MarcieRate, wer ich bin!

(Achtung: Die Geschichte ist jetzt auch als Hörbuch verfügbar. Der Link befindet sich in meinem Profil)

 

Entspannt! Anders konnte Sven das Gefühl nicht beschreiben, welches er gerade empfand. Zwei Wochen Digital Detox im schönen Ötztal hatten einen ganz anderen Menschen aus ihm gemacht. Er wusste nicht, was ihn in den letzten Wochen am meisten zu dieser inneren Ruhe gebracht hatte. War es der Abstand von der Arbeit? Die Ruhe von seiner Frau oder einfach die Freizeitaktivitäten in der Natur? Im Prinzip war dies auch egal, denn dieses Gefühl konnte ihm gerade keiner nehmen. Er hoffte, die innere Ausgeglichenheit noch lange in sich tragen zu können, bevor ihn der Alltagsstress wieder einholen würde. Um diese Zeitspanne noch künstlich etwas hinauszuzögern, hatte er sich extra ausgiebig Zeit genommen, um seine Sachen zu packen. Sodass er als letzter Gast die Erholungsoase verlassen würde.

Sein Smartphone explodierte bestimmt vor ungelesenen Nachrichten, dachte er sich. Dabei war er selbst über sich verwundert, wie wenig Verlangen er danach hatte, sein vorher so heißgeliebtes Smartphone wieder in seinen Händen halten zu können. Aber es nützte nichts. Auf ging es zu der kleinen Hütte am Empfang, wo er es vor zwei Wochen in die liebevollen Hände von Franz dem Activity Manager gegeben hatte. Franz schaute in das Fach mit der Nummer 19 und gab das abgerundete schwarze Hochglanzteil in die Hände von Sven zurück. Da war es wieder das kleine Ding, welches dein Leben kontrolliert, dachte er sich. Und nachdem er sich bei Franz verabschiedet hatte, schmiss er beim Rausgehen gleich seine guten Vorsätze über Bord und schaltete sein kleines Technikwunder wieder ein. Anstatt wie angedacht damit bis zur Ankunft in seinem Haus in Eschborn zu warten.

Doch irgendwas war merkwürdig, nachdem er das Handy erfolgreich gestartet hatte, fiel ihm auf, dass keine Kontakte oder Gesprächsverläufe mehr auf dem Mobiltelefon vorhanden waren. Da hat wohl der Franz das falsche Smartphone aus seinen Schränken geholt. Er ging zurück zur Hütte und fragte, ob eventuell eine Verwechslung vorliegen könnte. Franz war überrascht, ein falsch ausgegebenes Handy war ihm in seiner Dienstzeit noch nie untergekommen. Alle Gäste hatten ein fest zugeordnetes Fach, somit war ein Vertauschen der Geräte eigentlich unmöglich. Er versuchte Sven etwas zu beruhigen und sagte, dass sich der Gast mit dem versehentlich eingesteckten Smartphone bestimmt bald melden würde.

Auch egal, er musste sich jetzt langsam beeilen, um nicht allzu spät Zuhause einzutreffen. Er gab Franz den Hinweis, dass wenn sich ein Gast melden würde, dieser einfach auf der eigenen Handynummer anrufen sollte. Denn er würde das Handy auf der Autofahrt eingeschaltet lassen.

Nach der nun hoffentlich letzten Verabschiedung von Franz schwang er sich in seinen flotten Sportwagen und stellte im Navigationssystem seine Heimatadresse ein. Damit startete er seine fünfstündige Heimfahrt.

Nach einigen Kilometern hörte er plötzlich einen unbekannten Piepton. Er schaute sich um und registrierte, dass auf dem Handy eine Nachricht eingetroffen war. Er aktivierte das Display und las die Nachricht:

Willst du mir deine Sünden beichten?

Irritiert legte er das Smartphone wieder beiseite, diese Nachricht war garantiert nicht für ihn bestimmt. Er besann sich wieder aufs Fahren und drehte die Musik etwas lauter, um Schwung in die monotone Autofahrt zu bringen. Nach einigen Minuten piepte es erneut. Wieder griff Sven zum Handy und las eine weitere Nachricht:

Soll ich die Sünden für dich beichten?

Sven schüttele irritiert mit dem Kopf und überlegte, wem aus der Reisegruppe dieses Handy mit den merkwürdigen Anfragen wohl gehören könnte? Als er das Smartphone gerade wieder weglegen wollte, traf eine weitere Nachricht ein. Diesmal war es ein Bild. Sven erschrak, auf dem Bild waren nicht irgendwelche Unbekannten zu sehen. Sondern Nina und er, in eindeutig intimer Pose.

Nina war seine Affäre, mit der er sich immer mal wieder in seiner kleinen Wohnung in Frankfurt traf. Sie gab ihm einfach das, was seine Frau ihm nicht bieten konnte. Häufig war er schon erregt, wenn ihn Nina mit den Worten „Hey Sexy!“ an seiner Eingangstür begrüßte. Die Wohnung hatte er sich damals angeschafft mit der Begründung, dass er sich nach einem langen „Arbeitstag“ so den Nachhauseweg sparen könnte, um wenigstens etwas Schlaf zu bekommen. Aber mit Schlaf hatten seine abendlichen Aktionen mit Nina wirklich nichts zu tun.

Sven wurde nervös und seine Hände fingen an zu zittern. Nun war klar, dass es sich nicht um eine versehentliche Verwechslung von Smartphones handelte. Bestimmt wollte irgendein Erpresser etwas Geld ergaunern. Sven beschloss die Nummer in WhatsApp zu blockieren, um sich später Zuhause um die Sache zu kümmern. Denn jetzt beim Fahren konnte er nichts ausrichten. Sein Herz schlug noch immer schnell und stark. Er versuchte sich, mit ein paar angeeigneten Entspannungstechniken zu beruhigen, aber es half einfach nicht. Viel zu groß war die Angst davor, was passieren würde, wenn seine Frau Sybille etwas von der Affäre mitbekommen würde. In diesem überreizten Zustand hörte er einen erneuten Piepton. Wie konnte das sein? Er hatte doch den Kontakt blockiert, oder?

Er schaute auf das Display. Diesmal war eine SMS mit folgender Nachricht eingetroffen:

Troja2020

Svens Herz fing an, noch mehr zu pulsieren. Diese Kombination war nicht irgendeine merkwürdige Erinnerung an einen Reisetermin, sondern seine Passwort-Kombination. Wie viele Menschen hatte auch Sven ein Passwort, welches er für verschiedene Logins auf diversen Seiten benutzte. Mit diesem Passwort hatte der Sender der Nachricht also nicht nur die Möglichkeit sein Facebookkonto zu öffnen, sondern im Zweifelsfall sogar seine Business-E-Mails. Er beschloss, den Kontakt wieder freizuschalten und direkt anzurufen. Nach zwei Mal klingeln folgte die schnelle Tonfolge, die anzeigte, dass der angerufene Teilnehmer den Anruf weggedrückt hatte. In seiner Verzweiflung öffnete er den WhatsApp-Chat und begann eine Sprachnachricht aufzunehmen.

„Ich weiß nicht, wer Sie sind, aber wenn Sie Geld wollen, das kann ich Ihnen besorgen. Bitte schicken Sie das Foto nicht zu meiner Frau.“

Nachdem er die Nachricht verschickt hatte, konnte er beobachten, dass sich das Mikrofon bei der Nachricht blau färbte. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass der Empfänger die Nachricht abgehört hatte.

