dave-green87Sarah

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„HAAA“ laut zischend atmet Felix ein und wacht langsam schweißgebadet auf. Er kann sich immer noch an diesen einen Traum erinnern, er erinnert sich sogar sehr gut an diesen Albtraum. Langsam kommt er zu sich und schaut auf sein Handy. Es ist noch früh, aber so hat er genug Zeit, sich für den Tag vorzubereiten. Er schaltet den Weckton aus und geht ins Bad. Unter der Dusche erinnert er sich wieder an den Albtraum, doch es ist nicht einfach nur ein Albtraum, es sind die Erinnerungen, die ihn quälen. Die Erinnerungen an die Nacht vor  zwei Jahren. Nach der Routine im Bad macht Felix sich etwas zum Frühstück, kocht Kaffee für sich allein. Das Gespräch im Videochat mit Michaela gestern Abend war nur sehr kurz. Von ihrer Selbstfindung am anderen Ende der Welt ist er nicht so begeistert.

Nach dem Frühstück wirft er sein Handy in den Rucksack und zieht sich fertig an.

Aber was soll er sagen, wenn sie sich so sehr freut? Sie hat es sich mühsam erspart und alle Formalitäten selbst erledigt. Wer weiß, später im Jahr kann er sie ja besuchen und sie machen etwas Urlaub.

Als er das Geschirr wegräumen will wundert er sich, warum sein Handy noch auf den Tisch liegt.

„War bestimmt nur Einbildung.“ sagt er zu sich selbst, steckt es ein und bringt das Geschirr in die Küche. Den Rest kann er auch noch nach der Arbeit erledigen.

Felix verlässt das Haus, wirft sich den Rucksack auf den Rücken und läuft zur Straßenbahn. Es ist ein schöner sonniger Morgen in Erfurt, nicht zu warm und nicht zu kalt. Er will zum Domplatz fahren, den Blick durch die Innenstadt schweifen lassen und ein wenig zu Fuß gehen. Das macht er gerne, wenn er etwas Zeit hat. Ein oder zwei Stationen früher aussteigen und noch etwas Frischluft tanken vor der Arbeit im Bestattungsinstitut.

„Die Fahrkarte, bitte!“ reißt ihn der Kontrolleur aus seinen Gedanken.

„Hier, bitte.“ sagt Felix nach kurzer Suche in seiner Tasche und zeigt seine Monatskarte vor. Eigentlich kennt er die zivilen Kontrolleure und legt normalerweise seine Karte bereits zurecht, wenn er einen sieht, jedoch nicht heute.

„Alles klar.“ sagt der Kontrolleur und geht weiter.

Nach der nächsten Haltestelle fährt die Bahn etwas ruckelnd an, was für Felix aber nichts neues ist. Es kommt immer ganz auf den Fahrer, wie angenehm eine Fahrt wird. Plötzlich ertönt laut der Weckton seines Handys in seinem Rucksack. „Achja“ erinnert er sich an den Wecker, den er sich gestellt hat, damit er auch rechtzeitig das Haus verlässt. Leise vor sich hin fluchend kramt er nach dem Handy im Rucksack und schaltet schnell den Ton aus, möchte er doch nicht mit bösen Blicken gestraft werden, wenn das Handy auch nur eine Sekunde zu lange klingelt.

Doch nun wird ihm mulmig. Hat er nicht vor dem Verlassen der Wohnung sein Handy in die Hosentasche gesteckt? Ein eiskalter Schauer zieht sich über seinen Rücken, er wird panisch.

