Martina AdlerHappy birthday

Happy birthday

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„Happy birthday to you, happy birthday to you. Happy birthday, liebe Marie. Happy birthday to you!”

„Und wünsch dir was, Liebes!“, rief Marc. Die Luft flimmerte über den schicken Häusern am Stadtrand. Marie stellte ihr Sektglas auf der Granit-Tischplatte ab und holte tief Luft. Sie hatte gerade ihre Kerzen auf der dreistöckigen Geburtstagstorte ausgepustet, als ihre Tochter angestürmt kam.

„Mami, Mami. Komm mal.“

„Wir haben dich schon überall gesucht, Lilly.“ Sie blinzelte in die Sonne. „Was ist denn?“

„Da war jemand an unserer Gartentür.“ Die 5-Jährige war außer Atem und zog am Kleid ihrer Mutter. Marie leerte ihr Glas in einem Zug, entschuldigte sich bei ihrem Besuch und torkelte ihrer Tochter hinterher.

„Hier ist niemand. Wie sah der Jemand denn aus?“ Ihre Augenbrauen hoben sich.

„Ich weiß nicht, Mami.“

„Ein Mann oder eine Frau?“

„Ich weiß nicht, Mami.“

„Denkst du dir wieder Geschichten aus?“ Sie stemmte ihre Fäuste in die Hüfte.

„Nein, Mami. Da war wirklich jemand, ähm … mit Kapuzenpulli. Ja, mit …“

„Ja, ja!“, unterbrach sie ihre Tochter, die schon wieder verschwunden war. Marie schaute sich um. Die Straße vor ihrem Haus an diesem Sonntagnachmittag war menschenleer. Sie wollte wieder zurück in den Garten, in dem ihre 50 Gäste Platz hatten, da fiel ihr Blick auf die umgekippte Mülltonne vor dem Tor.

„Wer macht denn so etwas an meinem Geburtstag? Dieser Gestank!“, murmelte sie, rümpfte die Nase und öffnete die Pforte. Mit ihren roten Pumps kickte sie den Abfall wieder zurück in das Innere. Dann umfasste sie mit ihrer makellos manikürten Hand den Mülltonnengriff und stellte sie wieder auf. Dabei schwankte Marie von einem Bein auf das andere. Plötzlich zuckte sie zusammen, denn hinter ihr vibrierte das Metall. Eine Happy-Birthday-Melodie ertönte. Ein Ständchen am Gartenzaun? Kichernd drehte sie sich um.

„W-wo ist denn der Briefkastenschlüssel?“, lallte sie und kramte in ihrer kleinen Umhängetasche. Na toll, im Haus. Mit unkoordinierten Bewegungen steckte sie ihre Finger in den in der Mauer eingelassenen Kasten und zog daran. Das Metall bebte weiter. Vielleicht war das alles nur ein Scherz? Sie hatte zwar durch die Hitze und den Alkohol bereits Kopfschmerzen, dennoch versuchte sie es weiter. „Aua, mein Nagel“, sagte sie laut zu sich selbst. Dann gab das Schloss mit einem Ruck nach. Ihre Absätze rutschten auf dem Asphalt weg und sie stolperte zurück, wobei sie sich im letzten Moment noch an der Abfalltonne festhalten konnte. „Geschafft“, rief sie erleichtert und strich sich eine verschwitzte blonde Haarsträhne hinters Ohr, bevor sie in die Dunkelheit spähte. Ein Handy? Doch ein Scherz …, dachte sie.

 In diesem Moment verstummte das Klingeln. Sie griff nach dem Gerät und schaltete es ein. Das Display leuchtete auf, ohne dass sie einen Code eingeben musste. Nur eine Nachrichten-App installiert, hmmm …? Marie wunderte sich und runzelte die Stirn. 

„Mamiiiiii. Wann kommst du zurüüück?“ Die schrille Kinderstimme unterbrach ihre Gedanken.

„Komme gleich“, antwortete sie.

 … und Anrufe kommen unüberhörbar auch an. Hmmm, seltsam. Eine Geburtstagsüberraschung?

Marie blickte sich um, konnte aber immer noch niemanden entdecken. Ihre Neugier gewann die Oberhand und sie tippte auf die App.

Der Schock erstickte ihren Schrei. Wie hypnotisiert starrte sie auf ein einzelnes Foto, das vor ihren Augen aufblinkte und ihr zuprostete. Sie wischte sich mit ihrem Unterarm die Schweißperlen von der Stirn, legte die Hand auf ihre Brust und versuchte mit ein paar tiefen Atemzügen ihr rasendes Herz zu beruhigen.

Das kann nicht sein. Das bin ja ich. Nein. Das bist du. Nein. D-d-du bist nicht hier. Ihre Knie wurden weich.

„Wie kann das sein?“, murmelte sie. 

Am liebsten hätte sie das Handy in die Büsche gepfeffert, aber in genau dieser Sekunde begann der Happy-Birthday-Klingelton von vorne. Marie atmete tief durch und antwortete: „Hallo?“

Eine verzerrte Stimme am anderen Ende sprach:

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, I-S-A-B-E-L-L-A!“

Marie warf den Kopf hin und her und kreischte. Sie schaukelte zurück zur Mülltonne, hob den Deckel an und schmiss das Smartphone mit voller Wucht hinein. Der Deckel knallte zu, dann wurde ihr schwindelig. Ihre Beine sackten unter ihr zusammen und ihr Körper prallte auf dem Gehweg auf. 

2

Die kleine Isabella war nackt und fror erbärmlich. Um sie herum herrschte vollkommene Dunkelheit. Sie wollte um Hilfe rufen, ihre Lippen bewegen, aber kein Ton verließ ihre Kehle. Tränen fielen in die Hölle unter ihr. Je mehr sie sich bewegte, desto mehr zog sich die Schlinge um ihren Hals zu.

Marie schreckte aus dem Alptraum auf. „Neiiinnn“, schrie sie. Die Muskeln in ihrem Gesicht zitterten, ihre Augenlider flackerten. Seit sie 9 Jahre alt war, verfolgte sie immer der gleiche Traum. Mit weit aufgerissenen Augen lag sie auf dem Sofa, starrte an die Decke und wusste für einen Moment nicht, wo sie sich befand.

Hat Marc mich hierhergetragen? W-w-was … passiert? Schlaftrunken versuchte sie, sich zu erinnern.

„Hallo Isabella!“, flüsterte eine Stimme.

„Du hattest einen Schwächeanfall“, sprach leise die nächste.

„Die Hitze und der Alkohol. Du hast wieder über die Stränge geschlagen …“. Alle Stimmen sangen wild durcheinander.

Ich bin nicht Isabella“, sagte sie. 

„Isabella, Isabella, Isaaaabellaaaa.“

„Ich bin nicht Isabella. Ich bin Marie.“

Sie setzte sich auf, aber da war niemand, während sie sich bemühte, den Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Es war, als würde ein Loch in ihrem Kopf klaffen. Marie sah von ihrer Position aus auf die halbgeöffnete Terrassentür. Die Gardine wehte leicht im Wind. Im Garten schaukelten die Girlanden an den Bäumen. Der Himmel war noch immer blau.

Ah, Geburtstag. Heute ist mein Geburtstag, schoss es ihr durch den Kopf. Sie schaute auf ihre Uhr.

Schon 19 Uhr. Wo sind die Gäste?

Ihr Blick blieb am Wohnzimmertisch hängen. Dort klebte ein Zettel an ihrem Wasserglas. Sie beugte sich vor und las.

„Bin heute Nacht zurück. Bringe Lilly zu meinen Eltern. Erhol dich. Bis später.“

Maries Schädel brummte. Nebel umhüllte ihre Gedanken. Sie griff nach dem Glas und trank gegen den Nachdurst. Das Wasser schmeckt … süß … hm, seltsam, dachte sie irritiert. Es klackerte beim Zurückstellen gegen die Tischplatte. Fast im selben Moment schallte der Happy-Birthday-Klingelton durch den Raum. Erinnerungsfetzen drangen in ihr Bewusstsein.

Ich hatte dich doch in die Mülltonne geschmissen, erinnerte sie sich und stellte einen Fuß nach dem anderen auf den Marmorfliesen ab.

Warum bimmelst du schon wieder, du Mistding?

Marie stand auf und schaute sich um. „Ruuheeeee!“, sagte sie genervt. Der Klingelton verstummte. Sie strich ihr weißes Kleid glatt und sah wehmütig auf den zerknitterten Stoff. Ihre Pumps standen vor dem Sofa. Was soll’s. Zuerst brauchte sie eine Erfrischung, um sich anschließend mit kühlem Kopf um das Handyproblem kümmern zu können. Barfuß trapste sie ins Bad.

„Happy birthday to you … happy birthday …” Wieder hallte die Melodie durch das Wohnzimmer. Sie war gereizt. Der Schmerz, der gegen ihre Schläfen pochte, wurde immer stärker. Die unheimlichen Gestalten tanzten erneut durch ihren Kopf und schrien: „Isabellaaaa.“ Das Kleid klebte an ihrem Körper und ihre Erschöpfung machte sich durch langsame Bewegungen bemerkbar. Sie stützte sich an der Wand ab und kreischte: „Was wollt ihr von mir? Warum verfolgt ihr mich?“

„Deine Spielchen fliegen auf.“ Ihr Unterbewusstsein warnte sie. „Isabellaaaaa, kleine Isabella. Wo bist du?“

Das Handyfoto. Oh Gott! Eine unheimliche Angst breitete sich in ihrem Körper aus.

„Isabellaaaa, kleine Isabella.“

„Ich bin nicht Isabella. Ich bin Marie.“

Eine Hitzewelle traf sie unvorbereitet, so dass sie wimmernd gegen die Wand kippte. Langsam hangelte sie sich zum Badezimmer vor, erreichte nur mit Mühe das Waschbecken und spritzte sich kaltes Wasser in ihr errötetes Gesicht. Ihr Mund war trocken wie eine Wüste, aber sie verspürte keinen Durst. Marie betrachtete ihr Gesicht in dem runden Rahmen und bewunderte ihre schulterlangen, honigblonden Haare. Niemals allein, immer zu zweit. Das haben wir früher stets beim Blick in den Spiegel gesungen, dachte sie. So manches Mal hatten sie die Leute an der Nase herumgeführt. Sie schob diesen Gedanken beiseite, musterte streng ihr Spiegelbild und sagte: „Bella, Bella! Du sahst zwar schon einmal besser aus, aber immer noch ganz passabel und interessanter als … als …“ Ihr roter Lippenstift war verwischt. Sie wollte ihn korrigieren, dann neu auftragen, aber ihre Hand zitterte. Lichtpunkte blitzten ihr entgegen. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schlauste im ganzen Land?“, raunte sie ihrem Spiegelbild zu und kicherte dabei.

Eine Stimme antwortete: „Oh Isabella. Du bist die Schlauste, aber Marie ist noch viel schlauer.“

„Aber ich stehe hier und habe eine Familie. Sie nicht“, erwiderte sie.

„Oh, kleine Isabella, weil du sie ihr weggenommen hast.“

Niemals allein. Außen gleich und innen …, dachte sie erneut und schluckte.

Ihre Vergangenheit überrollte sie mit einer weiteren Hitzeattacke. Sie war wieder 9 Jahre alt, als ihr Pflegevater sich zum ersten Mal zu ihr schlich, sie vergewaltigte und ihre Seele zerstörte. Immer wieder und immer wieder. Verängstigt und allein, schwor sie sich, einen Weg zu finden, nicht unterzugehen. Marie blieb immer verschont, obwohl sie von außen gleich waren. Er hätte auch sie … War es, weil Marie zu langweilig, zu ruhig, zu grau war? Wie sehr Isabella sie hasste! Warum hätte sie ihr helfen sollen?

„Happy birthday to you …“ Das Handy klingelte von Neuem. Gleichzeitig wisperte eine Frauenstimme: „Isabella, wo bist du?“

Sie spürte, wie ihr Körper sich bei jedem Geräusch in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Durch pure Willenskraft gelang es ihr, aufrecht zu stehen, obwohl ihr Magen verkrampfte. Sie war wütend über diese Schwäche und darüber, Gedanken an ihr altes Ich verschwendet zu haben „Ich lasse mir mein Leben nicht wieder wegnehmen“, sagte sie mit fester Stimme. Es war alles richtig. Genauso. Schließlich hatte auch Marc mehr von einer starken und attraktiven Frau.Später freute er sich umso mehr über Maries Genesung.

Ein Luftzug streifte ihre erhitzten Beine.

„Isabella“. Erneut hörte sie ihren alten Namen rufen und erstarrte, denn diesen Tonfall kannte sie nur zu gut und trotz der Hitze lief ihr ein Schauer über den Rücken.

„Marie!!!“, stieß sie gequält aus. Oder hatte sie sich geirrt?

Vor Schreck ließ sie den Lippenstift fallen. So viele Gläser habe ich nicht getrunken. Eins, zwei, vielleicht drei. Doch nicht sooo viele! Sie grübelte und taumelte vorwärts in den Flur, dann ins Wohnzimmer. Sie stolperte und landete auf ihren Händen, stand wieder auf und folgte den Geräuschen. 

„Happy birthday to you …”

Ein Schleier bildete sich auf ihren Augen, so dass sie den Raum, in dem sie sich befand, leicht verschwommen wahrnahm. Schweißperlen glitzerten auf ihrer Stirn.

„Isabella, Isabella, wo bist du?“. Die Stimmen kamen aus allen Richtungen. Sie wirbelte im Kreis herum, bis ihr schwindelig wurde.

„Verschwindet!“

„Isabellaaaa.“

Wer war sie? Sie wusste es nicht mehr. Ihr Verstand spielte Katz und Maus mit ihr. Hatte sie etwas Falsches gegessen oder getrunken? Das Wasser?

„Isabellaaaa.“

Sie musste diesem Spuk ein Ende bereiten und hauchte den Stimmen aufgelöst entgegen: „Isabella kommt ja schon!“

In Isabellas Eingeweiden entfachte ein Feuer. Sie streifte ihr nassgeschwitztes Kleid über den Kopf und schleuderte es durch die Luft. Nur noch in Unterwäsche bekleidet, tänzelte sie in die Richtung, aus der die Abenddämmerung kam. Schatten hüpften links und rechts über die hohen Wände. Ihre Pupillen waren geweitet.

Spüren! Fühlen! Freiheit! Alkohol war auch schon früher ihre Droge für das Vergessen. Endorphine überschwemmten dann ihren ganzen Körper mit warmem Kribbeln. Heute badete sie hingegen in Angstschweiß.

„Happy birthday to you …” Der Ton wurde immer lauter.

