Angela RohdeStunde der Vergeltung

Stunde der Vergeltung 

von Angela Rohde

Manche Tage lügen dir frech ins Gesicht. Sie beginnen mit herrlichem Sonnenschein und fröhlichem Lachen. Du wähnst dich geborgen und zufrieden mitten im Leben. Bis plötzlich, durch einen dummen Zufall oder einen grausamen Plan, das Leben sein wankelmütiges Wesen offenbart und im schlechtesten Falle mit seinen geifernden Zähnen und spitzen Klauen nach dir schnappt, und du weißt genau, dass du nicht entkommen kannst. Das ist einer der Zeitpunkte, an dem du daran erinnert wirst, dass nichts für ewig währt.

Sophie Behrend ahnte nicht, dass heute einer jener Tage war. Sie hatte, wie jeden Abend, ihre einjährige Tochter Mia zu Bett gebracht und es sich anschließend mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa bequem gemacht. Ihr Mann Alexander war für einige Tage beruflich verreist. Im Fernsehen flimmerte eine Talkshow, über der sie schließlich einnickte.

Pling! Und noch einmal Pling! Sophie schreckte aus dem Schlaf hoch und schaute auf das Babyphone, das auf dem Wohnzimmertisch stand. Irritiert runzelte sie die Stirn. Was war das für ein Geräusch, das aus Mias Kinderzimmer kam. Hoffentlich wird die Kleine nicht wach, dachte sie und eilte die Treppe hinauf. Vorsichtig öffnete sie die Tür. Der Lichtschein vom Flur fiel in das dunkle Zimmer. Kein Mucks von Mia. Pling! Verdammt, dachte sie und schlich leise ins Zimmer. Irgendwo musste dieses Geräusch herkommen. Sie warf einen Blick ins Kinderbett: Leer! Der Schreck durchfuhr ihre Glieder und ihr Atem stockte. Wo war Mia? Sie machte das Licht im Zimmer an und schaute sich panisch um. Das Kind war verschwunden! Wie konnte das sein? 

Mia?“, rief sie ängstlich. Wie war sie aus dem Bettchen gekommen? Die Gitterstäbe waren hoch. Es hätte sie viel Mühe gekostet, hinüberzuklettern. Sie hatte doch erst vor Kurzem ihre ersten Schritte gewagt. Sophie schaute unter das Bett, in die Ecken, doch ihre Tochter blieb verschwunden. Alexander!, dachte sie und ein Schwall der Erleichterung durchströmte ihren Körper. Sollte er nicht erst morgen Abend heimkommen? Hatte er beim Heimkommen womöglich Mia weinen hören und nun wanderte er mit ihr auf dem Arm durch das Haus. So musste es sein! Da muss ich aber fest geschlafen haben, dachte sie. Plötzlich knarzte das Parkett im Flur und die Tür fiel zu. Sie hörte, wie der Schlüssel im Schloss gedreht wurde. Was sollte dieser Scheiß! 

Alexander! Verdammt, mach auf! Das ist nicht witzig“, rief sie ärgerlich. Sie rüttelte an der Tür und hielt ihr Ohr daran. Doch sie hörte nichts. 

Pling! Sophie schaute verwundert zu dem Kinderbettchen. Das Geräusch kam eindeutig aus dieser Richtung. Sie hob die kleine rosafarbene Kuscheldecke hoch, die am Bettende zusammengeknäult lag. Darunter fand sie ein schwarzes Handy. Wie kam dieses Telefon in Mias Bett? Sie hatte es noch nie zuvor gesehen. Sophie hob es hoch und das Display leuchtete auf: 0:59. Sie blickte irritiert auf ihre Armbanduhr: 22:31 Uhr. Die Uhrzeit stimmt nicht, dachte sie und wischte mit dem Finger über das Display. Das Handy war sofort entsperrt und merkwürdigerweise befand sich nur eine App auf dem Bildschirm. Sie war schwarz mit einem weißen Kreuz in der Mitte. Sophie runzelte die Stirn und tippte auf die App. Sofort öffnete sich eine Galerie mit verschiedenen Fotos in Miniaturformat. Sie wählte das erste Bild aus. Es zeigte sie, wie sie im Garten eine Hortensie einpflanzte. Das war erst letzten Montag, dachte sie verwundert. Wie hatte jemand dieses Foto machen können? Der Garten war von keiner Seite einsehbar, und sie war mit Mia allein gewesen. Ein anderes zeigte ihre kleine Familie beim Frühstücken. Auf dem nächsten Foto verabschiedete sie Alexander an der Haustür. Das letzte Foto zeigte sie auf dem Sofa schlafend; das Glas Rotwein auf dem Tisch. 

Sie schaute an sich herunter. Sie trug dieselbe Kleidung wie auf dem Foto! Das Pflaster am Finger. Sie hatte heute beim Tomatenschneiden versehentlich ihre Fingerkuppe mit der Spitze des Messers erwischt. Schlagartig wurde ihr bewusst, dass dieses Foto erst vor wenigen Minuten aufgenommen worden war. Dieses Handy gehörte definitiv nicht Alexander. Es gehörte einem Fremden, der hier in ihrem Haus war und es womöglich noch ist, und er hatte Mia! Ihre kleine süße Mia! Sophie spürte, wie panische Angst in ihr aufstieg. Die Panik raubte ihr fast den Atem. 

Sie rüttelte abermals an der Tür und rief zaghaft: „Hallo?“ Auf dem Handy ging erneut eine Nachricht ein. Das Display zeigte nun 0:53. Sie tippte auf die App und sah eine Nahaufnahme ihres Kindes, das schlafend in einer offenen Tragetasche lag. Panisch trommelte sie an die Tür und schrie: „Geben Sie mir das Kind! Bitte! Ich flehe Sie an!“ 

Die Verzweiflung trieb ihr die Tränen in die Augen und sie rutschte schluchzend an der Tür hinunter. Was hatte er mit Mia vor? Sie musste die Polizei anrufen! Und Alexander! Sie brauchte Hilfe! Sophie griff nach dem Telefon und wischte hektisch von rechts nach links, von oben nach unten, aber es gab keine Möglichkeit, eine Nummer zu wählen. Die App mit den Bildern schien die einzige zu sein, die sich auf dem Handy befand. Sie musste aus dem Zimmer raus. Sie rannte zum Fenster und versuchte es zu öffnen. Vergebens, die Fensterriegel waren verschlossen und der Schlüssel, der üblicherweise am Griff hing, war verschwunden. Verzweifelt hämmerte sie gegen die Scheibe. 

Es waren Sicherheitsscheiben, mehrfach verglast und abschließbar, damit es Einbrecher so schwer wie möglich hatten. Dumm nur, dass auch sie ohne diesen Schlüssel das Fenster weder öffnen, noch hinauskonnte. Das Haus war schon in die Jahre gekommen. Sie hatten erst vor kurzem beide Außentüren und alle Fenster austauschen lassen. Und nun saß sie hier, in ihrem angeblich einbruchsicheren Haus, eingesperrt in dem Zimmer ihrer Tochter. Hilflos. 

Ihr Herz raste. Sie überlegte fieberhaft, was sie noch tun könne. Doch ihr wollte nichts einfallen. 

Da war es wieder: Pling! Mit zitternden Händen nahm sie das Handy: 0:48. Sie tippte auf die App. TÖTE DICH! Stand dort in Großbuchstaben. Sophie war, als glühe das Telefon in ihrer Hand. Sie ließ es entsetzt fallen. Ihr wurde übel. Was war das für ein furchtbares Spiel? Sie schluckte, ihr Mund war staubtrocken und sie hätte gern einen Schluck Wasser getrunken, doch hier gab es nichts. Keine vergessene angebrochene Wasserflasche, nichts. An ihrem Bett hatte sie immer eine Halbliterflasche Wasser stehen und wenn sie mit schlechten Träumen schweißgebadet aus dem Schlaf hochschreckte, leerte sie sie fast in einem Zug. Durst konnte quälend sein.

Zaghaft griff sie nach dem Handy. Ihre Hand zitterte leicht. Da stand es noch immer: TÖTE DICH! Es war kein Traum. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Die Buchstaben verschwammen. Erneut kam eine Nachricht herein:

TÖTE DICH oder das Kind wird sterben!

Nein! Bitte, tun Sie ihr nichts! Sie ist doch noch ein Baby!“ Sophie hämmerte verzweifelt gegen die Tür. „Ich habe Geld, viel Geld! Sie können alles haben, aber geben Sie mir das Kind zurück!“ Sophie rüttelte erneut an der Tür. „Bitte! Ich flehe Sie an…“ Doch nichts geschah. Sie sank auf dem Boden. War es doch ein Alptraum? Bestimmt würde sie gleich erwachen, vom Sofa aufstehen, noch einen Blick ins Kinderzimmer werfen und Mia schlafend vorfinden. Dann würde sie Alexander ein Gute-Nacht-Kuss Emoji schicken und zu Bett gehen. Am nächsten Morgen wäre alles wie immer. Die Vögel würden zwitschern, möglicherweise die Sonne scheinen und Mia würde fröhlich glucksend ihre dicken Ärmchen nach ihr ausstrecken. Ja, so würde es sein, und all dies wäre nie passiert, sondern nur einer jener absurden Träume, die sie hin und wieder heimsuchten und die nichts zu bedeuten hatten.

Das Parkett knarzte. Sophie schreckte auf. Es war kein Alptraum, es war Realität. Er war vor der Tür! Sophie konnte seine Anwesenheit förmlich spüren. Entsetzt wich sie zurück und verkroch sich in die Zimmerecke. Panisch schaute sie sich um. Es gab nichts in diesem Zimmer, das sie zur Verteidigung einsetzen könnte. 

Töte dich,“ drang es drohend durch die Tür. 

Ich kann Ihnen Geld geben. Viel Geld! Bitte geben Sie mir mein Kind zurück! “

Ich will dein Geld nicht. Töte dich!“ 

Sophie stutzte, irgendwoher kannte sie diese Stimme. Sie war sich sicher, sie schon einmal gehört zu haben. Sie überlegte fieberhaft, aber die Erinnerung wollte nicht einsetzen. 

Mein Mann wird jeden Augenblick nach Hause kommen“, versuchte sie verzweifelt, den Eindringling zur Flucht zu bewegen. 

Dein Mann kommt morgen mit dem Zug um 20.34 Uhr aus München. Glaubst du wirklich, du kannst mich so leicht austricksen?“ Er lachte spöttisch.

Woher zum Teufel wusste er das? Er musste schon früher einmal im Haus gewesen sein und den Ausdruck mit Alexanders Fahrkarten gesehen haben. Wie war er hier nur reingekommen? 

Töte dich! Mach schon, oder die Kleine wird für dich sterben. Du hast noch genau 41 Minuten“, tönte es bedrohlich hinter dem Türblatt.

Sie schaute auf das Handy: 0:41. Das war nicht die Uhrzeit, sondern ein Countdown! 

Womit zur Hölle soll ich mich umbringen? Soll ich mich vielleicht selbst erwürgen?“ Rief sie verzweifelt. 

Unter der Matratze findest du alles was du brauchst.“ 

Sophie starrte das Kinderbett an. Sie zögerte, hob dann schließlich doch die Matratze an und fand ein kleines spitzes Messer. Sie nahm es in die Hand und fühlte vorsichtig mit dem Zeigefinger an der Klinge. Sie war scharf. Sehr scharf. Sophie legte das Messer auf die Matratze und sagte: „Ich kann das nicht.“

Du oder dein Kind, du hast die Wahl. Entscheide dich!“

Ihre Knie gaben nach und sie setzte sich auf den Boden. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Zitternd nahm sie das Messer. Hatte sie eine Wahl? Nein! Sie konnte ihre Tochter nicht sterben lassen. Sophie führte das Messer an ihr Handgelenk. Kalter Schweiß rann ihr den Rücken hinab und sie fröstelte. Sie drückte die kalte Klinge vorsichtig auf ihre weiche Haut und zögerte. Was tat sie hier eigentlich? Ein Blick auf das Handy zeigte ihr, dass noch genau 27 Minuten blieben, um sie beide zu retten. Irgendetwas musste ihr einfallen! Warum zum Teufel wollte er ihren Tod? Die Antwort war er ihr schuldig. 