„Wenn ich gerade mein Handy stumm geschalten habe, was soll das für ein Handy in meiner Hosentasche sein?“ fragt er sich selbst in Gedanken, „ich habe nur das eine, dass ich nutze und meine alten Handies sehen ganz anders aus und liegen im Schrank.“

Er zieht das Handy aus seiner Hosentasche hervor und zum Vorschein kommt tatsächlich „sein“ Handy. Es ist das gleiche Modell im gleichen dunkelblauen Farbton, nur nagelneu. Er fängt an zu schwitzen. „Was….Was ist das für ein Handy?! Wie kommt es zu mir nach Hause?“ fragt er sich wild immer und immer wieder in Gedanken. Er kann nicht mehr klar denken, er muss hier raus. Schnell. Am liebsten würde er das Handy einfach dort liegen lassen und seiner Wege gehen, doch er weiß genau, dass er bereits tief in etwas drin steckt und nur dieses Handy kann ihm weitere Antworten geben. Er steht auf, geht zur nächsten Tür der Bahn und hämmert wie wild auf den Taster, der die Tür öffnen soll. Ein paar Sekunden später hält die Bahn tatsächlich an. Er rennt heraus, ohne darauf zu achten, wo er ist. Es ist tatsächlich seine Haltestelle am Domplatz, aber das ist egal, er rennt irgendwo hin. Er kommt an einen Berg, an dem er eigentlich langsamer werden sollte, doch das wird er nicht, er rennt kopflos weiter bis er schließlich oben auf dem Petersberg steht. Eine alte Festungsanlage inmitten der Stadt. Als das Atmen immer schwerer wird und er oben auf der Festung ist, sucht er sich eine Bank und schnappt nach Luft. Nach einer Weile kann er sich beruhigen und trinkt etwas aus der Flasche, die er sich zuhause in den Rucksack gesteckt hat. Nun gilt es heraus zu finden, was es mit dem Handy auf sich hat. Felix gibt sich Mühe nicht zu zittern.

Der Taster zum Entsperren des Telefons geht schwerer als bei seinem Handy, da es noch neu ist. Beim Entsperren kommt das Hintergrundbild zum Vorschein, ein ihm sehr Vertrautes Bild: Seine Freundin, eng umschlungen mit ihm zusammen an Weihnachten. Doch das ist lange her, es ist ein altes Bild. Und noch etwas ist merkwürdig, es ist seltsam rot. Es ist nicht die weihnachtliche Dekoration, das sieht aus wie Blut! Jemand hat das Bild digital verändert, damit es blutig aussieht. „Was hat das nur zu bedeuten?“ fragt er sich und sieht das Eingabefeld für einen PIN: _-_-_-_-_-_

Das ist leicht denkt er sich und gibt wie gewohnt sein Geburtsdatum ein. Unvorsichtig denkt er sich dabei, soll man doch sein Geburtsdatum nicht als PIN verwenden. Doch tröstet er sich immer wieder mit dem Gedanken, welcher Dieb denn sein Geburtsdatum kennen würde, wenn sein Handy gestohlen wird.

2-8-0-4-8-8

Beim Druck auf „OK“ ertönt ein lauter Piep und „Fehler“ erscheint im Display. Das Hintergrundbild wird noch roter. Unter der Abfrage nach dem PIN steht nun „nur noch 2 Versuche“. Er wird panischer, wie soll er heraus finden, was das alles soll, wenn er nicht einmal diese blöde Handy entsperren kann.

Er versucht es weiter, wenn das Bild schon ihn und seine Freundin zeigt, ist es vielleicht ihr Jahrestag.

1-6-0-7-1-3 OK

Wieder ein Pieps und „Fehler“. Die Anzeige lautet nun „nur noch 1 Versuch, dann wird das Telefon gelöscht“ und das Bild wird noch roter.

„Scheiße“ geht es mit ihm durch. „Wie lautet diese verdammte PIN?“

Angestrengt versucht er seine Gedanken zu ordnen, doch immer wieder gleitet es davon. Doch dann versteht er. Es ist tatsächlich das Datum, an dem alles anfing, die Albträume, die Streitigkeiten und in gewisser Weise dachte Felix auch an Trennung.

