Arabella KaestnerFrei zu sein

Dienstag

KNALL!

John erwacht und spürt das schnelle Schlagen seines Herzens. Die Frage was diesen Knall ausgelöst hat und ihn so unsanft aus dem Schlaf gerissen hat steht im Raum.

Er schaut sich überall um, doch John kann nichts erkennen, was dieses Geräusch ausgelöst haben könnte. Wahrscheinlich war es mal wieder nur der Übergang vom Traum in das Aufwachen.

Alles im Raum ist so wie er es beim Einschlafen hinterlassen hat. Seine Wäsche ist fein säuberlich auf seinen Stuhl gelegt, bereit für den neuen Tag. Im Gegensatz zu ihm. Er fühlt sich müde, erschöpft und seine Gliedmaßen fühlen sich an, als hätte er einen Marathon hinter sich. Ein Resultat vieler Bewegung im Schlaf?

Er setzt sich auf und nimmt einen Schluck Wasser aus seinem dreiviertel gefüllten Glas. Das abgestandene Wasser und dieser etwas eigene, pelzige Geschmack des Morgens erfüllt seinen Mund. Ein Blick auf seinen Wecker verrät ihm, dass er spät dran ist. Der Regen, der ans Fenster prasselt nimmt John noch ein wenig mehr seiner Lust auf den Tag. Sein  typischer Ablauf am Morgen bestehend aus Zähne putzen, das müde Gesicht waschen, Haare zähmen und anziehen wird wie gewohnt durchgeführt, wenn auch sehr schleppend. Noch schnell ein Toast runter würgen, bevor es los geht.

Die Nähe seiner Ein-Raum-Wohnung, hin zur Arbeit, ist bei diesem Wetter ein wahrer Glücksfall. Sie ist äußerst minimalistisch eingerichtet. Nur das Nötigste, das muss reichen. Sonderlich schön ist seine Wohnung nicht, aber er genießt den Blick ins Grüne. Der große Baum direkt vor einem seiner Fenster bietet in manchen Monaten Zuflucht für eine Vogelfamilie. Frei sein wie ein Vogel, einfach weg fliegen können, das wünscht sich John gelegentlich, wenn er die Vögel beobachtet. Doch heute sind da keine Vögel, nur Regen und Grau. Alles was ihm bleibt ist das wehmütige Gefühl in seinem Bauch nicht weg fliegen zu können und die Verpflichtungen seines Lebens. Das anstrengende und nervenaufreibende Psychologiestudium und die anschließende Ausbildung zum Therapeuten hat John nur durchgehalten, um den Menschen ein wenig Besserung und Heilung zu verschaffen. Verlorenen Seelen helfen zu können, war immer seine Intention.

Durch die Einsicht, nicht alle Menschen retten zu können verblasste dieser Wunsch sehr schnell. Nun ist es nur noch ein Mittel zum Zweck. Die tägliche Routine zerfrisst ihn jeden Tag ein Stück mehr.

„Guten Morgen!“ grummelt John der unfreundlichen blonden Schwester entgegen, die wie immer sehr lustlos die Medikamente in die beschrifteten kleinen Bechern verteilt.

Prof. Dr. Hanusch kommt John mit einem breitem Lächeln entgegen.

Um diese Uhrzeit schon so gut gelaunt, Gott wie mich solche Menschen nerven?!

„Guten Morgen Herr Willner, schön sie zu sehen! Kommen Sie, Laurenz wartet schon auf Sie!“ John folgt dem trainierten, attraktiven Mann in einem kleinen Raum. Laurenz sitzt wie jeden Morgen am Fenster und schaut mit seinem leeren Blick gedankenversunken in den kalten Herbst. „Ich glaube er ist heute nicht sonderlich gut drauf, aber vielleicht machen Sie sich lieber selbst ein Bild von seinem heutigen Gemütszustand. Er hat gestern wieder autoaggressives Verhalten gezeigt. Vielleicht können Sie herausfinden, warum!? Ich lasse sie beide dann mal allein, Herr Willner.“

John setzt sich neben Laurenz auf den leeren Stuhl, welcher dicht an der Wand steht.

„Guten Morgen, Laurenz. Wie geht es dir heute?“

„Wie soll es mir schon gehen, nicht besser oder schlechter als gestern.“

„Ist gestern noch etwas passiert, nachdem ich weg war?“

„Naja, die doofen Gedanken waren wieder da.“

„Die Gedanken scheinen in letzter Zeit wieder öfter aufzutauchen. Wie ich sehe, sind diese aber auch wieder verschwunden, sonst würdest du jetzt nicht mehr neben mir sitzen.“

„Wissen Sie, Herr Willner ich kann mich hier ja auch sehr schlecht einfach umbringen. Diese Anstalt hier ist besser überwacht als ein Gefängnis. Es ist ätzend. Ich fühle mich teilweise wie ein Kleinkind. Nichts darf ich mal allein machen. Immer springt irgendeine der Schwestern mit herum. Verstehen Sie was ich meine?“

„Ich kann es gut nachvollziehen. Aber es ist nur zu deinem Besten.“

„Das ist ein Satz, den ich nicht mehr hören kann.“

„Kannst du mir vielleicht beschreiben, wie die Gedanken diesmal waren?“

John sieht die frischen Wunden am Kopf von Laurenz. Eine tiefe Platzwunde, welche mit sieben Stichen genäht werden musste.

