. 150 gelesenen und fast eben soviel kommentierten Geschichten immer genauer hinschaue….
      Dein Geschichte wird meine nächste auf dem Zettel.
      LG

  21. Hallo,
    habe deine Kommentare bei mehreren anderen Geschichten gelesen und bin dadurch neugierig auf deinen Text geworden. Vielen Dank für diese spannende Geschichte! Toll fand ich, dass man sich bei dir in der Badezimmerszene so richtig in einen Thriller versetzt gefühlt hat.
    Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterschreiben!
    Grüße Jana
    Falls du magst, hinterlass mir gerne auch einen Kommentar (Strafe)

  22. Hallo schweenie,

    jetzt habe ich deine Geschichte ebenfalls gelesen – und es ist spannend, was für eine Bandbreite man hier geboten bekommt. Deine Geschichte ist sehr spannend, logisch aufgebaut und am Ende überraschend.

    Die Idee, die Geschichte in kurze Kapitel aufzuteilen, ist eine sehr gut. Vor allem, weil du diese Struktur genutzt hast, um kleine Cliffhanger einzubauen.

    Gerne lasse ich dir für deine Geschichte ein Herz da!

    LG,
    Holger

    1. Wirklich gruselig. Ein sich selbstständig machender Instagramaccount mit solchen Bildern… wow.

      Habe dir ein Like gegeben.

      Herzliche Grüße
      Nina
      (Würde mich freuen, wenn du auch meine Geschichte „Tot, ohne zu sterben“ liest)

  23. Hey Schweenie,

    Ich habe bei diesem Projekt schon öfter deinen Titel „Glasauge“ gelesen und deine überaus gute und konstruktive Kritik bei den Kommentaren. Dementsprechend habe ich deine Kurzgeschichte gelesen und fand sie wirklich gut!!
    Dein Schreibstil gefällt mir sehr und auch die ausgearbeitete Idee dahinter ist wirklich gelungen.Ich hatte die einzelnen Szenen richtig vor Augen.
    Hier und da hast du versuchst den Leser zu verwirren und auf die falsche Fährte zu locken – sehr schön!! 😀

    Liebe Grüße und schreib weiter
    Sarah

    Wenn du Lust hast, würde ich mich freuen, wenn du auch meine Geschichte lesen, kommentieren und/oder zu liken würdest – sie heißt „Unschuldskind“.

  24. Hallo Schweenie,

    ich habe heute auch endlich deine Geschichte gelesen. Sie hat mir sehr gut gefallen. Extrem spannend bis zum Schluss. Schon den Einstieg, in dem das Alltagsleben von Martin beschrieben wird, finde ich sehr authentisch. Man steht direkt selbst im Discounter an dem „elenden Scheisstag“. Die ganze Geschichte ist sehr gut durchdacht. Bis zum Schluss mit den Augentropfen. Könnte ich mir auch gut als Film vorstellen. Respekt, mein Like hast du :-).
    lg Kerstin
    Falls du Lust und Zeit hast, lass ich dir gerne den Link zu meiner Geschichte da. https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana

  25. Hallihallo!
    Mir hat deine Geschichte auch sehr gut gefallen, gut durchdacht und mit interessantem Ende, bei dem man auch selbst ein bisschen nachdenken muss 😉 Dein Schreibstil ist auch sehr gut, ich weiß allerdings nicht, ob man Kurzgeschichten in Kapitel unterteilen sollte, aber für deine Geschichte macht es durchaus Sinn. Vielleicht kannst du ja ne Novelle daraus basteln oder ein / zwei Szenen rausgreifen und zu einer kurzgeschichtigeren Kurzgeschichte umarbeiten, wenn du verstehst, was ich meine (zum Beispiel würde es vielleicht reichen, die Szene mit dem Anwalt zu nehmen und da die Vorgeschichte irgendwie einzuweben).
    Inhaltlich hätte ich mir eine etwas emotionalere Reaktion auf die brutalen Bilder gewünscht. Aber das wars eigentlich auch 🙂
    LG Ann-Kristin