An der halbgeöffneten Terrassentür hielt Isabella einen Moment inne. Sie wusste nicht, was jetzt kommen würde, aber sie ahnte eine Gefahr.

„Hallo? Ist da jemand?“, fragte Isabella. Die Handymelodie verstummte.

„Hallo, Schwesterherz“, antwortete Marie. 

3

Marie trat aus dem Schatten der Hausmauern auf die Terrasse. Ihre Blicke trafen sich und verharrten. Ein weißes Nachthemd flatterte unter einem schwarzen Kapuzenpullover im Abendwind. Sie nahm die Kapuze ab und blonde Haare fielen ihr strähnig über die Schultern.

„Geh weg, du kannst nicht hier sein“, blökte Isabella und wich einen Schritt zurück, wobei sie sich in der Gardine verfing. Die Stange klirrte auf den Marmorboden. Dabei stürzte sie. Marie ging langsam ins Wohnzimmer hinein und blickte von oben auf sie herab.

„Wie bist du raus aus der Psychiatrie?“ Isabella krächzte.

„Kontakte.” Marie lächelte und summte die Happy-Birthday-Melodie.”

„Was willst du?“

„Mein Leben zurück.“ Sie griff in ihre Pullovertasche und holte eins ihrer beiden Handys heraus. Sie fuchtelte mit dem Foto, das sie Isabella gesendet hatte, vor ihrer Nase herum. „Ein sektschlürfendes Püppchen heute Mittag an ihrem Geburtstag. Das hätte ich sein können.“

Isabella keuchte.

„Meine Schwester leidet unter der Vergewaltigung. Meine Schwester trinkt zu viel Alkohol. Meine Schwester studiert das falsche Fach. Die Arbeit ist immer langweilig, die Männer sind es sowieso. Ich lerne Marc kennen. Ich stehe vor dem Traualtar, ich liege mit Wehen im Krankenhaus. Lilly kommt auf die Welt. In meinem Kopf immer nur die eine Frage: Wie bekomme ich meine Schwester glücklich? Wie kann ich ihr helfen?“

„Geh weg. Du bist nicht real, eine Halluzination, nichts weiter.“ Isabellas Augen glänzten.

„Und wie real ich bin.“ Marie packte ihre Schwester am Arm und drückte immer stärker zu.

„Aua. Du tust mir weh.“

„Du hast mir auch sehr wehgetan. Du! Du hast mir meine Identität gestohlen.“

Isabella krallte sich mit ihren langen Fingernägeln an Maries nackten Beinen fest. Marie war jedoch stärker und schüttelte sie ab.

„Mein Leben wäre perfekt gewesen. Aber ich hatte immer Schuldgefühle dir gegenüber. Ich hatte eine Familie, du nicht. Das hast du mich spüren lassen. Hättest du nur einen Therapeuten aufgesucht, aber dafür warst du dir zu fein. Es wäre nie so weit gekommen.“ Ihr Blick schweifte neiderfüllt durch das stilvoll eingerichtete Wohnzimmer.

„Nach der Geburt von Lilly … nur Finsternis und Chaos … und ein tiefes schwarzes Loch.“

Marie strich über ihre Beine, auf denen deutliche Abdrücke zu sehen waren. Isabella wollte antworten, aber ihre Stimme versagte.

„Ich wollte für Marc eine gute Ehefrau sein und daher eine Therapie machen, ohne dass er es bemerkt und sich Sorgen macht“, schrie sie.

Isabella krabbelte auf nackten Knien Richtung Haustür. Ihre Hände platschten über den Marmorboden. „Sie ist nicht hier. Sie ist … Ich will ihre Geschichten nicht hören“, sagte sie zu sich selbst.

„Innere Leere, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel. Du hättest diese Gefühle nachvollziehen müssen“, krakeelte sie. „Warum hat unser Pflegevater dir das angetan und mir nicht? Immer wieder die gleichen Fragen in meinem Kopf. Aber ich kann dir keine Antwort darauf geben. Ich weiß es nicht. Hörst du!“

„Sie ist nicht hier. Sie ist nicht hier.“ Isabella summte.

„Ich wollte für eine Zeit von der Bildfläche verschwinden … für eine kurze Zeit. Verstehst du? Nicht vier Jahre!“

Isabella stoppte, richtete sich ein wenig auf und hielt sich ihre Ohren zu.

„Lalala … sie ist nicht hier“, sang sie.

„Ich habe mich selbst einweisen lassen, damit du die Chance hast, in meiner Familie zur Ruhe zu kommen. Ich wollte dir helfen, ich dachte, es funktioniert.“

„Lalala …“

„… nicht, dass du sie mir wegnimmst“, fuhr Marie fort.

„Marc wird dir nicht verzeih …“, keuchte Isabella.

„Er weiß nichts von einer Zwillingsschwester.“

„Lalala …“

„Wir haben unser Geheimnis immer gehütet, nachdem wir von unseren Pflegeeltern weg sind … zum Schutz, als Waffe … Wir gegen den Rest der Welt. Wir haben immer zusammengehalten“, sagte Marie.

„Aus dem Spiel mit dem Schicksal …“

„Lalala …“

„… sind vier Jahre geworden. Vier Jahre. Wir hatten die Personalausweise getauscht. Und ich war du und du warst ich. Niemals allein. Das haben wir uns geschworen. Erinnerst du dich?“

Isabella robbte weiter Richtung Haustür und summte immer lauter.

„Du hast mich allein gelassen. Du hast die Verbindung abgebrochen, … kein Anschluss unter dieser Nummer, … umgezogen. Ich wollte nicht mehr leben …“ Marie schluckte.

„Sie haben mir nicht geglaubt, dass es eine Zwillingsschwester gibt, und dass wir die Rollen getauscht haben. Anstatt dessen haben sie mich mit Tabletten vollgepumpt und eingesperrt. Ich stand so neben mir, dass die Ärzte dachten, ich sei wirklich irre.“

Isabella hatte keine Kraft mehr, ihr Kleid zu suchen. Völlig erschöpft erreichte sie die Haustür und zog sich an der Klinke hoch. Sie besaß nur einen Wunsch. Raus in die Dunkelheit, denn mit ihr kannte sie sich aus. Als sie draußen war, sog sie den Geruch der Nacht ein. Ohne sich noch einmal umzublicken, wankte sie barfuß und nur in Unterwäsche bekleidet zum Waldsee. Sie wollte sich im See ertränken, so wie ihren Kummer im Alkohol. Ab und zu stieß sie gegen einen Stein auf dem Waldweg, stolperte, zwang sich aufzustehen, torkelte weiter. Es rauschte in ihren Ohren und ihr war immer noch so heiß. Dann verfing sich ihr Fuß in einem Erdloch und sie stürzte endgültig zu Boden. Isabella landete halbnackt auf dem Bauch, schloss die Augen und versank in einem Meer aus Feuerbällen. Sie reagierte erst, als Marie ihr die Handytaschenlampe vor das Gesicht hielt. Sie blinzelte ins Licht.

„Du bist krank und brauchst Hilfe. Du hast viel zu lange gewartet. Ich weiß nicht, ob ich dir jemals verzeihen kann“, flüsterte Marie und beugte sich zu ihrer Zwillingsschwester herunter.

„Ich habe dir so oft geholfen und dich in Schutz genommen. Du hast mich eiskalt …“ Sie stockte.

„… Es tut mir leid, Bella. Ich hatte keine andere Wahl.“

4

Marie fummelte das Röhrchen mit den Pillen aus ihrer Pullovertasche. Isabella kniff die Augen zusammen, riss sie wieder auf. Maries Lippen formten das Wort „T-O-L-L-K-I-R-S-C-H-E“. Die Stimmen in Isabellas Kopf wurden wieder lauter.

„Gift.“

„Im Wasser.“

„Rache ist süß.“

„Hitze.“

„Belladonna.“

„Sie ist nicht hier. Sie ist in der Psychiatrie“, brachte Isabella ein letztes Mal mit heiserer Stimme hervor. Falls Marie antwortete, sie nahm ihre Zwillingsschwester nicht mehr wahr.

Um sie herum herrschte vollkommene Dunkelheit. Sie wollte um Hilfe rufen, ihre Lippen bewegen, aber kein Ton verließ ihre Kehle. Tränen fielen in die Hölle unter ihr. Die Schlinge um ihren Hals hatte sich zugezogen.

„Hallo“, sprach Marie in ihr Handy. „Hier spricht Isabella. Ich habe mich verlaufen.“ Sie nannte den ungefähren Ort und versteckte sich anschließend hinter einem Baum. Eine halbe Stunde später hörte sie einen Pfleger sagen: „Da haben wir ja unsere Ausreißerin.“ Zwei Männer trugen Isabella in einen Krankenwagen.

Marie hatte sich bereits im Wohnzimmer das weiße Kleid und die roten Pumps von ihrer Schwester angezogen und das Nachthemd aus der Psychiatrie verschwinden lassen. Das brauchte sie nicht mehr. Auf dem Weg nach Hause, in ihr neues Leben, stolzierte sie über den Asphalt und sang:

„Happy birthday to me, happy birthday to me, happy birthday to me. Happy birthday to me.”

 

Nachwort zum Thema „Kindesmissbrauch“

Ruf nach härteren Strafen bei Kindesmissbrauch wird immer dann laut, wenn wieder Fälle auftauchen. Trotzdem passiert nichts und verschwindet daher wieder aus der Öffentlichkeit. Es ist ein widerliches Thema und der Eindruck entsteht, dass man sich auch lieber erst gar nicht damit beschäftigen möchte. In Deutschland haben es Täter leicht und wenn sie erwischt werden, können sie mit einem Geständnis nach kurzer Zeit wieder freikommen und weitermachen. Die Rückfallquote bei Kindesmissbrauch ist sehr hoch!

Und was ist mit den Kindern, deren Leben so jung zerstört wurde? Mit den zerstörten Kinderseelen? Damit aus Opfern keine Täter werden, sollte diese Thema viel, viel mehr in den Fokus gestellt werden.

Es gibt ein Hilfeportal mit allen wichtigen Informationen (Telefonnummer, Sprechzeiten, Hilfen für Betroffene, Angehörige und soziales Umfeld, Fachkräfte)

Ein Zitat von der Startseite:

Sexuelle Gewalt in der Kindheit oder Jugend wirkt nach. Zeitnahe, leicht zugängliche und individuelle Hilfen sind unverzichtbar, um der Gewalterfahrung angemessen zu begegnen. Doch der Weg in die Beratung oder Therapie ist nicht immer einfach und kann die Betroffenen, ihre Familien und ihr Umfeld zusätzlich belasten. Das Hilfeportal Sexueller Missbrauch ersetzt keinesfalls die notwendige persönliche Hilfe vor Ort; will aber ein guter Wegweiser sein, diese wichtige Hilfe schnell zu finden – für Betroffene und für Menschen, die ihnen nahestehen, aber auch für Fachkräfte, die mehr Informationen zum Thema suchen.“

https://www.hilfeportal-missbrauch.de/informationen/uebersicht-sexueller-missbrauch/verdacht-auf-missbrauch.html

Wäre es mit Isabella soweit gekommen, wenn sie schnelle Hilfe bekommen hätte?

 

 

 

164 thoughts on “Happy birthday

      1. Hallo Martina,

        deine Geschichte ist spannend. Ich finde die Idee sehr gut und konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht.

        Liebe Grüße

      1. Liebe Martina,

        sehr spannende Geschichte und ein wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Freue mich, falls du wie von dir erwähnt, noch eine Fortsetzung schreibst.

        Ich fände es schön, wenn du auch meine Geschichte „Tot, ohne zu sterben“ lesen würdest (ebenfalls meine erste Geschichte).

        Herzliche Grüße
        Nina

  1. Ich hatte die Ehre, in der Entstehung schon ein bisschen mitzubekommen. Selbst unser 6-jähriger Sohn wollte bei Zwischenversionen wissen wie es weiter geht. Mega-spannend und mit krassem Ende. Ein genialer, packender kurzer Thriller!

  2. Wow! Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sprachlich und stilistisch hervorragend. Man merkt, dass hier ein angehender Profi am Werk ist. Ich freue mich schon auf das erste Buch! Schade, dass es diese Geschichte nicht ins echte Buch geschafft hat…

    1. Wirklich ein richtig guter Schreibstil. Macht Spaß zu lesen. Zudem hast du die Geschichte logisch aufgebaut und das Geheimnis gut erklärt, ohne dabei plump zu wirken. Daumen hoch. Wenn du Zeit und Lust hast, kannst ja auch mal in meine Story reinschauen,

  3. Hallo Martina!

    Da ist dir eine wirklich tolle und sehr, sehr fesselnde Geschichte gelungen – Spannung bis zum Schluss, man musste einfach weiter lesen! So stelle ich mir eine Kurzgeschichte vor! Mein Like hast du!

    LG, Florian

    PS. Wenn du Zeit und Lust hast, wäre es schön, wenn du auch meine Geschichte lesen und mir vlt auch ein kurzes Feedback hinterlassen würdest. Und vlt geht sich ja auch ein Like aus – aber wirklich nur, wenn sie dir gefällt und du findest, dass sie es verdient!

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/schach-matt

    1. Hallo Florian,
      ich danke dir für dein ehrliches Feedback. Bei der Masse an Texten, gehen wahrscheinlich einige unter. Umso mehr freue ich mich, dass meine Kurzgeschichte den Weg zu dir gefunden hat. Morgen mache auch ich mit dem Lesen weiter.

      Gruß zurück,
      Martina

  4. Liebe Martina,

    danke dass du bei meiner Story (Wegen mir!) kommentiert hast, denn dadurch bin ich hierher gekommen und deine Geschichte zu lesen war echt mega spannend. Dass es eine Zwillingsschwester gibt ahnt man zwar recht bald, aber das ändert nichts daran, dass es dir gelingt den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und zwar bis zuletzt. TOLL!
    LG Verena

    1. Hallo Verena,
      vielen, vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, meine Geschichte zu lesen. Ja, es sollte auch keine Geheimnis werden, dass es sich noch um eine weitere Person handelt 😀… nur der Ausgang sollte ungewiss sein. Danke für dein Feedback!
      Einen schönen Feiertag,
      Martina 🌷

  5. Moin Martina,

    ein richtig guter Plot. Die Idee mit der Zwillingsschwester oder dem Zwillingsbruder haben zwar viele gewählt, aber was soll man bei den Parameter auch für logische Geschichten erzählen, oder?

    Für deine erste Kurzgeschichte wirklich gut. Kurz, knackig und spannend geschrieben. Es gab zwar hier und da Sätze die mich ein wenig fragend zurück ließen, aber dem Leseerlebnis haben sie nicht wirklich geschadet. Der hier zum Beispiel…

    „Sie landete nur in Unterwäsche bekleidet auf dem Bauch und versank in einem Meer aus Feuerbällen.“

    Was sollen die Feuerbälle? Oder sind das Pflanzen die ich nicht kenne?