„Hmm, na ja, es war so wie in meiner Kindheit. Ich liege im Bett und dann kommen da wieder diese Stimmen. Wie ein dunkler Schatten, wie ein leises flüstern direkt hinein in meinen Kopf. Erst ganz leise und dann werden sie immer lauter, bis ich es nicht mehr aushalten kann. Dann hilft nur noch der Schmerz. Ich wollte das die Stimmen wieder weg gehen.“

Laurenz‘s Blick hat sich vom gedankenverlorenen in einen irren Blick verändert. Er beginnt wild am Nagel seines Daumens zu kauen. 

„Was genau sagen die Stimmen zu dir Laurenz?“ Dieser irre Blick trifft nun direkt John. 

„Sie sagen ich soll es tun.“ 

Sein gesamter Körper ist am beben. Seit langem war er nicht mehr so aufgewühlt wie heute. Wie ein Vulkan kurz vor der vor einem Ausbruch. Laurenz steht auf und rennt aus dem Zimmer. John sieht Laurenz nach.
Es ist einer dieser Momente den John hasst. Dieses Gefühl, wenn seine Patienten die Fassung verlieren und er sie nicht halten kann. Kurz eine Minute warten, nicht bedrängen und dann versuchen wieder auf den Patienten zuzugehen. So hat er es gelernt und so wird er es umsetzen.

Sein Blick streift durch den Raum. Alles so wie immer. Trist und freudlos. Bis auf den Stapel Bücher. Die Bücher wecken Johns Neugier. 

Dies müssen die Bücher sein, um welche Laurenz bei Schwester Nina gebeten hat. Schiller, Twain … alle großen Schriftsteller. Und Goethes Faust. 

Johns Lieblingswerk. John liebte Bücher schon immer. Vor allem der Geruch alter Bücher zog ihn an wie das Licht die Motten. Er konnte nicht anders, als dieses alte Buch aufzuschlagen um sich an dem Duft zu erfreuen. Er blättert das Buch durch und hält plötzlich inne. Ein paar Seiten sehen anders aus als die Restlichen. Jemand hat eine Aussparung in die Seiten des Buchs geschnitten. Nicht sonderlich ordentlich, sondern schnell und ausgefranst. Ein kleines dunkelblaues Samtsäckchen mit einem harten Inhalt liegt in der Mitte der Aussparung. John hadert mich sich, ob er es öffnen solle. Die Neugier überwiegt letztendlich und er öffnet es vorsichtig. Vor seinem geistigen Auge spielen sich unterschiedliche Szenarien ab, was sich darin verbergen könne. Zum Vorschein kommt ein Smartphone. 

Ein Smartphone? Kein Alkohol, keine Schachtel mit Medikamenten, Spritzen oder Rasierklingen? Nein ein Smartphone! Hier in der Psychiatrie sind eigene Handys nicht gestattet. Kein Wunder das jemand versucht es zu verstecken. Ob es Laurenz gehört?

John drückt auf den Powerknopf und zu seiner Verwunderung wird es nicht durch ein Passwort oder eine PIN geschützt. Es ist frei zugänglich. Einfach nur nach rechts wischen! 

Viel zu einfach!

John hält das Smartphone in der Hand. Ein Gefühl der Unsicherheit überkommt John. Einfach das Gerät durchsuchen? Ein fremdes Telefon. Privat wie ein Tagebuch, voll mit Geheimnissen, Erinnerungen und zukünftigen Ereignissen und dennoch so ungeschützt. Ein innerer Konflikt zwischen Gewissen und Neugier plagt John. Die Neugier überwiegt abermals. Die Frage wem das Smartphone gehört muss geklärt werden.

Kontakte: Arbeit, Mama, Marie Dichter, … Marie Dichter? Wem gehört dieses Handy und vor allem, warum hat Jemand die Nummer von Marie?

Die Tatsache das die Nummer dieser Frau in diesem Smartphone gespeichert ist lässt den Puls von John in die Höhe schnellen. Er habe mit vielen Namen gerechnet, doch nicht mit ihrem. Ein Zufall, oder wird wirklich seine Marie Dichter gemeint?

Okay. Ruhig bleiben und in der Galerie schauen.

John durchsucht den Ordner um eine Antwort auf seine Frage zu erhalten. Doch was er dann sieht, lässt ihn gänzlich zweifeln. Ein Bild von einem Ausweis. Von seinem Ausweis. Alle Angaben stimmen genau mit den seinigen überein. Das Geburtsdatum, die Anschrift, alles. Sogar das Bild. Derselbe 3-Tage-Bart, dieselben grau-melierten Haare, sogar das markante Muttermal oberhalb der rechten Augenbraue ist vorhanden!

Was soll der Scheiß? Versucht mich hier jemand zu verarschen? Weshalb ist auf einem fremden Smartphone ein Bild von der Vorder- und Rückseite meines Ausweises? 