Nach einigen Sekunden, die sich für Sven wie eine Ewigkeit anfühlten, kam ein neues Bild. Dieses Mal handelte es sich um einen Screenshot. Auf diesem war in der oberen linken Ecke in einer kreisrunden Form das Anzeigebild seiner Frau zu sehen. Darunter stand ein Text:

Hallo Sybille, ich muss dir leider etwas beichten: Ich habe eine Affäre, mit der ich seit ein paar Wochen regelmäßig Sex in meiner Wohnung in Frankfurt habe. Ich kann einfach nicht mehr mit der Lüge leben. Es tut mir leid! Dein Sven

Svens Augen wurden groß. Er konnte es nicht fassen und langsam konnte sich sein Verstand einen Reim auf die Situation machen. Nicht nur, dass er jetzt ein falsches Handy hatte, sondern jemand anderes hatte sich der Kontrolle seines Smartphone mit allen Kontakten bemächtigt. Und diese Person hatte anscheinend mit seinem WhatsApp-Profil gerade die Affäre mit Nina an seine Frau gebeichtet. Sven sah sein mühevoll aufgebautes Kartenhaus vor seinen inneren Augen zusammenfallen. Er hatte sich alles so gut zurechtgelegt. Vor einigen Jahren hatte er einen kleinen Flirt mit Sybille initiiert. Natürlich nicht zufällig, denn er hatte recherchiert, dass sie die Tochter und einzige potenzielle Erbin des Chemiekonzerninhabers Hartmut Bergmann war.

Sybille entsprach eigentlich nicht seinem typischen Beuteschema. Wie viele erfolgreiche Investmentbanker in Frankfurt, war er gerne in teuren Clubs unterwegs. In diesen war er regelmäßig von einer Vielzahl aufgestylter Damen in kurzen Röcken und hohen Schuhen umgeben. Sybille war dagegen eher ein graues Mäuschen. Meistens war sie mit etwas schlabbrigen Klamotten und wenig Make-Up unterwegs. Sven kannte mit seinen knapp 1,90 m und seinen dunklen Haaren seinen Schlag bei Frauen. Auch Sybille verfiel seinem Charme und nach knapp zwölf Monaten läuteten auch schon die Hochzeitsglocken. Sven war aber nicht nur eiskalt und berechnend. Mit der Zeit verliebte er sich wirklich in Sybille, gerade weil sie anders war als die typischen Möchtegern It-Girls, die er sonst aus den Clubs kannte.  Eben nicht so oberflächlich, sondern liebevoll, witzig und emphatisch.

Ihr Vater Hartmut dagegen war Sven gegenüber immer skeptisch. Als würde er riechen, dass Sven nur vorhatte das Unternehmen weiterzuführen, um es direkt nach der Übernahme zu veräußern. Hartmut war aber allen Bankern gegenüber misstrauisch eingestellt, deswegen dachte Sven sich auch nicht viel dabei. Außerdem würde er natürlich aus Höflichkeit noch ein paar Jahre abwarten, bis er das Unternehmen nach der Übernahme an den Meistbietenden verhökern würde. Danach würde er dann die Zeit in einem Leben ohne Arbeit und dafür mit grenzenlosem Luxus verbringen können.

Auf einmal wurde Sven durch einen weiteren Signalton aus seiner Gedankenschleife gerissen. Er schaute mit ängstlichem Blick auf das Smartphone. Dort stand diesmal:

Rate, wer ich bin!

Sven ging wieder in sich. Diese Nachricht war eindeutig. Der potenzielle Erpresser musste jemand sein, den er kannte. Seine Gedanken ließen eigentlich nur einen logischen Schluss zu und er entschied sich dafür, wieder mit einer Sprachnachricht zu antworten. Eine Textnachricht im fahrenden Auto wäre trotz des mäßigen Verkehrs auch keine wirkliche Option gewesen. Vor allem in seinem angespannten Zustand nicht. Er drückte die Aufnahmetaste und sprach:

„Hartmut! Es tut mir leid! Du weißt, ich liebe Sybille und das war alles nur ein dummer Ausrutscher. Ich habe mich da auf eine dämliche Sache eingelassen, aber das werde ich sofort beenden. Ich verspreche es!“

Hartmut wäre auf jeden Fall der Typ Mensch gewesen, der eine Beschattung anordnen würde, wenn er misstrauisch gegenüber jemanden war. Ein bisschen beruhigte ihn das Gefühl, dass er jetzt zumindest eine Idee hatte, wer hinter all dem Stecken könnte. Mit dieser Beruhigung griff er viel souveräner zum Smartphone, als die nächste Nachricht eintraf. Wieder ein Screenshot, diesmal zeigte es einen Gesprächsverlauf zwischen Svens WhatsApp Profil und Sybilles Vater:

Lieber Harmut, ich muss dir leider etwas beichten: Ich bin nur mit deiner Tochter zusammengekommen, weil ich wusste, dass ich so an dein Unternehmen kommen könnte. Dieses wollte ich zeitnah nach der Übernahme für einen guten Preis verkaufen. Es tut mir leid! Dein Sven

„So eine Scheiße!“, schrie Sven und schlug in seiner Rage mehrmals mit voller Wucht auf das Lenkrad. Diese Nachricht, hatte seinen Traum vom frühzeitigen Ruhestand im Luxus endgültig zerstört. Außerdem schien dies auch ein Indiz dafür zu sein, dass Hartmut wahrscheinlich doch nicht der Übeltäter war.

Sein zorniger Gesichtsausdruck wirkte wie in Stein gemeißelt. Er überlegte hin und her, wer ihn in diese beschissene Situation gebracht haben könnte. Er verfluchte mittlerweile, überhaupt auf diesen dämlichen Digital Detox Trip gegangen zu sein. Aber als Lars von diesem Trip geschwärmt hatte und davon erzählte, wie ihn dieser persönlich bereichert hatte, musste Sven es einfach auch versuchen. Vor allem, weil er diese Maßnahme zur Burnout Prävention, vollständig von der Firma bezahlt bekommen hatte. 

In diesem Zusammenhang kam Sven ein weiterer Gedanke: Hatte Lars ihn eventuell in diese Falle gelockt? Aber was sollte er für einen Vorteil dadurch haben? Lars war eigentlich immer ein loyaler Arbeitskollege gewesen. Allerdings hatte er ihm die Geschichten mit Nina und Hartmut auch mal auf einem späteren After-Work Drink anvertraut. Aber eigentlich hatte er kein wirkliches Motiv, oder?, dachte sich Sven. Es sei denn er hat etwas von der Sache damals herausbekommen.

Sven schreckte auf. Vor einigen Jahren stand in seiner Firma eine Beförderung im Raum. Die Auswahl stand damals zwischen Sven und Lars. Sie waren gleichwertige Konkurrenten, doch Sven wollte nichts dem Zufall überlassen. Er verbreite das Gerücht, dass Lars auf der Arbeit ab und zu Pornos schauen würde. Dieses Gerücht machte schnell die Runde. Um einen Beweis dafür zu generieren, machte er sich in einem unbeobachteten Moment an Lars Computer zu schaffen und öffnete diverse Porno Webseiten, sodass diese im Browserverlauf gespeichert waren.

Am nächsten Tag gab Sven seinem Chef den Tipp, dass er sich von Lars doch mal die kürzlich besuchten Webseiten zeigen lassen sollte. Lars, der natürlich nie solche Webseiten bei der Arbeit besucht hatte, zeigte, in Hoffnung des Freispruchs, seinem Chef den Browserverlauf. Dann staunte er nicht schlecht, als dort die einschlägigen Seiten auftauchten. Natürlich war somit das Ende der Geschichte, dass Sven die Beförderung bekam. Bis heute wog er sich in Sicherheit und glaubte, dass Lars nichts von seinem falschen Spiel mitbekommen hatte, aber vielleicht hatte er es ja doch herausbekommen.

In Sven stieg die Wut. Bestimmt war es Lars gewesen. In seiner Inbrunst betätigte er die Aufnahmetaste, um eine Sprachnachricht an seinen potenziellen Peiniger zu versenden.

