Alice9Verdrängte Erinnerung

Auszug aus dem Vernehmungsprotokoll vom 23.09.1997, 22:23 Uhr, Hildegard Meier, geb. 02.03.1915

Komissar Benz: Frau Meier, bitte beruhigen Sie sich erst einmal. Sie sind Zeugin eines möglichen Verbrechens geworden. Berichten Sie uns bitte ganz genau, was Sie heute Abend gemacht und gesehen haben.

Frau Meier: Ich…ich war zu Hause. Ich esse immer recht früh, wissen Sie, deshalb habe ich mich schon gegen halb 7 zu meinem Abendspaziergang aufgemacht.

Benz: Wo sind Sie lang gelaufen?

Meier: Ich wollte zu dem Park um die Ecke und mich da noch mit der Irmgard treffen. Doch so weit bin ich nicht mehr gekommen. Weil…weil es dann passiert ist.

Benz: Bitte beschreiben Sie mir ganz genau, was passiert ist.

Meier: Es war so schrecklich. Das werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen. Diese Bilder in meinem Kopf…

Benz: Sie wissen, dass die Seelsorger unseres Komissariats jederzeit für Sie zur Verfügung stehen, richtig? Aber, Frau Meier, es ist sehr wichtig, was haben Sie gesehen?

Meier: Ja, ja danke schön. Da war dieses Mädchen. Es kam mir fröhlich hüpfend entgegen. Ich hatte mich noch gewundert, warum ein kleines Mädchen um diese Uhrzeit noch alleine draußen sein darf. Und dann…dann…ich kann es nicht beschreiben…das ganze Blut…so viel Blut…

Benz: Bitte, probieren Sie es.

Meier: Nein, es war zu schrecklich. Ich brauche eine Pause. Diese Bilder in meinem Kopf. Bitte Herr Benz, könnte ich ein Glas Wasser haben? Und könnten wir eine Pause machen?

heute

Als ich aus dem Fenster schaute, stellte ich fest, dass es draußen schon dunkel war. Die nassen Straßen glänzten im Licht der Straßenlaternen und leichter Nieselregen fiel auf die Windschutzscheiben der parkenden Autos. Ich blickte die Straße rauf und runter, doch es war wie ausgestorben. Mit Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es schon viertel vor 10 war und mein Mann längst zu Hause sein müsste. Ich hatte beim Lesen komplett die Zeit vergessen und sah nun besorgt auf mein Handy. Kein entgangener Anruf und keine ungelesene Textnachricht.

Mein Mann war nach seinem Sprachkurs noch mit Freunden etwas Essen gegangen und wollte gegen 21 Uhr wieder zu Hause sein. Es war untypisch für ihn, dass er sich nicht bei mir meldete, wenn er sich verspätete.

Ich versuchte mir keine Sorgen zu machen und wählte stattdessen seine Nummer. Es ging nur die Mailbox ran. Ich legte wieder auf.

Unruhig ging ich im Wohnzimmer auf und ab.

Zu unruhig, um mich jetzt schon ins Bett zu legen, begann ich oben im Schlafzimmer meine Sachen für den nächsten Tag bereit zu legen.

Dann hörte ich den Schlüssel in der Tür. Erleichtert atmete ich aus. Erst jetzt merkte ich, wie angespannt ich die ganze Zeit gewesen war. Ich wartete noch einen Moment, bis ich die Tür ins Schloss fallen und seine Schritte im Hausflur hörte. Anschließend ging ich die Treppen hinunter, um meinen Mann an der Haustür zu begrüßen. Auf dem Weg nach unten rief ich ihm schon entgegen: „Hallo, mein Schatz. Wie war dein Abend?“

Doch der Flur war leer.