    1. Hallo Ann-Kristin,
      danke für Dein Feedback! Es freut mich, dass Die die Geschichte gefallen hat.
      Zu Deinen „Kritikpunkten“:
      – da es meine erste Kurzgeschichte war, hatte ich die „Regeln“ für Kurzgeschichten nicht wirklich drauf. Also ob man KGs in Kapitel unterteilt oder nicht, da habe ich mir echt keine Gedanken zu gemacht – für mich machte es so Sinn.
      – Die Idee, eine Novelle daraus zu machen, klingt reizvoll. Mal sehen, ob und was mir so einfällt…
      – Da das ja mein „Erstlingswerk“ war, hatte ich sicher etwas Schwierigkeiten, die „richtige“ Emotionalität zu erschreiben, vielleicht mit etwas mehr Übung… irgendwann 😉
      LG der schweenie

  26. Da hast du dir aber eine tolle Geschichte aus den Finger gezogen. Die Ideen mit dem Glasauge, den Rachegrund, die Photoshop Montage… Richtig cool. Auf jeden Fall mal was anderes, auch wenn es etwas unrealistisch ist, so viele Bilder zu manipulieren… Da würde extrem viel Aufwand dahinter stecken, um das realistisch in Photoshop umzusetzen – aber hey. Es würden ja vielleicht auch ein paar Bilder weniger tun…

    Ich hätte mir nur einen spannenden Einstieg gewünscht. Ich bin jemand, der gleich gefesselt werden möchte und ich war eher genervt – aber lag auch daran, dass du es einfach so prima beschrieben hast, wie nervig und stressig die Feiertagssituation auch ist😊 deshalb sei dir verziehen und ich bin froh, dass ich es trotzdem gelesen hab.
    Das Finale mit dem Glasauge ist auf jeden Fall sehr gut durchdacht. Hat mir gefallen.

    Liebe Grüße,

    Jenny /madame_papilio (Nur ein kleiner Schlüssel)

    1. Hallo Jenny,
      danke für Dein Feedback, schön dass Dir meine Geschichte gefallen hat. Deine steht auch auf meiner Liste…
      Ich habe jetzt nicht so den Fokus auf absoluten Realismus gelegt (Aufwand in Photoshop,…), mir war die Geschichte da wichtiger. Zudem war es meine erste Geschichte. Mir mehr Übung und Routine wird das hoffentlich irgendwann besser … 😉
      LG der schweenie

  27. Hallo Ich kann mich meinen Vorlesern nur anschließen dass du eine tolle Geschichte erschaffen hast. Das Ende finde ich super und man muss noch etwas überlegen aber das gefällt. Klar könnte man an der ein oder anderen stelle kürzer fassen, aber bei meiner Geschichte ging es mir gleich. Wir sind doch alle nur Beginner 🙂
    Weiter so – mein Like hast du bekommen

    Natürlich freue auch ich mich über ein Feedback zur Geschichte und wenns gefällt auch ein LIKE – https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/black-mask

    Danke Daniel/thomaskaufmann11

  28. Hallo schweenie!

    „Blassblaue Augen aus einem gequälten Gesicht. Das Gesicht einer Frau. Das Gesicht der Frau!“

    Ich krieg diese drei Sätze nicht mehr aus dem Kopf. Ich weiß nicht, WIE Du es gemacht hast, aber es hat gesessen. Hammer! Diese drei Sätze haben mich so eingeschnürt, sich um meinen Magen gelegt und zugezogen, dass ich mich am liebsten gleich neben Martin gestellt hätte, um mich ebenfalls zu…

    Mein Herzchen hast Du und ich bedanke mich auf diesem Wege auch gleich noch für Deinen Kommentar und Dein Herz für meine Geschichte!