„Lars du verdammtes Arschloch! Vielleicht habe ich mir einen kleinen Vorteil bei der Beförderung verschafft. Na und?! Aber dass du die Frechheit besitzt, im Gegenzug mein ganzes Leben zu zerstören ist einfach absurd. Gnade dir Gott, wenn ich dich finde!“

Sven fuhr weiter auf der Autobahn entlang, aber seine Zieladresse hatte er verändert. Denn jetzt wollte er nur noch eins, nämlich zu der Wohnung von Lars, um ihm dort seinen verdammten Kopf einzuschlagen. Sven drückte nochmal ordentlich aufs Gas, bis eine weitere Nachricht auf dem Smartphone eintraf. Bestimmt bittet der Wichser jetzt um Entschuldigung, dachte sich Sven. Sein Gefühl änderte sich schlagartig, als er auf den gerade zugesendeten Screenshot schaute. Wieder war hier ein Nachrichtenverlauf zu sehen, aber diesmal an Lars, mit dem folgenden Text:

Lieber Lars, ich muss dir leider etwas beichten: Ich habe damals die Pornoseiten von deinem Firmencomputer aus aufgerufen und dich beim Chef angeschwärzt, um die Beförderung zu bekommen. Es tut mir leid! Dein Sven

Svens Wutanfall verwandelte sich augenblicklich wieder in ein ängstliches Gefühl. Wenn es nicht Lars war, wer sollte es denn sonst gewesen sein? Fast alles in ihm schrie danach, das Handy einfach aus dem Fenster zu werfen. Dann würde er aber nie erfahren, wer der geheimnisvolle Fremde war. Sven war wahrlich kein gläubiger Mensch, aber in diesem Moment musste er einfach ein Gebet zum Himmel richten. „Bitte Gott, gib mir einen Hinweis, wer dieses Schwein ist, das mich bedroht“ Quasi zeitgleich ertönte wieder das Handy. Wieder schaute er in den Chat und bekam die folgenden Nachrichten zu lesen:

 

Rate, wer ich bin!

Ein kleiner Tipp: Denke an dein dunkelstes Geheimnis.

 

Dunkelstes Geheimnis? Was sollte das heißen. Mittlerweile war doch alles aufgedeckt. Resignierend lehnte er seinen Kopf gegen die Seitenscheibe und überlegte, wer ihm hier so übel mitspielen könnte. Alle Verdächtigen war er doch schon durchgegangen. Vielleicht war es ja doch einer von den bereits geäußerten Verdächtigen und sein Peiniger wollte einfach nicht das Geheimnis preisgeben, um ihn noch weiter quälen zu können. Aber diese Überlegung machte einfach keinen Sinn.

Wieder begann er in sich zu gehen und überlegte, was das Schlimmste war, was er je jemanden angetan hatte. Seine Augen wurden auf einmal groß und sein Herz begann stark zu pulsieren. Konnte es sein? Aber wie hatte sie ihn gefunden? Konnte sie sich widererwartend doch an den Abend erinnern?

Er begann den wohl menschlich abscheulichsten Abend seines Lebens im Kopf zu rekapitulieren. Er war mit ein paar Arbeitskollegen im Club gewesen. Dort erspähten er und seine Kollegen eine Gruppe junger Frauen. Aus sicherer Entfernung musterte er damals seine potenziellen Flirtopfer. Alle sahen gut aus, keine Frage. Aber eine Frau stach aus der Gruppe heraus. Sie hatte dunkle lange Haare, blaue Augen, gebräunte Haut und einen atemberaubenden Körperbau. Sven und seine Banker Kollegen machten sich daran erste Kontaktversuche aufzunehmen.

Untypischerweise reagierte die dunkle Schönheit namens Myriam nicht auf seine Flirtversuche. Sie gab ihm eindeutig zu verstehen, dass sie einen Freund habe und dementsprechend kein Interesse an einer Flirterei. Sie erwähnte weitergehend, dass ihre Freundinnen noch frei und offen für Flirts seien. Aber Sven wollte nicht eine von den Freundinnen. Nein, er wollte Myriam! Einer seiner Kollegen, bei dem das Anbändeln etwas besser lief, bemerkte die erfolglosen Annäherungsversuche von Sven.

Der Kollege nahm ihn beiseite und drückte ihm ein kleines Fläschchen in die Hand. Dazu gab er ihm noch den widerlichsten Vorschlag, den er je bekommen hatte. Danach verschwimmt seine Erinnerung auf wenige Augenblicke. Das Eingießen der Tropfen aus dem kleinen Fläschchen in das Glas der jungen Frau. Der Weg zum Taxi. Das Entkleiden ihres Körpers in seiner Wohnung. Die abscheuliche Benutzung des wehrlosen Geschöpfs. Das anschließende Verfrachten ins Taxi. Dem Taxifahrer sagte er noch kurz die Adresse, die er auf dem Personalausweis von ihr gefunden hatte und dann ging er, als wäre nichts gewesen, wieder in seine Wohnung. Erst am nächsten Morgen realisierte er, was er da Abscheuliches angerichtet hatte.

Sven schossen, bei dem Gedanken an diese Nacht Tränen in die Augen. Verdammt! Wenn das real war und sie die Person war, die ihn hier unter diese Tortur stellte, dann hatte er es wirklich verdient. Er atmete nochmal kurz tief ein und aus, bevor er sich das Handy mit zitternden Händen nahm. Erneut drückte er auf den Knopf zur Sprachaufnahme. Mit betroffenem Ton sagte er:

„Myriam! Es tut mir leid! Ich habe das alles hier verdient. Ich wollte das nicht, ich war dumm und mein damaliges Verhalten widert mich bis heute an. Ich will gar nicht, dass du mir vergibst. Ich will nur, dass du weißt, dass ich diese Strafe verdient habe.“

Völlig in Tränen aufgelöst fuhr Sven weiter auf der Autobahn. Nichts war mehr von seiner Wut zu spüren. Das Gefühl, das alles verdient zu haben, erfüllte ihn sogar mit einer gewissen Art von Erleichterung. Wie in einer Art Trance fuhr er weiter auf seinem Weg, ungewiss wie sein Leben nun weiterlaufen würde. Doch dann traf eine erneute Nachricht auf dem Handy ein, wieder ein Bild, doch diesmal war es kein Screenshot von einem Gesprächsverlauf, sondern ein Foto einer Zeitungsanzeige. Welches sich für den Rest seines Lebens in sein Gehirn brennen würde. In geschwungener Schrift Stand auf dem Bild:

 

Finde das Glück des Friedens, das die Welt dir nicht mehr geben konnte

Myriam Bauer

* 23.01.1996 + 05.02.2020

 

Svens Gesicht wirkte wie versteinert, als er die Bedeutung dieser Nachricht verstand. Nur der fortwährende Tränenfluss durchbrach seine statuenhafte Ausdrucksweise. Er wusste, dass er schuld daran war, dass Myriam sich das Leben genommen hatte. Er hatte dieser jungen wunderschönen Dame die Lebensenergie genommen, nur um seine perverse Gier für einen kurzen Moment zu befriedigen. Svens Gesichtszüge verkrampften sich, er fühlte sich komplett angewidert von sich selbst. Ein paar Momente später wurde ihm aber noch die andere Bedeutung dieser Nachricht bewusst. Myriam konnte nicht der Gesprächspartner im Chat sein. Aber wer war es dann? Eine Freundin von Myriam, die damals mit auf der Party war? Oder war es vielleicht ihr Freund gewesen, der Sven ausfindig gemacht hatte?

Wie sollte er nun reagieren? Er wollte doch nur noch wissen, mit wem er es zu tun hatte. Wie aufs Stichwort traf eine weitere Nachricht auf dem Handy ein. Diesmal kein Foto, sondern nur ein kleiner Text.

Sie war meine Schwester!