    Zur Rechtschreibung kann ich leider nicht viel sagen, dass überlasse ich anderen, mir ist wichtig ob mich eine Geschichte erreicht und das hast du geschafft! Für die Rechtschreibung gibt es Lektoren, eine gute Idee um mit Wörtern Bilder zu malen, muß man selber haben…

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte:Der Ponyjäger)

    1. Ich bin sehr froh, das ich durch deinen Kommentar auf deine Geschichte gestoßen bin. Ich finde sie richtig gut. Auch nicht so gewalttätig wie viele andere hier. Und dadurch kommt dein Nachtrag nochmal richtig gut rüber. Von mir bekommst du ganz klar ein Herz

      1. Liebe Sabrina,
        vielen lieben Dank für dein Feedback. Das freut mich sehr, dass dir meine Geschichte gefällt. Deine Hatte ich ja bereits gelesen 🙂. Irgendwie ist deine Nachricht zwischen die Juni-Kommentare gerutscht 😬.
        Grüße aus Düsseldorf,
        Martina

  6. Hallo lieber Frank,
    danke, dass du meine Geschichte gelesen hast.
    Um auf deine Frage zu antworten … aber um hier auch nicht zu viel zu verraten, mache ich es kurz: Tollkirsche = Nebenwirkungen sind: Hitzewallungen, Halluzinationen etc. , deswegen die Feuerbälle 😂. Und wenn die Person dann noch ohnmächtig wird, kann sie schon einmal darin versinken. Sollte ja bildhaft beschrieben werden…
    Ja, ja, ja, das mit den Zwillingen lag wohl auf der Hand 😬.
    Gerne lese ich auch deine Geschichte. Sie steht schon auf meiner Liste 🙂
    LG, Martina

  7. Hi Martina,
    deine Idee für die Geschichte hat mir gut gefallen, du beschreibst alles bildlich und das Ende hätte ich so nicht erwartet.
    Anfangs rätselte ich, ob es hier ein Alter Ego oder ein Zwilling sein könnte und manchmal war mir unklar, wer da jetzt redet oder denkt, das konnte ich leider nicht immer ganz so rausfiltern. Und warum sie dann in Unterwäsche draußen lag hab ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden (oder hat sie sich das nur eingebildet?).
    Aber guter Plot, vielleicht wird ja noch ein Roman daraus 😉
    LG Yvonne / voll.kreativ (Der goldene Pokal)

    1. Liebe Yvonne,
      danke für dein Feedback. Bis Marie auftaucht, hat Isabella verdrängt, dass sie vor Jahren einmal die Rolle mit ihrer Zwillingsschwester getauscht hat. Durch das Handyfoto und „Belladonna“ wird sie an ihre Vergangenheit erinnert. Hitzewallungen plagen sie und sie zieht ihr Kleid aus. Sie zieht es auch nicht! wieder an, deswegen trägt sie nur Unterwäsche. Sie wäre auch viel zu schwach hierfür gewesen. Zitat aus meinem Text:
      „In Isabellas Eingeweiden entfachte ein Feuer. Sie streifte ihr nassgeschwitztes Kleid über den Kopf und schleuderte es durch die Luft. Nur noch in Unterwäsche bekleidet, tänzelte sie in die Richtung, aus der die Abenddämmerung kam. Schatten hüpften links und rechts über die Wände. Ihre Pupillen waren geweitet.“
      Ich lese noch an deinem Text. Morgen ist der Kommentar fertig 🙂.
      Liebe Grüße,
      Martina

  8. Hallöchen an alle,
    einmal kurz zur Nachthemd-Problematik , weil ich privat von 2 Personen angeschrieben wurde.
    Ich wollte nicht, dass Marie ihrer Zwillingsschwester das Nachthemd aus der Psychiatrie wieder anzieht.
    1. Ich finde, dass das „Bild in Unterwäsche“🩲 besser die Gesamtsituation im Wald widerspiegelt.
    2. Vielleicht gibt es einen Psychiater 🕵️‍♀️, der sich wundert (Wo ist das Nachthemd?) und den mysteriösen Fall aufklären möchte. Isabella hat manikürte Fingernägel💅, eine ordentliche Frisur, ihr Verhalten wird sich auch unterscheiden…und…
    3. Dann wäre da noch die interessante Frage nach der DNA. Denn wenn es sich um eineiige Zwillinge handelt, sind beide nicht zweifelsfrei identifizierbar. Beim Vaterschaftstest gibt es dieselbe Problematik. Nur bei zweieiigen Zwillingen wird es leichter.
    4. Dann habe ich darüber nachgedacht, dass Marc, der Ehemann, später das Nachthemd findet und stutzig wird🕵️‍♀️. Immerhin ist er auch betrogen worden und zwar von beiden Frauen. Wenn das nicht ebenfalls nach RACHE schreit.

    Aber soweit so gut, all die Verflechtungen hätten wohl den Rahmen einer Kurzgeschichte gesprengt 🤩.

    Bei Fragen, schreibt mir immer wieder gerne.
    Martina

  9. Hallo, liebe Martina, du bist mir nun schon öfter unter verschiedenen Geschichten aufgefallen und auch bei @wir_schrieben_zuhause, daher habe ich mich heute mal an deine Geschichte gesetzt. 🙂

    Ich habe gerade in den Kommentaren gelesen, dass das deine erste Geschichte ist und ich bin wirklich überrascht. Ein schöner Plot, auch bei mir kam immer wieder die Frage auf, ob sie sich vielleicht alles nur einbildet und sie eine psychische Erkrankung/Störung hat oder ob es tatsächlich um eine Zwillingsschwester geht. Daher kam das Ende für mich nicht unbedingt überraschend, trotzdem ist die Geschichte spannend geschrieben und hat mich überzeugt, ihr ein Like zu geben. 🙂
    Die Charaktere finde ich stimmig und sie gefallen mir gut.
    Ich weiß nicht, ob es plausibel ist, dass Marie tatsächlich 4 Jahre lang in der Psychatrie steckt, da ich sie für einen recht intelligenten Charakter halte, der es schaffen würde, den anderen vorzuspielen, dass sie „geheilt“ ist und nicht mehr an eine „Zwillingsschwester“ glaubt und ich denke auch, obwohl sich manche Zwillinge sehr ähnlich sind, dass es gerade den Lebenspartnern vielleicht nicht im ersten Moment, aber nach einer längeren Zeit schon auffallen würde, dass es sich bei der anderen Person nicht um den eigenen Partner handelt. An und für sich hat mir der Plot aber trotzdem gut gefallen und gerade das Ende fand ich klasse.

    Ein paar Anmerkungen habe ich zu deinem Schreibstil, den ich an und für sich gut finde. Ich mache das ganze mal an ein paar Zitaten fest.

    „Betrunken steckte sie ihre Finger in den in der Mauer eingelassenen Kasten und zog daran.“ -> An der Stelle hätte ich nicht „betrunken“ geschrieben. Dass Marie betrunken ist, haben wir als Leser bereits mitbekommen und dieses Adjektiv beschreibt keine spezifische Bewegung bzw ein Gefühl. Du möchtest Assoziationen im Kopf deines Lesers erschaffen und wie „betrunken den Finger in den Kasten zu stecken“ aussieht, kann ich mir nicht soo gut vorstellen. 😊 Stattdessen könntest du die Bewegung beschreiben oder sagen, wie sie sich dabei fühlt.

    Es gibt kaum einen Satz, in dem du nicht das Wort „Sie“ verwendest. Es ist per se auch schwierig, Personalpronomen wegzulassen. Das kann ich verstehen. Mein Tipp wäre, gerade bei Beschreibungen der Umwelt oder dessen, was sie sieht, diese Personalpronomen wegzulassen (z.B. nicht „Sie sah ein Handy im Briefkasten liegen“, sondern „Im Briefkasten lag ein Handy“ (das waren jetzt nicht deine Worte, ich habe gerade spontan kein Beispiel bei dir gefunden)). Auch an der Stelle „Ihre Beine sackten unter ihr zusammen und sie prallte auf dem Gehweg auf.“ Könntest du anstatt „sie“ „ihr Körper“ schreiben oder den Satz umformulieren in „und mit dem Schmerz an ihrem Hinterkopf kam die große Dunkelheit“.
    Genauso bei dem Satz „Die kleine Isabella war nackt und sie fror erbärmlich“ hättest du das „sie“ einfach direkt weglassen können. 😊
    Ein weiteres Beispiel ist dieser Satz: „Sie erstarrte, denn diesen Tonfall kannte sie nur zu gut und trotz der Hitze bekam sie für einen Moment eine Gänsehaut.“ 3-Mal „Sie“ in einem Satz ist für mich persönlich wirklich zu viel – ich lese das dann in Gedanken immer besonders betont und das nervt mich, ist wahrscheinlich eine eigene Marotte 😀 An der Stelle kannst du z.B. das letzte „Sie“ durch ein „und trotz der Hitze lief ihr ein Schauer den Rücken hinunter“ ersetzen.

    Das wird am Ende der Geschichte definitiv besser, wahrscheinlich, weil du dann 2 unterschiedliche Charaktere hast. Den Anfang würde ich trotzdem nochmal überarbeiten 😊

    „Sie schaute auf ihre Gucci-Uhr.“ Warum ist es wichtig, dass es eine Gucci-Uhr ist? Wenn es nicht so wichtig ist, dann kannst du es einfach weglassen. Einen wohlhabenden Lebensstil würde ich vermutlich auch anders beschreiben als mit dem Wort „Gucci-Uhr“, aber das ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen. 🙂

    Wie gesagt, mein Like hast du und ich hoffe, dass dir mein Kommentar ein bisschen hilfreich ist.

    Beste Grüße,
    Leandra (Versteckspiel)

  10. Liebe Leandra,
    (was für ein schöner Name). Ich bin wirklich gerührt, dass du dir so viel Zeit genommen hast, meine Geschichte so ausführlich zu kommentieren. Als Anfängerin ist jedes Feedback goldwert!!! Hammer! 🙏
    1. Ich wollte natürlich zu Beginn meiner Story offenlassen, warum oder ob Isabella halluziniert. Am Anfang ist es der Alkohol, der ihr zu Kopf steigt, später ist es dann das Gift im Wasserglas. Das Gift (ich möchte den Namen hier nicht vorwegnehmen) ruft Halluzinationen und Hitzewallungen hervor und Isabella kann nicht mehr zwischen Realität und Wahnsinn entscheiden.
    2. Stimmt, ihr Mann müsste eigentlich den Unterschied merken, könnte ein Leser vermuten. Aber vielleicht merkt er es auch nicht, da die gerissene Isabella ihre Rolle verdammt gut spielt.
    Mein Zitat aus der Geschichte: „Natürlich gestaltete sich die Verwandlung anfangs von einem Mauerblümchen zu einer Rose als kompliziertes Unterfangen, wollte sie kein Misstrauen erwecken.“ 🌸
    Vielleicht hatte Marc so manches Mal eine Vermutung, aber genau da könnte ich die Geschichte fortführen und die Figuren weiterentwickeln. 🕵️‍♀️
    3. Ich habe eine Freundin, die in der Psychiatrie arbeitet, und sie erzählt ganz Unglaubliches. Pflegenotstand, Tablettenkonsum etc. machen es nicht so leicht, einem Arzt zu erklären, dass man gesund ist. Denn das sagt ja jeder Patient/in!!! Es lief auch einmal im TV eine Reportage, wo sich Journalisten in verschiedenen Psychiatrien in Deutschland eingeschmuggelt haben, und das war echt … puh … da fiel mir nichts mehr ein. Einige leben seit Jahren dort und wurden quasi vergessen. Und wenn dann keine Verwandten nachfragen oder nachbohren, um sich für ihren Angehörigen, wie in meinem Fall, einzusetzen, kann es unter Umständen ein Kampf werden, schnell entlassen zu werden.
    4. Alle deine stilistischen Vorschläge sind sehr einleuchtend. Wahnsinn! Klingt logisch und einfach und trotzdem komme ich beim Schreiben nicht drauf. Da ist noch viel, viel Lernbedarf bei mir.
    ❤-lichen Dank noch einmal für deine Mühe,
    Liebe Grüße, Martina

    1. Hallo, habe gerade Deine Geschichte gelesen und bin begeistert! Der Stil ist für eine Kurzgeschichte total genial, packend und mit einem tollen Tempo. Ein großartiger Twist am Ende! Hat mir wirklich super gefallen, mein Like hast du!

      P.S. vielleicht hast du ja Lust auch meine Geschichte zu lesen >>Glasauge.
      Über ein Feedback von dir würde ich mich freuen!

  11. Das doppelte Lottchen – einmal etwas anders interpretiert, Schwestern, die die Rollen tauschen – und die Umgebung merkt nichts. Dazu den Focus auf einem wichtigen, allzu aktuellem Thema – stark! Außerdem sehr gut geschrieben – wenn dies auch die erste Geschichte ist, die ich rein gehört habe, ohne sie vorher gelesen zu haben .

  12. Halllo liebe Monaline,
    Ach wie süß dein Feedback🌸 . Ich mag, wenn in meinen Kommentaren ein neuer Aspekt erwähnt wird. An das doppelte Lottchen hatte ich überhaupt nicht gedacht. Wie konnte ich diesen Klassiker nur vergessen? Aber wo du es sagst🤩 . Ich danke dir auch für deine warmen Worte. Ja ja, ja, dank der Hördateien dürfen wir nun mehr Kunstwerke genießen. Habe nur Positives über deine Geschichte gelesen und dein Profil ist auch sehr spannend. Morgen ist dein Text an der Reihe😊. Hangele mich grad wie ein Äffchen von Story zu Story.
    LG und Gute Nacht,
    Martina

  13. Liebe Martina,
    ich schließe mich den anderen Kommentaren an und finde deine erste Geschichte GROßARTIG!
    Toller Stil, bildliche Sprache und du verwendest interessante Umschreibungen und Synonyme. Der Text ist somit flüssig zu lesen.

    Dass das Lied „Happy Birthday“ eine zentrale Rolle spielt, fand ich super. Dies macht die Story sogar ein wenig gruselig (wie in Horrorfilmen, wenn jemand ein Lied summt oder plötzlich ein eigentlich fröhliches Lied im Hintergrund läuft, obwohl gleich jemand überfallen wird).

