Annalena FunkeKlavlenz die Schule des Todes

Kennst du den Tod? Nein! Ich meine nicht ob du weißt was das ist. Oder ob du jemanden kennst der den Tod kennengelernt hat. Meine Frage ist ob du ihn kennst? Den Tod. Ich kenne ihn. Ich bin der Tod. Nicht dein Tod oder der deiner Verwandten. Ich bin der Tod von mir. Kayla. So ist mein Name. Ich weiß du kennst mich nicht. Ich weiß ich interessiere dich nicht. Aber ich weiß du wirst mich nie vergessen. Ich gehe auf eine Schule. Eine ganz besondere Schule. Eine High School. Eine andere High School. Die Klavlenz. Du kennst sie nicht. Aber du hast sie gesehen. Sie steht mitten in der Stadt. In deiner Stadt. Du bist schon oft an ihr Vorbei gelaufen. Du hast schon oft durch die Fenster geblickt. Und du hast schon oft meine Heimat vergessen. Nicht nur du. Alle. Keiner kennt die Klavlenz. Außer mir den Tod.

Sicher versuchst du dich mir vorzustellen. Wie sehe ich wohl aus. Ich helfe dir. Ich sehe aus wie ein Schüler. Ein Schüler einer High School. Ich bin Außenseiter. Eine ruhige Person. Ich rede kaum. Ich denke. Ich habe keine Freunde. Ich bin seltsam. Ich tue Sachen, die du nie tuen, würdest. Gerade ist Mittagspause. Ich sitze an einen Tisch. Ich esse nichts. Ich trinke nichts. Ich rede nicht. Ich schreibe diese Geschichte. Die Geschichte von mir. Den Tod. Die Mittagspause ist was Besonderes. Für die Meisten. Für mich ist sie eine Welt. Eine Welt der Trauer. Des Verlustes. Das Ärgernis. Wärst du ich hättest du Angst. Aber du bist nicht Ich.

Hattest du schon mal einen Albtraum. Natürlich hattest du das. Ich weiß warum. Wegen uns. Wegen mir. Wegen der Klavlenz. Die Klavlenz ist eine Schule des Todes. Wir lernen es Tod zu sein. Tod zu leben. Alleine mit unseren Macken. Jeder Tod hat eine Bestimmung. Wir sind verschieden. Doch alle gleich. Jeder Tod kann in Träume eindringen. Jeder Tod kann entscheiden was du träumst. Von wem. Und wie lang. Jeder Tod kann das auch Ich. Aber Ich bin anders. Ich in Seltsam. Hast du schon einmal von dem Tod geträumt. Ich weiß das hast du. Ich war dabei. Ich war dafür zuständig. Ich weiß du kannst dich sicher nicht erinnern. Aber du hast. Jeder Tod kann träume bestimmen. Nur Ich. Ich alleine. Kann dich den Tod Träumen lassen. Jeder Tod hat eine Gabe. Eine andere Gabe. Molly kann dich Geister sehen lassen. Erwin lässt dich Selbstmordgedanken denken. Nick kann deine Schatten zu deinen Größten Ängsten werden lassen. Ich. Ich kann nichts. Das Stimmt nicht. Ich beobachte. Aber das ist keine Gabe. Ich bin 378 Jahre Tod. Ich sehe keinen Tag älter aus als an meinen Todestag. Ich war 16.

Ich bin die älteste Schülerin der Klavlenz. Woran das liegt? Ich habe keine Gabe. Hör zu. Ich kann nichts außer dich vom Tod träumen lassen. Ich verlasse diese Schule, wenn ich meine Gabe habe. Ich habe keine Gabe. Ich kann nichts. Mrs. Zilla sagte, Ich hätte Zeit ich bin noch jung. Die Jüngste Tote die je an die Schule gekommen ist. Mit 16. Nun bin ich die älteste jedoch auch die jüngste. Ich bin Tod. Das weißt du nun. Aber warum. Das willst du wissen. Es war der 08.04. Ein Montag. Auf den Weg in die Schule. Nicht die Klavlenz. Sondern in deine Schule. Meine Mutter fuhr mich hin. Aber ich kam nie an. Nein. Wir hatten keinen Autounfall. Wir hatten einen Mord. Mein Vater. Alkoholiker. Hat Mitbekommen das meine Mum in Betrog mit einem jüngeren Mann. Mein Vater stürzte an einer Ampel in den stehenden Wagen. Er setzte sich neben mich er hatte getrunken. Viel getrunken. Er zückte ein Messer. Ein Scharfes Messer. Er erstach mich. Mich seine Tochter. Meiner Mutter tat er nichts. Er wollte sie leiden sehen. Nicht umbringen. Was weiter Passierte weiß ich nicht. Ich war in einer Nacht bei meiner Mutter. Ich ließ sie Träumen von meinem Tod. Ich zeigte ihr meine Gedanken. Ich zeigte ihr das ich sie liebe. Bei meinem Vater war ich auch. Ich zeigte ihn meinen Tod. Ich zeigte ihn seine Gedanken. Danach zeigte ich denselben Traum nochmal. Aber anders. Er war ich. Er war der Mörder. Ich gab ich beide Rollen. Beide Gedanken. Tage Später sah ich ihn wieder. In der Klavlenz. Er war Tod. Erwin hat ihn geholfen. Er hat ihn Selbstmord begehen lassen. Ich sah meinen Vater in der Klavlenz. Nicht lange. Die Kalavlenz hat Regeln. Mörder und Schüler unter 17 dürfen die Schule nicht betreten. In Ausnahme von meinen Dad. Er kam in die Filwust die Schule der anderen Stadt. Der Stadt der Mörder. In der Klavlenz war er nur zu besuch. Er sollte kommen damit ich meine Gabe lerne. Es half nichts. Er musste wieder gehen. Ohne dass ich meine Gabe lernte.