Verwirrt blickte ich mich um. Bis auf das Licht im Flur, war es stockdunkel im Erdgeschoss. Die Türen zum Wohnzimmer und der Küche standen wie gewohnt offen. Meine inneren Alarmglocken schrillten und mein Instikt riet mir zur Vorsicht. Rational fragte ich mich, warum ich so reagierte. Es war schießlich nur mein Mann, der nach Hause gekommen war. Oder hatte ich mich verhört? Ich beschloss, mich kurz umzusehen und anschließend wieder nach oben zu gehen. Mit vorsichtigen Schritten ging ich zunächst zum Wohnzimmer. Ich fühlte mich wie damals, als ich noch klein war und mir nachts ein Glas Wasser holen wollte und deshalb durch das finstere Haus schleichen musste. Ich hatte hinter jeder Ecke ein Monster vermutet und mich deswegen zunächst mit der Hand zum Lichtschalter vorgetastet, bevor ich einen Raum betrat. Genau wie damals, betätigte ich zuerst den Lichtschalter, bevor ich ins Wohnzimmer ging. Mit einem großen Schritt ging ich hinein und sah mich um. Es war alles so, wie ich es gewohnt war und verlassen hatte. Sogar der Thriller, in dem ich eben noch versunken war, lag noch auf der Couch, wo ich ihn zurückgelassen hatte. Insgeheim schimpfte ich mit dem Autor, dem ich vermutlich das mulmige Gefühl nun zu verdanken hatte.

Ich drehte mich wieder zur Tür und wollte gerade das Licht wieder auschalten, als mein Blick auf die Kommode neben der Tür fiel. Dort lag ein Handy. Hatte mein Mann sein Handy zu Hause vergessen und meldete sich deshalb nicht bei mir und reagierte nicht auf meine Anrufe? Ich nahm das Handy in die Hand und begutachtete es. Es war nicht das Modell meines Mannes, das merkte ich sofort. Hatte er womöglich noch ein Dienstgerät? Ich klickte auf den Knopf an der Seite und der Sperrbildschirm leuchtete auf. Keine entgangenen Anrufe und Nachrichten zeigte es mir an. Also handelte es sich definitiv nicht um das Handy meines Mannes. Dann stutzte ich. Ein eisiger Schauer lief mir über den Rücken. Das Bild auf dem Sperrbildschirm zeigte mich. Mein Herzschlag beschleunigte sich und meine Brust hob und senkte sich von meinem keuchenden Atem. Das Bild zeigte mich mit ungefähr 18 oder 19 Jahren. Das erkannte ich sofort, da meine Haare zu der Zeit noch ihre Naturhaarfarbe braun hatten. Ich schien gerade vom Einkaufen zu kommen und nicht bemerkt zu haben, dass ich in dem Moment fotografiert wurde. So ein Bild konnte mein Mann unmöglich von mir besitzen. Zu der Zeit kannten wir uns noch gar nicht. Doch wem gehörte das Handy? Und wie kam es in mein Wohnzimmer? Angst machte sich in meinem ganzen Körper breit. Mit zittrigen Händen entsperrte ich das Handy, welches nicht einmal passwortgeschützt war und klickte einer Intuition folgend auf die Bildergalerie.

Ich keuchte auf. Die Galerie bestand fast ausschließlich aus Fotos von mir. Fotos, die unbemerkt von mir gemacht worden waren. Ich ging einkaufen, zur Uni, ging aus meinem Elternhaus oder saß hinter dem Steuer meines Wagens. Von Bild zu Bild wurde ich älter. Meine Haare wurden rot und anschließend blond. Mit stockendem Atem betrachtete ich die Bilder, die vor nicht allzu langer Zeit gemacht worden sein konnten. Mein Hochzeitstag, unsere gemeinsame Geburtstagsfeier und sogar Fotos, die durch unser Schlafzimmerfenster gemacht worden waren und uns beim Sex zeigten.

Mit einem Poltern rutschte mir das Handy aus meinen zitternden Händen. Tränen traten mir in die Augen. Ich konnte nicht fassen, was ich soeben gesehen hatte. Wurde das Handy meinem Mann unter gejubelt und er wurde nun mit diesen Bildern erpresst? Hatte ich einen Stalker?