    Du hast es geschafft, ein sehr komplexes Thema in eine spannende Kurzgeschichte zu verpacken und das ist wirklich nicht einfach. Hut ab und mach weiter so 🙂

    Like ist gegeben 🙂

    LG, Ani
    http://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-schwur

  14. Hey liebe Ani,
    du hast mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dein Feedback ist wie Balsam … 🙏🌸. Bisher ist noch niemand auf das Lied eingegangen, dass eigentlich bei glücklichen Anlässen gesungen wird. Und ja, ich hatte mir auch die ganze Zeit vorgestellt, wie gruselig es wohl sein mag, immer diese Melodie zu hören, obwohl die Gefahr deutlich zu spüren ist. Danke noch einmal für deinen tollen Kommentar!
    Liebe Grüße,
    Martina 🤩

  15. Hey Martina,

    So..jetzt auch mal zu Dir! Eine Kleinigkeit am Anfang: ist das Ständchen am Gartenzaun ein bewusst geschriebenes Mini-Deja Vú oder ein Fehler in der Matrix? :o)

    Deine Geschichte hat einen sehr ernsten und dunklen Hintergrund. Zusätzlich hatte ich das gefühl, dass es eigentlich ein richtiger Thriller werden sollte, den Du dann zu einer Kurzgeschichte umgeschrieben hast. Die Charaktere und die Handlung bieten noch viel Platz für weitere Puzzleteile und Gedanken / Flaschbacks etc.

    Bevor das jetzt zu kritisch klingt.. Du hast es gut geschrieben und die Spannung / Neugier des Lesers aufrecht erhalten. Deshalb ein Like von mir!

    LG aus Hamburg
    Chris (der mit Sparky undso)
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/identitaet-6

    1. Hallo Christian,
      danke für dein schnelles Feedback. Isabella ist betrunken und deswegen wundert sie sich über den „Happy-Birthday-Ton“ und lallt „Ein Ständchen am Gartenzaun?“ 🥂

      Hatte eigentlich nie über einen Thriller nachgedacht und auch noch nicht zuvor geschrieben. Aber du hast Recht, man könnte die Figuren, die Geschichte … natürlich weiterspinnen.
      Dir noch viel Glück 🍀 und liebe Grüße nach Hamburg 🙂,
      LG, Martina

  16. Isabella … Marie … Isabella… Marie … Isabella… Marie ….

    Liebe Martina

    Was für eine großartige Geschichte.

    Du kannst mir doch nicht erzählen, dass das deine erste Kurzgeschichten ist.

    Und wenn doch, dann hast du, liebe Martina, definitiv mehr Talent als 90 Prozent der hier Anwesenden, meine Person inclusive.

    Deine psychisch unendlich dichte, intensive, psychodelische Story schreit nach einer Veröffentlichung.

    Deine Story ist irre skurril, irre gut geschrieben und irre gut … inszeniert.

    Alkohol, Schizophrenie, Flashbacks, Traumata, Sexualität, Missbrauch, Sex, Gelüste, Mord, Verdrängung, Leugnung, Missachtung, Schuldgefühle, Scham ……….Schuld, Verletzungen, die Zerstörung des kindlichen Vertrauens, des kindlichen Urvertrauens, das Töten des eigenen Selbstbewusstseins, die Zerstörung des eigenen Ichs.

    Verehrte Martina

    Wir kennen uns nicht.
    Und das ist die Wahrheit.

    Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren immer wieder mit misshandelten Kindern und Jugendlichen.

    Mit Seelen, denen die Grundlage zum Existieren genommen wurde.

    Erst letzte Woche hörte ich von einer Schülerin von mir die Sätze:

    „Wie soll ich bitteschön weitermachen, wenn mir jeder einzelne Atemzug schon so unendlich schwer fällt? Keiner weiß, was ich jede Sekunde ertragen muss. Es ist sooo schwer, weiterzumachen, wenn man nicht mehr kann.“

    Diese Sätze haben mein Herz verletzt.
    Mein Herz nachhaltig in eine eiserne Schraubzwinge gezwängt.
    Mein Leben als Sonderpädagoge verändert.

    Meine Schülerin wird nächste Woche 16 und ist mit 14 Jahren mehrfach vergewaltigt worden. Sie wiegt noch 39 Kilogramm, weil sie keine Nahrung mehr ertragen kann. Weil ihre Seele nicht weiß, warum sie überhaupt noch essen soll.

    Martina.
    Deine Geschichte ist ein Diamant.
    Ein Geschenk.

    Aus ihr spricht Erfahrung, Wissen, Liebe und Kunst.

    Ich erwähne dir gegenüber keine Fehler (Gedanken der Protagonisten werden NIE in Anführungszeichen gesetzt, das geschieht im Deutschen AUSSCHLIEßLICH bei der wörtlichen Rede oder bei feststehenden Namen oder Titeln) , denn das ist bei einer solchen Geschichte völlig irrelevant.
    🙂

    Deine Geschichte gehört auf ein Podium.
    Deine Geschichte MUSS von jedem Menschen mit Herz und Seele gelesen werden.
    Von jedem Vater, von jeder Mutter, von jedem „Onkel“, jedem Betreuer, und … allen.

    Sie ist keine KG im eigentlichen Sinne.

    Sie ist ein Appell.
    Eine Aufforderung.
    Ein Statement.

    Ein Statement von einer tollen Frau, die die Chance nutzt, um auf etwas hinzuweisen, dass jeden Tag millionenfach auf der Welt geschieht.

    Deine Geschichte ist konkurrenzlos.
    Deine Geschichte gehört in JEDES Buch auf der Welt.

    Um dem Blindesten unter den Blinden zu demonstrieren, wie zerstörerisch Missbrauch an Menschen ist. Ganz egal, ob das Opfer nun ein Junge, ein Mädchen, eine Frau oder ein Mann ist.
    Missbrauch an Menschen tötet, vernichtet und zerstört diese innerlich.

    Liebe Martina

    Wir kennen uns tatsächlich nicht, doch ich muss dir nicht viel mehr schreiben.

    Wenn ich könnte, würde ich dir 10 Likes zurücklassen.
    So ist es leider, aufgrund der Regeln, nur 1 Like.

    Du hast meine Geschichte „Die silberne Katze“ gelesen.
    Ich bin ein Liebhaber der Worte, ein Buchstabenjongleur. Ein zuweilen übertrieben auftretender Bildgestalter.
    Doch DU hast so viel mehr mit deiner Geschichte geleistet.

    Ich zolle dir den höchsten Respekt.
    Und meine Hochachtung.

    Du hast ein reales, irreales, verstörendes, schmerzhaftes und intensiv gelebtes und gefühltes Bild der Welt, des menschlichen Leidens abgeliefert, geschrieben, gezeichnet, gemalt, gelebt.

    Und das ist zutiefst menschlich und „groß“.
    Ich danke dir.

    Schön, dass es dich gibt.
    Und deine Geschichte.

    Bleib wie du bist, kämpfe weiter, schrei, wenn alle anderen schweigen … und sei glücklich.
    Denn du hast es dir verdient.

    In stiller und ohrenbetäubender Hochachtung.
    Swen Artmann (Artsneurosia)

    „Die silberne Katze“

  17. Lieber Swen,
    als ich deinen Kommentar gelesen habe, konnte ich erst gar nicht glauben, dass du meine Geschichte meinst. Deine herzlichen, liebevollen Worte habe mich sehr gerührt. Es fühlt sich ein bisschen wie beschwipst sein an 🥂 . In der Tat bist du ein Meister der Worte 🙏!!! Du hast eine echte Freudeswelle bei mir ausgelöst. Danke! Danke! Das Schreiben hat mich gepackt und in unserer Gruppe kann ich mich nun ein wenig austoben und mal in die Welt der Schreiberlinge eintauchen.
    Ich kann nur noch einmal wiederholen. Danke! Merci beaucoup!
    Herzliche Grüße,
    Martina 😊

  18. Hallo Martina,
    ich bin durch wir_schrieben_zuhause auf dich aufmerksam geworden und muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat, deine Geschichte zu lesen :-). Super spannende Handlung mit ernsten Hintergrund. Du hast einen sehr flüssigen Schreibstil, der es leicht macht, dran zu bleiben und die Geschichte zu Ende zu lesen. Gänsehaut-Momente inklusive durch den Happy Birthday Song :-). Toll gemacht 🙂

    Liebe Grüsse und viel Glück weiterhin
    Kerstin

    Falls du Lust und Zeit hast, hier der Link zu meiner Geschichte https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana

  19. Liebe Kerstin,
    es freut mich riesig, einen so lieben Kommentar von dir zu erhalten, wo du doch schon Schreiberfahrung hast. Deine Geschichte interessiert mich nun sehr, weil ich bestimmt noch einiges von dir lernen darf. Ich werde sie in den kommenden Tagen lesen.
    1000 Dank für dein tolles Feedback und dir auch viel Glück 🍀 und Sonnenschein 🌞 weiterhin,
    Herzliche Grüße von Düsseldorf in die Schweiz ,
    Martina 🎈

  20. Meine liebe Martina,

    wie immer, habe ich die anderen Kommentare nicht gelesen, sollte sich also etwas doppeln, verzeihe es mir bitte. Ich möchte nur unbedingt sichergehen, dass mein Kommentar komplett subjektiv ist. Außerdem finde ich, dass man Lob doch tatsächlich nie genug bekommen kann.
    Denn ehrlich gesagt habe ich für deine Geschichte ausschließlich Lob!

    Ich habe sie erst gehört, wollte aber natürlich noch einmal drüber lesen, denn für mich gehören Rechtschreibung und Grammatik absolut dazu und beides beherrschst du perfekt!

    Ich kann überhaupt nicht glauben, dass du noch nie geschrieben hast und ziehe meinen Hut vor deinem unfassbaren Talent! Nutze es! Mach weiter! Ich möchte unbedingt mehr von dir lesen!

    Die Geschichte der Zwillinge fand ich klasse! Ja, klar hat man recht schnell kommen sehen, dass es wahrscheinlich Zwillinge sind, aber wie der Identitätsklau stattfand, fand ich gut, neu und überraschend. Denn eigentlich ist es bei Filmen und Büchern ja sonst immer so, dass eher der böse Zwilling den guten verbannt und nicht, dass dieser sich selbst aus dem Verkehr zieht. Das fand ich wirklich klasse. Und sind wir ehrlich: Das Rad neu zu erfinden ist auch nicht gerade einfach, aber ich finde, das muss man auch gar nicht. Ich schaue meine Lieblingsserien z.B. immer und immer wieder. Ich kenne die Folgen auswendig und doch schätze ich sie so sehr, dass sie mir nie langweilig werden. Also für mich ist das kein Manko und ich finde, du hast es wunderbar umgesetzt.

    Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass ich es so großartig und wichtig und richtig finde, dass du am Ende deiner Geschichte auf das Thema Kindesmissbrauch eingegangen bist. Das ist ein so schlimmer Bereich, bei dem ich die Dunkelziffer wirklich nicht kennen möchte. Gewalt beginnt so früh, so leicht, und ist diese Hemmschwelle einmal gebrochen, geht es schnell weiter und das Eine führt zum Anderen. Diese armen, kleinen Seelen! Hier darf man nicht wegschauen. Dieses Thema darf niemals tabuisiert oder unter den Tisch gekehrt werden, weil es „unbequem“ ist. Es ist so gut, dass du es in den Fokus gerückt hast!

    Ich habe nur eine klitzekleine Anmerkung, denn du schriebst „Alkohol war schon immer ihre Droge gegen das Vergessen“. Aber müsste er nicht die Droge für das Vergessen sein? 😀
    Mehr habe ich aber tatsächlich nicht gefunden! 🙂

    Mit nach wie vor gezogenem Hut schicke ich dir die allerliebsten innerstädtischen Grüße rüber und lasse dir einen Drücker da!

    Sabs

    1. Liebe Sabs,
      vielen, vielen lieben Dank für deinen ausführlichen und wahnsinnig lieben Kommentar. Merciiiii!!!! Ich habe zu danken und großen Respekt, dass du Schreiben, Kommentieren etc. unter einen HUT 🎩 bekommst.
      Komme ich zu deiner klitzekleinen Anmerkung, äh, ehrlich gesagt bin ich nun ein wenig verwirrt. Nimmt man nicht z. B. auch Medikamente gegen einen Schmerz, also auch Alkohol gegen eine schmerzhaft Erinnerung oder bzw. um etwas zu verdrängen? Puh, keine Ahnung. Vielleicht liest das hier ja jemand und weiß es genau 😊.
      Liebe Grüße von hier nach da,
      Martina

  21. Hallo liebe Martina,

    ich habe gestern ja schon bei Facebook geschrieben, dass mich Deine Geschichte wirklich gefesselt hat – es war eine der ersten, die ich gelesen habe und hab mich gestern schon bei den ersten Zeilen auf dem Facebook-Post wieder an alles erinnert. Sehr genial geschrieben, wirklich.

    Ich drück Dir die Daumen für das E-Book!!!

    Liebe Grüße
    Anna

  22. Hallo Martina,
    Danke für diesen Lesegenuss. Deine Geschichte ist filmreif. Auch die Rolle des Ehemanns kann noch weiter ausgebaut werden. Gibt es am Ende eine Versöhnung zwischen allen Beteiligten? Was ist mit der Tochter? Deine Kurzgeschichte gibt noch so viel mehr her.
    Liebe Grüße, Sibylle

  23. Hallo Martina,

    Endlich habe ich nun auch deine Geschichte gehört und nochmal quer gelesen. Ich muss gestehen, dass ich beim Hören noch nicht ganz durchgestiegen bin, wem was passiert ist und wer wer ist.
    Aber das macht es vermutlich auch so spannend 🙂
    Ich mag deine Art, wie du schreibst. Es war für mich im Lesefluss flüssig und ich konnte mich gut in die Personen hinein versetzen. Die Art wie Steffy im Hörbuch dann noch das Happy Birthday gesungen und das Isabella gerufen hat, hat eine richtige Gänsehaut erzeugt und bleibt mir auf jeden Fall im Gedächtnis.
    Ich mag auch die Namensgebung von Isabella und Marie total gerne.
    Mach auf jeden Fall weiter!