1-5-1-1-1-7 „Code angenommen.“

Das Hintergrundbild ist nun wieder normal, so wie er es zwei Jahre lang auch auf seinem Handy hatte. Das Einzige, was auf dem Handybildschirm sichtbar ist, ist eine Verknüpfung zu einem Order: „Öffne mich“

Nachdem er darauf klickt kommen sieht er Videos und Bilder. Es sind Bilder von ihm und Michaela, doch keines scheint neu zu sein. Inmitten der Videos und Bilder gibt es doch etwas, dass er noch nicht kennt: Ein Bild, von ihr, gefesselt in einem dunklen Raum. Außerdem ein Video, dass ihn erstarren lässt: Der Dateiname lautet nur „20171115_2324“. Lange dauert es nicht, bis er erkennt, dass es sich hier um diese Nacht handelt, an der die Albträume begannen, doch wie kann das sein? Sie waren nur zu zweit im Auto, keiner hat ein Video gedreht, als sie im Auto saßen, doch das Vorschaubild zeigt definitiv die zwei in seinem Auto, dass danach nur noch Schrott war. Aber wer soll das gefilmt haben?

Bevor er das Video starten kann, fängt das Mobiltelefon an zu vibrieren. Es klingelt. Im Display erscheint „Sarah“. Er erstarrt vor Schreck, doch um heraus zu finden, was eigentlich los ist, muss er ran gehen, ob er will oder nicht.

Ein Mann mit heiserer Stimme meldet sich.

„Hallo Felix. Schön, dich endlich zu sprechen.“

„W…Wer sind Sie?“

„Leider hatten wir keine Chance uns besser kennen zu lernen. Schließlich gibt es ja bei Unfällen“ und hier lachte die Stimme höhnisch auf „keine Verhandlungen.“

„Was meinen Sie damit?“

„Das wirst du schon früh genug erfahren! Ich habe deine Freundin. Wenn du sie noch einmal sehen willst, dann komm nachher um 15:00Uhr zur alten Saline und sei pünktlich!“

„WAS?! Sie ist doch gar nicht in Deutschland!“

„Das war sie auch nicht, aber sie war auch nicht so weit weg, wie sie sagte. Wie dem auch sei, wir sehen uns nachher. Achja, komm allein.“

Felix hörte nur noch das Signal, dass der Anruf beendet ist.

 

Das alles klingt zu konfus, Felix weiß nicht einmal, was er jetzt machen soll. Er probiert Michaela anzurufen, jedoch kommt nur die Standardansage, dass der Teilnehmer nicht erreichbar ist und dass obwohl sie ihr Handy immer an hat.

Noch immer ist er unsicher, was er tun soll, jedoch ist die Chance groß, dass es doch nicht so abwegig ist, was der Mann gesagt hat. Wenn dies so ist, ist er der einzige, der Michaela jetzt helfen kann. Er ist völlig unvorbereitet für diese Situation, jedoch kann er nicht unvorbereitet dorthin gehen. Dieser Kerl könnte gefährlich sein, vielleicht sogar Schusswaffen besitzen. Felix weiß in diesem Fall ist er machtlos, jedoch braucht er zumindest etwas zur Selbstverteidigung.

Doch als erstes muss er sich das Video ansehen, vielleicht kann es etwas Licht ins Dunkel bringen. Er sieht wie sie endlos dahin fahren und spult vor. Die Perspektive ist wie von der Rückbank gefilmt. War dort eine Dash-Cam? Wenn ja, warum und wer hat sie dort versteckt, schließlich hat er dort nichts gesehen. Endlich kommt er zu der Stelle und sieht noch einmal den Grund seiner Albträume: Auf der regennassen Fahrbahn im Nebel direkt hinter einer unübersichtlichen Kurve steht plötzlich und wie aus dem Nichts ein Mädchen auf der Fahrbahn. Felix kann nicht mehr ausweichen oder bremsen und überfährt sie. Dies noch einmal ansehen zu müssen, bringt die ganzen Erinnerungen und Gefühle wieder hoch. Doch das Video ist noch nicht zu Ende. Es geht noch eine ganze Weile. Er sieht sich das Warnblinklicht einschalten und beide steigen aus. Man hört, wie der Kofferraum auf geht und einer der beiden das Warndreieck heraus holt, um es aufzustellen. Der Kofferraum bleibt wohl offen und er hört sich den Notruf wählen. Er gibt die grobe Position an und was passiert ist. Wenige Minuten später treffen die Rettungskräfte ein. Polizeibeamte befragen die zwei. Man erkenn, wie der Rettungswagen abfährt, ohne Signale. Sie war sofort tot.