Ich rief mir ins Gedächtnis, wann die ersten Bilder entstanden sein mussten. Nein, das konnte nicht sein. Diesen Tag hatte ich bis jetzt erfolgreich aus meinem Gedächtnis verbannt. Ich hatte nie jemandem davon erzählt, es konnte also niemand wissen, was damals geschehen war. Eiseskälte ergriff von mir Besitz. Hatte mein Mann davon erfahren? Versuchte er mich jetzt zu beschützen? Was war hier los?

Ich versuchte, Ruhe zu bewahren. Es musste dafür eine rationale Erklärung geben, redete ich mir ein. Alles war bestimmt halb so wild. Mit ein paar tiefen Atemzügen versuchte ich mich zu beruhigen. Niemand konnte davon wissen. Die Ermittlungen sind damals ins Leere gelaufen.

Mit einem etwas besseren Gefühl in der Magengegend legte ich das Handy wieder auf die Kommode, schaltete das Licht aus, schloss die Tür hinter mir und ging in die Küche. Dabei rief ich noch einmal nach meinem Mann: „Liebling? Wenn du dir hier irgendeinen Scherz mit mir erlaubst, werde ich richtig sauer sein und du kannst es dir schon mal auf der Couch gemütlich machen!“

Ich lauschte in die Dunkelheit hinein, ob ich irgendein Geräusch hörte. Doch es blieb weiterhin still und finster.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass mein Mann auch nicht in der Küche war, zog ich die Tür hinter mir zu und beschloss, wieder nach oben zu gehen. Wahrscheinlich hatte ich mich wirklich verhört und das Geräusch war tatsächlich von draußen gekommen. Doch während ich grübelnd die Treppen wieder hinaufging, hörte ich ein knarzendes Geräusch. Es kam aus dem Keller.

Mein Herz begann wie verrückt zu schlagen und das Blut rauschte mir in den Ohren. Erstarrt blieb ich auf der Treppe stehen. Ich versuchte einzuordnen, was ich gerade gehört hatte. Etwas oder jemand war in meinem Keller. Daran zweifelte ich nun nicht mehr.

„Schatz?“, rief ich mit zitternder Stimme. Ich bewegte mich nicht und lauschte nur nach weiteren Geräuschen. Doch mein Herz pocherte so laut gegen meine Brust, sodass ich nichts anderes mehr wahrnehmen konnte.

Ich versuchte mich zu beruhigen. Wir hatten häufiger Mäuse im Keller, die sich manchmal durch den Lichtschacht zwängten und so ins Haus gelangten. Es handelte sich bestimmt nur um eine Maus.

Ich atmete tief ein und wieder aus. Langsam drehte ich mich auf der Treppe um. Vorsichtig und leise ging ich wieder hinunter. Vor der Treppe, die in den Keller führte blieb ich stehen und blickte in die Dunkelheit hinunter. Mir würde es besser gehen, wenn ich wüsste, ob mein Mann sich dort unten versteckte und mir einen Streich spielte oder es einfach eine Maus war. Doch ich sträubte mich innerlich, einfach nachzusehen. Mein Mann und ich spielten uns häufiger harmlose Streiche, bei denen wir uns anschließend lachend in den Armen lagen. Doch diesen hier fand ich mittlerweile alles andere als lustig. „Schatz, hör jetzt bitte auf, ich finde das langsam wirklich nicht mehr lustig.“, beschwerte ich mich, während ich immer noch in die Finsternis hinab starrte. Draußen rauschte der Wind durch die Bäume, leichter Regen prasselte gegen die Haustür.

Dann schrillte über mir mein Handy los. Erschrocken zuckte ich zusammen, sodass ich fast das Gleichgewicht verlor.