    Liebe Grüße von der Charlie
    („Und der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?“)

  29. Hallo Schweenie,

    …darauf muss man erstmal kommen. Krasse Grundidee, die gutes Potential für einen Roman bietet.

    Für eine Kurzgeschichte zu komplex – es ist mehr eine Novelle.
    Eine Kurzgeschichte ist sehr kurz und beschreibt in aller Regel eine einzige Episode – vieles wird nur angedeutet. Eine Novelle ist eine Art Roman, nur kürzer. Personen und Handlung werden vorgestellt, ein Spannungsbogen wird aufgebaut – alles wie in einem „großen“ Buch, nur eben stark verkürzt – also wie bei Dir.
    Kurzgeschichten sind nicht so leicht umzusetzen.

    Du hast definitiv die Fantasie, um zu schreiben. Falls Du Dich auf das Genre Kurzgeschichten festlegen willst, befasse Dich mit den Merkmalen, die eine Kurzgeschichte ausmachen und feile an Deinem Werk. Kurzgeschichten machen unglaublich Spaß – grade weil sie so einfach scheinen, aber doch so gut durchdacht sein müssen.

    Ich habe auch mehrfach neu ansetzen müssen, bis ich von einer Novelle weggekommen bin und mit meinen Kurzgeschichten zufrieden war.

    Mach weiter – Du hast viel Potential 🙂

    Sonnige Grüße
    Xanny

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/niemand
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/maedchenmoerder

  30. Moin, schweenie, nun habe ich es endlich geschafft, Deine Story zu lesen.
    Im ganz ganz Großen und im ganz ganz Ganzen hat sie mir gut gefallen.
    Sie hat einen guten Plot und der Spannungsbogen wird gut aufgebaut.
    Auch das Ende überrascht und es gibt die eine oder andere „eklige“ Szene, über die sich das Kopfkino freut.

    Was mich gestört hat: Die teilweise stark burschikose Sprache, wie zum Beispiel: „Am Arsch“, wenn er das Handy einfach mitnimmt. Später kommt dann noch einmal „kranke Scheisse“ dazu. Ich verstehe, dass Du das machst, um Dich auf das Niveau der Protagonisten zu begeben. Ich finde dennoch, dass es deplaziert ist.
    Alles andere (Wiederholungen etc.) wurde schon gesagt.
    Inhaltlich finde ich, dass Du Dir mit dem Ende ruhig mehr Zeit hättest nehmen können. Mir ging das im Vergleich zu den ganzen Fotos, die er bekam, zu schnell.

    Ein Herzchen lasse ich Dir – Anfänger unter sich 😉 – natürlich dennoch da!

    Lieber Gruß! Kathrin/scripturine („Die Nacht, in der das Fürchten wohnt“)

    1. Hallo Kathrin,
      danke für Dein Feedback!
      Die Sprache habe ich tatsächlich bewusst gewählt, um es realistischer wirken zu lassen.
      Ich habe mich auch bewusst dagegen entschieden, die Geschichte hier weiter zu bearbeiten, weil ich der Auffassung bin, dass jeder das gleiche Zeitfenster hatte und jeder auch die gleiche Geschichte hier zum Lesen bekommen sollte.
      Ich nehme die Anregungen und Kritiken hier aber durchaus an und lasse das dann in spätere Projekte einfließen.
      LG

  31. Hallo Schweenie,
    danke für Deinen Besuch, da bist du mir zuvor gekommen 😂 ich hatte sooft Kommentare von dir gesehen, dass das Glasauge für heute Abend schon ganz oben auf meiner Liste steht 😂

    Ich danke dir für Deine Kritik, es war tatsächlich die fehlende Zeit. Ich wollte die Geschichte zwischendurch gar nicht hochladen und habe das letzte Drittel erst kurz vor Schluß geschrieben. 😉
    Dann bis später LG Melanie (Blaues Mondlicht)

  32. Hallo Schweenie, ich schreibe jetzt mal was ich nach dem Lesen zuerst gedacht habe: Was für ein kranker Scheiß! ? 😂 😂 😂 Das ist natürlich ein Kompliment, ich kann sowas ab 😉

    Am Anfang dachte ich ja noch an eine Zwilling-Story wie bei Ken Follet, aber denkste. Auf so eine Idee muss man erstmal kommen. 😂 Deine Geschichte hat mir echt gut gefallen und du kriegst mein Like.