Sie legte das Messer behutsam beiseite und sagte mit fester Stimme: „Erst will ich den Grund erfahren.“

Du kennst den Grund, SARAH!“

Eisige Schauer durchzogen ihren Körper und jeder Muskel spannte sich an. Die dunkle Erinnerung einer lang vergrabenen Schuld kroch aus ihrem tiefsten Inneren langsam in ihr Bewusstsein. Hüllte sie in einen schwarzen Nebel, der sich schließlich lichtete und sich in einer erschreckenden Klarheit offenbarte.

Ich heiße Sophie“, erklärte sie nach kurzer Überlegung eisig. „Sarah starb bei einem Autounfall vor 10 Jahren.“ 

Sophie starb! Und nicht nur sie, auch mein Kind und später meine Frau. Nur du durftest weiterleben. Du, die du alles zu verantworten hast.“ Wütend schlug er mit der Faust gegen die Tür. „Mach schon! Deine Zeit läuft ab. Bring es hinter dich. Ich will endlich meinen Frieden finden.“

Meine Schwester Sarah fuhr das Mofa. Ich war doch gar nicht dabei!“

Hör auf zu lügen“, brüllte er. „Meine Frau hat dich gesehen! Sie hat dich genau erkannt. Wenn dein stinkreicher Vater dich nicht rausgeboxt und behauptet hätte, du wärst Sophie und hättest den ganzen Abend über deinen Schulbüchern gesessen, wärst du vor Gericht gelandet. Du hättest dich damals schon verantworten müssen.“

Sarah! Sie erinnerte sich – auch an die Mertens, die neue Klassenlehrerin, die so streng, anspruchsvoll und unnachgiebig war. Sie wusste nichts von Sarah. Sie sah nur die aufmüpfige Schülerin, die hin und wieder den Unterricht schwänzte und deren Leistungen mangelhaft waren. Und so forderte sie mehr von ihr, als sie zu leisten im Stande war. Sophie, Sarahs Zwillingsschwester, hatte man bereits vor zwei Jahren in die Parallelklasse gesteckt, damit sie nicht immer wieder von ihrer Schwester abgelenkt wurde. Sophie arbeitete schließlich an ihrem Einser-Abitur und Sarah bangte um die Versetzung. Sie sahen sich ähnlich wie ein Ei dem anderen, ihr Wesen konnte jedoch nicht unterschiedlicher sein. Ihr Vater mühte sich redlich, Sarah zu unterstützen, doch nach dem frühen Krebstod seiner Frau zog er die Mädchen alleine groß, was neben der vielen Arbeit in seiner Firma für Medizintechnik kein leichtes Unterfangen war. Sophie war leicht zu leiten. Sie war in der Schule beliebt und pflegte ihre Freundschaften. Sarah hingegen machte mit ihrer rebellischen Art immer wieder Ärger. Sie hatte den Tod der Mutter nur schwer verkraftet. Je älter sie wurde, desto mehr zog sie sich zurück. Sie wurde zur verschlossenen Einzelgängerin. 

Sarah erinnerte sich an den Druck, ihre unbändige Wut und den Hass, der schließlich daraus entstand. Und dann, an jenem Sommertag vor genau 10 Jahren, war alles so einfach…

Hast du gedacht, dass du damit durchkommst? Ein normales Leben führen kannst, als wenn nichts geschehen wäre?“ Michael Mertens atmete schwer. Sein Gesicht war schmerzverzerrt. „Hast du ernsthaft geglaubt, dass du für deine Tat nicht eines Tages bezahlen musst?“ Fragte er mit eisiger Stimme. 

Herr Mertens, nicht wahr“, fragte Sophie vorsichtig und hockte sich wieder hinter die Tür.

Ja, genau, der Mann von Carola und der Vater ihres totgeborenen Kindes.“

Es tut mir unendlich leid, was mit ihrer Frau und ihrem Kind geschehen ist“, sagte Sophie leise und legte ihre Hand auf das glatte Türblatt. 

Er musste schlucken. Zehn Jahre war es her und noch immer war da dieser ziehende Schmerz in der Brust, wenn er an seine Caro dachte. Es würde nie vergehen, nie solange ihr Tod nicht gesühnt war.

Bitte, Herr Mertens, Sie müssen mir glauben, ich war das nicht. Ich weiß, Sie haben durch meine Schwester Sarah unendlich viel Kummer und Leid erfahren müssen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich es auch furchtbar finde, aber meine Schwester hat auch mit ihrem Leben dafür bezahlen müssen. Sie hat ihre Schuld verbüßt.“

Deine Schwester trug keine Schuld. Sie ist dir auch zum Opfer gefallen.“ Er wusste, dass sie log und ihre Dreistigkeit schürte seinen Hass und seinen Wunsch nach Rache ins schier Unermessliche. „Du hast noch 16 Minuten“, sagte er kalt.

Sophie ließ die Hand sinken und überlegte, welche Möglichkeiten sie noch hatte. Sie musste mit ihm reden, überzeugender sein. Reden war wichtig. Vielleicht ließ er sich doch im Laufe des Gesprächs von seinem wahnsinnigen Wunsch abbringen. 

Bilder tauchten vor ihrem inneren Auge auf: 

Der kleine rote Polo mit der schwarzen Motorhaube. Sie hatte ihr Auto sofort erkannt. Ihr Hass flammte schlagartig wieder auf. Sie zog mit ihrem Mofa auf die Gegenfahrbahn und fuhr ihr frontal entgegen. Sophie krallte ihre Finger in Sarahs Schultern und schrie irgendetwas. Doch Sarah fuhr weiter. Das Auto kam näher und näher. Bremsen quietschten! Die Lehrerin konnte dem Mofa in letzter Sekunde ausweichen und fuhr in den Straßengraben. Sarah riss das Mofa herum. Sophie rutschte hinter ihr vom Sitz, schleuderte über die Fahrbahn gegen einen Baum und blieb regungslos liegen. Sarah sprang vom Mofa und rannte zu ihrer Schwester. Sophie lag mit weit aufgerissenen Augen am Straßenrand und starrte leblos ins Leere. Sie war tot. Sarah drehte sich um und ging wie in Trance zu dem Auto. Carola Mertens sah sie mit großen Augen an. Dann senkte sie den Blick, und dicke Tränen rannen ihre Wangen hinab. Sarah folgte ihrem Blick und sah die blutgetränkte Jeans. Sie drehte sich rum und rannte um ihr Leben.

Sie schüttelte sich, versuche die unliebsame Erinnerung wegzudrängen. „Ich war an dem Abend zu Hause und habe für die Schule gelernt.“

Du lügst! Du hast an ihrem Auto gestanden. Ihr habt euch angeschaut und deine Schwester lag tot neben der Straße!“ Stieß er wütend aus.

Möglicherweise stand sie unter Schock und hat mich verwechselt“, versuchte Sophie zu erklären.

Schluss mit dem Unsinn“, schrie Mertens wutentbrannt und schlug mit der Faust gegen die Tür. „Ich höre mir das nicht mehr länger mit an. Meine Frau hat dich gesehen. Sie hat es auch der Polizei gesagt, aber da du unverletzt schienst, hat man deinem Vater geglaubt. Hat ihm abgenommen, dass sein liebes Töchterlein brav zu Hause gelernt hat. Zu blöd nur, dass aus der Einserschülerin plötzlich eine Abstiegskandidatin wurde.“

Ich habe den Tod meiner Zwillingsschwester lange nicht verkraften können, deshalb bin in der Schule abgerutscht“, erklärte sie. 

Wir haben uns dieses Baby so lange gewünscht. Es hatte so viele Jahre gedauert, bis es endlich klappte und dann dieser unnötige Unfall“, stöhnte er. „Unfall“, stieß er verächtlich hervor, „wieso sage ich immer noch Unfall? Es war Mord, eiskalter und berechnender Mord!“

Nein, das war es nicht“, stieß sie hervor. 

Es war ein Unfall. Sie wollte ihr Angst einjagen, sie strafen für all den Druck und die Demütigungen, die sie empfunden hatte. An das Baby in ihrem Bauch hatte sie gar nicht gedacht. Wenn sie recht überlegte, hatte sie ohnehin nicht nachgedacht. Es war ein Zufall, der die Mertens genau im rechten Augenblick ihren Weg kreuzen ließ. Und dann sind ihr die Sicherungen durchgebrannt.

Ich habe viel recherchiert. Wusste immer, wo du warst und was du tatest. Weißt du eigentlich, dass dein Vater mir einmal viel Geld angeboten hat?“

Sie blickte erstaunt auf, das hatte sie nicht gewusst. 

100.000, wenn ich endlich Ruhe gebe.“ Er lachte verächtlich auf. „Als ob mir euer dreckiges Geld jemals meine Familie zurückgeben könnte.“

Erzählen Sie mir von ihrer Frau“, sagte sie, denn solange er redete, konnte sie das Messer und die drohende Gefahr ignorieren.

Was willst du wissen“, fragte er.

Warum starb sie? Sie hatte doch den Unfall überlebt.“

Michael Mertens zögerte. „Er sollte Sebastian heißen. Carola hat seinen Tod nicht verkraftet. Drei Monate nach dem Unfall fand ich sie. Heute vor 10 Jahren, genau um 23:30 Uhr stellte der Notarzt ihren Tod fest. Sie lag in der Badewanne und hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. Das Wasser in der Wanne war rot, so unglaublich rot – ihr Blut und sie darin so blass.“

Das ist schlimm“, sagte sie und versuchte besonders mitfühlend zu klingen. 

Ja, das ist es.“ 

Was ist mit meiner Tochter?“ fragte sie erneut, um das Gespräch irgendwie am Laufen zu halten.

Noch geht es ihr gut. Sie schläft.“

Sie sah auf das Handy: 0:07. Die Zeit verrann schneller, als sie gedacht hatte. Sie musste analytisch denken. Was wäre, wenn sie nicht reagieren würde? Sie könnte es in diesem Zimmer bis zum nächsten Abend aushalten, bis Alexander kam, nur was war mit Mia? Möglicherweise log er und sie war längst tot. Oder schlief sie? Irgendwann würde sie erwachen und nach Leibeskräften schreien. Schreien konnte dieses Kind, laut und erbarmungslos. Sie verlangte nach Aufmerksamkeit und egal ob man wollte oder nicht, man musste ihr nachkommen: die Windel wechseln, füttern, beim Bäuerchen helfen. Ständig war irgendetwas. Alexander hatte sich immer eine große Familie gewünscht. Sie selbst hätte auch gut darauf verzichten können. Sie empfand das Leben mit Mia oftmals als sehr anstrengend und wünschte sich nicht selten ihr kinderfreies Leben zurück. War nicht jetzt genau die Gelegenheit da? Sie konnte nichts dafür, wenn dieser Mensch aus Rache ihr Kind tötete. Sarah horchte in sich hinein. Wie fühlte sich die Vorstellung an – Mia plötzlich tot?! Ermordet! Sosehr sie sich anstrengte, da war nichts. Alle Gefühle für das Kind gehörten Sophie. Sie hätte wie eine Löwin für ihr Kind gekämpft. Sie war nicht Sophie. Sie war nicht die Gute. Es war ihr mühsam antrainiert worden, damit sie eine Zukunft hat, wie ihr Vater gesagt hatte. Doch jetzt war alles wieder weg und die innere Kälte zurück. Sarah war wieder da. Was wäre, wenn sie nichts tun würde?

Er saß still im Flur und wartete. Sein Plan ging nicht auf. Schade, er hatte es sich so einfach vorgestellt. Sie hätte sich umgebracht, und er hätte sich nicht einmal die Finger an der Person schmutzig gemacht. Man wäre von einem normalen Suizid ausgegangen und er könnte endlich sein Leben neu beginnen. Zum Glück hatte er noch einen Plan B. 