Zwei Stufen auf einmal nehmend raste ich die Treppe nach oben ins Schlafzimmer und stürzte mich auf mein Handy. Das Gesicht meines Mannes leuchtete mir entgegen. Ich ging ran und meldete mich panisch mit: „Hallo? Schatz, wo bist du? Ich mache mir schon Sorgen.“ Ich hörte zunächst nur ein Rauschen und ein schweres Atmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit antwortete er: „Keine Sorge. Ich sitze im Auto und bin schon unterwegs zu dir. Es hat etwas länger gedauert, aber ich fahre jeden Moment von der Autobahn runter. In ca. 5 Minuten bin ich da.“ – „Okay, dann bin ich beruhigt. Ich glaube, wir haben wieder eine Maus im Keller. Wir sollten dann gleich noch schnell eine Falle aufstellen, bevor sie stirbt und dann vor sich hin modert.“ Ich überlegte noch, ob ich das merkwürdige Handy erwähnen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Darauf konnte ich ihn auch ansprechen, sobald er zu Hause war. Es gab bestimmt eine einfache und harmlose Erklärung dafür.

„Alles klar, das erledige ich direkt. Bis gleich mein Schatz. Ich liebe dich.“ – „Ich dich auch. Bis gleich.“

Ich legte auf und ließ erleichtert das Telefon sinken. Ihm ging es gut. Alles war gut.

Von der ganzen Aufregung hatte ich Durst bekommen, weswegen ich schnell noch einmal nach unten ging, um mir etwas zu trinken zu holen. Im Flur angekommen blieb ich erschrocken stehen. Ein Schauer jagte mir über den Rücken und mir wurde eiskalt. Die Wohnzimmertür stand sperrangelweit offen. Ich war mir sicher, dass ich sie vorhin geschlossen hatte. Meine Beine begannen zu zittern und mein Puls beschleunigte sich. Panik machte sich in mir breit. Mein Mann war definitiv noch auf der Autobahn. Ich hatte die Geräusche im Hintergrund eindeutig erkennen können. Er war also nicht in diesem Haus. Hatte ich die Tür vielleicht doch nicht geschlossen? Doch, ich war mir mehr als einhundert Prozent sicher, dass ich sie geschlossen hatte.

Mein Atem ging stoßweise. Meine Hände waren feucht von kaltem Schweiß. Ich zitterte am ganzen Körper. Jemand war hier. Jemand, der nicht mein Mann war.

Die Angst ließ mir erneut Tränen in die Augen schießen. Mein Blickfeld verschwamm vor meinen Augen. Ich konnte mich immer noch nicht bewegen und probierte einen klaren Gedanken zu fassen. Alles in mir sträubte sich auch nur einen kleinen Finger zu bewegen. Doch ich musste hier raus. Das Herz trommelte in meinen Ohren und pumpte Adrenalin durch meine Adern. Ich kniff die Augen zusammen, um die Tränen zu vertreiben. Draußen hörte ich immer noch den Wind heulen und den Regen gegen die Scheiben peitschen. Ich lauschte angestrengt in die Dunkelheit des Wohnzimmers. Ich hörte etwas oder jemanden atmen. Vielleicht bildete ich mir das auch nur ein. Oder es war mein eigener, stoßweiser Atem, den ich hörte. Meine Gedanken schweiften wieder zu den Bildern auf dem Handy. Das konnte alles einfach nicht wahr sein. Was für ein Spiel wurde hier mit mir gespielt? Wer hatte die Fotos gemacht? War derjenige jetzt gerade in meinem Wohnzimmer?

Lautlos und auf Zehenspitzen bewegte ich mich näher in Richtung Wohnzimmer. Ich zwang mich, die Kontrolle über meinen Körper wiederzuerlangen. Meine Beine gehorchten mir, aber alles in mir sträubte sich weiter zu gehen. Kurz vor der Schwelle zum Wohnzimmer blieb ich stehen und lauschte erneut. Es war nichts zu hören.

Langsam drehte ich mich und um ging weiter zur Küche. Ich griff nach der Klinke und drückte sie langsam nach unten. Die Küche war leer. Ich traute mich trotzdem nicht, das Licht anzumachen. Vorsichtig schlich ich weiter zu der Schublade mit den Messern. Ohne eine Geräusch zu machen, zog ich die Schublade langsam auf und nahm das größte Messer hinaus. Das Risiko, ein Geräusch beim Schließen der Schublade zu verursachen, wollte ich nicht eingehen und ließ sie deshalb offen stehen.