    Eine Anmerkung habe ich, weil ich das Problem auch hatte: Vielleicht ein bisschen zuviele Namen. Ich hatte beim Schreiben ständig den Gedanken dass alle Personen einen Namen brauchen, um sie zu unterscheiden, verwirrt aber eher.

    Ich denke den Sprung ins EBook hast du geschafft 😉 LG Melanie

  33. Hallo Sweenie,

    Da mir dein Name schon öfter unter Geschichten aufgefallen ist, und deine Geschichte gerade weiter oben ist, habe ich sie mal gelesen. WOW!
    Wie schon einmal erwähnt wurde, hattest du mich auch mit dem ersten Satz, klasse.
    Anfangs dachte ich auch an einen bösen Zwilling, aber weit gefehlt.
    Klar hab ich jetzt ein paar Fragen im Kopf:
    1. warum geht er nicht zur Polizei?
    2. warum bringt Carsten Astrid um (das habe ich doch richtig verstanden?) klar, verschmähte Liebe 🙈
    3. könnte/müsste die Polizei nicht feststellen, dass die Bilder mit Fotoshop bearbeitet wurden? Klar DAS Handy ist auf Werkseinstellungen zurück gesetzt, aber das Instaprofil müsste doch noch da sein ….

    Egal, es war super spannend zu lesen, wie schon öfter erwähnt, die Badezimmrtszene und der Scgluss sind brillant. Mein Like hast du natürlich. Und solltest du je ein Buch veröffentlichen, ich kaufe es 👍🏻
    Liebe Grüße
    Monika
    Wenn du Zeit und Lust hast, würde ich mich freuen, wenn du meine Geschichte „Ende Gut?“ auch mal lesen würdest.
    Viel Erfolg weiterhin !

    1. Hallo Monika,
      vielen Dank für Dein tolles Feedback.
      Zu den Logikfehlern : Es ist ja nur eine fiktive Geschichte, da habe ich mir vielleicht nicht weit genug Gedanken hierzu gemacht…
      Deine Geschichte steht auf meiner Liste und wird demnächst in Angriff genommen.

      LG

  34. Guten Abend,

    Ich habe es endlich geschafft mir deine Geschichte durch zu lesen und sue hat mir sehr gut gefallen. Allein die Idee mit dem Glasauge… Sehr gut.

    Ein Herzchen von mir. Und vielen Dank für dein Feedback zu meiner Story

    Liebe Grüße
    Sandra (Das zerstörte Band)

  35. Hallo Schweenie,

    endlich komme ich dazu, deine großartige Geschichte zu lesen.
    Der Text hat einen guten Plot, weist einen Spannungsbogen auf und bietet einen Twist.
    Die Vorgaben sind ebenfalls erfüllt.
    Was einige Vorredner zum Teil kritisiert haben, ist deine stellenweiser rüde Tonart. Aber das passt zur Geschichte und macht deinen eigenen Schreibstil aus. Jede Handschrift sollte unterschiedlich sein, nicht kopiert. Das macht einen Autor aus.
    Mein Like hast du. Ich wünsche dir viel Erfolg!