Sie schwieg und wartete ebenfalls. Was war los, warum rührte er sich nicht? Hatte er begriffen, dass sie niemals tun würde, was er von ihr verlangte? Trat er den Rückzug an? Oder holte er sich das Kind? Sie kroch zur Tür, legte ihr Ohr daran und horchte mit angehaltenem Atem. Plötzlich wurde der Schlüssel ins Schloss gesteckte und umgedreht. Hastig eilte sie zurück in die Zimmerecke. Langsam senkte sich die Türklinke und die Tür öffnete sich. Seine große Gestalt füllte fast den ganzen Türrahmen aus. Jetzt wusste sie auch, woher sie seine Stimme kannte und wie er ins Haus gekommen war. Er hatte einen Tag, nachdem die neuen Türen und Fenster eingesetzt worden waren, im Blaumann mit Firmenlogo und Auftragskladde vor der Tür gestanden. Er wies sich als Kollege aus, der die erbrachten Leistungen noch einmal auf deren Sicherheit überprüfen wolle. Sie ließ ihn nicht nur ein, sondern auch ungestört arbeiten. Anschließend unterschrieb sie den Arbeitszettel und er ging. 

Nun stand er dort. In einer Hand hielt er eine kleine Wasserflasche, die er ihr zuwarf. Und noch ehe sie sie geschickt auffing, war die Tür bereits wieder verschlossen. Wasser! Endlich etwas zu trinken, dachte sie. Hastig drehte sie den Verschluss auf, setzte die Flasche an ihren Mund und wollte gerade ihren unsäglichen Durst löschen, als sie innehielt. Warum brachte er ihr etwas zu trinken? Misstrauisch betrachtete sie die Flasche, roch daran, und konnte nichts Auffälliges feststellen. Wenn allerdings K.O.Tropfen im Wasser wären, würde sie das weder riechen noch schmecken. Das hatte sie kürzlich erst bei einer Reportage im Fernsehen gesehen. Warum sollte er sie mit Wasser versorgen? Sicherlich hatte er irgendetwas hineingetan. Sie würde es keinesfalls trinken. 

Sarah dachte scharf nach. Er will es nach Selbstmord aussehen lassen. Deshalb erschießt er mich nicht. Wenn ich bewusstlos bin, kommt er herein, drückt mir das Messer in die Hand, führt sie und schneidet mir die Pulsadern auf. Dann nimmt er mein Tablet, öffnet es mit meinem Daumenabdruck und schreibt einen herzzerreißenden Abschiedsbrief. Er schaut mir beim Sterben zu, vernichtet anschließend alle verräterischen Spuren, die auf ihn hindeuten könnten. Anschließend nimmt er Mia und stellt sie bei irgendeinem Nachbarn vor die Tür – falls sie nicht schon tot ist. 

So wäre es, wenn es sich hier um einen Kriminalroman handeln würde, aber das war das wahre Leben und sie war nicht irgendein Dummchen, dass sich so einfach reinlegen ließ. Ihr Kopf arbeitete fieberhaft. Langsam formte sich eine Idee. Sie würde nur so tun, als ob sie das Wasser tränke und es stattdessen unauffällig in ihre Strickjacke sickern lassen. Dann würde sie so tun, als würde sie einschlafen. Wenn er dann reinkäme, um sein Werk zu vollenden, würde sie mit dem Messer zustechen. Blöd war nur, dass das Messer so kurz und die Klinge so klein war. Sie war sich nicht sicher, ob sie damit den Brustkorb durchdringen und das Herz treffen würde. Denn sterben müsste er, sonst würde alles auffliegen: ihre falsche Identität und die Schuld, die sie auf sich geladen hatte. Ihr ganzes Leben würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Mertens musste weg. Sie musste sich genau überlegen, wo sie ihn vernichtend treffen konnte. Am Oberschenkel saß irgendwo die Schlagader, die Frage war nur wo. Oder wäre es besser, die Halsschlagader zu durchtrennen. Das würde eine ziemliche Sauerei geben, aber egal. Sie musste es am Hals riskieren, der Oberschenkel war zu unsicher. Außerdem war die Notwehrsituation dann plausibler. Er steht über ihr, will sie packen, um sie zum Beispiel zu erwürgen und sie sticht in Notwehr zu. Alles klar, das konnte funktionieren. 

Sie zog ihre Strickjacke aus, nahm die Flasche zum Mund und tat so als tränke sie. Dann drehte sie sich zur Wand und rollte ihre Strickjacke zusammen, legte sie wie ein Kissen an die Wand. Sie drehte sich zur Seite, als wolle sie sich gegen das Kissen lehnen. Gleichzeitig ließ sie etwas Flüssigkeit von der Flasche langsam und unbemerkt auf die Jacke fließen. Erneut nahm sie sie zum Mund, so als tränke sie davon. Als die Flasche schließlich leer war, tat sie so, als ob sie langsam zusammensacke und einschlief. 

Es dauerte nicht lang, bis der Schlüssel sich im Türschloss drehte und er hereinkam. Ihre Augenlider flatterten. Sie musste den richtigen Zeitpunkt abpassen. Sarah hatte nur eine Chance, das wusste sie. Wenn es nicht klappte, würde sie sterben und nicht Mertens. Entweder sie oder er, eine andere Option gab es nicht. Er stand über ihr. Sie rührte sich nicht. Sie spürte seine Blicke auf ihrem Körper. Gleich würde er sich herunterbeugen und ihre Hand nehmen, die Hand mit dem Messer. Sie hörte wie seine Knie knackten, als er sich vor sie hockte. Das war der Moment, einen anderen gab es nicht. Sie schlug die Augen auf und stach zu. 

Sein Blut spritzte in ihr Gesicht. Er packte sich röchelnd an den Hals. Das Blut drückte sich pulsierend zwischen seinen Fingern hindurch. Sie sprang auf und schaute ihn verächtlich an. Es hatte geklappt! Wie lange mochte es wohl dauern, bis er tot war? Sie musste auch hier den richtigen Zeitpunkt abwarten. Rief sie zu früh bei der Polizei an, konnte man ihn womöglich retten. Rief sie zu spät an, fragten die sich sicher, was sie so lange gemacht hatte. Sein Blut tropfte ihr in die Augen. Verdammte Sauerei, dachte sie angewidert und wischte sich mit dem Handrücken über das Gesicht. Sie nahm das Handy vom Boden auf, 0:01, und steckte es in ihre Hosentasche. Fast pünktlich, dachte sie lächelnd. Jetzt musste sie Mia suchen. Sophie würde das tun, also musste auch sie so handeln. Wie weit war Mertens? Sie trat gegen seine Beine, seine Atmung war schwach und seine Lider flatterten. Es würde nicht mehr lange dauern. Der Teppich unter ihm war blutgetränkt. Schön, dass das so schnell ging. Zeit bei der Polizei anzurufen. Sie stieg über den Sterbenden hinweg, ging in den Flur, fand dort die schwarze Tragetasche mit ihrem Kind, nahm es an sich und wählte schließlich im Wohnzimmer die 112.

Brauchen Sie einen seelsorgerischen Beistand, Frau Behrend?“ fragte die Polizeibeamtin mitfühlend.

Nein, ich schaffe das schon“, sagte sie und drückte sich ein Taschentuch vor die verweinten Augen. 

Können Sie uns schildern, was geschehen ist?“ Ein hagerer, etwa vierzigjähriger Mann, der sich als Oberkommissar Fischer vorgestellt hatte, saß ihr gegenüber.

Sarah nickte. „Ich war auf dem Sofa eingeschlafen, als ich von einem Geräusch erwachte. Im Flur oben knarzt das Parkett an einer Stelle ziemlich heftig. Ich wusste, da oben ist jemand. Und dann,“ sie schluchzte auf, „dann hörte ich aus dem Babyphone, wie sich die Tür zum Kinderzimmer öffnete und dann das Rascheln der Bettdecke. Mia fing an zu weinen und er machte „sch, sch…“. Ich dachte, da will jemand mein Baby stehlen! Ich nahm mir ein Messer aus der Küchenschublade und schlich die Treppe nach oben.“ Ihr Blick wurde glasig und es schien, als wäre sie in Gedanken versunken.

Und wie ging es weiter, Frau Behrend“, fragte der Kommissar sanft. 

Sie schaute ihn an und ihre Augen füllten sich erneut mit Tränen.

Er hatte Mia auf dem Arm, sah mich und legte sie in eine schwarze Tragetasche. Dann wollte er damit an mir vorbei und schupste mich beiseite. Ich bekam ihn aber an der Jacke zu fassen. Er stellte die Tasche ab und drehte sich um. Er kam auf mich zu. Es ging alles so wahnsinnig schnell. Ich wich zurück, stolperte und fiel hin. Dann sah ich nur noch, wie er mit seinen Händen nach mir griff.“ Sie strich sich vorsichtig über den Hals. 

Er wollte Sie angreifen?“

Sie hob den Kopf und schaute dem Kommissar fest in die Augen: „Ich bin mir sicher, er wollte mich erwürgen. Ich hatte Todesangst!“ Tränen liefen ihre Wangen hinab, ohne dass sie es zu bemerken schien. 

Und dann haben Sie sich gewehrt…“

Es war ein Reflex,…, ich riss das Messer hoch. Eigentlich wollte ich nur seine Hände abwehren, aber da hatte ich schon seinen Hals getroffen und das Blut spritzte nur so aus ihm raus. Er fiel nach hinten und röchelte. Ich schnappte mir Mia, rannte ins Wohnzimmer und rief die Polizei an.“

Der Kommissar nickte und notierte sich die Fakten. 

Er ist tot, nicht wahr?“ fragte Sarah bedrückt. Der Kommissar blickte sie ernst an und nickte. 

Das wollte ich nicht. Sie müssen mir glauben! Ich wollte doch nur meine Tochter in Sicherheit bringen“, schluchzte sie verzweifelt. „Es ging doch alles so schnell, so furchtbar schnell“, flüsterte sie. „Muss ich jetzt ins Gefängnis?“, fragte sie tonlos.

Der Kommissar räusperte sich: „Es wird sicherlich eine Untersuchung geben, aber ich denke, Sie müssen sich keine Gedanken machen. Sie haben in Notwehr gehandelt.“

Sarah atmete tief durch. „Ich muss meinem Mann Bescheid geben. Er muss wissen, was passiert ist.“ 

In diesem Moment kam ein weiterer Beamter ins Zimmer. Er trug einen Laptop in den Händen. 

Wir haben seine Ausweispapiere gefunden, Chef. Es handelt sich um einen Michael Mertens.“

Der Oberkommissar sah sie fragend an. „Kennen Sie den Mann?“ Sie zuckte mit den Schultern und schüttelte dabei langsam den Kopf: „Ich bin mir nicht sicher.“

Sein Auto steht direkt vor der Tür“, sagte der Kriminalbeamte zu seinem Chef und reichte ihm den geöffneten Laptop. „Er stand auf dem Beifahrersitz und war an. Das musst du dir anschauen!“ Er drückte auf eine Taste.

 

Mein Name ist Michael Mertens. Wenn Sie dieses Video sehen, bin ich vermutlich tot.“

 

Sarah erstarrte. Alle Augen waren auf sie gerichtet und eisige Kälte breitete sich aus. 

 

Mein Plan dürfte dann wohl nicht ganz aufgegangen sein. Ich werde Ihnen nun erzählen, warum dies alles geschah und wer dafür die alleinige Verantwortung trägt. Die Beweise finden Sie in dem Ordner Carola und Sebastian auf diesem Laptop. Ich habe auch in jedem Raum kleine Kameras und Mikrofone installiert, die alles, was heute Abend geschah, aufgenommen haben. Sie sind in dem Ordner Live-Videos zu finden. Doch zunächst beginne ich mit dem Tag, als das Ende meiner Familie besiegelt wurde…

129 thoughts on “Stunde der Vergeltung

  1. Moin Angela,

    es fängt hier an :

    „ Manche Tage lügen dir frech ins Gesicht. Sie beginnen mit herrlichem Sonnenschein und fröhlichem Lachen. Du wähnst dich geborgen und zufrieden mitten im Leben. Bis plötzlich, durch einen dummen Zufall oder einen grausamen Plan, das Leben sein wankelmütiges Wesen offenbart und im schlechtesten Falle mit seinen geifernden Zähnen und spitzen Klauen nach dir schnappt, und du weiß genau, dass du nicht entkommen kann. Das ist einer der Zeitpunkte an dem du daran erinnert wirst, dass nichts für ewig währt.“

    ….und lässt einen nicht mehr los! Eine super, spannende, lebhaft geschriebene Geschichte! Da ist dir was ganz großartiges gelungen. Mit den ersten Zeilen hattest du mich und ich bin dir gefolgt. Ohne Pause, bis zum Schluss! Gefällt mir richtig gut und das Ende setzt noch mal einen drauf! Ganz, ganz stark…

    LG Frank aka leonjoestick ( Der Ponyjäger)

    1. Liebe Angela,

      Was für eine spannende Geschichte – wirklich ich war gefesselt und kam nicht so recht los von dem Ganzem!
      Am Ende hätte ich sehr viel Mitleid mit Michael, aber irgendwie kam es doch noch zur Gerechtigkeit! Danke für diesen tolle Geschichte. Ich hoffe du schaffst es ins e-book.