Svens Puls stieg wieder an. Was zum Teufel hatte das zu bedeuten? Er kannte keinerlei Geschwister von Myriam. Woher denn auch? Was sollte also dieses ganze Ratespiel bei den Nachrichten? Das machte alles keinen Sinn. Plötzlich ertönte wieder ein Signalton vom Smartphone, dieses Mal mit einer längeren Tonfolge. Er schaute aufs Gerät und erkannte, dass die Nummer seines Gesprächspartners, ihn nun telefonisch erreichen wollte.

Er drückte auf den grünen Hörer zum Annehmen des Gesprächs und antwortete mit einem kurzen „Hallo“ in angespannter Stimmlage. Das darauffolgende „Hey Sexy“ war das Letzte, was er hörte, bevor das Handy an seinem Kopf explodierte. Die Explosion zerstörte augenblicklich einen Teil seines Schädels. Sein Wagen kam anschließend von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanke. Er starb noch an der Unfallstelle.

In den Sekunden nach Annahme des Anrufs und vor seinem Tod gingen ihm noch diverse Fragen durch den Kopf. Waren die anderen Menschen, die er betrogen hatte, auch an diesem Komplott beteiligt? Hatte Lars ihn etwa mit dem Digital Detox Trip bewusst in die Falle gelockt? Woher wusste Nina, dass er es war, der Myriam in den Tod getrieben hatte? Hatte sie die Affäre nur aufgenommen, um ihm Schaden zuzufügen?

Auf alle diese Fragen würde er keine Antwort mehr finden. Es war nur eines klar: Er würde kein dunkles Geheimnis mit in sein Grab nehmen.

96 thoughts on “Rate, wer ich bin!

  1. Hallo Marcie,

    dir ist wirklich eine tolle und fesselnde Geschichte gelungen – Spannung bis zum Schluss! Hat mir sehr gut gefallen. Ein Like von mir für deine Geschichte!

    LG, Florian

    PS. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch meine Geschichte lesen und vlt ein Feedback hinterlassen würdest. Und sehr schön wäre es natürlich, wenn sie dir so gut gefällt, dass sogar ein Like herausspringt 🙂

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/schach-matt

    1. Die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, spannend geschrieben, den Rache-Gedanken hast du super umgesetzt; gute Idee, dass dein Protagonist alle offenen Fragen einfach mit ins Grab nimmt!
      Viele Grüße
      Rolf Lindau
      P.S. In der Suchleiste kannst du meinen Namen eingeben und auch einige Stories von mir lesen. Ich würde mich über ein Feedback sehr freuen

      1. Meine Güte, das war mal eine spannende Geschichte. Ich hätte gern weitergelesen und mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet.
        Insgesamt echt super gelungen, ich habe wirklich nichts zu meckern und muss sagen du hättest es auch verdient gehabt im Buch zu sein.

        PS.: Ich würde mich auch freuen über konstruktive Kritik. Falls du also Lust hast, schick ich dir mal den Link mit.

        https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verloren-einfach-alles-verloren

        LG Lydel

      2. Hallo Lydel, vielen Dank für dein Feedback. Gerne habe ich mir deine Geschichte durchgelesen und auch einen Kommentar hinterlassen:)

  2. Hallo, kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, wirklich eine super Geschichte! Der, sich immer weiter aufbauende Spannungsbogen und vor allem auch das spektakuläre Ende haben mir extrem gut gefallen. Eine der besten Geschichten, die ich bisher hier gelesen habe! Mein Like hast du!
    P.S. vielleicht hast du ja auch Lust, meine Geschichte zu lesen >>Glasauge
    Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen!

  3. Hallo!
    Ich bin ein Fan deiner Geschichte. Tolle Idee ihn quasi selbst seine Taten gestehen zu lassen, wenn auch etwas einfältig von ihm. Das es nachher Nina war, genial. Ich hätte mit seiner Frau gerechnet.
    Auch dein flüssiger Schreibstil hat mich schön in die Geschichte hineingezogen.
    Viel Erfolg!

    LG Kat 😁🍀

  4. Hey Marcie,
    ich bin echt begeistert von deiner Geschichte. Du hast einen sehr flüssigen, angenehmen Schreibstil, der an manchen Stellen einen fast witzigen Unterton hat (ob gewollt oder ungewollt), das finde ich total cool. Die Idee, dass Sven nach und nach seine Geheimnisse ausplaudert, die dann sofort gegen ihn verwendet/den entsprechenden Leuten als Beichte zugeschickt werden, finde ich super spannend. Auch das offene Ende hat mir gut gefallen. Als einzige Anmerkung hätte ich, dass es glaube ich extrem schwierig ist auf der Autobahn solche Nachrichten zu bekommen und darauf zu antworten, vor allem, wenn er teilweise Chatverläufe durchliest. Vielleicht könnte man da das Setting so ändern, dass er erst am Ende ins Auto steigt, damit das mit dem Autounfall noch hinkommt.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für das E-Book und gebe dir sehr gerne ein Like.

    Vielleicht hast du ja auch Lust mal bei mir vorbeizuschauen. Ich würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Farina

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/splitter-einer-identitaet

  5. Sehr gute und spannende Geschichte. Mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet.
    Das einzige was ich ziemlich schwierig finde, dass sich alles während er fährt abspielt. Habe ehrlich gesagt zwischen drin schon gedacht gleich hat er einen Unfall. Sprachnachrichten sind natürlich möglich, aber die ganzen Nachrichten zu lesen gestaltet sich eigentlich schwierig.
    Das ist aber auch die einzige Kritik die ich dazu habe.
    Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Schreiben! 🙂

    1. Hallo, danke für das positive Feedback.
      Dein Kommentar hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Es war mir auf jeden Fall wichtig, dass mein Protagonist sich im Auto befindet, da er somit in seine Handlungen etwas eingeschränkt ist. Allerdings gebe ich dir mit dem Lesen der Nachrichten recht. Eventuell hätte ich am Anfang nochmal erwähnen können, dass es sich ja auch um etwas nicht erlaubtes handelt. Wenn man das Handy im Straßenverkehr benutzt. Und vielleicht hätte ich sogar noch etwas mehr Spannung einbringen können, wenn er beim Lesen in die ein oder andere brenzlige Situation geraten würde.

  6. Hallo Marcie

    Deine Geschichte schreit nach einer Verfilmung.
    Einer Veröffentlichung.

    Entweder im EBook oder an anderer Stelle (zum Beispiel in deiner eigenen Kurzgeschichtensammlung).

    Zudem wundert es mich, warum du nicht schon viel mehr Likes oder Herzen auf deinem Konto verbuchen kannst.
    Ich habe wesentlich „schwächere“ Stories mit wesentlich mehr Likes gelesen, was ich ziemlich „schade“ finde 🙁

    Deine Geschichte hat mich gefesselt und berührt.
    Sie hat mir außerdem außerordentlich gut gefallen.

    Die Grundidee ist gut gewählt, der Aufbau meiner Ansicht nach perfekt, der Spannungsbogen gut ausgearbeitet, der Schreibstil souverän und sicher, die Protagonisten und Dialoge glaubhaft und realistisch und das Finale würdig und intensiv.

    Du hast mich mit deiner Geschichte wirklich überzeugend unterhalten, geistig gefordert und seelisch berührt.

    Von mir nicht nur ein LIKE, sondern auch ein großes Kompliment.

    Du hast es geschafft.
    Du hast etwas Besonderes geleistet, auf das du verdammt stolz sein kannst.
    Auf das du stolz sein solltest.

    Schau dir nur die ganzen Kommentare an.
    Das sind völlig fremde Menschen, die deine Geschichte loben/feiern/ leben.

    Respekt.

    Ich danke dir für diese Geschichte.
    Sie hat mich mehr als bloß gut unterhalten.
    Sie hat mich gefesselt und berührt.

    Schreib weiter und weiter.
    Und du wirst von Tag zu Tag besser.
    Und du wirst noch vielen Leserinnen und Lesern besondere Momente durch deine Geschichten schenken.

    Ich wünsche dir und deiner Geschichte viel Glück und Erfolg.