    Alles Liebe,
    Jenny /madame_papilio

  24. Hallo Jenny,
    danke für dein Feedback. Ja, das ist wohl beabsichtigt 😉. Marie – Isabella – Marie – Isabella … Dieses Wirrwarr-Element soll die Dramatik des Rollentausches, die durch das Gift verursachten Halluzinationen, die Zerrissenheit und das schreckliche Thema Missbrauch unterstreichen.
    Ja, ja, ja die Steffy hat unseren Figuren ganz wunderbar Leben eingehaucht.
    Liebe Grüße, vielen lieben Dank noch einmal und dir noch viel Glück,
    Martina 🙂

  25. Liebe Martina!
    Es war mir ein Vergnügen, deine Geschichte zu lesen! Unsere Werke weisen wirklich viele Parallelen auf, unterscheiden sich dann am Ende aber doch. 😉 Spannend und flüssig zu lesen. Natürlich lass ich dir ein Herzchen da!
    Liebe Grüße
    Nici

  26. Hi.
    Hm.. Die Story hat ein sehr ernstes Thema, und das ist der Grund, weshalb ich sie zu Ende gelesen habe.
    Was mir leider eher negativ aufgefallen ist, war dein Schreibformat. Ich weiß nicht, was du da gemacht hast, aber es war wohl ein zu weit eingestellter rechter Rand? Keine Ahnung, aber es störte meinen Lesefluss, muss ich ehrlich sagen. Hab ich auch so noch nirgendwo gesehen…
    Und dann mal normale Einstellung bei dem Zeilenabstand, dann etwas breiter… Schade. (Dein Nachwort ist ja wieder normal)…

    Von der Story an sich: wie gesagt, das Thema ist gut gewählt, aber ich fand es teilweise etwas wirr. Sollte vielleicht auch so sein?
    Aber spannend war es auf jeden Fall.
    Solltest du noch mal eine Story schreiben, dann vielleicht in einem etwas anderem Format…

  27. Liebe Daniela,
    danke, dass du dir Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen. Schade, dass dich die Formatierung aus dem Lesefluss gebracht hat. Das tut mir sehr leid. Hast du auf dem Handy oder am Computer gelesen? Das macht auch schon einen Unterschied. Bisher hatte sich noch niemand daran gestört. Ich hatte mich in Word an die Normformatierung für Autoren gehalten (60 Zeichen pro Zeile, sprich 1800 Zeichen pro Seite). Dementsprechend hatte ich den rechten Rand verändert, um nicht mehr als 30 Zeilen pro Seite zu schreiben.
    Stimmt, ich hätte noch ein zweites Word-Dokument erstellen können, ohne Rand. Aber so würde es niemals in einem Buch erscheinen. Aber ich bin auch nur eine Anfängerin und nicht perfekt 😉🤩🌻.
    Da diese Seite hier nicht gesetzt ist, leidet die Formatierung darunter. Marcus, der Programmierer, macht das ehrenamtlich und einen hervorragenden Job. Und da steckt sehr viel Arbeit dahinter. Ich habe bei vielen Geschichten über die Formatierung hinweggesehen und gerade bei Dialogen, wo der Zeilenabstand oft sehr groß ist. Eine gute Geschichte lebt nun einmal von Dialogen und so kann ich darüber hinwegsehen und den Inhalt bei jeder Geschichte in vollsten Zügen genießen. Jeder Plot ist einzigartig, wunderbar, individuell 😍🌟❣. Und auch Sebastian Fitzek sagte in einem Live-Video, dass an erster Stelle der Inhalt zähle.
    Ich nehme deine Kritik an.

    Kurz zum Inhalt: Ich wollte auf keinen Fall einen wirren Text schreiben und es war doch auch beim aufmerksamen Lesen relativ schnell klar, dass die beiden Schwestern ihre Rollen getauscht haben. Isabella hat Gift getrunken und dieses Gift führt zu Halluzinationen. Am Ende ist alles aufgeklärt. Hast du die Geschichte auch gehört? Die Leseschnecke Steffy hat meinen Figuren sehr gut Leben eingehaucht.
    Danke für dein Feedback🙏 und viel Erfolg beim Voting 🍀🐞.
    Liebe Grüße,
    Martina

  28. Liebe Martina,
    nachdem Du mir so tolle Zeilen hinterlassen hast, konnte ich gar nicht anders und musste natürlich so schnell als möglich auch Deine Story lesen. Was soll ich sagen? Was nicht schon in den unzähligen Kommentaren oben so positiv formuliert wurde? Und das zurecht! Deine erste Geschichte? Wirklich? Kaum zu glauben! Hat mich sofort gepackt und bis zum viel zu frühen Ende (ich hätte gerne noch länger gelesen) nicht mehr losgelassen. Und die ein oder andere Kleinigkeit würde ein professionelles Lektorat bereinigen – wie es bei uns allen bekannten Profis auch passiert.
    Also mein „Herzchen“ hast Du!
    UND: Mach weiter damit! Deine Geschichte hallt nach. Und böte die perfekte Grundlage für einen kompletten Roman. Denk mal drüber nach. Ich biete mich gerne als Testleser an! (Ganz uneigennützig 😉)
    Viel Erfolg für Dich!
    LG Tom (ohne sehr geehrt und Herr 😉)

  29. Hallo Martina,
    was für ein brandaktuelles Thema!!! Perfekte Kurzgeschichte: Wendepunkte, Spannung, Höhepunkt, offenes Ende … Formal und Inhaltlich sehr ansprechend. Frauen und Gift … 💊 sehr geil! Spannend bis zum Schluss. Viel Glück👍 für den Wettbewerb, mein Herzchen 💟 hast du,
    Grüßle,
    Annalena

    1. Liebe Annalena,
      danke für dein Feedback. Ja, leider ist das Thema zurzeit wieder in der Öffentlichkeit, aber auch genauso schnell wieder verschwunden. Schockierend! Hohe Strafen alleine lösen das Problem nicht, denn sonst würde es auch keinen Mord mehr geben, worauf eine lebenslange Freiheitsstrafe steht. Wenn es sowohl für Täter mehr Anlaufstellen geben würde (bevor es zum Kindesmissbrauch kommt) und auch für Opfer schnellere Therapiemöglichkeiten, wäre das Leid viel kleiner 😥.
      Liebe Grüße,
      Martina

  30. Hallo Martina

    Ich besuche dich, weil ein guter Freund von mir (Artsneurosia /Swen) heute spontan deine Geschichte nannte, nachdem ich ihn gefragt hatte, ob er mir ein paar interessante Stories bei wirschreibenzuhause nennen könnte.

    Und er hatte nicht unrecht.
    Deine Geschichte hat meinen Nerv voll getroffen.
    Wunderbar!

    Mein Like hast du.

    Susanne

    1. Liebe Susanne,
      danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen. Das hört sich zwar immer abgedroschen an, aber ich freue mich sehr und kann es hier nur mit Worten zum Ausdruck bringen. Danke 🌸! Mein Sohn hat heute mit seinen Freunden seinen 7. Geburtstag gefeiert und nachdem ich nun alles wieder aufgeräumt habe 😂, bin ich noch schnell zum Computer gesprintet. Ich bedanke mich immer gerne so schnell wie möglich für Feedback.
      Wow! Der Swen ist so ein Lieber, jeder der seine Kommentare hier auf der Seite liest, spürt das.
      Ein schönes Wochenende und noch einmal „Merci“.
      Liebe Grüße,
      Martina

      1. Liebe Martina,

        mir fehlen die Worte 😱 … und das kommt in der Tat nicht so oft vor🙈. Ich finde deine Geschichte richtig, richtig gut!

        Du schreibst sehr schlüssig, dass ein Kindesmissbrauch das ganze Umfeld vergiften kann und das für eine sehr lange Zeit. Deine absolut gelungene Charaktergestaltung wird wunderbar von deiner absolut anschaulichen und bildhaften Art zu schreiben unterstützt! Ich konnte mir sehr gut das Aussehen und das Verhalten deiner Protagonistinnen vorstellen. Die vorgegebenen Parameter hast du perfekt mit diesem ernsten Thema verbunden. Aus deinem Stoff könnte tatsächlich ein Film gedreht werden.

        Herzliche Grüße,
        Alexa

  31. Hi Martina,
    ich habe dich auf Insta gesehen und da wollte ich mal sehen, was dir zu dem Thema so eingefallen ist. Zwillingsgeschichten gehen immer 😊. Klasse, welche Wendung deine Geschichte genommen hat und Isabella hat nun endlich die Chance, gesund zu werden. Von alleine hätte sie sich wohl nicht therapieren lasen, oder?
    Grüße, Maike

  32. Hallo Martina,

    ich habe gerade deine Geschichte gelesen und mir war schon ziemlich schnell klar, auf was es dabei rausläuft 🙂
    Natürlich nicht, weil du sie so vorhersehbar geschrieben hast, sondern wegen deinem Kommentar unter meiner eigenen Geschichte 😉
    Da haben wir beide uns wohl (zufällig) an noch einen weiteren (nicht geforderten) Parameter gehalten…

    Ich glaube irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass dies deine erste Kurzgeschichte war. Ich weiß nicht, ob das bedeutet, dass du bisher noch gar nichts geschrieben hast. Sollte das so sein, kann ich nur sagen: Respekt!
    Ich finde, du hast sie echt toll aufgebaut. Und die Art und Weise, wie du den Text geschrieben hast, hätte mich nicht vermuten lassen, dass dies deine erster Versuch war.

    Meine Stimme ist dir daher sicher.

    Eigentlich hab ich nur eine klitzekleine Anmerkung. Ich finde es immer besser die Gedanken einer Person nicht in Anführungszeichem zu setzen (bzw. kursiv zu setzten, wenn kein „dachte“ folgt), weil sie somit gleich optisch von einer wörtlichen Rede abgegrenzt werden, und man sie bereits als solche erkennt, ohne erst zu der Stelle „, dachte er“ lesen muss.
    Hier ist so ein Beispiel:
    – „Schon 19 Uhr. Wo sind die Gäste?“, fragte sie sich.
    Denkt sie das, oder sagt sie das?
    Sagt sie es, würde ich schreiben: „Schon 19 Uhr. Wo sind die Gäste?“, fragte sie sich laut. ODER , sprach sie ihren Gedanken laut aus.
    Denkt sie es:
    Schon 19 Uhr. Wo sind die Gäste?, fragte sie sich.

    Hier hab ich noch ein schönes Beispiel gefunden:
    – „Das Wasser schmeckt … süß … hm, seltsam“, dachte sie irritiert.
    Hier würde ich sogar zusätzlich zu den Anführungszeichen auch noch auf „hm, seltsam“ verzichten, da zum einen „dachte sie irritiert“ ja eh schon impliziert, dass ihr die Sache seltsam vorkommt, und zum anderen klingt der Gedanke (in meinen Ohren) auch gleich weniger gestellt.

    Ob das jedoch eine Regel, oder aber nur ein oft angewendetes Format ist, kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen.

    Ich hab auch einen Fehler gefunden:
    – schmiss das Smartphone in voller Wucht hinein.
    mit voller Wucht

    Und hier hat die Umformatierung der Homepage dir was kaputtgemacht:
    hangelte sie sich zum Bade-zimmer vor

    Liebe Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  33. Lieber J.D.,

    Meine Rückmeldung auf deinen lieben Kommentar kommt sofort, denn sonst plagt mich das schlechte Gewissen. So viel Zeit muss sein 🙂 .

    „Das Wasser schmeckt … süß … hm, seltsam“, dachte sie irritiert.“
    Ich hatte das „seltsam“ eingefügt, damit die Leser ein Indiz für das Gift erhalten. Denn einige, die den Text nur überflogen hatten, haben die Nebenwirkungen von der „Tollkirsche“ nicht verstanden, bzw. überhaupt nicht verstanden, weshalb Isabella so neben sich stand. Da du ein aufmerksamer Leser bist, wirkt das „seltsam“ natürlich gestellt auf dich. Vielleicht streiche ich es wieder.

    Du hast so was von Recht: Es heißt „mit voller Wucht“. Wie konnte ich das die ganze Zeit überlesen?

    Ich danke dir von ❤ für deine ehrliche Hilfe.
    Liebe Grüße,
    Martina

  34. Hallo Martina,

    da du dir auch meine Geschichte(„Rate, wer ich bin!“) durchgelesen hast , habe ich mir es natürlich nicht nehmen lassen auch deine Geschichte durchzulesen.

    Ich muss sagen, ich war in der Geschichte zwischenzeitlich etwas verwirrt, da ich nicht mehr richtig zuordnen konnte, wer die richtige Marie war. Ich glaube, das gehört aber als Stilmittel zur Geschichte.

    Insgesamt sehr interessante Geschichte. Krass finde ich, dass Marie für ihre Schwester in die Psychatrie gegangen ist. Zuerst habe ich mir gedacht, was für ein wahnsinniges Opfer das gewesen war. Dann überlegte ich aber über die unbegründete Schuldgefühle, die Marie gehabt haben muss, da sie verschont blieb.

    Insgesamt auf jeden Fall eine Geschichte zum mitdenken. Und ich hoffe, ich habe auch alles richtig begriffen^^

    Besonders gefällt mir die Message am Ende der Geschichte. Es stimmt, dass leider viel zu viele (obwohl eigentlich jeder Fall zu viel ist) Kinder missbraucht werden. Und leider wohl auch nicht die richtigen Hilfsmöglichkeiten haben.

    Ich hoffe deine Geschichte kommt ins Buch und das auch der letzte Teil mit übernommen wird.

    Mein Like hast du auf jeden Fall dafür.

  35. Lieber Marcel,
    danke für dein liebes Feedback. Isabella hat unwissentlich Gift getrunken und daher halluziniert.
    Marie ist nicht für ihre Schwester in die Psychiatrie gegangen, sie hat sich damals selbst einweisen lassen, da sie selbst in einer schlimmen Phase war (Schuldgefühle, Depressionen etc. ). Sie wollte nach ein paar Wochen wieder raus, aber Isabella hat die Situation ausgenutzt.
    Zitat aus meinem Text: „Ich wollte für Marc eine gute Ehefrau sein und daher eine Therapie machen, ohne dass er es bemerkt und sich Sorgen macht“, schrie sie.
    Leider ist alles aus dem Ruder gelaufen.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende 🙂 und noch einmal vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Martina 🎈

    1. Hallo Martina, jetzt wird es doch etwas klarer. Hatte ich ehrlicherweise beim Lesen nicht richtig kapiert ^^

      Ich habe mir deinen Kommentar zum Anlass genommen, um die Geschichte nochmals zu lesen. Bzw. Bessergessgt das Hörbuch zu hören.

      Die Hörbuch Version hat mich im übrigen noch mehr begeistert, als das alleinige Lesen der Geschichte. Wirklich sehr professionell.

      Ich hoffe manchmal das Sebastian fitzek hier zwischendurch nochmal reinschaut, um mitzubekommen was hier auch nach dem eigentlichen Schreiben noch für Aufwand betrieben wird.

