Lexie-RehfieldDunkle Vergangenheit

7+

 


Dunkle Vergangenheit

 


von Lexie Rehfield

 

Mit ihren nassen Füßen geht Dalia von der Schwimmhalle zu ihrem Spind im Umkleideraum. Ihre Beine fühlen sich nach dem Training immer schwer wie Blei an. Mit ihren vierundzwanzig Jahren ist sie ziemlich gut im Schwimmen. Sie nähert sich ihrem Spind, nimmt den Schlüssel von ihrem Handgelenk ab und schließt ihn auf. Auf Dalias Sachen liegt ein kleiner samtener Beutel, der definitiv nicht ihr gehört. Sie runzelt die Stirn und fragt wie der wohl in den Spind gekommen ist, immerhin hatte sie ihren Schlüssel die ganze Zeit über bei sich. Vorsichtig nimmt sie ihn hoch. In ihren Händen fühlt er sich schwer an. Langsam öffnet Dalia den Beutel und holt ein Handy heraus. Nun befindet sich ein schwarzes Handymodell einer ihr unbekannten Marke in ihrer Hand. Ein wenig erinnert es Dalia an Ihr eigenes Smartphone welches sie früher immer bei sich getragen hat. Ihr ist ein bisschen mulmig zu Mute beim Betätigen des Einschaltknopfes. Mit einem lauten Piepton geht es an. “ zum öffnen Wischen“ erscheint auf dem Display Dalia befolgt die Anweisung. Wem auch immer dieses Handy gehört hatte nicht die Absicht es zu sichern. Dalia denkt sich, dass es vielleicht gut so ist, so kann sie schneller herausfinden wem es gehört.

 

Fehlanzeige, auf dem Display ist nur eine einzige App, die Galerie. Der Hintergrund zeigt groß eine weiße Rose. Dalia fährt ein Schauer über den Rücken. Weiße Rosen stehen für sie schon immer für Vergänglichkeit und Tod. Mit zitternden Fingern klickte sie auf das Galeriesymbol. Es gibt nur zwei Bilder. Das erste zeigt eine Collage aus Buchstaben. ,, Morgen sechzehn Uhr. Hauptbahnhof. Schließfach 1803. Alleine. “, steht auf dem Bild geschrieben. Ihr Herz macht einen Sprung als sie die Nummer des Schließfaches sieht und einen weiteren als sie das nächste Bild sieht. Ihr Puls schießt in die Höhe und ihr wird schwarz vor Augen. Im nächsten Augenblick liegt sie auf dem nassen Boden.

 

Nach einigen Minuten schlägt Dalia ihre Augen auf. Langsam richtet sie sich auf. Sie zieht sich an einer Bank hoch und versucht einen klaren Kopf zu bekommen. Sie fängt an sich den nassen Badeanzug abzustreifen und zieht ihre trocken Sachen an. Sie fühlt sich schwach und will einfach nur zurück in ihre kleine Einzimmerwohnung, sich ins Bett legen und nie wieder aufwachen. Sie packt das Handy zurück in den Beutel und steckt alles in ihren Rucksack. Dalia läuft mit schnellen Schritten aus der Schwimmhalle heraus, setzt sich auf ihr Fahrrad und macht sich auf den Weg nach Hause.

 