Auf leisen Sohlen ging ich wieder in den Flur.

Bevor ich die Treppe wieder hinaufging, um mein Handy zu holen, blickte ich noch einmal zum Wohnzimmer.

Alles war unverändert, düster und beängstigend.

Ich schlich die Treppe vorsichtig hinauf und achtete darauf, kein Knarzen zu verursachen. Ich atmete schwer und das Messer zitterte in meiner Hand.

Oben angekommen suchte ich hektisch nach meinem Handy. In meiner Panik konnte ich mich nicht mehr erinnern, wo ich es zurückgelassen hatte.

Ich fand es auf meinem Bett, steckte es in die Hosentasche und machte mich auf den Weg die Treppe hinunter, um nach draußen zu gelangen.

Kaum hatte ich das Schlafzimmer verlassen, hörte ich erneut einen Schlüssel in der Haustür.

Langsam wurde er herumgedreht, sodass ich jede einzelne Umdrehung im Türschloss hören konnte. Dann wurde die Tür geöffnet.

Das konnte nur mein Mann sein. Ich musste ihn warnen, dass ich nicht alleine im Haus war.

Ohne auf mögliche Geräusche zu achten, stürzte ich die Treppe hinunter.

Auf halbem Weg sah ich meinen Mann: „Hallo. Ich habe es endlich heim geschafft.“, strahlte er mich mit einem wundervollen Blumenstrauß in der Hand an. So viel Glück und Panik hatte ich noch nie auf einen Schlag empfunden.

Doch bevor ich auch nur den Mund öffnen und etwas sagen konnte, riss mein Mann die Augen auf. Ich konnte sehen, wie die Augen erstarrten und mich blicklos anstarrten. Seine Gesichtszüge wurden starr, seine Augen leblos. Der Blumenstrauß fiel ihm aus der Hand. Sein Körper sackte nach vorne und fiel vor die erste Treppenstufe. Hinter ihm stand eine schwarze Gestalt mit einem blutigen Messer in der Hand. Dem Blut meines Mannes. Mit der anderen Hand hielt die Gestalt das Handy aus dem Wohnzimmer hoch. Darauf war das Foto eines Zeitungsartikels zu sehen. Ich kannte den Artikel auswendig, so oft hatte ich ihn damals gelesen.

Ich blickte der Gestalt in das Gesicht. Sein Mund war zu einem bösen Grinsen verzogen. Aus seinen Augen sprach rasende Wut und purer Hass. Ich kannte den Mann, den Stalker, den Mörder meines Mannes. Den Mann der an jenem Abend vor 23 Jahren seine Tochter verloren hatte. Die ich umgebracht hatte, als ich mich mit 18 Jahren unter Alkoholeinfluss hinters Steuer gesetzt hatte. Ich fühlte mich in die Zeit zurückversetzt. Ich spürte auch in meinem benebelten Zustand den Aufprall des jungen Mädchens. Sah sie gegen meine Windschutzscheibe prallen, sah, wie sie auf die Straße geschleudert wurde. Spürte erneut die Panik und, wie mein Fuß das Gaspedal durchdrückte und ich mit quietschenden Reifen davon fuhr.

Doch jetzt beschäftigte mich nur eine Frage: Wie hatte er mich gefunden?

Das Messer in meiner Hand fiel klappernd zu Boden.

Ich schrie.

One thought on “Verdrängte Erinnerung

  1. Hallo Alice9!
    Ich fand deine Geschichte spannend, sehe aber noch viel Verbessungspotenzial. Bei der Zeugenaussage hätte noch etwas über Unfall oder Auto stehen können. Weil man sich sonst fragt, warum man mit Fotos, die eine Einkaufsszene zeigen, erpressbar wäre.
    Ich würde mich auch sehr über einen Kommentar zu meiner Story „Der Gesang der Zikaden“ freuen. Viel Glück, Susanne

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