      Liebe Grüße

      Marcel

  36. Lieber Marcel,
    da hat jeder so seine Präferenzen 😉 und ja, beim Hören 🎧 ist auch meine Aufmerksamkeit noch einmal anders gefordert. Die Geschichten, die sowohl zum Lesen als auch zum Hören zur Verfügung stehen, habe ich sogar gehört und nebenbei gelesen. Dabei sind mir dann noch weniger Details entgangen 🙂.
    Ich glaube schon, dass Sebastian Fitzek weiß, wie fleißig 🐝 wir alle lesen und kommentieren.
    Liebe Grüße zurück,
    Martina

  37. Liebe Martina!
    Deine Geschichte trifft mitten ins Herz, ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen und die Gänsehaut hält immer noch. Das Thema ist ein sehr wichtiges und wie du weißt, hat es mich in meiner Geschichte auch beschäftigt.
    Ich lasse dir gerne mein Like da und drücke dir die Daumen fürs Ebook.

  38. Liebe Martina,

    ich kann noch nicht so recht glauben, dass das deine erste Geschichte ist. Sie ist so unfassbar gut und so unfassbar wichtig.

    Ich finde es sehr gut, dass du das Thema „Kindesmissbrauch“ im Nachwort direkt ansprichst und uns Leser am Schluss zum Nachdenken anregst, indem du die Frage stellst, wie Isabellas Leben sich bei rechtzeitiger Hilfe entwickelt hätte.

    Du hast die Parameter sehr geschickt umgesetzt. Ich bin immer wieder verblüfft, auf welch unterschiedliche Weise das geschieht. Ja okay, der Zwilling war vorhersehbar, die Wendungen dafür umso weniger. Die Geschichte war durchweg spannend. Dass sich die „gute“ Schwester rächt, gefällt mir sehr gut. Ich kann ihre Motivation wirklich nachvollziehen. Beide Charaktere hast du glaubhaft dargestellt.

    Die Idee mit dem Lied, das immer wieder als schlechtes Omen auftaucht, finde ich super. Ich musste die ganze Zeit an Negan aus „The walking dead“ denken. Der hat sein Erscheinen zwar nur durch Pfeifen angekündigt, seine Boshaftigkeit wurde aber immer von seiner scheinbaren Freundlichkeit begleitet. Vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig, aber das waren eben meine Gedanken beim Leben 😊

    Die Stimmen in ihrem Kopf sind richtig gut. Sie unterstreichen noch einmal die aufkommende Frage, ob sie sich alles nur einbildet oder ob es ihren Zwilling tatsächlich gibt. Ich hatte echt Gänsehaut.

    Zuletzt möchte ich mich gerne auf Sabs Kommentar beziehen. Ich denke auch, dass es „Droge für das Vergessen“ heißen müsste. Medikamente sind gegen Schmerzen, sie sollen den Schmerz „entfernen“. Das Vergessen soll durch den Alkohol aber herbeigeführt werden – sie braucht die Droge, um zu vergessen. Andersherum wäre es eine Droge gegen das Erinnern 😊

    Liebe Martina, ich hoffe, du schreibst weiter, das Talent hast du – genau wie mein Herzchen 😊

    Alles Liebe für dich und viele Grüße ins Rheinland 🌻
    Sarah

    1. Liebe Sarah,
      was hast du mir für einen lieben und langen Kommentar geschrieben 🤩 😊? Vielen Dank auch für deinen neues Aspekt mit Negan aus „The walking dead“. Und du bist tatsächlich eine der wenigen, die das „Happy-birthday-Lied“ anspricht. Ja, es sollte als roter Faden in der Geschichte dienen.
      Okay, okay, Sabs und du, ihr habt mich überzeugt „Droge für das Vergessen“ 🙈. Wird nun geändert. Ich bin ganz begeistert, dass du so intensiv gelesen hast.
      Grüße an dich zurück mit einer ordentlichen Portion 🌻🌻🌻,
      Martina

  39. Hallo Martina, ich habe soeben Deine Geschichte angehört und sie hat mich wirklich beeindruckt. Ich finde es super von Dir, dass Du auf so ein wichtiges Thema aufmerksam machst. Zudem ist Deine Geschichte wirklich gut geschrieben. Ich war zwischenzeitlich verwirrt wer jetzt wer ist, aber das hat zu der Handlung gepasst. Man muss eben mitdenken, gefällt mir! Dafür auf jeden Fall ein ♥️ von mir!

    Liebe Grüße, Sarah (Stumme Wunden) 👋

    1. Liebe Sarah,
      du bist die zweite Sarah, der ich gerade antworte 😉. Oh, du hast meine Geschichte sogar angehört. Wow!
      Ja, ja, das mit der Verwirrung …. Stimmt, da muss etwas genauer gelesen werden. Aber da Isabella Gift getrunken hast, sollte das alles zum Thema passen. Du hast seit heute Nachmittag wirklich keine Zeit verstreichen lassen und dich sofort ans Hören gemacht. Bist du flink 🚀.
      Bei dir werde ich nun immer an Merlin denken 🙂.
      Ganz liebe Grüße,
      Martina

  40. Hallo Martina,

    Klasse Geschichte, die durchaus Potential für einen ganzen Roman hätte. Insbesondere weil da noch mehr Raum wäre, auf die Vergangenheit der beiden einzugehen, denn da scheint es eine Menge zu erzählen geben.
    Mein Like hast Du!

    LG Philipp

    1. Hallo Philipp,
      danke für deine liebe Antwort. Ich freue mich, dass du dir die Zeit genommen hast. Ja, ja, ja, da wäre in der Tat noch Platz, um über die Vergangenheit der Protagonisten zu schreiben 💪 und auch wie es weitergehen könnte.
      Liebe Grüße,
      Martina

  41. Liebe Martina,
    nun habe ich auch deine Geschichte gelesen und bin sehr beeindruckt. Dein Schreibstil gefällt mir ausserordentlich gut – bildhaft, spannend und von hohem Tempo. Du hast auch wahnsinnig gute Dialoge geschrieben! Ich hatte immer die Szenerie vor Augen und konnte die bizarre Stimmung sehr gut nachempfinden. Es war stellenweise richtig unheimlich. Ich habe dir sehr gerne mein Like dagelassen.
    Liebe Grüße
    Angela

    1. Liebe Angela,
      danke für dein Kompliment. Wie lieb 😊. Puh, das ist schon absolut unglaublich, dass wir alle zu solchen Leseratten geworden sind. Wer hätte das noch vor ein paar Monaten gedacht, dass jede freie Minute zum Lesen und Kommentieren genutzt wird?
      Danke, danke noch einmal 😍 .
      Liebste Grüße,
      Martina

    1. Hallo Jana,
      es freut mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat 🙂. Ja, das Thema ist nicht schön, aber jeden Tag unter uns und das dürfen wir nicht vergessen!!! Danke für dein 👍. Ich lese deine Geschichte sehr gerne.
      Liebe Grüße,
      Martina

  42. Hallo Martina,

    gerade eben habe ich deine wunderbare Geschichte gelesen, weil ich in irgendeinem Kommentar bei Instagram auf sie aufmerksam wurde. Puh, zum Glück muss ich sagen. Man wäre das schade, wenn dieser Diamant 💎 von mir unentdeckt geblieben wäre. Wahnsinn!

    Es ist natürlich kein leichtes Thema, aber du hast es sprachlich hervorragend umgesetzt. Während des Lesens konnte ich mir richtig die Szenen vorstellen. Wie geht sie weiter? Schade, schon vorbei. Gerade läuft im Kino 🎥 auch wieder eine Zwillingsgeschichte. Das gibt immer so verdammt viel her. Du hast alle meine Daumen und ich wünsche dir viel Glück!
    Liebste Lieblingsgrüße,
    Melli

  43. Liebe Martina, gerade habe ich Deine Geschichte gelesen und musste danach erst einmal durchatmen. Ich finde den Plot sehr stark und mag, wenn man das in diesem Zusammenhang überhaupt so sagen darf, die Flashbacks. Ein stilistisch ganz besonders starkes Bild finde ich den Loop mit der sich zuziehenden Schlinge. Wirklich gut. Tatsächlich kaum zu glauben, dass Du Ersttäterin bist 😉 .

    Auch finde ich die abschließenden Worte zum Thema „Kindesmissbrauch“ wirklich wichtig und richtig.

    Vielen Dank auch Dir für Deine Geschichte!
    Kathrin aka scripturine/Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

    1. Liebe Kathrin,
      das bist du endlich wieder. Hatte dich schon vermisst 😉. Und es freut mich unglaublich, dass du meine Geschichte ausführlich gelesen hast. Das berührt mich ganz besonders. Es wurde schon viel kommentiert, aber du bist die Erste die meine Flaschbacks lobt und auf die sich zuziehende Schlinge eingeht.
      Danke, und deine Geschichte werde ich als Mädel aus der Nähe von Hannover auch nicht vergessen.
      Liebste Grüße,
      Martina

  44. Liebe Martina,
    tatsächlich hatte ich deine Geschichte schon gelesen, aber nicht kommentiert. Wahrscheinlich, weil es schon ziemlich spät war. Also hole ich das jetzt nach:
    Es gibt ja einige Geschichten hier, die Zwillinge als Protagonist und Antagonist aufeinander loslassen. Trotzdem sticht deine heraus.
    Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass du nicht mit dem typischen Schema „Böser Zwilling vs. Guter Zwilling“ arbeitest. Keiner von beiden ist gut oder böse, beide sind irgendwo dazwischen.
    Im Dialog der beiden Schwestern hatte ich manchmal Schwierigkeiten dem Inhalt zu folgen und die Aussagen einer von beiden zuzuordnen. Das würde ich aber nicht geändert haben wollen, weil es zu dem vernebelten Geist von Isabella passt.

    Mein (verpätetes) Like hast du!

    LG
    Merle (Sepia)

    1. Liebe Merle,
      ich freue mich von dir zu lesen. Ja, du hast Recht. Es ist immer schwierig im Nachhinein zu sagen, wer für etwas verantwortlich war oder ist. Natürlich wäre alles anders gekommen, wenn der Pflegevater ein besserer Mensch gewesen wäre. Der ist nämlich definitiv böse.
      Ich mag deinen Ausdruck: „vernebelter Geist“ 🤩, ja den hat Isabella.
      Liebe Grüße,
      Martina

      1. Hallo liebe Martina,
        ich habe deine Geschichte schon etwas früher gelesen und, Schande über mich, ich hatte dir sofort nach dem Lesen mein ❤ gegeben, weil sie mir so außerordentlich gut gefallen hatte. Jedoch ließ ich dir keinen Kommentar zurück. Ich wollte es nachholen und habe es vergessen 😕
        Durch einen glücklichen Zufall, so nenne ich es 😊, kam ich gestern darauf zurück und habe mich erinnert, dass ich hier etwas versäumt hatte. Das würde ich heute sehr gerne nachholen.
        Also dein Schreibstil ist richtig toll. Ich konnte die Geschichte flüssig lesen ohne hängen zu bleiben oder durcheinander zu kommen. Und
        wie schon geschrieben, hat mir dein Plot wirklich super gut gefallen denn es ist genau die Art welche mir so gut gefällt. Am Anfang war ich neugierig zu erfahren, welches Geheimnis sie mit Isabella gemeinsam hat. Du hast die Geschichte so spannend aufgebaut und diese Spannung auch durchweg gehalten. Dann kam der Abschnitt mit diesem traurigen Thema und ich ahnte in etwa, um was es sich handeln könnte. Was mir richtig gut gefiel, war der Zustand und das Handeln von Isabella, dieser Singsang um die „Geister“ zu vertreiben:
        „Sie ist nicht hier. Sie ist nicht hier.“ Isabella summte.
        Lalala … sie ist nicht hier“, sang sie.
        Das hast du toll rübergebracht, ich sah sie richtig vor mir. Der Schluss war der Hammer und ich hoffe ihre Schwester bekommt die Behandlung, die sie schon vor Jahren gebraucht hätte. Leider wird dieses Thema nie verschwinden, aber auch ich hoffe, dass sich mehr Menschen die davon betroffen sind, professionelle Hilfe suchen bevor es zu spät ist.
        Deine Geschichte wird ins ebook kommen, und das hat sie auch mit Abstand verdient!
        Mein ❤ bleibt mit großer Freude hier, und ich hoffe, dass du weiterschreibst…das Talent dazu hast du auf jeden Fall!
        Liebe Grüße frechdachs 😊

  45. Liebe Nina,
    du hast mir am 30. Juli ein liebes Feedback hinterlassen, allerdings steht dein Kommentar hier ganz ob und ich kann nicht auf ihn antworten. Da ist wohl irgendetwas auf dieser Seite schiefgelaufen 🙈. Aber ich hatte dich bereits auf Insta angeschrieben. Ich lese deine Geschichte auf jeden Fall 🙂.
    liebe Grüße,
    Martina

  46. Ich habe es nun endlich geschafft, auch deine Geschichte zu lesen. Du erinnerst dich sicher: Ich bin die andere Happy Birthday Geschichte. 😀 Noch einmal vielen Dank für dein Feedback damals! Nun aber zu deinem Werk: Wow. Zunächst einmal muss ich deinen Schreibstil loben. Du schreibst nicht nur flüssig und machst das Lesen damit sehr angenehm, du hast auch ein Gespür dafür, von Anfang an subtile Spannung aufzubauen und trotzdem dafür zu sorgen, dass man die Protagonistin und ihre Vergangenheit Zeile für Zeile besser kennenlernt. Der Twist hat mich sehr überrascht und auch schockiert. Stand mit offenem Mund da. Ich habe bislang auch nichts Vergleichbares gelesen. Super gemacht! Und ich muss immer noch schmunzeln, dass wir beide Happy Birthday im Titel und eine Isa(bella) in der Geschichte haben. 😀

  47. Hallo Carmine,
    du bist zurück 🤩! Klar, erinnere ich mich noch an deinen Plot und du warst eine meiner ersten Geschichten. Ich freue mich sehr, dass du nun wieder aktiv am Lesen bist und natürlich über deine lieben Worte. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Martina

  48. Hallo Martina,

    ich schließe mich dem an, was einige schon vor mir gesagt haben: Zwillinge wählen, dafür haben sich einige entschieden. Aber so top umgesetzt, wow! 😊 Findet sich nicht oft.

    Mich beeindruckt, dass Du Dich an ein solch heikles Thema, den Kindesmissbrauch, gewagt hast. Und das gleich in Deiner ersten Geschichte. Chapeau!

    Ich wünsche Dir viel Erfolg, auf dem besten Weg ins Ebook bist Du. Mein Herzchen hab ich Dir da gelassen.

    Und danke auch, für Deinen Kommentar und Dein Herz für meine Geschichte („Und der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?“)!