      Mich würde es sehr freuen wenn du auch ein Auge auf meine Geschichte legen könntest, vielleicht lässt du auch ein Feedback da?

      https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verloren-einfach-alles-verloren

      LG Lydel

      1. Liebe Lydel,
        vielen Dank für die großartige Bewertung! Ich habe mich darüber unglaublich gefreut. 😊 Sicher wäre es klasse, es auch ins eBook zu schaffen. Dazu wäre es hilfreich, wenn du mir auch ein kleines Like hinterlassen würdest. 😉
        Ich bin schon sehr gespannt auf deine Geschichte und werde sie die Tage gern lesen. 😊
        Es grüßt dich ganz herzlich
        Angela

  2. Hallo Angela!

    Wow, eine unfassbar tolle Geschichte. Dein Schreibstil gefällt mit ausgesprochen gut, das Thema Identität hast du prima rübergebracht. Die Rückblende wurde hervorragend in Szene gesetzt und hat perfekt gepasst.
    Auch wenn man bereits ab der Hälfte der Geschichte wusste, was Sache ist, hast du durch die spannende Erzählweise und das „böse“ Ende keine Sekunde Langeweile aufkommen lassen.

    Bisher mein Favorit von den gelesenen Geschichten. Mein Like hast du und ich hoffe, dass noch einige dazukommen.

    Lieben Gruß,
    Sven (evtl hast du ja Lust meine Geschichte „Schockstarre“ zu lesen?! *Werbung Ende* :D)

  3. Liebe Angela,

    ich finde, diese Geschichte ist dir sehr gut gelungen ! Alleine schon die Idee, wow ! Großes Kompliment dafür. Sie ist noch verbesserungswürdig, denn einige grammatikalische Fehler waren schon dabei. Dennoch, die Geschichte hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass es für mich am Ende schon beinahe unwichtig war. Ich liebe sie ! 🙂

    Wenn du Lust und Zeit hast, schau gerne mal bei mir rein… 🙂

    Ganz lieben Gruß
    Sabrina (Autorin von Trugschluss)

      1. Hallo, mir hat die Geschichte gut gefallen.
        Ich bin eigentlich nur über die Szene gestolpert, in der Sarah in sich hinein horchte und keine Gefühle bei der Vorstellung von Verlust ihrer Tochter spürte. Dafür war sie mir dann am Anfang zu panisch. Und auch der eigene Plan, sich und das Kind zu retten machten dann nicht mehr so viel Sinn für mich.
        Das Ende finde ich richtig gut, da sie nun doch nicht als Siegerin hervor geht.

        P.S. vielleicht hast du ja Lust, meine Geschichte zu lesen >>Glasauge
        Über ein Feedback würde ich mich freuen.

    1. Liebe Angela!

      Ich finde deine Geschichte wirklich toll! Durch den direkten Einstieg fesselst du deine Leser und baust während der gesamten Geschichte so viel Spannung auf, sodass das Ende nicht mehr übertroffen werden kann! Gratuliere zu deinem Talent und bleib dran! Ich würde mir ein Buch (Fortsetzung oder ähnlich) von dir bestimmt kaufen. 🙂

      Liebste Grüße, Tanja

      1. Liebe Tanja,
        vielen lieben Dank für dein Lob! Ich freue mich unglaublich über deine Bewertung. Vielleicht sollte ich es doch in Erwägung ziehen und über ein eigenes Buch nachdenken.
        Liebe Grüße
        Angela

  4. Liebe Angela,

    soeben habe ich deine Geschichte förmlich verschlungen. Mein Fazit: Wow! 😃 Dein Schreibstil ist sehr packend und du kreierst viele Gänsehautmomente. Es fiel mir leicht, mich in die Situation hineinzuversetzen und tatsächlich habe ich öfter überlegt, wie ich als nächstes handeln würde und Sophie/Sarah haben dann genau das getan. Gedanken lenken schaffst du also auch noch 😉 Mehr Weitblick als ich hatte sie dann aber bei der Vermutung, dass das Kinderzimmer durch Kameras überwacht ist. (Der ganze Raum? Mit Nachtsicht? Da war Herr Mertens aber wirklich sehr gut vorbereitet.)

    Kurzzeitig verwirrt war ich, als der Unfall ins Spiel kam. Das erschloss sich mir zu Beginn nicht ganz, wurde dann aber im weiteren Verlauf aufgeklärt.
    Meiner Meinung nach hätte diese Geschichte in das Buch gehört! Ich wünsche dir viel Erfolg, dass sie es in das E-Book schafft, meinen Like hast du 😊

    Liebe Grüße
    Lena

    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/lily

    1. Hallo Lena,
      vielen lieben Dank für diese schöne Bewertung. Es freut mich ungemein, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat. Zu der Kamera: Es gibt da schon sehr leistungsstarke kleine Schätzchen. Hier war es allerdings auch so, dass die Protagonistin das Licht im Kinderzimmer einschaltete, als sie merkte, dass das Kinderbett leer war.
      Liebe Grüße
      Angela

  5. Hallo Angela,
    zuerst mal ein großes Lob für deine Geschichte. 🙂 Sie war sehr kurzweilig und ließ sich flüssig lesen. Die Idee mit dem Countdown finde ich sehr interessant, ebenso die Parallelen zwischen dem Tod von Michaels Frau und seinem Plan für diesen Abend – wobei ich da das Badezimmer als passenderen Ort empfunden hätte. 😉
    Eine Sache habe ich nicht so recht verstanden. Michael hatte ja einen Plan B, der, so das Ende, offenbar seinen Tod beinhalten sollte. Er sagt aber auch, dass er Beweise habe. Warum riskiert er dann sein Leben, statt mit den Beweisen direkt zur Polizei zu gehen und Sarah später einen Besuch abzustatten? 🤔
    Die Frage kam allerdings erst auf, als ich die Geschichte sacken ließ. Das Lesen hat viel Spaß gemacht, ich lasse mal ein Herzchen da. 🙂
    Falls du Zeit und Lust hast, kannst du ja mal bei mir vorbeischauen.

    LG
    Peter
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/vergessen-3

    1. Hallo Peter,
      vielen Dank für deine Bewertung und die konstruktive Kritik. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. 😊 Michaels Plan B beinhaltete nicht seinen eigenen Tod. Vielmehr plante er den Mord an Sarah, indem er sie mit K.O. Tropfen handlungsunfähig macht und ihr dann die Pulsadern aufschneiden wollte. Es sollte wie Selbstmord aussehen. Sie sollte unbedingt noch in dieser Nacht sterben. Falls sein Plan nicht aufgehen und er selbst zu Tode kommen sollte, wären die Live-Videos endlich der ersehnte Beweis, dass sie mit einer falschen Identität lebt und für den Tod seines Kindes, seiner Frau und Sophie verantwortlich war. Ohne diese Beweisvideos hätte sie alles abstreiten können. Die Polizei hatte damals der Aussage des Vaters Glauben geschenkt, dass seine Tochter Sarah ums Leben gekommen ist. Niemand in ihrem Umfeld hatte den Identiätswechsel bemerkt oder angezweifelt. Die veränderte Verhaltensweise hatte man mit dem schmerzlichen Tod der Zwillingsschwester begründet.
      Liebe Grüße
      Angela

  6. Hallo Angela,

    eine tolle, äußerst spannende Geschichte in einem Schreibstil, den man einfach nur „verschlingen“ muss. Sehr gelungen ist auch der Rückblick zum Unfall und ebenso der „Wesenswechsel“ von Sophie zurück zu Sarah. Und gerade, als man das Gefühl hat, Sarah/Sophie geht (mal wieder) als Gewinnerin aus der Geschichte, holst Du dann zum Schlag aus. Grandios 🙂 Ich werde nach Deinem Namen weiter Ausschau halten. Mein Voting ist Dir sicher.
    Liebe Grüße,
    Regine

  7. Hallo Angela,
    zuerst mal ein Kompliment an die Idee. Ich finde die Geschichte an sich auch ok. Der „Identitätswechsel“ und wie sie im Rückfall zu ihrer „alten“ Idendität auch wieder deren Wesenzüge annimmt und sich kämpferisch dem Gegner stellt. Auch das Ende ist passend. Leider trügen zum jetzigen Stand noch einige Sachen den Gesamteindruck.
    Da ich hoffe, dass ehrlich und vor allem gut gemeinte Kritik dir wesentlich mehr helfen als Schmeichlereien, hab ich deine Geschichte nach dem Lesen noch einmal durchgearbeitet und ein paar Dinge herausgezogen, die mir aufgefallen sind, bzw. Sachen, die ich nicht verstanden habe.

    Ich hab folgend ein paar Schreibfehler, die mir ins Auge gesprungen sind aufgeschrieben, da wir den Text ja immer noch anpassen können (oder?). Es haben sich hin und wieder undramatische Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die man selber einfach nicht mehr sieht (das kenn ich zur Genüge 😊)
    – und du weißt genau, dass du nicht entkommen kann(ST)
    – Sie hatte doch erst vor kurzem ihre ersten Schritte gewagt. (Hier ist zwar auch die Kleinschreibung erlaubt, aber ich meine, die Großschreibung von „Kurzem“ ist die empfohlene Schreibweise
    – TÖTE DICH!Stand dort in Großbuchstaben (Leerzeichen fehlt)
    – „Töte dich,“ drang es drohend durch die Tür. (Das Komma kommt nach dem Anführungszeichen
    – „Was ist mit meiner Tochter?“ Fragte sie -> Tochter?“, fragte sie
    Und hier würde ich anstatt
    Sie schaute auf das Handy: 0:41. Das war nicht die Uhrzeit, sondern ein Art Countdown!
    Einfach schreiben:
    Das war nicht die Uhrzeit, sondern ein Countdown! – Denn es ist ja wirklich ein Countdown.

    Auch gibt es einige Stellen, die mich beim Lesen ins Stocken geraten ließen. Ich hab mal ein Beispiel rausgesucht:
    „Es tut mir unendlich leid, was mit ihrer Frau und ihrem Kind geschehen ist“, sagte Sophie leise und legte ihre Hand auf das glatte Türblatt.
    Er musste schlucken. Zehn Jahre war es her und noch immer war da dieser ziehende Schmerz in der Brust, wenn er an seine Caro dachte. Es würde nie vergehen, nie solange ihr Tod nicht gesühnt war.

    Bei dem Übergang ihrer (Sarahs) wörtlicher Rede, zu dem, was dieser Mertens denkt, kam ich ins Stocken, da ich zuerst den Eindruck hatte, die Geschichte sei in der dritten Person geschrieben. Deshalb hat mich der plötzliche Perspektivenwechsel kurz verwirrt.
    Ich habe dann in dem Bewusstsein weitergelesen, dass ich mich eben geirrt habe, und es evtl. als personale Erzählung verfasst wurde – bis zu dieser Stelle:

    Sie hob den Kopf und schaute dem Kommissar fest in die Augen: „Ich bin mir sicher, er wollte mich erwürgen. Ich hatte Todesangst!“ Tränen liefen ihre Wangen hinab, ohne dass sie es zu bemerken schien.

    Bis hier wusste der Erzähler stets alles über die beiden Personen Sarah und Mertens. Doch dann hat er in dem obigen Auszug plötzlich nur noch den Eindruck über etwas, das die Protagonistin merkt, oder nicht merkt.