Ist es dir Aufgefallen. Die Klavlenz hat Strenge regeln. Eine davon ist das Schüler unter 17 diese Schule nicht besuchen dürfen. Ich bin 16. 16 Jahre alt. Eigentlich müsste ich auf die Narwie die Schule der Jugend. Warum ich da nicht bin. Keine Ahnung. Nick vermutet ich wäre von der Narwie geflogen, weil ich das Mobbing Opfer war. Deswegen rede ich nicht meint er. Das ist falsch. Ich war nie auf der Narwie. Ich will auch nicht auf die Narwie. Ich gehöre hierhin. In die Klavlenz. Genau hier. An einen Tisch sitzend. Nichts Trinkend. Nichts essend. Nur am Schreiben. Gefangen in meiner Welt. Der Mittagspause. Jeder Schüler bekommt in der Mittagspause eine Vision von der Schule mitgeteilt. Schöne. Traurige. Beängstigende. Schmerzhafte. Meine Visionen sind seit 378 Jahren immer dieselben. Es ist eine Vision meines Totes. Meines Vaters. Meines Lebens. Ich hatte nie ein schönes Leben. Nie Spaß. Nie Freunde. Außer einen. Mathis. Er war mein Freund mein fester Freund. Zumindest dachte ich das. Er belog mich für eine Wette. Ich war die Witzfigur. Siehst du meine Vision sind die Schlimmsten. Ich hatte noch nie eine schöne oder andere Vision sowie die anderen. Immer hatte ich dieselbe. Nach 378 Jahren sollte man sich daran gewöhnt haben. Das habe ich nicht. Sie tut weh. Meine Vision. Es ist ein Schmerz, den du nie kennenlernen wirst. Nie. Er ist schlimmer als ein gebrochenes Bein. Schlimmer als die Schlimmste Krankheit. Warum? Weil ich die Vision fühle. Ich fühle die Messerstiche meines Vaters und den Schmerz. Ich fühle mein Gebrochenes Herz nur Tausendmal schlimmer. Du willst das nicht erleben. Ich auch nicht. Also hör mir zu. Tu Nichts was dir später Schmerzen bereiten kann. Wenn du Tod bist kannst du nichts mehr ändern. Tu es jetzt. Ändere dein Leben. Für ein Leben ohne Schmerz.

2 thoughts on “Klavlenz die Schule des Todes

  1. Hallo Annalena,

    ehrlich gesagt lässt mich Deine Geschichte ein bisschen ratlos zurück.

    Du hast viel Phantasie und tolle Ideen – ich könnte mir vorstellen, dass sich noch eine viel längere Geschichte oder sogar ein Roman über die „Schule des Todes“ schreiben ließe. Potential hat das Ganze auf jeden Fall!

    Mit den inhaltlichen Vorgaben für das #wirschreibenzuhause-Projekt hat Dein Text allerdings wenig bis gar nichts zu tun, finde ich. Aber vielleicht stehe ich ja irgendwie auf dem Schlauch 😉

    Liebe Grüße,
    Ana2020

  2. Hallo Annalena,
    erstmal das Positive :
    – ich mag Deinen Schreibstil
    – ich mag Deinen Text, gerade weil er sehr zum Nachdenken einlädt
    – mich stören auch nicht die gänzlich fehlenden Parameter bei diesem Wettbewerb, ich vermute, Dein Motiv war ein anderes.
    Mich hat der Text sehr nachdenklich gemacht. Wenn das Dein Ziel war, hast Du es absolut erreicht. Kompliment.
    Ein paar Kritikpunkte habe ich allerdings auch :
    – Rechtschreibung und Zeichensetzung – beides nicht unbedingt ein Problem für mich, macht das Lesen aber deutlich einfacher.
    – Für eine Geschichte fehlt mir die Handlung. Wo soll die Geschichte hinführen? Was ist der Kern der Geschichte, der Plot? Da ließe sich sicher einiges rausholen. Gerade weil ich das Thema sehr gut finde. Deshalb habe ich auch den Begriff „Text “ benutzt, bei meinem Kommentar zu Deiner Geschichte ( –> Deinem Text)

    Ich glaube, Du hast ein sehr großes Potential, Dein Schreibstil deutet zumindest darauf hin. Arbeite und schreibe weiter!

    Ich lasse Dir mein Like für den Mut und den Stil da!

    LG,
    der schweenie ( der hofft, dass Du das hier überhaupt liest und nicht böse bist )
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/glasauge

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