Kurz nach zwölf Uhr Mittags wacht Dalia auf. Die Schlaftabletten am Abend hatten ihre Arbeit getan. Nervös steht sie auf und zieht sich an. Mittlerweile ist es fünfzehn Uhr. Dalia schnappt sich ihre Jacke und geht nach draußen zu ihrem Fahrrad. Auf dem Weg nach unten überlegt sie sich wer oder was am Bahnhof auf sie wartet. Sie ist sich sicher, dass es nichts Gutes ist. Sie steigt auf ihr Rad und fährt los Richtung Hauptbahnhof. Je näher sie dem Bahnhofsgebäude kommt umso nervöser wird sie. Das Handy mit dem Foto hat Dalia gestern aus der Bahn geworfen. Noch weiß sie nicht was das Ganze zu bedeuten hat, aber früher oder später wird sie es herausfinden. Nun biegt sie in den Hauptbahnhof ein, stellt ihr Fahrrad ab und macht sich langsam auf den Weg zu den Schließfächern. Sie steht nun vor der großen Wand aus Fächern. Dalia schaut auf die Uhr. Noch zwei Minuten. Sie fängt an nach der Nummer 1803 zu suchen. Im Augenwinkel erblickt sie es und läuft darauf zu. Zu ihrer Verwunderung ist es nicht verschlossen. Vorsichtig öffnet sie das Fach und wirft einen Blick hinein. In der hintersten Ecke liegt ein kleines Päckchen, es ist winzig. Dalia nimmt es heraus und steckt es in ihre Jackentasche. Jetzt macht sie sich auf den Heimweg. Schnell stürmt sie die Treppe ihres Wohnhauses hinauf, schmeißt die Tür hinter sich zu und fängt an das kleine Paket auszupacken. Nach gefühlten hundert Lagen Papier kommt eine kleine SD- Karte zum Vorschein. Dalia nimmt sie und steckt die Karte in das Handy. Die Galerie füllt sich mit hunderten Bildern, Bildern die Dalia noch nie zuvor gesehen hat. Die meisten Bilder haben etwas gemeinsam, sie zeigen Dalia. Je mehr Bilder sie sich anschaut umso deutlicher wird, dass die Bilder zusammen hängen. Alle zusammen ergeben einen Film. Dalias Augen füllen sich mit Tränen je mehr Bilder sie sieht und ihr immer mehr bewusst wird was diese zeigen. Sie hat nun schon die Hälfte der Bilder gesehen aber weiter kann sie nicht schauen. Es ist auch egal ob sie weiter schaut denn sie weiß genau was passieren wird, sie kann sich an jede einzelne Sekunde erinnern. Ihr ganzer Körper schmerzt und die Tränen quellen aus ihren Augen wie Bäche. Die Erinnerungen an diesen grausamen Tag hat sie schon seit zwei Jahren nicht mehr so intensiv erlebt. Wer tut ihr so etwas Furchtbares an und vor allem wer hat dieses Video gedreht, sie kann sich nicht daran erinnern, dass jemand eine Kamera dabei hatte. Dalia legt das Handy weg, für heute reicht es. Sie nimmt zwei Schlaftabletten und legt sich in ihr Bett. Heute will sie nichts mehr spüren, sie will einfach morgen aufwachen und alles ist noch wie vor zwei Tagen, aber ihr ist bewusst, dass das nicht mehr geht. Ihre Vergangenheit hat sie eingeholt, schon wieder.

 