Eine ganze Zeit passiert nichts, dann kommt ein Abschleppwagen und soll das Auto mitnehmen. Michaela fragt, ob sie noch ein paar Sachen von der Rückbank nehmen kann. Dann sieht man sie, wie sie in die Kamera sieht. Sie zeigt einen unbekannten Ausweis, jedoch ist er aufgrund des Nachtbildmodus erkennbar. Leise flüstert sie „Fall 701435 erfolgreich abgeschlossen. Ermittler gehen von Unfall aus.“ Mit diesen Worten endet das Video.

Er erinnert sich, dass sie danach von der Polizei nach Hause gefahren wurden. Das Auto wurde auf den Verwahrhof gebracht, jedoch nach kurzer Zeit freigegeben und verschrottet, da die Polizei von einem tragischen Unfall ausging. Noch in dieser Nacht fand man mehrere Abschiedsbriefe. Einen trug Sarah bei sich, einen zweiten fand man in Ihrer Wohnung. Scheinbar hatte sie mit Problemen zu kämpfen und wollte sich das Leben nehmen.

Für die Polizei war der Fall abgeschlossen, für Felix jedoch nicht. Immer wieder suchen die Bilder ihn in seinen Träumen heim. Doch jetzt wird er sich unsicher. Was genau hat er da gerade gesehen? War das ganze wirklich Suizid oder verbirgt sich hier mehr? Was meint Michaela mit Fall? Felix weiß, sie arbeitet bei einer staatlichen Behörde, wälzt aber nur Akten. Aber sie verdient sehr gut, kann sich ein halbes Jahr Auszeit leisten und hat sogar die Option auf ein ganzes Jahr zu verlängern.

Doch nun kommt er aus seinen Gedanken heraus. Er beschließt, er braucht etwas schlagkräftiges, wenn er sich wehren will und fährt mit der Straßenbahn Richtung Baumarkt. Dort angekommen, findet er einen Hammer und ein Kantholz, welches er noch etwas bearbeiten wird. Wieder zuhause sägt und schleift er an einer Seite des Holzes solange, bis das quadratische Ende handbreit rund ist und erhält einen Griff. Er wird nervöser, je näher die Uhrzeit rückt, versucht sich zu beruhigen.

Doch alles hilft nichts, er schaut sich erneut die Inhalten auf dem Handy an, immer wieder dieses Video. Schaut sich die gemeinsamen Bilder an. Entdeckt auf seltsame weitere Bilder. Scheinbar wurden die zwei von diesem Mann schon länger beschattet. Er findet weitere Videos, jedoch sind dies keine kompletten Videos mehr, sondern jeweils nur das Ende. Jedes Mal sieht Michaela in die Kamera, zeigt diesen Ausweis mit einem seltsamen staatlichen Logo und ihrem Namen, immerhin dieser ist also richtig, und sagt, dass eine Fallnummer abgeschlossen sei. Wer ist seine Freundin wirklich? Stimmt überhaupt etwas, dass sie sagt? Wo arbeitet sie wirklich?

Doch egal, was stimmt und was gelogen ist, es geht hier um ein Menschenleben. Nicht alles, was sie gesagt hat kann gelogen sein, also muss er alles in seiner Macht stehende tun um sie zu retten, denn er ist der einzige, der dazu die Chance hat.

Bevor er erneut anfängt, sich die ganzen Bilder und Videos anzusehen, beschließt er sein Fahrrad zu nehmen und zur Saline zu fahren. Er kennt das Gebäude, war dort selbst einmal vor einigen Jahren als Statist bei einem Film über den Mauerfall. Für ihn war es das einzige Mal, dass er das gemacht hat und man sieht ihn nicht einmal im Film.

Er kommt kurz vor 15:00 Uhr am Tor an. In der letzten Zeit haben sich dort Gewerbebetriebe niedergelassen und er hatte erwartet, dass das Tor geschlossen ist. Doch es ist offen und er sieht Schilder, die ihm den Weg zeigen.

„Hallo Felix, bitte komm hier entlang“ und dazu ein Richtungspfeil.