    Am Ende habe ich die Motivation dieses Michael Mertens nicht ganz nachvollziehen können.
    Er wollte Sarah dazu bringen, sich zu töten. Sollte es klappen, ist alles gut, Sache erledigt. Für den Fall, das es schiefgeht, zeichnet er alles auf (was wohl vor Gericht ein Problem wäre, da diese Beweise sicher nicht zugelassen würden, aber das sei mal dahingestellt). Was ich aber jetzt seltsam finde, ist die Tatsache, dass sein Plan B beinhaltet sie zu betäuben, sie zu töten und es nach einem Selbstmord aussehen zu lassen. Dies alles wäre aber dann auch mit auf der Aufzeichnung. Und zu dem Zeitpunkt, als er zu seinem Plan B wechselt, hatte sie, wenn ich mich nicht irre und was übersehen habe, noch nicht einmal zugegeben, dass seine Anschuldigungen gegen sie wahr sind, oder?

    Ich hoffe, meine Geschreibe nützt dir etwas.
    Liebe Grüße

    J. D.
    (https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-leben-eines-toten-mannes)

    1. Hallo J.D.,
      vielen Dank für deine konstruktive Kritik. Stimmt, man liest über die Fehler immer wieder hinweg, aber das kann man ja korrigieren. 😉
      Zur Motivation von Mertens: Die Videos sollten den Ermittlern zeigen, was in dieser Nacht im Haus passiert ist. Wäre alles nach Plan A oder B verlaufen, hätte er die Kameras abmontiert und die Videos gelöscht. Ihr Tod wäre als Selbstmord abgeschlossen worden. Falls nun alles nicht klappen und er selbst dabei ums Leben kommen sollte, hätten die Videos gezeigt, wie es wirklich war. Damit wäre jede falsche Aussage von ihr entlarvt worden.
      Perspektivwechsel habe ich eigentlich durch Absätze erkennbar gemacht, oder…? Muss ich noch einmal nachschauen.
      Liebe Grüße
      Angela

  8. Gesamteindruck
    Die Geschichte war kurzweilig und spannend und hat mir daher sehr gut gefallen. Die Hauptperson war nahbar, sodass man alle ihre Schritte gut nachvollziehen konnte.

    Idee
    Die Idee finde ich zwar gut, allerdings relativ stereotyp. Dazu muss man sagen, dass das mit den vorgegebenen Parametern auch nicht viel besser ging – ich habe ja eine ebenso stereotype Geschichte geschrieben. Trotzdem hast du deine Idee gut umgesetzt.

    Logik
    Ein paar Kleinigkeiten sind mir in deiner Geschichte aufgefallen, die auf mich nicht ganz logisch wirken. Warum z.B. lässt er ihr knapp eine Stunde Zeit, um sich umzubringen, nachdem sie das Handy findet? Warum hat er keinen Timer auf z.B. 10 Minuten gestellt? Sich die Pulsadern aufzuschneiden, dauert nicht allzu lange und so hätte er ein größeres Druckmittel. Außerdem wäre die Chance größer, dass sie es tatsächlich macht, weil sie sich so schnell keine großartigen Gedanken darüber machen könnte.

    „Wasser! Endlich etwas zu trinken, dachte sie.“ -> Sie ist doch gerade einmal eine Stunde in dem Zimmer eingesperrt. Wieso hat sie dann solchen Durst?

    „Es dauerte nicht lang, bis der Schlüssel sich im Türschloss drehte und er hereinkam.“ -> Hiervor fehlt mir, dass er vielleicht nochmal mit ihr redet. Warum tut sie so, als ob sie langsam in sich zusammensackt und dann einschläft? Er kann sie doch nicht sehen, oder? Wenn er sie sehen würde, könnte er ja auch sehen, wie sie ihre Strickjacke mit dem Wasser tränkt. Oder habe ich da etwas übersehen?

    Stil
    Wie alles, was ich hier bewerte, ist der Stil natürlich Geschmackssache und ich kann nur subjektiv an die Sache heran gehen. Also bitte ich dich, mir nicht böse zu sein, wenn ich ein paar Kleinigkeiten kritisiere. Allgemein kann ich aber sagen, dass mir dein Schreibstil sehr gut gefällt. 😊

    „So wäre es , wenn es sich hier um einen Kriminalroman handeln würde“ -> Ich persönlich mag solche Sätze in Büchern oder Filmen gar nicht 😀 Aber das ist ja Geschmackssache. 😊

    „„Töte dich,“ drang es drohend durch die Tür.“ -> An der Stelle hätte ich als Leserin gerne eine Charakterisierung der Stimme (Männlich/Weiblich, Hoch/Tief), weil ich bis ein paar Zeilen später (wo du sagst, dass es ein „er“ ist) Probleme damit hatte, mir diese vorzustellen.

    „Sie hatte ihr Auto sofort erkannt. Ihr Hass flammte sofort wieder auf.“ -> Eine kleine Dopplung 😊

    „Sophie lag mit weit aufgerissenen Augen am Straßenrand und starrte leblos ins Leere. Sie war tot. Sarah drehte sich um und ging wie in Trance zu dem Auto. Carola Mertens sah sie mit weit aufgerissenen Augen an.“ -> Auch hier eine Dopplung mit den beiden weit aufgerissenen Augen

    „Sie würde nur so tun, als ob sie das Wasser tränke und es stattdessen unauffällig in ihre Strickjacke sickern lassen. Dann würde sie so tun, als würde sie einschlafen. Wenn er dann reinkommt, um sein Werk zu vollenden, wird sie mit dem Messer zustechen.“ -> Das letzte „wird“ müsste meiner Meinung nach auch ein „würde“ sein.

    Das war es auch schon wieder dazu 😊 Ich hoffe, der Kommentar hat dir ein bisschen was gebracht.

    Liebe Grüße,
    Leandra (Versteckspiel)

    1. Hallo Lenadra,
      vielen Dank für deine sehr ausführlichen und kritischen Anmerkungen.

      Zu deinen Logik-Fragen:

      Er lässt ihr eine Stunde Zeit, weil ich es eher unwahrscheinlich finde, dass man sich in 10 Minuten selbst tötet. Ich glaube, dass man das nicht so leicht und schnell macht. Für mich ist eine Stunde Bedenkzeit viel logischer.

      Zum Thema Wasser: Wie ich schrieb, hat sie nachts immer eine kleine Flasche Wasser am Bett stehen. Wenn sie aus ihren Albträumen aufwacht, hat sie ein unbändiges Durstgefühl. Diese Situation war für sie ebenfalls albtraumhaft, weshalb sie auch hier dieser Durst quälte.

      Sie weiß nicht, ob er sie sehen kann oder womöglich Kameras installiert hat. Sie ist einfach nur vorsichtig, will kein Risiko eingehen und deshalb dreht sie sich auch zur Wand, als sie das Wasser in ihre Strickjacke sickern lässt.

      Zum Stil:
      Ja, die Dopplungen sind drin und ich habe sie auch sofort korrigiert. Danke, für deinen Hinweis! 😊 Es passiert mir leider, dass ich trotz mehrmaligen Lesens, immer wieder über die gleichen Fehler hinweglese.

      Die Stelle, an der du dir eine Charakterisierung gewünscht hast, habe ich bewusst offen gelassen. Der Leser muss nicht sofort alles wissen – meine Meinung. 😉

      Wie du schreibst, hat dir meine Geschichte trotzdem ganz gut gefallen. Schade, dass es dann nicht für ein Like gereicht hat.

      Liebe Grüße
      Angela

      1. Ah, liebe Angela, den Like habe ich tatsächlich neben dem ganzen Kommentieren vergessen und hole ihn jetzt nach – entschuldige bitte. Ich habe ja bereits gesagt, dass ich sie sehr gut fand, da verdienst du dir definitiv auch ein Like 🙂
        Danke für die Aufklärung der „Logikfehler“, da sind mir doch ein paar Halbsätze durch die Lappen gegangen, sodass ich es nicht ganz verstanden hatte, wie du es geschrieben hast – mein Fehler. 🙂 Und wie du schon sagst, alles andere ist Geschmackssache.

  9. Hallo Angela,
    mir gefällt die Geschichte gut, spannend zu lesen und gute Formulierungen. Man kann sehr gut mitfühlen und die Panik nachempfinden. Bei manchen „Kritiken“ schließe ich mich meinen Vor-Kommentatoren an. Der Schluss könnte noch etwas ausgefeilter und passender zur restlichen Story gestaltet sein. Insgesamt aber sehr gelungen!

    Viele Grüße
    Armin

  10. Hallo Angela,
    mir hat die Geschichte auch sehr gut gefallen. Besonders, wie einige vor mir schon angemerkt haben, dass man den „Wesenswechsel“ von Sophie zurück zu Sarah hautnah miterleben konnte. Sehr gut umgesetzt.
    An Kritik hätte ich jetzt nichts, was nicht schon genannt wurde, deswegen möchte ich hier auch nichts unnötig wiederholen.
    Meine Stimme hast du jedenfalls.
    Liebe Grüße,
    Jess

  11. Hallo Angela

    Was für ein geiler Anfang.
    Was für ein gelungenes Ende.

    Was für eine großartige Geschichte.

    Verfasst von einer Könnerin.

    Hier wurde schon sooo viel Positives geschrieben, dass ich mich den lobenden Worten nur anschließen möchte.

    Grandios geschrieben.
    Die Geschichte hat mich total begeistert.

    Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße, Swen Artmann (Artsneurosia)

    „Die silberne Katze“

    P.S. mein Like hast du natürlich 🙂

  12. Hallo Angela,
    deine Geschichte ist wirklich super 🙂
    Die Spannung wird konsequent aufrechterhalten und ich mag dieses Stilmittel des Countdowns. Allgemein genial, wie du die vorgegebenen Parameter umgesetzt hast. Besonders den Punkt Identität. (Ich möchte hier nicht zu viel spoilern, falls ein potentieller Leser diesen Kommentar vor der Geschichte liest.)

    Toll finde ich ebenfalls, dass man als Leser zunächst mit dem potentiellen Opfer mitfühlt, sich dann aber im Laufe der Geschichte der Blickwinkel ändert.

    Mit dieser Geschichte und auch ein paar anderen sehr guten Kurzgeschichten, die ich gelesen habe, stellt sich mir eine Frage immer mehr:
    Wie gut müssen eigentlich die Geschichten sein, die es ins Hauptbuch geschafft haben?

    Lange Rede, kurzer Sinn: Meinen Like hast du für die Geschichte und ich hoffe das du es ins E-Book schaffst 🙂

  13. WOW!!! das ist echt der Hit! Hat mich nicht mehr losgelassen….geniale Geschichte……bis zum Schluss spannend….man denk sie kommt damit durch…..aber dann eben doch nicht!
    Das ist echt toll geschrieben!
    Ich bin mit meiner Geschichte „Das Gen“ wie die Jungfrau zum Kinde gekommen……meine Tochter sagte mir dass dies hier stattfindet und ich hab gedacht….tipp ich halt auch mal was…..:-) Ich hab nur geschrieben was mir grade in den Sinn kam…..habe so 3 Stunden gebraucht und nicht viel nachgedacht……
    Nun sehe ich natürlich deutlich, dass viel mehr dazugehört!!! Es geht übrigens nicht Richtung Sciencefiction mit Aliens sondern eher frühere Zivilisation…:-)

    Ich bin mir sicher, dass es Deine Geschichte in das E-Book kommt!!!

    Viele Grüße
    Roland

    1. Hallo Roland,
      vielen Dank für deine tolle Bewertung! 😊

      Ah, „frühere Zivilisation“, da wäre ich jetzt nicht draufgekommen. Auf alle Fälle war es sehr spannend und hat vielleicht sogar das Potential für ein ganzes Buch. Was meinst du?