Dalia öffnet die Augen, ihr Kopf schmerzt von den Tabletten. Sie steht auf und geht ins Bad. Sie sieht verquollen aus, nicht einmal MakeUp kann ihr Gesicht heute noch retten. Mit schweren Schritten schlendert sie hinüber zu ihrem Kleiderschrank. Sie zieht sich ein T- Shirt der Rolling Stones und eine schwarze Jogginghose an. Dalia setzt sich an ihren Computer, lädt sich ein kostenloses Videoprogramm herunter und lädt alle Bilder in das Programm. Die Bilder werden automatisch zu einem Video zusammengefügt. Nach einer Stunde ist das Video fertig. Nach kurzem zögern klickt sie auf Play und das Video, welches eine Länge von 1:22 Min hat, beginnt. Nur schwer kann sie sich den kurzen Film anschauen. Ihr will einfach nicht einfallen wer dieses Video gemacht haben könnte und plötzlich klingelt es an Ihrer Haustür. Dalia wird aus ihren Gedanken gerissen, springt auf und rennt zur Haustür. Sie öffnet die Tür und traut ihren Augen nicht. Sie glaubt nicht wer da vor ihr steht. Es ist Ruby. Sie sieht noch genauso aus wie früher. ,, Was, was willst du den hier?“, stammelt Dalia vor sich hin. ,, Ich will einfach nur reden, Mia. Mehr will ich nicht.“, antwortet Ruby und tritt dabei einen Schritt auf Dalia zu. In ihrer rechten Hand hält sie eine Pistole. Dalia geht einen Schritt zurück und lässt Ruby eintreten. ,, Setzen wir uns doch auf deine Couch.“ , spricht Ruby. ,,Warum bist du hier Ruby? Und wie hast du mich gefunden?“ , fragt Dalia.,,Dich zu finden war verdammt schwer aber weißt du was? Ich bin verdammt gut. Nachdem du spurlos verschwunden bist war deine ganze Clique am Boden zerstört. Nach dem dich auch nach einem halben Jahr niemand gefunden oder etwas von dir gehört hatte, haben sie zusammen eine Trauerfeier veranstaltet. Alle waren da, deine ganze Familie, fast das ganze Dorf war da und natürlich die Clique : Ava, Arian Aaron und nicht zu vergessen Samu. Ich stand nur am Rande und hab aufgepasst ,dass mich niemand sieht. Ich habe mir fest vorgenommen dich zu finden, denn mir war klar, dass du nicht tot bist. Nach den bestanden Abiturprüfungen habe ich einen Onlinekurs besucht in dem ich gelernt habe wie man Menschen ausfindig machen kann. Außerdem habe ich eine Ausbildung zur Privatdedektivin gemacht. Und so konnte ich dich finden, es hat etwas gedauert, aber jetzt sitze ich endlich vor dir.“ Nachdem Ruby ausgesprochen hat und Dalia einfach nur zugehörte bringt sie ein leises:,,Was willst du jetzt von mir?“, heraus. Noch immer hält Ruby die Waffe in der Hand und richtet sie auf Dalia. ,,Ich will, dass wir jetzt zusammen deine Familie und Isis Familie anrufen und du ihnen alles erzählst.“, spricht Ruby ruhig. Aufgebracht antwortet Dalia: ,, Isadoras Familie? Du weißt doch gar nicht was passiert ist. Lass mich in Ruhe und geh einfach!“ ,schreit Dalia aufgebracht zurück.,, Oh doch ich weiß genau was passiert ist. Ich war dabei, aber daran kannst du dich nicht erinnern, stimmt`s? Eure Köpfe waren alle so zugedröhnt, dass ihr nicht mal mehr mitbekommen habt als ich dazu gestoßen bin.“, schrie Ruby zurück. In Dalias Kopf rattert es. Warum kann sie sich nicht an Ruby erinnern? Langsam bekommt Sie Kopfschmerzen. Wie soll sie die ganze Sache bloß allen erzählen. Jeder wird sie hassen für das was Sie damals getan hat.,,Ich erinnere mich nicht an dich aber an alles Andere was in dieser Nacht passiert ist!“, antwortet Dalia. ,,Gut.“, antwortet Ruby :,,Dann werde ich jetzt deine Familie und Isis Familie anrufen.“ Ruby nimmt ihr Handy aus der Tasche wählt ein paar Nummern und verbindet alle zu einem Gruppengespräch. ,, Hallo? Wer ist da?“, ertönt eine Stimme aus dem Telefon. ,, Hallo Familie Ruhl und Familie Ziemer. Hier ist Ruby und ich hab hier jemand für Sie am Telefon.“ Rachsüchtig grinst Ruby als sie die Worte aus spricht. ,, Hallo Mama? Hier ist Dalia ,ich meine Mia.“ Vom anderen Ende der Leitung hört man nur ein Schluchzen. ,, Ich muss euch etwas sagen.“, beginnt Dalia zu sprechen. Im Augenwinkel sieht sie immer noch die Pistole deren Lauf auf sie zielt. ,,Ich möchte, dass ihr mir einfach nur zuhört. Wenn ich fertig bin könnt ihr sagen was ihr wollt. Ich werde von ganz vorn beginnen und die Geschichte nur ein einziges Mal erzählen. Also gut ich beginne am Tag vor dem 18.03.2012. Wir alle, also Isadora, Aaron, Arian, Samu, Ava und ich waren auf einer Party im Nachbardorf. Wir standen alle zusammen als ein seltsamer Typ auf uns zu kam. Er fragte ob wir was wollen und wie aus der Pistole rief Aaron: ja klar was hast du? Der Typ öffnete seine Tasche und darin befanden sich alle möglichen Drogen. Ecstasy, LSD und noch andere verschiedene Sachen. Er sagte für 25 Euro pro Nase stellt er uns ein Überraschungspaket zusammen. Wir kramten alle in unseren Taschen und gaben ihm das Geld. Er ging zu einem Tisch und befüllte eine kleine Tüte mit verschiedenen Substanzen. Keiner von uns wusste was genau er in die Tüte packte. Er kam wieder zu uns nahm das Geld an sich, drückte Samu die Tüte in die Hand und verschwand so schnell wie er gekommen war. Samu war der Meinung wir sollten später zu unserm Platz am See gehen und uns das Zeug genauer anschauen. Alle waren einverstanden und wir feierten weiter. Um circa Mitternacht war die Party zu Ende und wir liefen zu Fuß Richtung Rittersgrün. Wir liefen auf direktem Weg zum See im Wald. Auf einem Tisch breiteten wir ein Tuch aus und schütteten die Drogentüte aus. Nach kurzem Diskutieren teilten wir alles gleichmäßig auf uns auf. Keiner achtete darauf ob jeder nur eine Art von Drogen nahm. Jeder hatte einen bunten Mix, wir waren erst siebzehn Jahre alt und keiner von uns hat jemals Erfahrungen mit Drogen gemacht.