    Liebe Grüße, Swen Artmann
    (Artsneurosia)

    Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, auch meine Story zu lesen.
    Ich würde mich zudem über einen Kommentar sehr freuen.

    Meine Geschichte heißt:
    „Die silberne Katze“

    Vielen Dank.
    Und bleib gesund.
    Swen

    1. Hallo Swen,

      danke für dein super Feedback.

      Ich freue mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Auch ich habe mir gerne deine Geschichte durchgelesen und fand sie auch super. Mehr dazu bei dir in den Kommentaren.

      Viele Grüße und bleib du auch Gesund.

      Marcel

  7. Wirklich gute, durchdachte Story von vorne bis hinten. Dein Schreibstil und der Aufbau deiner Geschichte haben mir sehr gefallen! 😊✍🏼
    Spannend geschrieben und mit einem Aha-Moment am Schluss – so mag ich es! 😉😃
    Natürlich bekommst du ein Like von mir! 👍🏼♥️
    Viel Glück für den Wettbewerb! 🍀

    Liebe Grüße
    Marlene

  8. Moin Marcie,

    Hamburg hat schon coole Geschichten zu erzählen.
    Deine Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Sie war von vorne bis hinten flüssig erzählt und locker geschrieben. Einmal drinnen lässt dich der gut durchdachte Plot nicht wieder los. Zum Ende hin dann noch das AHA-Erlebnis rundete das Ganze perfekt ab! TOP!

    Mein Like lass ich dir gerne da und wünsche dir alles Gute für‘s Voting.

    LG Frank ( Geschichte: Der Ponyjäger)

  9. Hallo Marcie,

    ganz tolle Geschichte. Eine der wenigen, die ich in einem durchgelesen habe. Super geschrieben und auch die Szenerie, dass alles während der Autofahrt abläuft bringt so richtig Tempo rein. Hoffe du schreibst weiter und wir können noch viel von dir lesen.
    LG
    Viktoria („Fesseln“)

  10. Hallo Marcie,

    ich bin froh, dass du über Instagram auf deine Geschichte aufmerksam gemacht hast, sonst hätte ich sie vielleicht nie gefunden und gelesen. Und das wäre Schade, denn ich muss sagen, ich fand sie richtig gut: Gut geschrieben und gut inszeniert. Der Aufbau gefiel mir besonders, da ich es gern selbst so halte: Langsam aufbauen und dann ZACK – Ende. Bravo.

    SO, HIER NE KURZE SPOILERWARNUNG.
    Wer die Geschichte noch nicht gelesen hat, aber noch lesen will, sollte hier unbedingt abbrechen.

    Vor allem diesen Satz am Schluss „Das darauffolgende „Hey Sexy“ war das Letzte, was er hörte, bevor das Handy an seinem Kopf explodierte.“ finde ich super. Ich persönlich hätte sogar die letzte Nachricht, die ja bereits auflöst, wer da schreibt, weggelassen. Denn jeder, der die Geschichte aufmerksam gelesen hat, müsste an dieser Stelle mit dem „Hey Sexy“ sofort wissen, was läuft (wobei ich zugeben muss, dass ich mir schon eine Weile vorher sicher war, wer dahintersteckt. Vielleicht aber auch nur, weil ich mich selbst ständig mit derlei Twists befassen muss :-)).

    Meine Stimme hast du dir wirklich verdient und ich gebe sie dir gerne.

    Es würde mich freuen, wenn du die Zeit fändest und mich deine Meinung über meine Geschichte wissen lassen würdest.

    Viele Grüße
    J. D.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes

  11. Hallo Marcel,
    also erstmal: Deine Geschichte ist wirklich klasse!

    Beim Einstieg konnte ich mich gut mit Sven identifizieren – ich hoffe auch immer, dass der Alltag nach einem Urlaub nicht allzu schnell wiederkommt 😉

    Die Einbindung des fremden Handys ist dir sehr gut gelungen.
    Du hast einen sehr bildhaften und realitätsnahen Schreibstil. Ich konnte alles nachvollziehen und vor meinen Augen sehen.

    Dass die Geschichte nur im Auto spielt, finde ich super, da Sven extrem die Hände gebunden sind und in dieser Situation auch noch auf den Verkehr aufpassen muss. Dies erhöht die Spannung und den Stressfaktor – nicht nur bei Sven 😉

    Ich habe richtig mit gefiebert und auch wenn Sven natürlich die letzten Jahre berechnend gehandelt hat, ist es doch heftig, wie schnell das ganze Leben kaputt gehen kann, wenn die Leichen aus dem Keller ans Tageslicht geholt werden.

    Das Ende mit den offenen Fragen, finde ich super und ist hier passend eingesetzt!

    Mach weiter so – du hast großes Potenzial!

    Like ist gegeben 🙂

    LG, Ani
    Vielleicht hast du ja auch Lust bei mir vorbeizuschauen – ich würde mich freuen 🙂 :

    http://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-schwur

  12. Lieber Marcel,
    da bekomme ich glatt Hunger auf Uuurlaub, zumindest am Anfang 😬.
    Zitat: „Da war es wieder das kleine Ding, welches dein Leben kontrolliert.“
    OH JA!
    Spannend und daher habe ich alles in einem Ruck durchgelesen. Da denke ich zu Beginn noch: „Mensch, so ein lieber Protagonist“ und dann kommen mehr und mehr schlechte Charaktereigenschaften zum Vorschein, aber dann ist er mir wieder sympathisch. Dieses Schwanken zwischen „Mag ich ihn oder nicht?“, hat mir extrem gut gefallen. Du spielst mit deinen Lesern! Hammer! Und dann frage ich mich die ganze Zeit, wie er sich noch auf den Verkehr konzentrieren kann und dann BÄHM! So muss es in einer genialen Geschichte sein!!! Schon krass, tapp, tapp, tapp, von einem Fettnäpfchen ins nächste.

    Deine gelungene Charaktergestaltung wird wunderbar von deiner bildhaften Art zu schreiben unterstützt! Toll geschrieben! Wow! Will mehr lesen … Du bekommst auf jeden Fall ein verdientes Like von mir! 👍🏼 Mach weiter so! Und natürlich würde mich dein Feedback zu meiner Geschichte „Happy birthday“ 🎈 auch interessieren.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday
    Du kannst sie auch anhören. Der Link zum Hörbuch steht in meinem Profil oben.
    Liebe Grüße,
    Martina

    1. Liebe Martina,

      vielen Dank für dein tolles Feedback. Ich ärgere mich gerade, dass mir erst jetzt die Information mit deinem Hörbuch aufgefallen ist. Da ich als passionierter Hörbuch Fan gerne davon Gebrauch gemacht hätte.

      Deine Geschichte war aber auch beim durchlesen spannend. Mehr dazu auf deiner Seite.

      Viele Grüße

      Marcel

  13. Lieber Marcie,
    deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen!
    Dass sich der gesamte Plot im fahrenden Auto auf der Autobahn abspielt, hat die Dynamik deiner Story extrem erhöht und schon eine gewisse „Grundspannung“ generiert. Auch mag ich die Steigerung der Geheimnisse, die zutage kommen. Das letzte und dunkelste war ja schon so tief verdrängt, dass dein Protagonist ein bisschen gebraucht hat. Ich hätte es ja am liebsten gesehen, dass der Mistkerl den Rest seines Lebens mit den Enthüllungen leben muss, aber sein rabiates Ende war natürlich wesentlich spektakulärer. 😀
    Einzige Anmerkung: Du könntest seine Gedankengänge zu Beginn der Geschichte in Präsens und die 1. Person setzen, da du sie ja direkt wiedergibst und Sven nicht in der Vergangenheit und der dritten Person denkt (hoffe ich… 😀 ).

    Mein Herzchen hast du auf jeden Fall bekommen!

    LG
    Merle (Geschichte: Sepia. Würde mich über dein Feedback freuen!)

