Scripturine

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Öffentlicher Name

Scripturine

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https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nacht-in-der-das-fuerchten-wohnt

Steckbrief

Moin, zusammen! Ich freue mich, dass Ihr da seid! Und dass Ihr meine Geschichte lesen möchtet oder schon gelesen habt! Und dass es diese Geschichte überhaupt gibt – daran ist Sebastian schuld, wie bei so vielen von uns. Und ich freue mich über diese wirklich feine und faire Community hier, das ist ganz besonders toll und eine schöne Erfahrung!

Ich heiße im bürgerlichen Leben Kathrin, bin im wunderbesten Jahr 1970  im August in Bremen zur Welt gekommen und lebe mit Mann, Kind und Katzen im Osten Hannovers am Stadtrand. Mein Geld verdiene ich freiberuflich im kreativen Bereich. Als Schreiberin habe ich mich aber hier mit diesem wunderbaren Projekt erstmalig versucht.

Meine Geschichte DIE NACHT, IN DER DAS FÜRCHTEN WOHNT (https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/die-nacht-in-der-das-fuerchten-wohnt ) hat stark autobiographische Züge. Außer unserem Elfjährigen gibt es nämlich auch noch unser nunmehr dreizehn Jahre altes Sternenkind. Die Geschichte, die ich erzähle, hat sich – leider – so ähnlich auch zugetragen: Es gab unsere Tochter, sie hatte eine Trisomie (und leider auch noch einiges mehr) und sie verstarb nach nur neun Lebenswochen. Das Gespräch zu Beginn der Geschichte und auch das Telefonat mit dem Frauenarzt sind Zitate. Der Unterschied besteht nur darin, dass ich tatsächlich bei beiden Geprächen dabei war. Auch die Frage, ob man aufrollen sollte, wieviel Schuld die Kinderklinik daran trägt, dass unsere Tochter mit multiplem Organversagen noch verlegt werden musste, haben wir uns gestellt. Aber wie Martin in meiner Geschichte, hat hier bei uns auch mein Mann gesiegt – und schlussendlich hätte uns auch die Kraft dazu gefehlt. Unterm Strich sind wir aber in beiden Kliniken, in denen unsere Tochter lag, wirklich liebevoll behandelt worden und niemand hätte unser Kind links liegengelassen. Darum lebt der diensthabende Arzt auch noch *lach*. Allerdings: Entschuldigt hat er sich nie.

„Die Nacht, in der Fürchten wohnt“ …. geht eigentlich noch weiter. Ich habe die Überschrift einem Kurzgedicht der wunderbaren Mascha Kaléko geklaut und es heißt vollständig so: „Die Nacht, in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sterne und den Mond.“ Ist das nicht eine wunderbare Vorstellung, die so viel Hoffnung gibt? Mir geht es so, wenn ich es höre und deswegen begleitet es mich seit dem Tod unserer Tochter.

So. Nun wisst Ihr ganz schön viel über mich und über „Die Nacht …“ . Ich danke Euch, wenn Ihr bis hierhin „durchgehalten“ habt 😉 und wünsche uns allen weiterhin einen konstruktiven Austausch! Und vergesst nie: Ein Leben mit Trauer muss kein trauriges Leben sein! Aufgeben ist keine Option, dafür ist das Leben viel zu schön, auch wenn es das gerade mal nicht ist.

Bleibt gesund!

Kathrin