 

Jeder von uns nahm mindestens zwei verschiedene Drogen zu sich aber wir wussten nicht was oder ob sie sich miteinander vertragen. Wir saßen noch eine Weile am See, und als nach einer halben Stunde noch bei keinem von uns die Wirkung einsetzte, machten wir uns auf den Weg zu einem nahegelegenen Steinbruch. Im Nachhinein weiß ich, dass es eine schlechte Idee war. Auf dem Weg setzte bei einigen langsam die Wirkung ein. Samu und Aaron begannen zu fantasieren und Arian begann zu torkeln. Bei Isadora, Ava und mir setzte noch keine Wirkung ein, erst als wir am Steinbruch ankamen. Ava setzte sich auf einen Stein und redete vor sich her. Ich beachtete sie nicht mehr besonders. Isadora fing an alles mögliche zu reden, Sie zog über alle in der Gruppe her und redete von Sachen von denen sie niemandem erzählen sollte. Isi erzählte allen von Samu und mir, der bekam das alles gar nicht mit weil er gerade dabei war an einem Ast zu hängen. Bei mir wirkten die Drogen auf eine seltsame Art und Weise. Ich nahm alles noch genauer war und wurde ganz still. Ich hörte Isi zu, aber in mir begann alles zu brodeln und zu beben. Ich verspürte plötzlich eine Wut in mir, die ich noch nie zuvor gespürt hatte. Ich lief auf Isadora zu und auf dem Weg zu ihr nahm ich den erst besten Stein der mir in die Finger kam. Kurz bevor ich bei ihr ankam begann mein Blick zu verschwimmen und ich taumelte auf sie zu. Ich schlug, ohne etwas zu sehen zu. Dann sah ich verschwommen wie sie rückwärts taumelte und ihr Fuß an einem Stein hängen blieb. Im nächsten Augenblick fing Isi an zu schreien und dann sah ich sie nicht mehr. Alle rannten auf die Kante zu. Wir hörten einen dumpfen Schlag und noch einen. Isi hatte aufgehört zu schreien, im ganzen Wald war es still. Wir standen an der Kante und schauten hinunter aber wir sahen und hörten Isi nicht mehr.“, Dalia legt eine kurze Pause ein, dann spricht sie weiter:,, Ava fing an zu schreien aber Arian legte ihr seine Hand auf den Mund. Emotionslos sagte Aaron, dass wir sofort hier weg müssen. Wir rannten, so schnell es unser Zustand zuließ zurück zum See, dort legten wir eine kurze Pause ein. Wir nahmen uns alle an der Hand und schworen, dass wir niemals wieder darüber sprechen werden und niemanden davon erzählen. Arian zog sein Telefon aus der Tasche und wählte den Notruf. Mit verstellter Stimme erzählte er das jemand vom Steinbruch gefallen war, dann legte er auf. Wir gingen noch ein Stück gemeinsam dann trennten sich unsere Wege. Samu kam mit zu mir und wir legen uns schlafen. Am nächsten Morgen war alles wie immer. Kurz vor Mittag erreichte uns die Nachricht das Isadora vom Steinbruch gestürzt ist. Wir wurden von der Polizei befragt und gaben an das wir uns am See getrennt haben und keiner wüsste was Sie alleine da oben wollte. Wir erzählten auch, dass sie sich manchmal dort oben die Sterne anschaut. Man sagte uns das sie wahrscheinlich gestürzt sei und sich dabei die ganzen Verletzungen und einen Genickbruch zugezogen hatte. Ich war trotz der Drogen so schlau gewesen den Stein, mit dem ich Isi geschlagen hatte, mit in de