    1. Hallo Merle,

      vielen Dank für das Feedback und den Hinweis zu den Gedankengängen. Ich schaue mal, ob ich es in nächster Zeit noch überarbeitet bekomme, ohne es zu verschlimmbessern^^

      Ich habe mir auf jeden Fall jetzt auch deine Geschichte durchgelesen und auch einen kleinen Kommentar auf deiner Seite hinterlassen.

      Viele Grüße

      Marcel

  14. Wow, was für eine Gänsehaut-Geschichte. Wirklich toll. Du hast die Spannung extrem gut aufgebaut. Wer hätte am Anfang an sowas gedacht…wo sich Detox im Ötztal doch nach purer Entschleunigung anhört. Durch deinen Schreibstil ist es mir sehr leicht gefallen, die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht. Mein Like hast du auf jeden Fall. 🙂
    Viel Glück weiterhin
    lg Kerstin
    Falls du Lust auf meine Geschichte hast, lass ich dir gerne den Link dahttps://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana

  15. Hallo Marcie,

    Deine Geschichte ist gut durchdacht, vor allem, dass er sich immer wieder so sicher ist und damit doch wieder ins nächste Fettnäpfchen tappt.
    Mich hat allerdings irritiert (auch wenn es ein ansich passendes Setting ist), dass er sich Bilder und Texte im Auto anschauen und lesen konnte, ohne auch nur mal von der Fahrspur abzukommen. Ich hätte da schon längst einen Unfall gebaut – spätestens dann, wenn eine Nachricht einen so aus der Fassung bringt 😉
    Das Ende kam überraschend, sowas mag ich. Und eigentlich hätte auch nach dem „Hey Sexy“ und der Explosion schon Schluss sein können, das hätte auch wunderbar funktioniert.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude am Schreiben und viel Glück fürs Voting!

    LG Yvonne/voll.krativ (Der goldene Pokal)

    1. Hallo Marcel,
      ich bin begeistert von dieser Geschichte. Du hast die Parameter wunderbar umgesetzt, die Spannung von Beginn an aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Ein Protagonist, der zu Beginn noch recht sympathisch erscheint, jedoch im Verlauf all seiner aufgezählten Fehler und Machenschaften, zu einem richtigen Mistkerl mutiert. Und dem man während des Lesens zum Ende hin wünscht, dass er seine Strafe bekommt.
      Du hast zudem einen ganz tollen und flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht der Geschichte zu folgen, ohne hin und her scrollen.
      Deine Geschichte spielt in einem kurzen Zeitraum ohne großen Schauplatzwechsel, mit allen benötigten Informationen und einem tollen Ende.
      Von dir würde ich gerne noch mehr lesen, und hoffe, dass du dran bleibst.
      ❤ ist mehr als verdient!
      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!
      Liebe Grüße frechdachs

    2. Hallo Yvonne, danke für dein Feedback. Mit dem Autofahren und dem damit verbundenen lesen der Nachrichten hast du einen ganz interessanten Gedanken aufgebracht. Ich glaube ich hätte somit die Spannung noch etwas erhöhen können. Beim Ende war ich hin und hergerissen, ob ich es nochmal beschreiben soll, da man das „Hey Sexy“ am Anfang auch schnell vergessen kann.

      Ich freue mich auf jeden Fall, dass dir die Geschichte gefallen hat. Auch ich habe mir gerne deine Geschichte durchgelesen. Mehr dazu in deinen Kommentaren.

      Viele Grüße

      Marcel

  16. Hallo Marcie, erstmal für deinen Kommentar bei mir. 😉 Ich habe deine Geschichte sehr gerne gelesen und dir ein Like gegeben. So kann es kommen im Leben wenn dich die dunkle Vergangenheit einholt. Aus dem vermeintlich erfolgreichen Schönling ist im Zuge einer Autofahrt ein Haufen Dreck geworden. Sehr gut gefiel mir wie nach und nach die dunklen Geheimnisse ans Licht kamen. Ich drücke dir die Daumen für das EBook 😉 lg Melanie https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/blaues-mondlicht

  17. Hallo Marcie,

    vielen Dank für deine Geschichte.

    Am meisten gefällt mir der Titel und das damit verbundene Ratespiel. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob Sven wirklich jedes Mal direkt mit der ganzen Wahrheit rausrücken würde und sich direkt an die Personen wenden würde – ohne sich wirklich sicher zu sein, dass sie es sind – aber die Idee dahinter finde ich klasse.

    Dein erster Absatz im Kontrast, wie Sven am Ende da steht gefällt mir besonders gut.

    Die Länge ist für eine Kurzgeschichte auch perfekt.

    Diese beiden Sätze sind für mich positiv herausgestochen:
    Er begann den wohl menschlich abscheulichsten Abend seines Lebens im Kopf zu rekapitulieren.
    Das Gefühl, das alles verdient zu haben, erfüllte ihn sogar mit einer gewissen Art von Erleichterung.

    Das Ende war mir persönlich etwas zu überraschend und hat mich etwas perplex zurück gelassen – aber eines muss man dir hier anrechnen: damit hab ich auf jeden Fall nicht gerechnet 🙂

    Viel Erfolg dir und liebe Grüße,

    Jenny / madame_papilio
    (Falls du Zeit und Lust für meine Geschichte hast, dann findest du sie unter: Nur ein kleiner Schlüssel)

  18. Hallo Marcel,

    deine Geschichte ist gerade unter meine Favoriten gewandert und das obwohl ich Sven wahnsinnig unsympathisch finde 😉
    Anfangs dachte ich mir noch: Okay, der Typ hat eine Affäre, ist ziemlich mies, aber hat man schon oft gelesen.
    Aber je mehr dann ans Licht kam, was er alles getan hat und wie berechnend er dabei vorgegangen ist und ja scheinbar sein Leben einfach ohne Reue weiter gelebt hat, desto größer ist meine Abneigung gegen ihn geworden (ich hoffe, das war von dir beabsichtigt).
    Das Ende kam dann aber doch mit einem unerwarteten Knall und hat mich einen Moment innehalten lassen. Wie schon mal jemand vor mir geschrieben hat, könnte aus deiner Geschichte ein guter Film gemacht werden, ich würde ihn mir jedenfalls ansehen.
    Weiterhin noch viel Erfolg und liebe Grüße, Annika (Null Negativ)

  19. Hallo Marcel,
    eine sehr packende Geschichte und ein echt unangenehmer Protagonist. Es passiert ja nicht häufig, dass man als Leser*in auf der Seite des Täters / der Täterin ist, statt auf der des Opfers. Aber hier verdreht sich beides und ich habe jedes Mal Schadenfreude empfunden, als der Protagonist mal wieder in völliger Dummheit seine Geheimnisse preisgegeben hat und sein Leben damit Stück für Stück selbst zerstört. Und ist er echt bis zum Ende noch Auto gefahren und hat es nicht mal für nötig gehalten anzuhalten? Und selbst kurz vor dem Tod denkt er nur an Komplott und Verrat und nicht an die echt wichtigen Dinge wie seine Eltern, Freunde usw? Was für ein Arschloch! Dass seine „Geliebte“ ihn so hinters Licht geführt hat, geschieht ihm recht.