      Liebe Grüße
      Angela

  14. Liebe Angela,
    Wahnsinn, deine Geschichte hat mich gefesselt vom ersten Satz bis zum Schluss! Toll geschrieben, die Twists – besonders das Ende – haben mir richtig gut gefallen!
    Ich drücke dir die Daumen für’s Voting 🙂
    LG Yvonne / voll.kreativ (Der goldene Pokal)

    1. Liebe Yvonne,
      vielen Dank für deine nette Bewertung meiner Geschichte. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass andere daran Gefallen finden. 😊
      Bin schon sehr gespannt auf deine Geschichte, die ich natürlich auch lesen werde. 😊
      Liebe Grüße
      Angela

      1. Liebe Angela,

        einfach nur wow! Deine Geschichte hat mich seeeehr beeindruckt. Sie ist durchgängig stimmig, von den Charakten über die Handlung bis hin zur Spannung, die du geschickt schaffst aufrechtzuerhalten und zu steigern. Allein dein 1. Satz ist genial. Und dann erst die Wendung von dem Opfer zur Täterin – einfach klasse. Definitiv eine der besten Geschichten, die ich bisher hier gelesen habe. Du hättest es verdient, unter die Top 10 zu kommen. Ich drücke die Daumen fürs E-Book! Lg Kirsten

  15. Liebe Angela,
    Wouw, tolle Geschichte, die Vorgaben perfekt umgesetzt. Dein Schreibstil hat ich von Anfang an gefesselt, vor allem der erste Absatz macht total neugierig auf den Text.
    Dass man selbst manchmal Schreibfehler überliest, ist normal und hat sich bei dir absolut in Grenzen gehalten, da habe ich hier schon ganz andere Geschichten gelesen.
    Mein Like hast du würde gerne mehr von dir lesen.
    Herzliche Grüße Monika 👍👍👍

  16. Liebe Angela,
    Wouw, tolle Geschichte, die Vorgaben perfekt umgesetzt. Dein Schreibstil hat ich von Anfang an gefesselt, vor allem der erste Absatz macht total neugierig auf den Text.
    Dass man selbst manchmal Schreibfehler überliest, ist normal und hat sich bei dir absolut in Grenzen gehalten, da habe ich hier schon ganz andere Geschichten gelesen.
    Mein Like hast du würde gerne mehr von dir lesen.
    Herzliche Grüße Monika ä

  17. Liebe Angela,
    deine Geschichte liest sich sehr flüssig. Sie war auch spannend. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, über die unsymphatische Protagonistin, mit der man nicht mitfühlen konnte. Zum Glück hat sie schlussendlich doch noch noch ihre Strafe bekommen und die Welt war wieder in Ordnung
    LG Minka
    Du hast mein like

  18. Liebe Angela,
    eigentlich hatte ich mir den Teil „Geben Sie mir das Kind! Bitte! Ich flehe Sie an!“ abgespeichert, da ich es merkwürdig fand, dass eine Mutter „das Kind“ sagt und mich das total irritiert hat. Vorallem, weil das häufiger auftaucht. Aber nunja, dann habe ich weitergelesen und alles ergab einen Sinn. 😀
    Damit ist diese kleine Stelle, die für eine erste Irritation sorgt, ziemlich genial. Obwohl Zwillingsgeschwister schon ziemlich oft in diesem Wettbewerb auftauchen, habe ich deine Geschichte als sehr spannend empfunden und der doppelte Twist am Ende (Plan des Mörders geht erst nicht auf und dann doch) hat mir sehr gut gefallen. 🙂
    Darüber hinaus gefällt mir dein Schreibstil sehr. Absolut angenehm zu lesen!
    Mein Like hast du!

    LG
    Merle

  19. Liebe Angela,
    deine Geschichte ist wirklich spannend und gut geschrieben. Das ist keine Schmeichelei, sondern meine Meinung.
    Ein paar kleine Kinken sind immer drin. Rechtschreibfehler, Doppelungen, Kommageschichten … solche Sachen rutschen einem einfach mal durch.
    Was für mich ein bisschen holperte, war die doch recht zügige Wandlung von besorgter, verzweifelter Mutter, deren Baby gerade verschwunden ist zu eiskalter Psycho-Sarah, die über die Vorteile des Lebens ohne Kind sinniert. Klar ist das wichtig für die Geschichte, aber es kommt ein bisschen abrupt rüber.
    Das liegt aber auch daran, dass es eine Kurzgeschichte ist und nicht alles ewig vorbereitet werden kann. Die Story würde sich meiner Meinung nach für eine Episode in einer Krimiserie eignen – da würde ein Drehbuchschreiber schon was draus machen. 😉
    Und die Sache mit dem Durst kam mir auch ein bisschen übertrieben vor. Klar war die Situation albtraumhaft, aber direkt aus einem Albtraum aufzuwachen, in dem man vielleicht schwer geatmet hat und dadurch einen trockenen Hals, ist doch noch anders.
    Dass das getötete Baby Sebastian heißen sollte – seh ich das richtig als Anspielung auf den Initiator dieser ganzen Schreibaktion, unseren Psychogott Fitzek? Find ich prima. 🙂
    Abgesehen von diesen Kleinigkeiten hat es mir Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen – sehr packend geschrieben.
    Mein Like folgt umgehend!
    Liebe Grüße
    Annelie

    1. Liebe Annelie,
      vielen Dank dafür, dass du dir Zeit für meine Geschichte genommen hast. 😊

      Nachdem man mich bereits auf die Dopplungen, Rechtschreibfehler, etc. hingewiesen hatte, habe ich diese korrigiert. Dann war ich wohl nicht gründlich genug und muss noch einmal genauer schauen. Oder magst du mir vielleicht die Fehler benennen? Hm, denn eigentlich dachte ich, es wäre jetzt alles ok…

      Die Sache mit dem Durst: Ich wollte, dass sie die Chance bekommt, ihn ohne Kampf überraschend zu töten. Deshalb die Vorgeschichte mit dem Durst nach ihren Albträumen und der Wasserflasche neben dem Bett. Es stimmt schon, das hätte ich noch besser lösen können. So im Nachhinein… 😉

      Die Wandlung von der besorgten Mutter zur psychopathischen Persönlichkeit ging sehr zügig. Das stimmt, war aber der Kurzgeschichte geschuldet. Vielleicht hätte ich den Übergang etwas weicher gestalten können.

      Ja, das mit dem Babynamen siehst du richtig. 😉

      Liebe Grüße
      Angela

      1. Liebe Angela,
        ich hab deine Geschichte noch einmal durchgelesen und tätsachlich noch ein paar Kleinigkeiten gefunden. Ich hab mal alles rauskopiert und kommentiert. Wirklich kaum der Rede wert, kleine Vertipper usw. Aber das würde ich dir lieber direkt schicken als hier öffentlich. Ist das ok? Wie kann ich dich erreichen? Per Email vielleicht? Das wär prima.
        Sag doch mal kurz Bescheid.
        Liebe Grüße
        Annelie

  20. Nachdem du einen so tollen Kommentar unter meinem Beitrag verfasst hast, habe ich mir nun auch mal Zeit für deine Geschichte genommen.
    Der erste Absatz macht schon einiges her. Damit baust du direkt eine sehr düstere Atmosphäre auf und das auf eine sehr wortgewandte Art und Weise.
    Mir hat auch gut gefallen, dass der Ort des Geschehens sehr begrenzt ist, genauso die Anzahl der Figuren. So muss das in einer Kurzgeschichte sein. Ein kleines, beklemmendes Kammerspiel ist dir da gelungen.
    Ich war etwas irritiert, dass ab der Mitte ca. immer mal wieder mit den Perspektiven gesprungen wurde. Ich denke, es hätte gereicht, in Sophies/Sarahs Perspektive einfach zu bleiben. Viel mehr habe ich aber nicht zu meckern und vor allem der Schluss hat mir super gut gefallen. Wenn sich in letzter Sekunde nochmal ein Twist auftut, der die Leser*innen mit einem Schock ins Ende verabschiedet…finde ich immer genial.
    Mein Like ist dir sicher 😉

  21. Liebe Angela,

    nun habe ich es endlich geschafft mir deine Geschichte durchzulesen. Sie hat mir sehr gut gefallen und das Ende kam sehr überraschend. Sie liest sich sehr flüssig, sodass man nicht aufhören konnte zu lesen. Super. Ein Herz von mir und viele liebe Grüße

  22. Liebe Angela,

    ich bin in anderen Kommentaren auf deine Geschichte gestoßen und habe es nicht bereut sie zu lesen. Ich mag es wenn Personen oder Handlungen wechseln und sich am Ende alles ganz anders darstellt, als man beim ersten Lesen dachte. Aus dem Mitleid für die arme bedrohte Frau ist am Ende eine tiefe Abscheu und Mitleid für den „Täter“ geworden.

    Leider ist es fast ein Spiegel unserer Gesellschaft, daß viele, die nach außen hin strahlen im Grunde genommen ein böses Inneres haben. Anmerkungen zum Stil und Text will ich mir gar nicht erlauben. Ich habe selbst erst eine Geschichte geschrieben und lange überlegt ob ich sie einreiche. Ich wünsche Dir viel Erfolg, vielleicht klappt es ja mit dem EBook.

    Liebe Grüße Melanie
    Mein Werk findest du unter https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/blaues-mondlicht

  23. Hallo Angela,
    vielen Dank für deine Geschichte. Die Story an sich fand ich echt gut. Zwischendurch hatte ich allerdings kurz Schwierigkeiten, da ich das Switchen zwischen den Beiden erst nicht so ganz kapiert habe. Als dann aber klar war, wann sie dann quasi zu ihrer Schwester wurde, war alles gut. Was ich allerdings doch noch nicht verstanden habe, wusste der Vater denn, welche Tochter er verloren hat und warum gibt er einer ein Alibi?
    Und wirklich zugegeben hat sie dann ja nicht, dass er Recht hat, oder?
    Ok, das mit dem Wasser fand ich auch im ersten Moment seltsam, da sie ja wirklich nicht lange im Zimmer war, wenn man dann aber bedenkt, wie der Plan aussah, wirklich gut. Und dass sie das durchschaut hat, fand ich auch cool. So ist es lange ja nicht klar, wer denn nun als Sieger hervor geht.
    Würde mich nur interessieren, wie es denn nun weiter geht, ob sie jetzt beweisen kann, wer sie nun wirklich ist. Oder eben nicht ist. Mein Like lass ich dir gerne da!
    Liebe Grüße, Melli
    P.S.:…und vielleicht hast du ja noch Lust, meine zweite Geschichte https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/ohrenbetaeubende-stille
    auch zu lesen. Würde mich freuen 🙂

  24. Liebe Melli,

    vielen dank für dein ausführliches Feedback. Zu deinen Fragen: Ja, der Vater konnte natürlich seine Zwillingstöchter auseinanderhalten. Er wusste, welche Tochter überlebt hatte und wollte sie nicht auch noch verlieren. Deshalb veranlasste er den Rollentausch. Der Vater wollte, dass sein Kind, trotz der Schuld, die sie auf sich geladen hatte, ein „normales“ leben führen, glücklich werden konnte.
    Am Ende flog alles auf, und sie musste sich vermutlich wegen ihrer Taten verantworten.

    Leider ist dein Like bei mir nicht angekommen. Hast du es vielleicht vergessen?

    Deine andere Geschichte werde ich auch noch lesen.
    Liebe Grüße
    Angela

  25. Hallo Angela,

    „Stunde der Vergeltung“ hat uns super gefallen, wir mögen Deinen Schreibstil 🙂

    Deine Figuren lassen sich in kein Schema pressen, die Story ist ausgeklügelt und das Ende…. wow, damit hätten wir nie und nimmer gerechnet!

    Bitte bleibe dem Schreiben treu und arbeite weiter an der Ausarbeitung Deiner Ideen. Du hast auf jeden Fall Talent! Große Klasse und unser Herz gehört natürlich Dir!