    LG
    Guntram

  36. Lieber Schweenie,

    Da du meine Geschichte („Wegen mir!“) ja schon gelesen hast und auch schon sehr nettes Feedback da gelassen hast, bin ich es dir natürlich auch schuldig deine Geschichte zu lesen und zu kommentieren. Und ganz ehrlich: Sie war der Hammer! Anfangs dachte ich zwar auch kurz, „Hmm hoffentlich nicht schon wieder so eine Zwillingssache!“ – aber nein – du hast wirklich einen tollen Twist reingebracht und die Beschreibung der Badezimmerszene war wirklich top.
    Kommentar 1 bringt es eigentlich völlig auf den Punkt. Falls du dennoch gerne was überarbeiten möchtest, wären mir noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:

    „… Weil er es zu nichts mehr als einem Realschulabschluss GEBRACHT hat.“ – wäre besser, da es von der Wortwahl stimmiger ist und du eine gleich darauf folgende Wortwiederholung vermeiden würdest.

    „kalter Schweiß“ – Adjektive klein schreiben (sorry bin Deutschlehrerin 🙈✌️☺️)

    „inzwischen WAREN sieben weitere Bilder gepostet worden“ – Hier musst du die Vorvergangenheit benutzen.

    Beistriche vor Begleitsätze fehlen da und dort.

    Aber davon abgesehen ist dir hier echt was Tolles gelungen! Weiter so und liebe Grüße aus dem Salzburger Lungau

    Ver-G

    1. Hallo „Ver-G“,
      vielen lieben Dank für Dein tolles Feedback. Bei so vielen tollen Geschichten, die ich hier jetzt schon lesen durfte, bin ich jedes Mal wieder geplättet, wenn ich so ein tolles Feedback bekomme!
      Vielen Dank auch für die Anmerkungen. Ich werde diese in einem nächsten Projekt sicher beherzigen….

      LG,
      der schweenie

  37. Hallo Schweenie,
    Super Story, coole Idee die stündliche Folter auf Instagram. Sehr lebensnah und gruselig. Aber: würde Instagram den Account nicht sperren, wenn fragwürdige Bilder auftauchen? Und dass er nicht zur Polizei gegangen ist hat mich gewundert. Aber das haben hier ja sich schon andere erwähnt. Ansonsten hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
    Bleib dran am Schreiben!

    Liebe Grüße, Linda von „Allein Allein“
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/allein-allein

  38. Hallo!

    Eine schöne (spannende) Geschichte hast du da geschrieben!
    Für mich ist der Wechsel zwischen objektivem Erzähler und Gedanken von Martin etwas störend, sodass ich immer mal wieder aus dem Lesefluss geworfen werde. Auch dass er seine eigenen Gedanken offen/laut ausspricht (durch die Anführungszeichen gekennzeichnet), fand ich nicht realistisch.

    Wie schon andere vor mir habe ich mich oft gefragt, warum er nicht zur Polizei gegangen ist. In „Gewahrsam“ hätte er ja beweisen können, dass nicht er die Fotos macht und hochlädt. Falls es auch dafür eine Erklärung gibt (beispielsweise könnte er Angst haben, dass das Profil einfach gelöscht oder das Handy auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird), würde ich das einfach mal so in den Text schreiben und damit die Fragen aus dem Weg räumen.

    Als herauskam, dass Carsten die Medikamente von Martin manipuliert hat, habe ich mich kurz gefragt, ob Martin vielleicht doch den Mord verübt hat und es bloß nicht weiß (allerdings sprechen die Instagram-Posts und Nachrichten dagegen). Es war für mich auf jeden Fall überraschend, dass man an sich selbst bzw. der Geschichte zweifelt. Gut gemacht!

    Viele Grüße,
    Josefine

  39. Lieber Schweenie,

    deine Geschichte ist großartig! Sie zählt definitiv zu meinen Favoriten und ich bin froh, dass ich endlich dazu kam, sie zu lesen.

    Du hast einen wahnsinnig erfrischenden und lockeren Schreibstil, dass man einfach so durch die Geschichte fliegt. Und das Ende ließ nicht nur den Professor Doktor Carsten Schober lächeln 😉 Wirklich toll. Ob er sich das nun eingebildet hat, oder es doch Carsten war oder er selbst in anderer Persönlichkeit – alles wäre denkbar.