    Du merkst: Hat Spaß gemacht mich aufzuregen. Dafür gibt‘s Herz Nr. 58

    Falls du Lust hast, schau doch auch mal bei uns vorbei. Wir freuen uns!
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/allein-allein

    Liebe Grüße,
    Linda

      1. Lieber Marcie, da hast du eine klasse Kurzgeschichte gezaubert. Besonders gefallen hat mir das Setting und das du kur eine kurze Zeitspanne gewählt hast. Super war auch, dass nach jeder Raterunde ein weiteres dunkles Geheimnis enthüllt wurde. Man musste einfach weiter lesen. Das war echt total spannend. Einziger Verbesserungsvorschlag, den ich dir geben kann: Mach direkt nach der Explosion Schluss. Quasi nach „… bevor das Handy an seinem Kopf explodierte.“ Das ist der perfekte Zeitpunkt für das Ende. Alles andere ist einfach nicht mehr wichtig und zerstört irgendwie den Knalleffekt am Ende. Ansonsten bin ich aber echt begeistert. Mein Herz hast du natürlich.
        Liebe Grüße aus dem Maislabyrinth, Andrea

  20. Wow 😮
    Ich ziehe meinen imaginären Hut! Es ist echt faszinierend, was für außergewöhnliche Geschichten hier insgesamt entstanden sind und ganz außergewöhnlich ist auch die Deine. Hat mir sehr gut gefallen und ich lasse Dir gerne ein Like da!
    Viel Spaß und Erfolg beim Schreiben weiterhin! 👍
    Viele Grüße Tom (U. Behrens)
    PS: Vielleicht magst Du ja auch mal bei meiner ‚Melanie‘ vorbeischauen.

  21. Ich machs mal kurz (KISS, wie man so schön sagt):
    Genialer Plot, wahnsinnig spannend, toller Stil und überraschendes Ende.
    Ich hab mich nur gewundert, dass der Typ nicht schon vorher gegen nen Pfeiler oder so gedengelt ist: Er war ja mehr mit dem Handy als mit dem Fahren beschäftigt. Aber so: Ich hab direkt Verständnis für den Täter!

    Bitte weitermachen!

    Kollegiale Grüße!
    Kathrin aka Scripturine / https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nacht-in-der-das-fuerchten-wohnt

    … die sich tierisch über einen Gegenbesuch freut 🙂

  22. Hallo Marcie,
    Wow tolle Geschichte. Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur noch anschließen. Es wurde bereits alles gesagt ☺️. Echt toll geschrieben! Dafür gibt es von mir auf jeden Fall ein Herzchen 💛.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀.

    Schönes Wochenende

    Liebe Grüße

    Maddy

    P. S „Alte Bekannte“ ist meine Geschichte und vielleicht kannst du sie ja auch lesen 🙈☺️😁. Freue mich über schonungsloses Feedback 😊.

  23. Lieber Marcie,
    sehr gerne habe ich deine Geschichte gelikt. Ein Handlungsstrang mit Spannung bis zum Schluss. Ein heftiges Ende mit offenen Fragen rundet die Geschichte ab. Du hast den Platz im Ebook wirklich verdient!

    Herzliche Grüße
    Nina
    (Hast du meine Geschichte „Tot, ohne zu sterben“ schon gelesen?)

  24. Hej Marcel!

    Mir ist heute aufgefallen, dass ich Deine Geschichte schon vor einiger Zeit gelesen, aber keinen Kommentar geschrieben hatte. Ist hiermit nachgeholt und das Herz noch an seinem Platz!

    Wir sollten wirklich mal Hamburger Kurzgeschichten Lesungen abhalten, was? Ich wünsche Dir, dass es Deine Geschichte auch in das Ebook schafft. Sieht ja gut aus! (aber ist ja etwas still geworden um Herrn Sebastian F. aus B.)

    Ganz liebe Grüße (sonst schreib ich aus Hamburg, sagen wir jetzt mal aus der Nähe)!
    Chris
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/identitaet-6

    1. Moin Christian,

      besten Dank für deinen Kommentar. Ein Glück läuft das Voting noch bis zum 05.10. Womit ich auch noch die Möglichkeit hatte deine Geschichte zu kommentieren. Den Like hatte ich schon am Dienstag gegeben, da ich damals noch vom Ende am 30.09 ausging.

      Beste Grüße

      Marcel

  25. Lieber Marcel,
    ich bin immer wieder darüber erstaunt, welche Vielfalt an Ideen aus den Vorgaben entstanden sind. Deine Geschichte ist echt klasse, wie er erst lange überlegt und alle möglichen Leute anspricht… Genial.
    Mein Herz hast du.
    Herzliche Grüße
    Monika
    (Quälende Erinnerungen)

  26. Hallo Marcel,

    du hast dir ja unglaublich viel Mühe mit dem Hörbuch gegeben und es war, bis auf ein paar verwirrende Tonveränderungen, auch wirklich angenehm zu hören 🙂 Aber das Hörbuch wäre natürlich nichts ohne die großartige Geschichte. Dafür, dass du in deinem Profil schreibst, dass du erst mit der Aktion zu schrieben angefangen hast, wirkt der ganze Text schon ziemlich professionell.
    Du hast einen angenehmen Schreibstil und vor allem hast du eine grandiose Story entwickelt. Ich bin begeistert von deiner Idee, dass der Protagonist nicht ein dunkles Geheimnis hat, sondern viele immer dunkler werdende, die die Spannung im Laufe der Story kontinuierlich erhöhen.
    Am besten gefällt mir der Teil, in dem Sven seine Fehler einsieht, Reue zeigt und die Strafe als gerecht ansieht. Diese Entwicklung von Angst über Wut bis zur Reue ist unglaublich gut vollzogen worden. Nur eine Frage bleibt bei mir zum Schluss: Mit dem ‚Hey Sexy‘ spielst du am Ende ja auf seine Beziehung zu Nina an. Hast du dabei geplant gehabt, dass Nina die Schwester von Miriam war oder wusste die Schwester von der üblichen Begrüßung seiner Affäre?

    Insgesamt kann ich also vollkommen nachvollziehen, weshalb du so viele Herzchen bekommen hast und freue mich für dich, dass deine Geschichte im E-Book landen wird 🙂 Und auch wenn mein Herzchen keine große Auswirkung mehr haben wird, lass ich es sehr gerne hier 🙂
    Falls du heute noch Zeit und Lust hast, meine Geschichte (https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verdraengte-schuld) zu lesen, würde ich mich sehr darüber freuen, Feedback von dir zu bekommen 🙂 Die Geschichte spielt in einem (bei dieser Aktion eher ungewöhnlichen) dystopischen Zukunftssetting, falls du daran Interesse hast 🙂
    Viele liebe Grüße,
    Finn

    1. Hallo Finn,

      vielen Dank für dein Feedback 🙂
      Nina soll tatsächlich die Schwester von Miriam darstellen 🙂
      Endlich konnte ich mir auch deine Geschichte durchlesen.
      Es war auf jeden Fall ein guter Hinweis mit dem Zukunftssetting, da der Begriff „Kommunikator“ sich für mich dadurch erklärt hat. Mehr Feedback gibt es jetzt in deinen Kommentaren.

      Viele Grüße

      Marcel

  27. Lieber Marcie,
    ich habe es durch die Verlängerung der Lesezeit jetzt also doch noch zu deiner Geschichte geschafft, auch wenn ich sie schon länger lesen wollte.

    Du hast ein tolles, spannendes Setting geschaffen, dessen Protagonist durch und durch unsympathisch, aber trotzdem interessant zu verfolgen ist.
    Ich habe sie als Hörbuchversion gehört und deine Art zu lesen hat mich etwas an Marc-Uwe Kling erinnert – nur mal so nebenbei. 🙂

    Dein Thema ist schwer und ich denke, gerade deshalb hat es mir gut gefallen. Das einzige, was ich schwierig finde, ist, dass der Mann die ganze Zeit sein Handy auf der Autobahn verwendet 😀 Das fand ich so abwegig, dass es mich wirklich gestört hat. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass er aufgrund dessen einen Unfall baut, denn auch wenn die Autobahn leer ist, ist das Verwenden des Handys super gefährlich (ACHTUNG, SPOILER), auch wenn es nicht gerade explodiert 😀

    Ich persönlich hätte die Geschichte wohl etwas früher enden lassen, also die ganzen Fragen weggelassen und nur seinen Tod geschrieben, sodass sich der Leser selbst die Fragen stellen muss.
    Dennoch hat es mir wirklich gut gefallen und ich lasse dir selbstverständlich meine Stimme für die Abstimmung da! 🙂

    Liebe Grüße,
    Leandra (Versteckspiel)

    1. Hallo Leandra,

      vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Danke für das Feedback zum Hörbuch und den Bezug auf Marc Uwe Kling (Ich liebe die Känguru Chroniken etc. als Hörbuch, deswegen schmeichelt mir die Aussage. Obwohl die Geschichten vom Känguru natürlich auch an sich genial sind).