    Liebe Grüße

    JoLo 🙂

    1. Hi JoLo,
      ich bedanke mich ganz herzlich für dieses unglaubliche Feedback und das Like! Es ist so schön, dass man mit seinen Geschichten den Leser erreicht. Vielleicht mache ich wirklich weiter, mal schauen, ob mir etwas einfällt… 😊
      Liebe Grüße
      Angela

  26. Liebe Angela- eine riesig spannende Geschichte, wow. Wenn ein Kind dabei ist, bekomme ich immer Gänsehaut. Der Schluss war ein Highlight- da hat sich wohl jemand abgesichert. 😊 Vielleicht hast du auch Lust, meine Geschichte zu lesen, ich könnte Likes gebrauchen.
    Liebe Grüße Lotte
    (Der alte Mann und die Pflegerin)

  27. Liebe Angela,

    eine super spannende Geschichte! Vor allem der erste Abschnitt gefällt mir extrem gut. Er hat mich direkt in die Story reingezogen, und ich musste sie in einem Rutsch durchlesen. Auch das Ende finde ich gut. Beruhigend, dass sie mit ihrem Plan nicht durchkommt. Mein Like hast du auf jeden Fall. 🙂
    Viel Glück weiterhin.
    lg Kerstin
    Falls du Lust auf meine Geschichte hast, lass ich dir gerne den Link da. Würde mich freuen.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/das-maedchen-dana

  28. Liebe Angela,
    zuerst einmal vielen Dank für deinen Besuch bei mir. Das ist mein erstes Dankeschön.
    Das zweite Dankeschön ist dafür, dass ich schneller als geplant deine Geschichte zu lesen bekam. Sie ist echt gut!
    Du solltest damit auf jeden Fall dabei sein!
    Meine Stimme hast du.
    Liebe Grüße
    Rika

  29. Liebe Angela,

    wow, bereits der Anfang hat mich begeistert. Eine wirklich spannende Geschichte mit Wendung am Schluss. Ich habe dir ein Like dagelassen!

    Herzliche Grüße
    Nina
    (Kurzgeschichte: Tot, ohne zu sterben)
    PS: Vielen Dank, dass du meine Geschichte auch gelesen hast.

  30. Liebe Angela,
    nun hab‘ ich dich endlich. Du bist hier auch immer fleißig unterwegs 🐝 und nun habe ich deine Geschichte heute Abend gelesen. Was für ein Einstieg! Vom Sonnenschein 🌞 zur Dunkelheit 😖 , das ist dir sehr gut gelungen. Ich mag deinen Stil und manchmal wurde ich ein wenig an meine Geschichte erinnert. Sophie – Sarah – Sophie – Sarah (bei mir sind es Marie und Isabella). Mega spannend, 59 Minuten Zeit, um … (Psst, nix verraten)! Ich habe zu Beginn mit deiner Protagonistin mitgefiebert, später hatte ich nur noch Mitleide mit ihr. Durst, Platzangst, Gänsehaut, Herz rasen, Kribbeln im Bauch. Wahnsinn! Was man doch alles aus Zwillingsgeschichten machen kann. Ich liebe sie!!! Mit „Töte dich“ erhöhst du quasi als begleitende Hintergrundmusik die Spannung. Dicker Daumen!
    Und natürlich ist deine Geschichte eine, bei der wir Leser mitdenken müssen, weil dann aus der einen wieder die andere wird. Das ist bei mir auch so und einige wenige fanden das zu kompliziert. Aber beim aufmerksam Lesen, normalerweise null problemo🙃.

    Und weil natürlich auch die Rechtschreibung im E-Book stimmen sollte, hier ein paar Mini-Fehlerchen, die du im Handumdrehen korrigieren kannst. (Ja, ja, ja, sorryyyyy, ich lese immer ganz genau):

    doch ihr Tochter (ihre)
    wie der Schlüssel im Schloß (Schloss)
    zeigte ihr kleine Familie (ihre)
    hinaus konnte (hinauskonnte)
    Unermessliche . (Punkt)

    Danke, liebe Angela für diesen Gruselmoment. Sehr, sehr spannende Geschichte mit explosivem Ende. Viel Erfolg weiterhin 🍀! Mein Like 👍 hast du so was von,

    liebe Grüße, Martina (Happy birthday“ 🎈)
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/happy-birthday

    Du könntest meine Geschichte auch anhören. Der Link steht oben in meinem Profil 😊.

    1. Liebe Martina,

      zunächst einmal herzlichen Dank für dein Feedback und dein Like. Es freut mich, dass du mit meiner Protagonistin mitfiebern konntest.

      Auch lieben Dank für deine Hinweise auf Rechtschreibfehler. Es ist merkwürdig. Genau diese Fehler habe ich schon einmal korrigiert und abgespeichert. Verstehe ehrlich gesagt nicht, warum sie nun wieder aufgetaucht sind. Ich hatte diesen Verdacht schon bei Hinweisen von anderen, war mir aber nicht sicher. Diesmal schon…

      Ich werde jetzt gleich auch deine Geschichte lesen. Ich habe sie schon seit einiger Zeit auf meiner Liste und freue mich darauf. Ja, es stimmt, ich habe hier schon viele Geschichten gelesen. Ich finde es ungemein spannend, was wir alle aus diesen vorgegebenen Parametern gemacht haben. Mal schauen, wie viele Geschichten ich bis zum Schluss gelesen haben werde. Es ist schon beeindruckend, was bei diesem Schreibwettbewerb rausgekommen ist. Es sind auch viel sehr junge Autor/innen hier unterwegs. Wenn wir Glück haben, bleiben sie dem Schreiben treu, und wir dürfen uns auf viele spannende Bücher in der Zukunft freuen. So, nun wird es gleich Zeit für deine Geschichte… 🙂
      Liebe Grüße
      Angela

      1. Liebe Angela,
        danke, für deine ausführliche Antwort und vielen lieben Dank, dass du auch meine Geschichte gelesen hast 🥰.
        Ja, das mit der Fehlerkorrektur ist seltsam, aber die Seite ist auch nicht 100% gesetzt. So viele waren es bei dir auch nicht, die sind ja schnell korrigiert.
        Oh ja, wer weiß, von welchen Talenten wir in Zukunft noch hören werden 🤩💪.
        Ganz liebe Grüße,
        Martina

  31. Hallo Angela! 😀

    Jetzt, da ich deine Geschichte gelesen habe, bin ich noch sehr viel glücklicher über deine Worte zu meiner – denn sie ist echt großartig (also deine, nicht meine ^^). Es wurde zwar schon ziemlich oft erwähnt, aber weil es auch mich so begeistert hat, schreibe ich es einfach noch mal: Der erste Absatz ist der Wahnsinn!!! 😀 Wirklich, wirklich gut. Allein schon der allererste Satz ist genial. 🙂
    Und auch sonst kann ich den anderen netten Kommentarschreibern hier nur zustimmen: Dein Schreibstil ist toll, das Ende ebenso und der Twist in der Mitte hat mich wirklich fertig gemacht – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet! O.o Ich mag es total, wenn man sich erst mit der Hauptfigur identifiziert und diese dann plötzlich so kippt. Das stürzt mich tatsächlich in ein kleines Gefühlschaos. ^^

    Eine Sache aber habe ich nicht ganz verstanden: Warum erzählt Sarah den Polizisten am Ende nicht einfach die Wahrheit? Also nicht, dass sie eigentlich gar nicht Sophie ist, aber vielleicht, dass ein Verrückter in ihre Wohnung eingebrochen ist, sie zwingen wollte, sich das Leben zu nehmen, und sie ihn dann in Notwehr erstochen hat? Denn eigentlich sind die Live-Mitschnitte ja gar nicht schlimm für sie, weil sie ja die ganze Zeit bestritten hat, dass seine Theorie war ist. Und dass sie am Ende nicht sofort die Polizei gerufen hat, hätte sie ja damit erklären können, dass sie sich erst um ihre Tochter kümmern musste (was sie ja dann tatsächlich auch getan hat).
    Dann hätten ihr bloß die Beweise in den Ordnern auf dem Laptop gefährlich werden können – aber was könnten das denn für Beweise sein? Denn die Polizei hat ja keine Fingerabdrücke oder so von Sarah am Tatort gefunden. Und die Aussage seiner Frau kannten sie ja schon und haben sie nicht ernstgenommen.
    Oder habe ich etwas falsch verstanden?

    In jedem Fall ist es eine wunderbare (und fiese … und deshalb eben wunderbare ^^) Geschichte und ich drücke dir ganz fest die Daumen fürs eBook! Du hättest es auf jeden Fall verdient! 😀

    Ganz viele liebe Grüße

    Kaja

    1. Liebe Kaja,

      vielen Dank für dein großes Lob und dein Like. Ich habe mich riesig darüber gefreut. 🙂

      Zu deiner Frage: Sie erzählt den Polizisten nicht die Wahrheit, weil sie jahrelang eine Lüge gelebt hat. Sie hat sich Leben ihrer Schwester genommen. Was würde geschehen, wenn sie nun ehrlich wäre? Wie würde ihr Mann damit umgehen, dass sie ihn dermaßen belogen hat? Warum „schlafende Hunde“ wecken? Sarah geht den einfachen Weg. Sie hat den Einbrecher in Notwehr getötet und ist damit zunächst aus dem Schneider. Sie wusste nicht, dass dieser Laptop existierte und alles aufzeichnete. Das letzte Video zeigte, dass sie keinesfalls geschockt war, als sie den Mann tötete, sondern eiskalt. Sarah eben, und nicht Sophie. Sie lächelte, trat gegen seine Beine, schaute verächtlich, usw.. Das sind sicher nicht die Dinge, die eine Frau tut, wenn sie gerade in größter Todesangst einen Menschen getötet hat. Es steht im Widerspruch zu ihrem Verhalten und dem was sie gegenüber dem Polizisten darstellen wollte. Damals hatte sie die Aussage des Vaters vor den Konsequenzen ihres Verhaltens gerettet. Nun zeigten ihre Lügen gegenüber dem Kommissar und das Video, dass möglicherweise doch etwas dran ist, an den Vorwürfen von Michael Mertens. Vielleicht hätte ich den Schluss noch etwas deutlicher ausarbeiten sollen, aber ich hatte die maximale Seitenzahl erreicht und habe gedacht, so bleibt dem Leser noch Raum für eigenen Gedanken und Spekulationen. 😉
      Liebe Grüße
      Angela

      1. Hallo nochmal, liebe Angela! 🙂

        Ich wollte mich nur mal kurz für die ausführliche Antwort zu meiner Frage bedanken! Jetzt macht alles für mich Sinn. 🙂

        Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Glück

        Kaja

  32. Hallo Angela,
    auch wenn es die zigste Wiederholung ist, finde auch ich den ersten Abschnitt wahnsinnig gut!

    Als Mama kann ich im Folgenden die Panik so gut nachvollziehen und dann auch die Gefühle des Gegners wegen seines Verlustes.
    Gerne hätte ich mehr als ein Like dagelassen.
    Alles Gute!
    Jana (Strafe)

  33. Liebe Angela! Wie versprochen hier nun quasi der Gegenbesuch 😉 ! Hat mir gut gefallen, Deine Geschichte. Auch ich mag Deinen Stil – und hättest Du keine Kurzgeschichte kreieren sollen und weniger Parameter gehabt, hättest Du auch dies oder das mehr ausgeschmückt, oder? So ging es mir bei meiner eigenen Geschichte jedenfalls. Zu kritisieren habe ich nichts bzw wenig : Heißt Herr Martens nun THOMAS oder MICHAEL?

    Alles Gute für Dich!
    Kathrin aka scripturine/Die Nacht, in der das Fürchten wohnt

    1. Liebe Kathrin,
      vielen Dank für deinen Gegenbesuch und dein Lob. Es bedeutet mir sehr viel, wenn anderen Menschen meine Geschichte gefällt. 🙂
      Zu deinem Kritikpunkt: Er heißt Michael, und ich verstehe nicht, warum schon wieder der Thomas auftaucht. Ich bin mir sehr sicher, dass ich den Namen schon zu Beginn korrigiert hatte. Irgendwie habe ich langsam den Verdacht, wenn ich etwas ändere und speichere, tauchen alte Fehler wieder auf. Verstehe nicht, wie das funktioniert…
      Liebe Grüße und weiterhin viel Glück bei unserem wunderbaren Wettbewerb! 🙂
      Angela

  34. Liebe Angela,

    auch mich hast du von der ersten Zeile an in den Bann gezogen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe versucht mich in die Progagonistin zu verestzten. Verdammt was tun, sterben möchte man natürlich nicht, aber das Kind soll erst recht nicht sterben. Wie würde man reagieren. Oh Graus. Dann in der Mitte diese absolute Kälte, wie sie wirklich darüber nachdenkt, dass der Mertens ihr einen Gefallen tun könnte, ich habe sie gehaßt.
    Und schließlich sollte sie erneut davon kommen, das geht doch nicht. – Mann, und erst der Schluß, absolute Erleichterung und Genugtuung.
    Du hast dermaßen mit meinen Gefühlen „gespielt“, ganz großes Kino.
    Auch ich frage mich inzwischen wie bombastisch die Geschichten sein müssen, die es ins Buch geschafft haben, wo hier solche Perlen versteckt sind.