Er holt seinen improvisierten Holzschläger aus dem Rucksack und folgt einigen Pfeilen über den betonbedeckten Hof bis in das alte Hauptgebäude, in welchem er bereits einmal war.

Als er eintritt müssen sich seine Augen erst kurz an die Dunkelheit gewöhnen, doch dann sieht er Michaela auf einem Stuhl sitzen. Sie scheint gefesselt und geknebelt zu sein.

Dann erblickt er einen hageren, alt aussehenden Mann.

„Hallo Felix. Danke, dass du her gekommen bist. Du wirst dich fragen, warum ich dich hier her eingeladen habe. Nunja, Sarah war meine Tochter und ihr habt meine Tochter absichtlich überfahren!“

„A-Aber das stimmt nicht! Es war ein Unfall.“ erwidert Felix.

„Nein, nein. Das war es ganz sicher nicht. Ihr habt sie getötet und die Abschiedsbriefe fingiert! Meine Tochter hätte sich niemals etwas angetan. Sie war lebensfroh und glücklich.“

„Selbst wenn das so wäre, und die Polizei hat das genau geprüft, waren wir daran nicht beteiligt.“

„Natürlich wart ihr daran beteiligt, deine Freundin ganz besonders. Schließlich ist sie die, die die Fäden zieht. Ihr seid Teil einer geheimen Regierungsorganisation, die ihre Spuren vertuscht.“

„Das ist doch alles Quatsch!“ sagt Felix, während er dem Mann näher kommt. Er hofft so einen Treffer landen zu können.

„Das würde ich lieber lassen. Ich habe eine Bombe platziert. Wenn du mich angreifst, drücke ich diesen Knopf und hier geht alles hoch. Achja, in weniger als einer halben Stunde geht hier sowieso alles hoch.“

„Ich wollte doch nur…“

„Es ist egal, was du wolltest, ihr kommt hier nicht lebend raus. Ihr und eure geheime Zeitreiseagentur habt mir das Beste genommen. Nun habe ich nichts mehr zu verlieren. Verrückt, wie Lungenkrebs im Endstadium die Prioritäten ändert.“

„Das ist doch verrückt!“ doch insgeheim fragt sich Felix bereits, ob nicht doch etwas Wahrheit in dem ganzen steckt.

„Ihr kommt hier her aus der Zukunft und wollt etwas ändern, aufgrund einer vagen Ahnung, dass jemand später für ein großes Problem sorgen könnte. Ist euch einmal die Idee gekommen mit diesen Leuten zu reden?! Ja, ich weiß jetzt alles!“

 

Er redet noch einige Minuten weiter auf Felix ein. Michaela sitzt nur da. Sie ist scheinbar betäubt. Doch dann sieht der Mann auf seine Uhr.

 

Es ist fast 15:30 Uhr und es bleiben ihm nur noch wenige Sekunden ehe hier alles in die Luft fliegt. Felix bemerkt, dass er nicht mehr viel ausrichten kann, als plötzlich überall seltsame Lichtblitze aufzucken. Seltsam gekleidete Menschen sind auf einmal überall. Sie halten Michaela und Sarahs Vater fest, ein Mann umklammert ihn. Die Bombe tickt und ist nicht mehr aufzuhalten. Alles wird hell.

 

– B O O M –

 

„HAAA“ laut zischend atmet Felix ein und wacht langsam schweißgebadet auf. Michaela sitzt auf dem Bett und wieder sieht er diesen seltsamen Ausweis in ihrer Hand, doch endlich erkennt er ihn: „Zeitpolizei Deutschland“

Er schaut auf den Wecker: 07:30 Uhr 27.04.2220. Michaela gibt ihm einen Kuss. „Wieder diese Albträume? Den ersten Fall vergisst man nie. Konnte ja keiner ahnen, dass unser Urlaub direkt im Anschluss so endet. Bleib noch etwas liegen, ich mache uns Frühstück“

Felix dreht sich nochmal um, und schläft wieder ein.

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4 thoughts on “Sarah

  1. Moin

    Tolle und interessante Grundidee.
    Gute Geschichte.
    Interessantes Thema.
    Gutes Finale.