    Viele Grüße von der Charlie

  49. Hi Martina!
    Also für deine erste Kurzgeschichte finde ich das auch wahnsinnig gut. Dein Schreibstil ist sehr verständlich, deine Erzählweise interessant und kreativ und die Geschichte ist spannend und anspruchsvoll. Ich fühlte mich zumindest intellektuell gefordert, vor allem bei Teil 2 musste ich nach dem Ende nochmal nachlesen, was da jetzt genau abging 😀
    Ich finde es sehr gut, dass du das Nachwort geschrieben hast. Kindesmissbrauch ist wirklich ein wichtiges Thema und sollte auf keinen Fall verschwiegen werden.
    EIne kleine Anmerkung zu den Kapiteln: Soweit ich weiß ist es unüblich, Kurzgeschichten in Kapitel zu unterteilen. Die Kurzgeschichten, die ich kenne, bestehen meistens aus einer einzigen Szene oder einer Nacherzählung (H.P. Lovecraft arbeitet glaube ich oft mit Nacherzählungen). Hab auch schon Kurgeschichten gesehen, deren Handlung über mehrere Tage gingen, aber das waren von der Länge her auch fast schon Novellen. Aber feste Regeln gibt es da letztendlich nicht, denke ich. Und tatsächlich sehe ich hier selten Geschichten, die NICHT in Kapitel unterteilt sind, wahrsdcheinlich, weil die meisten hier hauptsächlich Romane lesen.
    Aber Schluss mit dem Literaturexkurs, ich finde, du hast das wirklich schön gemacht. Bin eine zufriedene Leserin 😀
    Viele Grüße und schreib weiter!
    Ann-Kristin

    1. Liebe Ann-Kristin,
      danke schön! Ich freue mich immer wieder über Feedback und neue Hinweise zu meiner Geschichte 🤩. Ich hatte die Zahlen eingebaut, um meine Geschichte zu strukturieren. Du hast recht, es ist eher unüblich. Ich hätte sie auch weglassen können, aber da ist wohl meine künstlerische Freiheit mit mir durchgegangen. Ansonsten habe ich versucht, mich an alle Merkmale einer Kurzgeschichte zu halten, hoffe ich 😅.
      Danke für dein ❤🙂.
      Liebe Grüße,
      Martina

  50. Hallo Martina, erst einmal vielen Dank für deinen Besuch bei mir. Die kleinen Tippfehler habe ich gleich verbessert. Du hast früher ja quasi um die Ecke gewohnt.

    Ich habe jetzt im Urlaub auch endlich mal Zeit mehr zu lesen.

    Nun zu Dir: Aufgrund des Themas weiß ich gar nicht ob „gefallen“ das richtige Wort ist, aber ja deine Geschichte hat mir gefallen. Besonders an den Stellen als du die Orientierungslosigkeit der (falschen)
    Marie beschrieben hast. Ich bin überrascht dass dies dein Erstwerk ist. Mein Like hast du auf jeden Fall.

    Beeindruckt hat mich aber dein „Nachwort“. Du hast vollkommen recht, der Kampf gegen sexuellen Mißbrauch sollte immer präsent sein und nicht nur dann wenn etwas Schlimmes passiert. Ich hoffe deine Geschichte landet genauso im Ebook. LG Melanie (Blaues Mondlicht)

    1. Liebe Melanie,
      herzlichen Dank für deinen zauberhaften Kommentar. Ich freue mich, dass dir meine Geschichte „gefallen“ hat. Super, dass du dich nun im Urlaub auf dieser Seite ein wenig austoben kannst 😃.

      Genieße deine freie Zeit,
      Grüße von Martina

  51. Hi Martina,

    tolle Geschichte: spannend, fesselnd, dramatisch.
    Sehr guter Plot mit einem dramatischen Twist, der einen sprachlos zurücklässt. Absolut krass!
    Und das Ende erst. Dein Schreibstil bringt das Geschehen auf den Punkt. Ausdrucksstarke Dialoge, die deine Geschichte zu dem machen, was sie ist. Lebendig! Grandios! Schreib weiter, du hast Talent!

    Mein Like lass ich dir gern da und wünsche dir alles Glück dieser Welt!

    Viele Grüße,
    Funny

  52. Liebe Martina,

    nachdem du meine Geschichte gestern so nett kommentiert hast, und mir wertvolle Tipps gegeben hast, dachte ich, du hättest schon mehr geschrieben. Jetzt habe ich gesehen, dass es auch dein Erstlingswerk ist. Chapeaux!
    Es war am Anfang sehr verwirrend für mich, und ich dachte erst an eine Persönlichkeitsspaltung. Dein Schreibstil ist flüssig und liest sich gut. Das Thema Kindesmissbrauch hast du bravourös umgesetzt. Die Idee dazu hatte ich erst auch, habe sie aber wieder verworfen, weil es mir zu „heiß“ war.
    Das Einzige, was mir aufgefallen ist, sind auch die vielen „sie“ und der Marmorboden kam mir auch einmal zu oft vor.
    Jedenfalls kannst du daraus sicher noch einen spannenden Roman machen, im E-Book bist du mit über 💯 ❤️(Einschließen meinem, habe das 100. leider nicht geschafft, ich lese zu langsam🙃) drin.

    Weiterhin viel Spaß beim Schreiben und liebe Grüße
    Monika (Ende Gut?)

    P.S.:Ich habe hier gelesen, dass man sich auch vorlesen lassen kann? Wie geht das denn?

  53. Liebe Monika,
    du bist ja der Hammer!!! Danke, danke für deinen süßen Kommentar 🙏.
    Ja, ja, die nervigen „sie“. Ich weiß 😬. Bei zwei Protagonistinnen fiel es mir schwer, das Personalpronomen zu ersetzen. Immer und immer wieder habe ich den Text überarbeitet bis mein Latein am Ende war. Auch bei dem „Marmorboden“ hatte ich nach einem Synonym gesucht, vergebens! und fand dann, dass es doch irgendwie passte.
    Ja, einige Geschichten wurden als Hörbuch aufgenommen. Meine auch, der Link steht oben in meinem Profil.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende und vielen Dank noch einmal ❤.
    Liebe Grüße,
    Martina

  54. Liebe Martina,

    hab die Geschichte auf YouTube gehört. Super Idee, die Geschichte einzusprechen. Allerdings hatte ich an der Briefkasten-Szene Schwierigkeiten zu folgen. Aber nachdem Isabella losgeht und sie und Marie sich treffen, bin ich wieder reingekommen.

    Wer was sagt war wieder etwas schwierig, aber den roten Faden konnte ich halten.
    Die Worte „krakelen“ und „blöken“ fand ich etwas unpassend, weil sie zu wertend sind und eher auf Zickigkeit referieren. Aber eigentlich ist das ja eher eine Atmosphäre von Schock und Angst, oder?

    Witzig dass du den Spruch „Spieglein Spieglein an der Wand“ auch drin hattest.

    Sehr spannende Idee, die du da umgesetzt hast. Und ich mochte das Bild von einer Frau in Nachthemd und Kapuzenpulli und einer Unterwäsche. Mega spooky!

    Bleib dran kann ich da nur sagen.

    Liebe Grüße
    Linda (Allein Allein)

  55. Liebe Linda,

    danke für dein Feedback 🙏. Ich habe die Verben „krakeelen“ und „blöken“ ganz bewusst gewählt, dass sie Marie und Isabella ganz gut charakterisieren. Ja, sie ist auch eine Zicke, aber auch verletzt, hat Angst und ist teilweise überheblich. Die Ereignisse haben sie zu dem gemacht, was sie ist. Ich wollte nicht die ganze Zeit „schreien“ verwenden, also habe ich nach passenden Synonymen gesucht. Z. B. blöken Menschen, wenn sie sich unangemessen laut äußern, wie Isabella als sie ihre Zwillingsschwester Marie seit langem wiedersieht.
    „Geh weg, du kannst nicht hier sein“, blökte Isabella und wich einen Schritt zurück, wobei sie sich in der Gardine verfing …“

    Marie schreit natürlich auch, da ich aber ein Synonym gesucht habe, fiel mir „krakeelen“ ein. Und das tut Marie auch aus vollem Hals.
    „Innere Leere, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel. Du hättest diese Gefühle nachvollziehen müssen“, krakeelte Marie.

    Tut mir leid, wenn die Briefkastenszene am Anfang nicht so klar für dich war. Ich wollte den Lesern nicht sofort zeigen, dass es sich um den Rollentausch von Zwillingen handelte 😬.

    Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, meine Geschichte zu lesen. Es ist immer wieder spannend, die verschiedenen Sichtweisen zu lesen.

    Ganz liebe Grüße aus Düsseldorf,
    Martina 🙂

    PS: Leider wird das Wort „krakeelen“ auf Youtube falsch ausgesprochen (krakeln) und in der Tat ist das ja etwas völlig anderes. Aber da war es schon aufgenommen und ich konnte darüber hinwegsehen, weil die Leseschnecke Steffy das ansonsten ganz, ganz prima gemacht hat 🤩🥰🌸🎧.

  56. Ich finde die Geschichte sehr gut und sehr überraschend. Aufgrund des Titels und des Anfangs der Geschichte war meine Erwartungshaltung eine andere – das hat für mich einen tollen Spannungsbogen ergegeben und mein Interesse am Weiterlesen geweckt.
    Du hast es trotz der Kürze der Geschichte geschafft, viele Punkte anzureissen und darzustellen und hast es verstanden, diese spannend zu gestalten – Respekt !!

    Ich würde mich freuen, noch mehr von dir zu lesen.
    Lieben Gruß

  57. Liebe Martina,

    Dankeschön noch mal für Deinen ausgesprochen lieben Kommentar zu meiner Geschichte.💞 Du hast mich damit neugierig auf Deine Geschichte gemacht. Ich hab sie mir dann auf YouTube bei der Leseschnecke Steffy angehört. Wirklich toll, was Du da geleistet hat. 👍 Deine Geschichte hat mich gefesselt und ich fand Deine Beschreibungen ebenfalls sehr gekonnt gewählt! Weiter so! Und natürlich hast Du mein ❤️ dafür!

    Liebe Grüße
    Veronika

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/infamie

  58. Liebe Martina, tolle Idee, super geschrieben und das Spiel mit den Identitäten perfekt umgesetzt! Eine der besten Geschichten, die ich hier bisher gelesen habe. Mein Herzchen hast Du, Du hast es echt verdient, in die Anthologie zu kommen. Liebe Grüße, Anna (Zu spät)

  59. Liebe Anna,
    Balsam auf der Seele 🙂. Ich bedanke mich, dass du meine Geschichte gelesen und so wundervoll kommentiert hast. Merci 😍. Deine Mizzi-Geschichte bleibt auf jeden Fall eine meiner Lieblingsgeschichten. Mach doch bitte noch mehr Werbung für deine Story. So eine kreative Idee und ohne Blutvergießen 💪.
    Liebe Grüße,
    Martina

  60. Hallo Martina,

    So langsam arbeite ich mich durch alle Geschichten durch 😀
    Die Idee mit den Zwillingen fand ich toll (ist für mich die erste Geschichte hier, die ich mit Zwillingen gelesen habe). Teilweise sind deine Sätze etwas ungelenk oder gar verwirrend (nach zwei Stunden Latein könnte es aber auch an mir liegen xD). Spricht Isabella all ihre Gedanken laut aus oder markierst du ihre „unausgesprochenen“ Gedanken mit den Gänsefüsschen?
    Man merkt etwas am Schreibstil und an den Reaktionen, dass es deine erste Kurzgeschichte ist, trotzdem finde ich die Idee super! Du hast diese ganzen Likes nicht umsonst und schon alleine wegen dieser wichtigen Thematik solltest du ins E-Book kommen!
    Das Nachwort erinnert tatsächlich etwas an Fitzeks Danksagungen, nimmt ihm aber nicht die Wichtigkeit und den schönen Abschluss, den du damit geschaffen hast. 😀

    Liebe Grüße
    Cassandra ^-^

  61. Liebe Cassandra,

    Vielen lieben Dank für deine Bemerkungen 🙏. Ich weiß genau, was dich mit den Anführungszeichen irritiert hat und ich habe als Anfängerin eine gefühlte Ewigkeit recherchiert und sogar erfahrene Schreiber gefragt, wie Gedanken von Figuren kenntlich gemacht werden. Immer wieder wurde mir mitgeteilt, dass das sehr schwierig sei 😱. Jeder hatte dazu eine andere Meinung. Die Zeichensetzung bei Dialogen sind geregelt. Für Gedanken gibt es jedoch nirgends Anweisungen. Selbst ein Blick in veröffentlichte Romane gibt keine eindeutige Antwort darauf, wie man Gedanken vom restlichen Text eines Romans abhebt, so dass der Leser immer weiß, was Erzählung ist, was Dialog und was sich nur im Kopf der jeweiligen Figur abspielt.

    Der eine schreibt Gedanken kursiv, der andere hebt sie mit Anführungszeichen ab. Zu viel kursiv stört allerdings auch wieder den Lesefluss. Im Endeffekt ist es dann wohl wie oft Geschmackssache, sowohl beim Leser als auch beim Autor. Wichtig war mir dann aber, eine Technik einzubehalten, um keine Verwirrungen zu erzeugen. Und ich persönlich fand es am besten, die Gedanken klar mit Anführungszeichen und einem “dachte sie“ zu kennzeichnen. Wie kennzeichnest du Gedanken in einem Text? Hast du einen Tipp für mich?

    Um aber auch deine Frage zu beantworten. Die meisten Sätze lallt Isabella allerdings vor sich hin (was ich mit “lallte sie“ o. ä. beschrieben habe) und denkt sie nicht, weil sie Alkohol und Gift getrunken hat.

    Ja, ja, ja, die Markierung der Gedanken ist wohl ein “weites Feld“. Und vielleicht überkommt es mich noch einmal und ich ändere alle Gedanken und schreibe sie kursiv.

    Ich kann leider nicht sehen, welche Geschichte du geschrieben hast. Hatte auch auf Instagram nach einem Hinweis geschaut. Verrätst du mir bitte ihren Namen, damit ich sie lesen kann?

    Vielen lieben Dank noch einmal für deinen Kommentar, liebe Cassandra.