    Die Schilderung der Tat ist natürlich grausam, und als ich drauf kam, dass es Astrid sein müsste, war ich kurz mal schockiert. Aber wie gesagt, dank deines Schreibstils war auch das gut zu verdauen.

    Viel Spaß weiterhin mit dem Schreiben und viel Glück fürs Voting,
    LG Yvonne / voll.kreativ (Der goldene Pokal)

  40. Hallo Schweenie,

    also langweilig wird einem bei deiner Geschichte auf jeden Fall nicht. Du hast die Spannung sehr gut aufgebaut und die zog sich bis zum Ende durch. Mir hat vor allem die Idee mit dem Hochladen der Fotos auf das Instagram Profil gefallen. Die Auflösung am Ende hat dem ganzen dann noch die Krone aufgesetzt, ich war echt schockiert, dass Astrid das Opfer war.
    Deine Kurzgeschichte wird verdient ins E-book kommen, mein Like hast du jedenfalls.
    Ich wünsche dir weiterhin noch viel Erfolg, falls du Lust hast, kannst du gerne mal bei mir vorbei schauen.
    Liebe Grüße, Annika (Null Negativ)

  41. Hallo Schweenie,
    du hast eine wirklich spannende Geschichte geschrieben!
    Die Idee, Fotos nicht in der Galerie des Handys zu finden, sondern auf Insta, und das Ganze mit Kommentaren und Followern interaktiv zu gestalten, hat mir gut gefallen.
    Ein paar kleine Anregungen habe ich dennoch (Achtung: evtl. Spoiler für diejenigen, die die Geschichte noch nicht gelesen haben):
    – Die Möglichkeit zu Kürzungen, z. B. bei Wortwiederholungen, und die Frage, warum er nicht zur Polizei gegangen ist, wurden bereits von anderen erwähnt.
    – Da er mit dem Handy Insta nutzen kann, hätte ich den Satz davor, in dem beschrieben wird, dass nichts auf dem Handy ist, nicht mal ein Facebook-Konto, eher weggelassen, da sich beides irgendwie etwas widerspricht.
    – Ich bin mir nicht sicher, wie oft es Menschen in Deutschland schaffen, direkt vom Studienabschluss aus eine Professur zu erhalten.
    – Ich hätte mir noch ein paar mehr Details zur Störung gewünscht, da auch Menschen solche Geschichten lesen und interessant finden, die sich in dem Bereich etwas auskennen, und es dadurch dann etwas authentischer wird.
    Insgesamt hat mir deine Geschichte aber wie gesagt gut gefallen. Vor allem die Szene bei ihm zuhause und die Wendung fand ich sehr gelungen.
    Beste Grüße
    Sandra
    (https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/gefangen-2)

  42. Lieber Schweenie,

    endlich habe auch ich es geschafft, deine Geschichte zu lesen. Die Grundidee gefällt mir sehr gut. Auch deine Charaktere sind sehr interessant, jemandem ein Glasauge ins Gesicht zu schreiben wäre mir nie eingefallen, auch wenn es eigentlich so etwas Alltägliches ist.

    Ein paar kleine Tipps hätte ich dennoch.
    Erstmal wechselst du im 2. oder 3. Teil mehrmals das Tempus, da würde ich nochmal drüberschauen. Auch ein paar mehr Absätze, gerade zu Ende hin, würden den Lesefluss gut unterstützen.
    Dass Carsten direkt nach dem Ende des Studiums eine Professur angeboten bekommt, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, weil man dafür, soweit ich weiß, sehr viel forschen muss. Das ist direkt nach dem Studium noch nicht wirklich möglich.
    Und etwas, was mich inhaltlich ein bisschen gestört hat, ist, dass du direkt nach der Beschreibung der Problemsituation den Gegner und das Motiv des Gegners aufdeckst. Das hat dem Ganzen für mich ein bisschen die Spannung genommen. Vielleicht den Antagonisten vorstellen, wie er ein Bild auf Instagram hochlädt, aber noch nicht ganz erklären, warum. Man könnte ja eventuell sogar erwähnen, dass er nur noch ein „richtiges“ Auge hat, aber noch nicht erzählen, woran das liegt. Das weckt die Neugier des Lesers.