      Die Punkte mit dem Verkehr und den Fragen am Ende, verstehe ich total. Ich war bei den Fragen, hin und hergerissen, ob ich es quasi mit dem „Hey Sexy“ beende oder mit den Fragen. Ich habe mich dann doch für letzteres entschieden. Beim Verkehr und das er die Nachrichten ohne Probleme lesen konnte, war ich auch hin und hergerissen, weil ich die Nachrichten auch nicht durch zwischenzeitliche Beinahe Unfälle unterbrechen wollte. In neuster Betrachtung, würde ich wohl andenken, dass das Auto einfach die Nachrichten vorliest^^

      Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe natürlich auch bei deiner Story reingeschaut und auch einen Like zurückgelassen 🙂

  28. Hej, Marcie.
    Da ich leider bisher kaum die Zeit dafür gefunden habe, versuche ich gerade, in einem Lesemarathon noch die letzten Tage und Stunden des Projekts zu nutzen, um möglichst viele gute Geschichten zu entdecken. Deine ist definitiv eine, die es ins ebook schaffen sollte, und das wird sie ja ganz offensichtlich – völlig zu Recht. Kurz vor dem Schlusspfiff ist natürlich meist schon fast alles mindestens einmal in den Kommentaren gesagt worden, und ich kann mich den konstruktiven und positiven Feedbacks der VorrednerInnen ganz anschließen. Du erzählst ruhig, aber hältst eine latente Spannung, Dein ausgefeilter Schreibstil liest sich angenehm flüssig und die KnallerMomente kommen auf den Punkt und lassen den Spannungsbogen `knirschen´. Mir gefällt übrigens sehr gut, welche sensible Formulierungen Du als Mann für die Schandtat(en) Deines Protagonisten findest…wenn ich das so sagen darf? 😉 Und auch, wenn man sich vielleicht einen positiveren Ausgang gewünscht hätte oder noch ein/zwei Wendungen erwarten würde …: ich mag diesen klaren und schnörkellosen Schluss. Mist gebaut. Man hat Rache genommen. Alles ist aufgedeckt. PENG vorbei. So kann’s halt gehen 🙂
    Marcie, mein like brauchst Du gar nicht mehr für Deinen Erfolg – aber ich gebe es Dir trotzdem aus voller Überzeugung! Glückwunsch und Danke für diese tolle Geschichte!
    Liebe Grüsse, ich hoffe, ich lese noch mehr von Dir,
    lotte.quint…..“Die Andere“

    Wenn Du magst und noch Zeit hast :
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-andere-2
    würde mich freuen!

      1. Ich habe Dein Feedback noch bekommen, sehr lieb von Dir, Danke…Freut mich, dass Dir die Geschichte so gut gefällt und Du mir beide Daumen drückst – öhm….dann sei doch noch kurz so nett und drücke auch ein like..? 😉
        (klingt komisch, wenn man daran erinnert, ich weiss, aber mir ist das auch schon mal passiert, dass ich in den Kommentar vertieft war und erst später bemerkte, dass ich das Herz vergessen hatte … war mir total peinlich….und ich glaube auch nicht, dass DU das mit Absicht gemacht hast…deshalb…. 😉 )
        Ganz herzliche Grüsse
        lotte.quint

        https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-andere-2

      2. Hallo Lotte, ich habe gerade nochmal geschaut und mein Like habe ich auf jeden Fall abgegeben. Vielleicht hat jemand anderes seinen Like weggenommen? Ich habe sowas in der Art schon von einem anderen Teilnehmer gehört, dass so etwas wohl jetzt vermehrt aufgetreten ist. Persönlich denke ich, dass es zwar ein Wettbewerb ist, aber das wegnehmen von Likes einfach unsportlich ist.

        Ich hoffe der oder diejenige gibt dir den Like zurück 🙂

        Viele Grüße

        Marcel

      3. Danke, Marcel, dass Du so schnell reagierst- und meine Bemerkung hoffentlich so nett auffasst, wie sie gemeint war!!! Man hat ja immer nur eine Momentaufnahme und ich habe halt nach Deinem Kommentar kein ‚plus‘ gezählt 😉

        Wenn es so ist, wie Du vermutest, finde ich das schon sehr mies, da hast Du Recht. Es ist ja niemand verpflichtet, likes zu vergeben – schon gar nicht, wenn man die Geschichte gar nicht toll findet…aber ankündigen und dann…Ja, passt nicht in diesen Wettbewerb und Community.
        ICH ENTSCHULDIGE MICH ALSO BEI DIR FÜR MEINE VERMUTUNG (obwohl es ja nicht bös gemeint war 😉)
        Und ich wünsche Dir auch das Beste weiterhin 😊🙃😊
        Gruß,
        Angelika (lotte.quint)

    1. Hallo,

      vielen Dank für dein Feedback !
      Ich hoffe ich schaffe es noch, die Geschichte bis zum Ende des Tages durchzulesen. Ich habe dir aber schon mal ein like gegeben, da du jetzt keinen Nachteil dadurch haben sollst, dass ich heute leider durch den Alltagsstress vielleicht nicht mehr dazu komme, deine Geschichte zu lesen.

      Ich wünsche dir viel erfolg um ins ebook zu kommen 🙂

  29. Hallo Marcel, ich bin froh, Deine Geschichte heute auf den letzten Drücker gefunden zu haben – und allein, dass Du Dich als einer der wenigen getraut hat, die Geschichte selbst einzusprechen, verdient ein Herz. Dass man Dir dabei durchweg gut zuhören kann und Du einen flüssigen, spannenden Stil hast auf deiner Schnitzeljagd, wo der Täter immer einen Schritt voraus ist würde weitere Herzen verdienen. Ich habe leider nur eins. Vielleicht magst Du auch bei mir auf Soundcloud vorbeihören, der Link zu meiner Geschichte „Wintersaat“ ist ebenfalls im Profil.
    Liebe Grüße,
    Ramona

  30. Hallo Ramona,

    vielen Dank für dein Feedback. Ich schaffe es heute leider nicht mehr mir deine Geschichte anzuhören. Ich hoffe du nimmst sie nicht direkt von Sound Cloud runter, sodass ich in den nächsten Tagen nochmal reinhören kann. Da das Voting ja leider nur bis heute läuft, habe ich dir aber trotzdem schonmal das 41te Herz für deine Geschichte gegeben. Es soll ja auch belohnt werden, wenn man sich die Mühe für ein Hörbuch gibt. Außerdem sollst du ja auch keinen Nachteil dadurch haben, dass ich am letzten Tag nicht mehr mit dem Lesen/Hören hinterhergekommen bin.

    Viele Grüße

    Marcel

    1. Das ist aber lieb! Da sage ich ein dickes Danke – es wäre schon mein eigenes Pech, wenn ich erst heute hier aufkreuze, von daher bist Du zu überhaupt nix verpflichtet 😅, aber ich lasse meine Geschichte noch online bei SoundCloud – habe sie schon eingesprochen als die Idee mit den Hörgeschichten bei Sabs aufkam – die hat ihre auch eingesprochen, manche haben einsprechen lassen – aber ich finde es besonders interessant, die Stimmen hinter der Geschichte selbst zu hören. Vielleicht sollten wir als nächstes ein Sammelhörbuch anregen 😉
      Dir einen schönen Abend und toi toi toi,
      Ramona

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