    Viele Grüße,
    Martina 🙂

    1. Hallo Martina 😀

      Ich hätte nie gedacht, dass Gedanken formulieren sich zu einer regelrechten Forschungsfrage entwickeln kann 😀
      Das mit dem Lallen leuchtet mir jetzt ein, danke! ^-^
      Grundsätzlich schreibe ich die Gedanken meiner Figuren nicht so direkt, sondern verknüpfe sie vielmehr mit ihren Gefühlen und ihren Sinnen. Sie sind also indirekt miteingebaut. Ansonsten markiere ich sie mit kursiver Schrift (wenn man nicht viele direkten Gedankengänge hat, sieht das auch nicht grauenhaft aus xD). Du hast definitiv recht: Jeder hat da seine eigene Meinung. Und meine war definitiv nicht als Kritik gedacht 😀

      Du hattest meine Geschichte (Weder vergessen noch verziehen) schon gelesen und mir ein mega tolles Feedback hinterlassen! Danke nochmal dafür! 😀

      Liebe Grüße
      Cassandra ^-^

  62. Hey Martina,

    erstmal vielen vielen Dank für all die Komplimente die du zu meiner Kurzgeschichte geschrieben hast – es hat mich unglaublich gefreut 😀

    Aber nun zu deiner Kurzgeschichte:
    Ich finde die Idee der gesamten Geschichte sehr gut und wirklich gelungen umgesetzt. Der Schreibstil ist gut zu lesen und es war nicht schwierig, sich die verschiedenen „Szenen“ vorzustellen.
    Dadurch, dass unsere Protagonistinnen ähnlich heißen Marie = Marie-Ann, ist es mir noch leichter gefallen, mich mit ihr zu identifizieren 😀
    Bei Kurzgeschichten ist es immer schwierig, den Leser gut in die Geschichte „hineinzuführen“, der Handlung einen guten Lauf zu geben und das Ende spannend (und oftmals unerwartet) zu gestalten – und das alles natürlich mit Wiedererkennungswert. Dies zu schaffen ist nicht immer einfach, aber du hast es solide gemeistert!
    Manche Sätze hätte ich vielleicht etwas anders formuliert, aber das ist natürlich Geschmackssache und auch vom Schreibstil abhängig 😉
    Tatsächlich, finde ich, wird es dadurch, dass du die Gedanken und das Gesprochene gleich gezeichnet hast, auch etwas unübersichtlich, aber wenn man erstmal in die Geschichte reingefunden hat, ist es doch recht gut auseinander zu halten.
    Vielleicht wäre der Kursiv-Druck doch eine Möglichkeit für dich gewesen, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen – und diese Unterschiede geben dem Ganzen ja auch erst deine persönliche Note 😉
    Alles in allem hat mir deine Kurzgeschichte wirklich gut gefallen 😀

    Ganz liebe Grüße
    Sarah
    (Kurzgeschichte: Unschuldskind)

  63. Liebe Sarah,

    Ich freue mich sehr, dass du den Weg zu meiner Geschichte gefunden hast. Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar 😍.

    Ich habe mich entschieden, noch einmal meinen Text bezüglich des Kursiv-Drucks zu überarbeiten. Allerdings bin ich noch 1 Woche ohne Laptop unterwegs. Am Handy traue ich mich da nicht dran 😁.

    Dennoch werde ich alle Sätze, in den „dachte sie“ steht, in Anführungszeichen lassen. Habe erfahrene Lektoren gefragt und die meisten sagten:

    „Der korrekte Gebrauch von Anführungszeichen
    schließen etwas wörtlich Wiedergegebenes ein, und das betrifft nicht NUR Aussagen, SONDERN AUCH Gedanken, die ja genau genommen eine innere Rede oder ein Selbstgespräch darstellen. Daher können sowohl die direkte Rede als auch direkt wiedergegebene Gedanken unter doppelte Anführungszeichen gesetzt werden.“

    Das bedeutet für mich, denn ich kann mich damit identifizieren 😊, dass ich an dieser Stelle Anführungszeichen verwende:
    „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, dachte Isabella.
    Kursiv ist für mich einfach verwirrend, aber natürlich auch Geschmackssache.

    An anderen Textstellen, wo ich kein „dachte sie“ geschrieben habe, werde ich es überarbeiten, wenn es sich um Gedanken handelt 🙂.

    Danke noch einmal für dein liebes Feedback und viel Glück dir 🐞.
    Ein schönes Wochenende,

    Liebe Grüße,
    Martina

  64. Liebe Martina,

    deine Geschichte war tatsächlich eine der ersten die ich hier gelesen habe. Ich wusste noch, dass ich dir damals ein Like gegeben habe, aber scheinbar habe ich dir gar keinen Kommentar hinterlassen, das hole ich deshalb jetzt noch nach 🙂
    Unsere Geschichten ähneln sich ja in der Zwillingsthematik, ich war irgendwie schon immer fasziniert von Zwillingen, vor allem von eineiigen Zwillingen. Ich habe mich immer gefragt, wie es sich anfühlt, eine Person im Leben zu haben, die nicht nur genauso aussieht wie man selbst, sondern die man auch seit seiner Geburt kennt und mit ihr aufwächst. Ob wohl jedes Zwillingspaar schon mal so ein „Vertauschspiel“ ausprobiert hat? Deine Geschichte hat das Ganze ja noch viel weiter gesponnen und theoretisch könnte dieses Hin und Her ja immer wieder weiter gehen, wenn außer ihnen niemand weiß, dass sie Zwillinge sind.
    Deine Geschichte ist wirklich stark, dein Schreibstil gefällt mir und wie schon gesagt, bin ich ein Fan von Zwillingsgeschichten 😀
    Bei dir würde mich sehr die Vorgeschichte der beiden interessieren, also wie sie zu der Pflegefamilie kamen, was da alles geschehen ist und auch, wie sie es da wieder raus geschafft haben und danach niemand mehr wusste, dass es Zwillinge sind.
    Wennn ich könnte, würde ich dir noch ein Like geben, auch für deinen lieben Kommentar unter meiner Geschichte, du kannst es dir ja vorstellen 😉
    Ich wünsche dir weiterhin noch viel Erfolg und alles Gute!

    Liebe Grüße, Annika (Null Negativ)

    1. Liebe Annika,
      wie lieb bist du denn? Ich danke dir für deinen wundervollen Kommentar 😍. Er geht ans Herz, unter die Haut 😊. Merci beaucoup 💞💞💞. Ja, ja, ja, Zwillingsgeschichten sind schon reizvoll. Mich faszinieren bis heute eineiige Zwillinge. Und da könnte man sowohl bei dir, als auch bei mir, noch so viel mehr erzählen.
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende 🙂🌻🌞,
      Viele Grüße,
      Martina

  65. Liebe Martina,
    jetzt habe ich es endlich geschafft, auch deine Geschichte zu lesen. Es war jetzt die gefühlt 50. Zwillingsgeschichte, so dass ich ziemlich schnell wusste, worauf es hinaus laufen würde. Die Überraschung blieb also leider auf der Strecke. Dennoch wurde es bis zum Schluss nicht langweilig, was deinem echt tollen Schreibstil zu verdanken ist. Es ist wirklich leicht und angenehm zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Geschichte. Besonders gefallen hat mir die Stelle, wo Isabella versucht sich selbst einzureden, dass es nicht die echte Marie sein kann. Das hast du so toll hinbekommen. Insgesamt ist deine Geschichte, für mich, bisher eine der Besten. Toller Schreibstil, tolle Länge, die Dialoge wirken authentisch, es kommt keine Langeweile auf, da du dich nur aufs Wesentliche konzentrierst, dazu noch ein ernstes Thema… klasse! Mein Herz hast du!
    Grüße aus dem Maislabyrinth, Andrea

  66. Liebe Andrea,
    und natürlich erinnere ich mich an deine großartige Geschichte. Wie oft habe ich deine kreative Werbung auf Insta gesehen. Und ich freue mich gerade tierisch, dass du auch meine Geschichte gelesen hast.
    Ja, es sind viele Zwillingsgeschichten … die Parameter ließen sich so wunderbar mit Zwillingen vereinen 😅.
    Danke für dein konstruktives Feedback. Merci!!! 🙏
    Grüße zurück ins Maislabyrinth und ganz viel 🍀 beim Voting 🤩,
    Martina

  67. Hallo! Ich habe deine Geschichte wirklich geliebt! 😍👍🏼
    Sie las sich wunderbar locker und flüssig, ohne jemals langweilig zu werden. Sehr spannend, dass man in ihrem Kopf steckt und dieses wirre Hin und Her ihrer Gedanken, welches man da gebannt verfolgt. Mir hat deine Shortstory wunderbar gefallen und mich absolut gefesselt bis zum bittersüßen Schluss. 😉😁
    Du hast die Parameter gut und schlüssig eingebaut, bist direkt ins Thema eingestiegen und gebrauchst schöne Sätze und Ideen.
    Sehr zu empfehlen und nicht umsonst so viele Herzchen schon! Meines hast du auch sicher! ♥️👍🏼
    Viel Glück für den Wettbewerb! 🍀

    LG
    Marlene („Nicht ich“: https://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/nicht-ich)

    1. Liebe Marlene,
      du hast wirklich keine Zeit verstreichen lassen und meine Geschichte sofort gelesen. Respekt!!! Danke, danke für deine lieben Worte …“gefesselt bis zum bittersüßen Schluss“ 😊. Wow! Du siehst, wie bei dir, es muss nicht immer blutrünstig enden 😃.
      Danke noch einmal von ❤.
      Viele Grüße,
      Martina

  68. Hallo Martina,
    Ich kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur noch anschließen 😅. Tolle Geschichte und super umgesetzt. Dein Schreibstil ist klasse und mein Like hast du verdient 😁.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀.

    Liebe Grüße

    Maddy

    P. S Meine Geschichte ist „Alte Bekannte“ und vielleicht hast Du ja Lust und Zeit sie zu lesen 🙈☺️. Freu mich über ehrliches Feedback 😁.

  69. Liebe Martina,
    dass du dich an so ein „schweres“ Thema wie Kindesmissbrauch rangewagt hast, und das als Anfängerin, wie du schreibst, Hut ab! Ich war allerdings lange unsicher, ob es die Zwillingsschwester tatsächlich gibt oder ob es sich um eine multiple Persönlichkeitsstörung handelt, hätte m.E. auch gut gepasst.
    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, vor allem auch die Passagen, in denen Isabella summt und nichts hören will…
    Meinen Like bekommst du sehr gerne.
    Herzliche Grüße
    Monika
    (Quälende Erinnerungen)

    1. Liebe Monika,

      es freut mich sehr, dass du meine Geschichte gelesen hast. Vielen, vielen Dank 🌸! An eine Persönlichkeitsstörung hatte ich bisher nicht gedacht. Stimmt, das wäre auch spannend. Danke, du hast mich gerade inspiriert.
      Deine Geschichte ist nun fest eingeplant, ich möchte sie sehr gerne lesen.
      Liebste Grüße,
      Martina 😀

  70. Liebe Martina,

    ich bin vollkommen… ich kann es gar nicht in Worte fassen. Zunächst einmal möchte ich auf dein Nachwort eingehen. Das ist ein wirklich wichtiges und schreckliches Thema und ich finde es großartig, dass du hier auf das Hilfeportal hingewiesen hast. Das kann ich wirklich gar nicht genug unterstützen.
    Nun ein paar Worte zu deiner Geschichte: Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn der Geschichte überzeugt war, dass Isabella und Marie ein und dieselbe Person waren, die unter dem Schrecken in ihrer Kindheit eine Art Schizophrenie entwickelt hatte, durch die sie einen Teil von sich von den furchtbaren Erfahrungen abschirmen konnte. Die Theorie hat sich aber am Ende ja erübrigt. Insgesamt finde ich die psychischen Probleme von Isabella wirklich erschreckend, aber hervorragend umgesetzt. Dein Schreibstil ist sehr angenehm und die Story hat mich von Anfang bis Ende überzeugt 🙂 Das einzige Problem, das ich beim Lesen hatte, war nachzuvollziehen, wer von den beiden Schwestern manchmal spricht.

    Alles in allem hat deine Geschichte die vielen Herzen (auch abgesehen von dem Aufmerksammachen auf dieses wichtige Thema im Nachwort) auf jeden Fall verdient und ich gebe gerne noch eines zu den 133 hinzu 🙂
    Ich weiß, mittlerweile wird es ziemlich knapp, aber ich würde mich außerordentlich darüber freuen, wenn du noch die Gelegenheit findest, auch einmal bei meiner Geschichte (https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verdraengte-schuld) vorbeizuschauen. Sie spielt in einem für diese Aktion sehr ungewöhnlichen dystopischen Zukunftssetting und kann vielleicht noch ein wenig Abwechselung bieten 🙂
    Viele liebe Grüße,
    Finn

    1. Hallo Finn,

      was für ein Kommentar noch einmal am Ende. Ich danke dir von ❤. Ich habe immer alle Geschichten von den lieben Menschen hier gelesen, die mir einen Kommentar hinterlassen haben. Dies werde ich auch bei deiner tun. Kann aber 22 Uhr werden, denn vor dir ist noch eine andere dran. Mein Kommentar kommt aber auf jeden Fall. Versprochen ist versprochen!

      Grüße an dich,
      Martina

      1. Liebe Martina,
        du hast dich an eine sehr ernste Thematik gewagt und diese super umgesetzt. Deine Kurzgeschichte rüttelt auf und genau das soll sie auch. Gerne lasse ich dir mein Like da.
        Viele liebe Grüße, Sandra
        P.S.: Vielleicht magst du noch “ Die Staatsanwältin“ lesen.

  71. Eine von Anfang bis Ende sehr spannende und überraschende Geschichte!
    Ein sehr trauriges Hintergrundthema, das leider zu oft Kinderleben zerstört.
    Die gewollt unklare Wer-ist-wer-Frage macht den Plot sehr interessant.
    Toll, Martina!
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Bianca

    1. Lieber Fabian,
      und ich bin so mega froh, so viel gelernt zu haben. So viele Geschichten haben mich inspiriert, beflügelt und total glücklich gemacht. Von jeder einzelnen Erzählung durfte ich lernen … sprachliche Elemente, Plot, Handlung, Figuren, Schauplätze …
      Ich danke dir für dein ❤.
      Liebste Grüße,
      Martina

  72. Hej, Martina.
    Ich bin froh, wenigstens am letzten Tag des Votings noch Deine Geschichte gelesen zu haben! (Bisher hatte ich kaum Zeit dafür und habe nun das Wochenende genutzt, um möglichst viel nachzuholen…..) Hoffentlich bleibt diese Seite nach der Abstimmung noch etwas online, denn ich fürchte, ich habe unendlich viele gute Stories bisher verpasst!
    Aber…wie gesagt, Deine zum Glück nicht! Ich spare mir den detaillierten Kommentar zu Inhalt, Schreibstil etc. ….- alles wurde bereits gesagt, und ich kann mich nur anschliessen.
    Das Thema ist so unglaublich wichtig und allein für Deinen Nachsatz müsstest Du schon ein Dutzend Herzchen bekommen.
    Ich habe leider nur eines zu vergeben – aber das ist Dir sicher!
    Es freut mich, dass Deiner Geschichte offensichtlich schon ein Platz im ebook sicher ist.
    Liebe Grüsse und weiterhin viel Erfolg…
    lotte.quint…….“Die Andere“

    Wenn Du noch Zeit und Lust hast, meine (Zwillings 😉 ) Geschichte zu lesen…:

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-andere-2

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