    Ansonsten wie gesagt, ein interessanter Plot mit tollen Charakteren!

    Liebe Grüße,
    Leandra (Versteckspiel)

    1. Hallo Leandra,
      vielen Dank für Dein Feedback und die Tipps/Kritik. Ich nehme sie an, lasse mir aber dennoch hier und da gerne die Freiheit, auch mal „nicht realistische“ Abläufe einzubauen ( Stichwort sehr frühe Professur… ). Dazu möchte ich aber – weil das hier bereits mehrfach angemerkt wurde – sagen, dass ich nicht geschrieben habe, dass er direkt nach dem Studium eine Professur angetreten hat, sondern „bereits kurze Zeit später“. Dies im Zusammenhang mit dem in Rekordzeit abgeschlossenen Studium, reichte für mich persönlich als fiktiven Realismus.

      LG,
      der schweenie

  43. Lieber Schweenie,

    entschuldige bitte, dass es so lange gedauert hat, bis ich deine Geschichte auch endlich gelesen hab 😊 Aber jetzt war es so weit und mich gruselt es immer noch. Ich hab Kellerräume noch nie besonders gemocht und bin immer froh, dieses kalte Halbdunkel wieder verlassen zu können. Deine Geschichte hat es nun nicht besser gemacht – die Szenerie dort muss grausam sein 😅

    Aber so brutal deine Story auch ist, ich konnte sie nicht aus der Hand legen. Du hast sie sehr gut und vor allem spannend geschrieben. Mir gefällt die Idee, dass die Bilder nicht einfach auf dem Handy gespeichert sind, sondern direkt auf Instagram hochgeladen werden. Das gibt dem Ganzen noch mal einen extra schockierenden Aspekt.

    Mir hat es außerdem gut gefallen, dass sowohl das Motiv und als auch der Gegenspieler schon mittendrin enthüllt werden. Das hat es für mich ein wenig spannender gemacht und das „Wie“ zum Schluss hat dann noch einmal ordentlich nachgelegt 😃

    Ich hatte dadurch zwar schon früh die Ahnung, dass Astrid das Opfer ist – das hat mich aber dennoch nicht weniger bestürzt. Ich möchte gar nicht daran denken, was die Arme erleiden musste 😱

    Mein Herz hast du dir hundertprozentig verdient. Bitte schreib auf jeden Fall weiter. Ich drücke dir für das Voting die Daumen und wünsche dir alles Gute 🍀

    Ich werde mir jetzt erst einmal eine Doku über Hundewelpen ansehen, um die Bilder aus meinem Kopf zu kriegen 😉😁

    Liebe Grüße
    Sarah (Rache ist süß)

  44. Lieber Schweenie,
    endlich habe ich es geschafft auch deine Geschichte zu lesen. Wow, dass nenne ich mal blutig. Der Plot ist super und dein Schreibstil sehr erfrischend. Das hat mir alles sehr gut gefallen. Zum Ende hin erklärst du mir etwas zu detailliert. Viele Sachen erschließen sich von selbst und müssen nicht extra noch erklärt werden. Außerdem habe ich mich gefragt, warum Carsten dem Hauptkommissar die Geschichte mit dem Auge erzählt, wo er doch offensichtlich ein Glasauge hat. Ich kenne jemanden mit Glasauge und egal wie gut es gemacht ist, in einer längeren Unterhaltung face to face sieht man das. Ich denke, die Gefahr war groß, dass der Polizist da stutzig wird und nochmal nachhakt. Aber das ist jetzt auch nichts Wildes. Ich habe mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt.
    Liebe Grüße aus dem Maislabyrinth, Andrea