    Es ist alles gesagt, was man zu deiner Geschichte sagen kann, natürlich bekommst du von mir auch ein Herz und ich wünsche dir noch viele mehr, damit du es ins E-Book schaffst.

    Vielen Dank für deine Story.
    LG
    Monika Skubatz

    P.S.: Wenn du noch Zeit uns Lust hast, würde ich mich freuen wenn du meine Geschichte „Ende gut?“ auch lesen möchtest. Ein Feedback, und falls deiner Meinung nach verdient, auch ein Like, würde mich sehr freuen

      1. Liebe Angela, da du meine Geschichte  ( Die Glasvase ) so lieb kommentiert hast, revangiere ich mich bei dir😉

        Dein Schreibstil ist wirklich gut und auch diese düstere Atmosphäre ist super. Auch die Spannung war mega, genau wie das Thema ,,Identität“ hast du passend umgesetzt.

        Der Countdown war eine tolle Idee, wobei ich finde das es etwas zu viel Zeit war, bei weniger Zeit wäre das ganze etwas dramatischer rüber gekommen, aber das ist Ansichtssache.

        Mir gefällt der ,,Wesenswechsel“ von Sarah zu Sophie, auch wie man hautnah den Wechsel miterlebt. Anfangs spürt man Sympathi für Sarah, aber im Laufe der Geschichte wandelt sich das. Erst dachte ich, sie kommt damit durch, aber dann kommt der Schlag! Super!

        Mein Like hast du, ich drücke dir die Daumen für das Voting.
        Liebe Grüße,
        Jessica / Nachtrose98

  35. Liebe Angela,

    noch einmal vielen, vielen Dank für deinen Kommentar zu meiner Geschichte „Der Schwur“.

    Nun habe ich deine Geschichte gelesen.

    Ich mag schon deinen ersten Absatz. Der spricht mir so aus der Seele, da jeder diese Tage kennt. Zudem erzeugst du damit Spannung, da ich sofort wissen möchte, was Sophie an diesem Tag widerfährt.

    Mir gefällt, wie du die Parameter umgesetzt hast und das Handy nicht lange auf sich warten lässt.

    Die Vorstellung in seinem eigenen Haus eingesperrt zu sein und nichts machen zu können, um sich und das Kind zu retten, ist grausam und genau das erhöht die Spannung. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe immer überlegt, wie Sophie aus der Situation herauskommen könnte.

    Umso mehr hat mich der Twist und die Auflösung gepackt. Super spannend und es zeigt mal wieder, wie krass Menschen sich selbst (oder wie hier, durch den Vater) neue Identitäten einreden und damit leben können (mehr oder weniger 😉 )

    Dein Schreibstil ist wirklich toll, fließend und bildhaft. Mach‘ auf jeden Fall weiter – du hast großes Potenzial!

    Mein Like hast du und ich drücke Dir die Daumen für das eBook 🙂

    Liebe Grüße,
    Ani

    http://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-schwur

  36. Hey Angela,

    mir hat es viel Spaß gemacht deine Geschichte zu lesen.
    Sie ist spannend und fesselnd geschrieben und macht Lust auf mehr.
    Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Sophie alias Sarah in der Ecke des Zimmers hockt und fieberhaft überlegt, wie sie nun am Besten vorgeht 👌
    Vor allem der Kniff am Ende, indem klar wird, dass Sarah doch nicht so einfach davon kommt, hat mir sehr gefallen. Alles sehr gut inszeniert!
    So hat es sich doch noch mehr oder weniger zum Guten entwickelt 😉

    Aber zwei Sachen wären da noch:
    Hätte Sarah nicht einfach gleich das Wasser in ihre Jacke kippen können ohne so zu tun, als ob sie trinkt? Denn sie war ja allein im Zimmer 🤔
    Und – Hand aufs Herz – Martens hätte Mia niemals etwas angetan, oder?

    Liebe Grüße und noch viel Glück beim Voting 😉
    Sarah

    Vielleicht hast du ja auch Lust mal bei mir vorbei zu schauen 😉
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/unschuldskind

    1. Hey Sarah,
      vielen Dank, dass du meine Geschichte gelesen und mir ein Like dagelassen hast. Ich werde deine Geschichte auf alle Fälle auch noch lesen. Viel Zeit ist ja nicht mehr.
      Zu deinen Anmerkungen: Nein, sie hätte nicht einfach das Wasser wegkippen können, da sie vermutete, dass er Kameras angebracht hat und sie beobachtet. Ob er Mia jemals etwas angetan hätte? Hm, wer weiß… 😉
      Liebe Grüße
      Angela

  37. Hallo Angela,
    ich bin begeistert! Was für eine spannende Geschichte. Der blanke Horror, wenn einem das Kind aus dem eigenen Bett geklaut wird. Sehr schön ist auch, dass man sich absolut nicht entscheiden kann, wer hier das Opfer und wer der Täter ist. Klasse gemacht. Einige Wortwiederholungen haben sich eingeschlichen. Aber sowas lässt sich ja leicht korrigieren. Das Ende ist grandios. Ich hätte allerdings früher Schluss gemacht: „Mein Name ist Michael Mertens. Wenn Sie dieses Video sehen, bin ich vermutlich tot.“ – ENDE – Das wäre für mich der perfekte Schlusssatz gewesen.
    Liebe Grüße aus dem Maislabyrinth, Andrea

    1. Liebe Andrea,
      vielen Dank für deine Anregung und dein Like. Ja, stimmt, ich hätte vielleicht mit diesem Satz die Geschichte beenden sollen. Das wäre auch ein guter Schluss gewesen. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg für die Abstimmung und deinen weiteren schriftstellerischen Weg. 😊
      Liebe Grüße
      Angela

  38. Hallo Angela,
    Die Idee deiner Geschichte ist sicher nichts neues, was heutzutage auch schwer ist, aber ich fand sie gut. Nicht zu lang, Figuren die auf mich realistisch wirkten. Manchmal kam mein Lesefluss ins stocken, aber das sind Dinge die überarbeitet werden können ☺️. Ein 💛 lasse ich Dir gerne dar. Viel Erfolg 🍀.

    Grüße

    Maddy

    P. S vllt magst Du ja auch bei meiner Geschichte „Alte Bekannte“ mal vorbeischauen 😊🙈?

    1. Liebe Maddy,
      vielen Dank für deine Einschätzung und dein Like. Ja, es ist schwer, etwas vollkommen neues zu erfinden – zumal wir ja auch unsere Vorgaben hatten. 😉 Ich schaue auf alle Fälle noch bei deiner Geschichte vorbei. Es sind ja nur noch wenige Stunden, in denen wir abstimmen können. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!
      Liebe Grüße
      Angela

  39. Liebe Angela,
    es heißt ja, wenn der Leser beim ersten Satz am Haken baumelt, hast du fast schon gewonnen.
    Also, das ist dir gelungen; meine Neugier war geweckt!
    Sehr gut gefällt mir der doppelte Twist: zuerst der „Tausch“ der Schwestern, dann die vom Mordopfer inszenierte Tat, die am Schluss alles ändert. Mal was anderes!
    Einzig die Dopplung (ihre Augen starrten leblos, sie war tot) könnte man kürzen, aber sonst: viel Tempo in der Story!
    Betroffen macht einen die Gefühlskälte der Protagonistin. Show, don´t tell als Motto super umgesetzt! Mein Like hast du!
    Alles Liebe,
    Katharina

  40. Liebe Angela,

    ich fand deine Geschichte auf eine morbide Art und Weise wunderschön. Die gesamte Geschichte war ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst hatte man um Sophie Sorge (auch, wenn man natürlich aufgrund der Vorgabe wusste, dass sie ein dunkles Geheimnis haben müsste). Als die Identität und das Motiv von Mertens aufgedeckt wurde und Sarah begann, die positiven Eigenschaften ihrer Schwester/Zweitidentität Sophie abzulegen, hoffte und vermutete man, dass sein Plan aufgehen würde. Dass es ihr dann gelang, ihren Plan in die Tat umzusetzen und ihn zu töten, war ein großer Schock. Das Ende war dann umso befriedigender 🙂 Es war ein Kunstwerk und ich gebe gerne ein weiteres Herz zu den bisherigen 66 hinzu 🙂

    Ich weiß, dass die Zeit sehr knapp ist, doch wenn du heute noch ein paar Minuten Zeit findest, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du bei meiner Geschichte, die in einem dystopischen Zukunftssetting spielt, vorbeischauen würdest 🙂
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verdraengte-schuld

    Viel Erfolg bei zukünftigen Projekten und viele liebe Grüße,
    Finn

    1. Hallo Finn, es freut mich, dass dir meine Geschichte so gut gefallen hat. Vielen Dank für dein Like! Natürlich werde ich auch deine Geschichte lesen. Da wir ja jetzt bis zum 05.10. für die Abstimmung Zeit haben, schaffe ich das auf alle Fälle.
      Liebe Grüße
      Angela

  41. Liebe Angela,
    oha, da hast Du unsere vorgegeben Parameter echt zu eine krassen Story „verarbeitet“ – wenn das Kind aus dem eigenen Bett heraus entführt wird… das stelle ich mir alleine schon als blanken Horror vor… ich war in jedem Fall von Anfang bis Ende gefesseln und schenke Dir gerne ein Herz <3
    Liebe Grüße
    Anna

    P.S.: Vielleicht willst Du ja auch noch bei mir vorbeilesen? Meine Geschichte ist Die Nachtschicht;-)

    1. Liebe Anna,
      ich freue mich, dass dich meine Geschichte gefesselt hat. 😊 Vielen lieben Dank auch für dein Like. Deine Geschichte steht auch noch auf meiner Liste. Da wir ja noch ein paar zusätzliche Tage fürs Voten haben, werde ich das bestimmt noch schaffen. 😊
      Liebe Grüße
      Angela

  42. Hej, Angela.
    Ich hatte leider bisher nicht allzu viel Zeit, bin aber dieses Wochenende komplett im Lesefieber, um meinen Beitrag zum Voting sozusagen auf der Zielgeraden noch zu leisten. Mein Feedback wäre vor einigen Wochen sicher ausführlicher ausgefallen…aber um noch möglichst viele Geschichten zu lesen, mache ich’s kurz:
    Puh….was für eine böse Story! Schon der kleine `Prolog´ eingangs hat meine Aufmerksamkeit gewonnen, und die ganze Geschichte ließ mich auch nicht mehr los. Die Idee, eine Protagonistin sympathisch einzuführen und dann ihre Bosheit und Kaltblütigkeit zu offenbaren, ist sicher nicht neu, aber Du machst das souverän, fesselnd und in einem beeindruckenden Schreibstil. Da ich mich als Leserin ja auch irgendwie `betrogen´ fühlte von Sophie…Sarah…, scheint das überraschende Ende …hm..versöhnlich? Gerecht?
    Gerecht finde ich auf jeden Fall, dass Du mit Deiner Geschichte auf dem Weg ins ebook bist. Da gebe ich Dir zu Deinen 70 Herzen gern noch eines dazu!
    Viel Spass und Erfolg weiterhin.
    Liebe Grüsse,
    lotte.quint…..“Die Andere“

    Falls Du noch Zeit hast und meine Geschichte lesen magst….würde mich sehr freuen!
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-andere-2

  43. Wow Angela, einfach nur Wow! Ich sitze hier, bei wohliger Wärme und habe Gänsehaut! Der Plot ist unglaublich gut durchdacht, richtig mitreißend und emotional aufwühlend. Ich bin total begeistert. Du hast die Figuren auch richtig toll herausgearbeitet. Zu Beginn dachte ich mir nur, dass deine Sätze ziemlich lang sind. Im weiteren Verlauf ist mir das aber nicht mehr aufgefallen.

    Einsame Klasse, mein Herz hast du mehr als verdient. Also wenn du’s nicht ins E-Book schaffst, versteh ich die Welt nicht mehr. Richtig, richtig tolle Story 🙂

    Alles Gute und glg

    Jules

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