    Super Umsetzung.
    Man spürt, wie viel Herz und Seele du in der Geschichte gelassen hast.

    Lass deine Geschichten in Zukunft immer noch einmal gegenlesen.
    Da haben sich einige Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler eingeschlichen.
    Macht aber nichts.

    Das Wesentliche ist immer noch die Geschichte.

    Und das Gefühl, welches sie beim Lesen auslöst.

    Und mich hat dein Werk gefesselt und berührt.
    Bitte schreib weiter und weiter und du kommst deinem Stil, deinem Traum immer näher.

    Versprochen!!!!!!

    Ich danke dir.
    Meinen Like hast du.

    Ich rate dir:
    Gib niemals auf.

    Und du wirst von Tag zu Tag besser und sicherer werden.
    Und du wirst noch viele bezaubernde Geschichten schreiben.

    Deine Leser werden es dir danken.

    Ich zumindest danke dir jetzt schon für diese Geschichte.
    Und für die tolle Unterhaltung.

    Liebe Grüße aus dem Münsterland.

    Mach es gut und pass auf dich auf.
    Ich wünsche dir noch viele, viele Likes.
    Denn du und deine Geschichte haben sie verdient.

    Hau rein und….. keep on writing.

    Swen Artmann (Artsneurosia)

    Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, auch meine Story zu lesen.
    Würde mich freuen.

    Meine Geschichte heißt:
    „Die silberne Katze“

    Vielen Dank und bleib gesund.
    Swen

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    1. Hallo Swen,

      vielen Dank für deine posititve und auch sehr ausführliche Bewertung.
      Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich zwischendurch lange Zeit nicht an der Geschichte geschrieben habe und erst kurz vor Abgabeschluss fertig geworden bin. Hierdurch hat sich sicherlich der in oder andere Fehler eingeschlichen. Ansonsten hätte ich es garantiert nochmal von zwei anderen Augen lesen lassen. Auch wenn man scheinbar noch etwas ändern kann, möchte ich es aufgrund der Fairness jedoch bei der Abgabefassung belassen.

      Bis auf die „normalen“ schulischen Übungen im Bereich deutsche und englische Kurzgeschichten, die bereits über 15 Jahre her sind, ist dies tatsächlich meine erste Schreiberfahrung. Daher freut es mich umso mehr, dass meine Geschichte doch ein paar positive Eindrücke hinterlassen hat.

      Sicherlich fand ich die Parameter, die festgelegt wurden nicht als Einschränkung, sie dienten mir eher der besseren Ideenfindung, da dies mir im allgemeinen eher schwer fällt. Ich freue mich bereits, sollte #wirschreibenzuhause erneut aufgelegt werden. Ich werde versuchen so gut ich kann, erneut eine Geschichte beizusteuern.

      Sehr interessant fand ich, dass, wie Sebastian auch erwähnt hatte, sich die Geschichte beim Schreiben noch einmal verändert hat. Ich hatte einen groben Ablauf geschrieben und es am Ende doch recht anders geschrieben.

      Dein Titel klingt definitv sehr interessant und ich hoffe, wenn ich es lese, geht es tatsächlich um Katzen. 😉

      Vielen Dank nochmal und LG

      David

      0
  2. hi, eine tolle Geschichte. Ich habe bis zum Schluss gespannt gelesen. klasse. Was deinen Schreibstil und die Konstruktionen angeht, war ich ebenfalls recht angetan. Paar Fehler aber sonst top! an Kreativität mangelt es dir auf jeden Fall schon mal nicht! mein Like hast du und ich hoffe es kommen noch ein paar dazu! wenn du magst lass mir doch auch ein Feedback und bei Gefallen ein Like da. Beste Grüße, Patricia.

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/hinter-den-kulissen

    1+
    1. Hallo Patricia,

      vielen Dank für die sehr positive Rückmeldung.

      Ich freue mich sehr, dass meine Geschichte doch recht gut ankommt.
      Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und bei einer Neuauflage von #wirschreibenzuhause definitiv wieder versuchen eine Geschichte einzureichen.

      Deine Geschichte kommt definitiv auch auf meine Leseliste.

      Beste Grüße,

      David

      0

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