  45. Hallo,
    Ich kann mich den meisten vorherigen Kommentaren nur noch anschließen. Du hast mich zu Anfang gut auf eine falsche Fährte gelockt ☺️. Das die Fotos nicht direkt auf dem Handy waren fand ich gut und der heutigen Zeit toll angepasst. Deinen Schreibstil find ich sehr flüssig und irgendwie erfrischend. Dafür gibt es ein Like von mir 💛 und ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀.

    Ganz liebe Grüße

    Maddy

    P. S Vielleicht findest Du ja noch Zeit und hast überhaupt Lust 😅 meine Geschichte „Alte Bekannte“ zu lesen 😊.

  46. Hallo Schweenie,

    die Geschichte ist ja richtig gruselig. Die Vorstellung, dass solche Bilder auf sozialen Netzwerken tatsächlich Likes bekommen könnten, bevor sie entfernt werden, klingt viel zu real und vollkommen erschreckend. Die Tatsache, dass Martin keine Chance hatte, sich gegen Carstens Pläne zu wehren und Carstens Plan stattdessen perfekt aufging, ließ mich sehr ernüchtert zurück. Doch genau das wolltest du ja auch mit der Geschichte erreichen.
    Sie ist wirklich gut geschrieben und bleibt lange im Gedächtnis. Ich gebe dir gerne noch ein Herzchen mehr für deine Sammlung 😉 Ich freue mich und fürchte mich schon, deine Geschichte im E-Book erneut zu lesen^^

    Auch wenn die Zeit mittlerweile äußerst knapp ist, würde ich mich natürlich darüber freuen, wenn du heute Abend noch ein paar Minuten Zeit findest, meine Geschichte zu lesen und vielleicht sogar ein kleines Feedback dazulassen, wenn du Lust auf ein hier ungewöhnliches dystopisches Setting hast 🙂
    Viele liebe Grüße,
    Finn

  47. Hej Schweenie,
    Ich hatte leider bislang zu wenig Zeit, aber sozusagen auf der Zielgeraden schaffe ich es zum Glück noch, ein paar tolle Geschichten zu lesen – Deine ist eine davon!
    Flüssig und atmosphärisch erzählt, verständlich gegliedert in den Rück – und Seitblenden.
    Ich möchte mich Kat anschliessen – die Racheaktion scheint vielleicht ein wenig überdimensioniert in Hinsicht auf den auslösenden Vorfall…aber wir haben es ja offenbar mit gestörten Personen zu tun 😉
    Schön auch so kleine Details, wie ..er hält seinen Namen auf dem Handy für einen Wink des Schicksals, weil er es eigentlich gern behalten würde… =))) Lebensnah, finde ich – man denkt ja an nix Böses…und ich bin auch manchmal ein wenig….abergläubisch?
    Deine Geschichte hat es in meinen Augen (und alle beide sind echt! ) auf jeden Fall verdient, ins ebook zu kommen, und Du bist ja auf dem besten Weg! Jetzt noch ein like näher dran.
    Viele Grüsse,
    ich hoffe, mal mehr von Dir zu lesen,

    lotte.quint…….“Die Andere“ ; falls Du meine Geschichte lesen magst, das würde mich freuen.

  48. Hallo Schweenie,
    bin heute über Instagram noch auf deine Geschichte gestoßen und ich saß mit angespanntem Rücken und Gänsehaut beim Lesen. Die Spannung, die du erzeugt hast, war grandios. Dass erst ein Bild kommt, auf dem er eine Gartenschere kauft und später diese dazu benutzt, um die Zehen usw. abzuschneiden…
    Mein Herz für dich.
    Herzliche Grüße
    Monika
    (Quälende Erinnerung)

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