Abgrund zu werfen. Nach einer Woche wurde sie beerdigt alles wurde als Unfall abgetan und wir trauerten. Mich hat die Sache nie losgelassen. Nach dieser Nacht war ich nicht mehr Mia. Ich war mir fremd. Die Schuldgefühle haben mich innerlich aufgefressen und so hab ich entschlossen ,dass ich fort gehe sobald ich achtzehn bin. Ich habe alles akribisch geplant und fast ein Jahr nach Isis Tod bin ich abgehauen, spurlos verschwunden. Das war alles Absicht. Ich habe mir einen neuen Ausweis zugelegt und bin Dalia geworden. Ich bin nach Berlin gegangen weil ich hier in der Masse untergehe. Es tut so gut sich alles von der Seele zu reden was ich die letzten sieben Jahre für mich behalten habe. Es tut mir unendlich leid. Alles was ich getan habe. Mama ich habe dich enttäuscht und euch alleine gelassen. Frau und Herr Ziemer, ich wollte das nicht und ich fühle mich unendlich schuldig aber ich kann es nicht rückgängig machen. Ich hoffe Sie können mir irgendwann verzeihen.“. Dalia weinte mittlerweile und am anderen Ende der Leitung begann ihre Mutter zu Sprechen:,, Mia, mein Schatz, ich liebe dich und bin heilfroh das du noch am Leben bist. Ich verzeihe dir. Bitte komm zurück!“ Ehe Dalia antworten konnte fing Isadoras Mutter an zu sprechen, sie klingt verweint:,, Mia, ich weiß nicht ob ich dir jemals verzeihen kann aber es ist gut, dass du uns alles erzählt hast und ich jetzt endlich Klarheit hab.“ Ruby legt auf. Und Dalia fragt:,, Und, hast du jetzt das was du wolltest?“,, Nein, ich will Rache. Ich will Isi rächen. Ich bin an dem Abend zum Steinbruch gekommen weil Isadora mir geschrieben hatte. Ich wusste nicht, dass ihr alle Drogen genommen habt aber es war mir klar nachdem ich euch gesehen hab. Isi wollte euch endlich erzählen, dass wir ein Paar sind. Ich habe sie geliebt und Du hast alles kaputt gemacht. Ich wollte ein Video von euch machen weil ich es lustig fand wie ihr euch benommen habt und dann gehst du plötzlich auf sie los und schlägst sie. Ich hasse dich dafür. Du hast mein Leben zerstört.“, antwortet Ruby mit Tränen in den Augen.,, Wenn du alles gesehen hast, warum bist du nicht zur Polizei gegangen.“ fragt Dalia. Ruby antwortet ihr:,, Weil du sonst nie deine gerechte Strafe bekommen hättest!“. Ruby richtet die Pistole auf Dalia. Mit einem Sprung springt Dalia auf Ruby zu, diese lässt einen Schuss los aber verfehlt Dalia. Die beiden wälzen sich auf dem Boden als sich ein Schuss löst. Der Teppich auf dem sie liegen färbt sich dunkelrot ein. Ruby wurde in den Bauch getroffen. Dalia setzt sich neben sie und drückt ihre Hände auf Rubys Bauch. Aus Rubys Mund fließt Blut und sie röchelt:,,Isi ich komme.“ Ihre Augen schauen starr noch oben und ihr Herz hat aufgehört zu schlagen. Dalia nimmt die Waffe aus Rubys Hand und legt sich neben sie. Die Tränen fließen wie Bäche aus ihren Augen. Dalia schließt ihre Augen und schießt sich in den Kopf. Noch ein Leben auf dem Spiel zu haben verkraftet sie nicht.

 

 

 

Die Geschichte ist frei erfunden. Der Ort und die Personen sind frei gewählt.

 

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