John durchsucht hastig die weitere Galerie des Smartphones.

Es folgt eine Fotografie eines Schriftsatzes.

 

Sehr geehrter Herr Klarinsky,

hiermit kündige ich den zwischen uns bestehenden Mietvertrag für die Wohnung in der Schusterstraße 16 (3.OG) unter Einhaltung der gesetzlichen Frist von 3 Monaten zum 31.11.2020.

Ich bitte Sie höflich, mir eine schriftliche Bestätigung über den Erhalt der Kündigung sowie den Ablauf des Mietvertrages zukommen zu lassen. Darüber hinaus möchte ich Sie an dieser Stelle um den Termin für die Übergabe bitten.

Mit freundlichen Grüßen

John Willner

John kann seinen Augen nicht glauben. Jemand hat seine Wohnung gekündigt und dies in seinem Namen. Er wischt hastig zum nächsten Bild. Erneut ein Schriftsatz. Diesmal mit der Bestätigung der Kündigung durch den Vermieter. Gefolgt von weiteren Bildern mit Kündigungen und deren Bestätigung für seinen Stromvertrag, Handyvertrag und seinen Versicherungen.

John muss sich setzen. Sein Kopf beginnt sich zu drehen. Die Gedanken kreisen.

Da versucht jemand mein Leben zu zerstören. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Wer ist dieser Psycho?

John starrt auf den Boden. Seine Gedanken überschlagen sich. Es gab immer Menschen in seinem Leben mit denen er einen Konflikt hatte. Doch diese wurden alle aufgelöst. Das war ihm ein besonderes Bedürfnis, als er mit 21 mitten im Studium das Gefühl hatte, sich selbst finden zu müssen um mit sich und seiner Umwelt ins Reine zu kommen.

Ist es Laurenz? Habe ich in unseren Sitzungen etwas übersehen? Habe ich ihn vielleicht gekränkt?

Doch wie aus dem Nichts tauchte ein Name in seinen Gedanken auf. Nico Remmscheid. Ein kalter Schauer läuft ihm über den Rücken.

Ein offener Konflikt. Dieser Konflikt konnte noch nicht gelöst, sondern nur verdrängt werden. Er entstand im Sommer des letzten Jahres. Bei seiner Affäre mit Marie Dichter. Durch die tägliche gemeinsame Arbeit auf der Station entstand etwas wundervolles und geheimnisvolles zwischen Marie und John. Beiden wussten, dass dies nie jemand erfahren darf, da Maries Freund Nico sehr eifersüchtig und vor allem cholerisch war. Es war ein aufregender Sommer und Marie wurde immer mehr bewusst wie wundervoll die Zeit mit John war, weshalb sie sich letztendlich von Nico trennte. Dies habe er nie überwunden. Auch John konnte nicht glauben, dass sie sich für ihn entschieden hat, schließlich war Nico der Inbegriff eines Mannes. Gefühlt jede Zelle seines Körpers war perfekt. Sein gesamtes Leben super durchgeplant und alle Pläne glückten. Wenn es bei anderen Menschen regnete, schien bei ihm dennoch die Sonne. Er war ein absoluter “Arschengel”. Die einzige negative Charaktereigenschaft war seine Eifersucht, die Marie solang duldete bis sie sich in John verliebte.

Es kann nur Nico sein. Er möchte sich bei mir dafür rächen, dass sich Marie für mich anstatt ihm entschieden hat.

John stand auf. Die Sitzung mit Laurenz war in diesem Augenblick in den Hintergrund gerückt. Wichtig war jetzt nur, dass John dieses Missverständnis irgendwie aufklären kann.

Er läuft aus dem Raum direkt am Arztzimmer vorbei, wo Prof. Dr. Hanusch lässig mit einem Kaffee in der Hand im Türrahmen lehnt.

Ist alles okay, Herr Willner?“

Nein, ganz und gar nicht.“

Stimmt etwas mit Laurenz nicht? Wo ist er?“

Er ist abgehauen, aber dass tut gerade nichts zur Sache. Ich habe gerade andere Probleme. Entschuldigung, aber ich muss für heute erst einmal nach Hause und etwas klären“.

Herr Willner, das geht jetzt nicht und das wissen Sie.“ 

John blendet alles um sich herum aus, läuft zielgerichtet an den Patientenzimmern vorbei und durch die große Eingangstür der Abteilung. Er läuft nach draußen. Er spürt die Kälte und alles um ihn herum wird Schwarz. 

 

Mittwoch

Prof. Dr. Hanusch, bitte seien Sie so freundlich und stellen Sie uns diesen Patienten vor.“

Sehr gern, Herr Prof. Dr. Klausen. Dieser Patient ist seit drei Jahren bei uns auf der Station. Er leidet an einer schweren Form einer dissoziative Identitätsstörung. Am gestrigen Tag verlor er sich gänzlich in seiner Vorstellung, weshalb wir ihn im Sinne des Fremd- und Selbstschutzes leicht sedieren mussten. Den Zustand der sanften Sedierung halten wir weiterhin aufrecht und werden ihn schrittweise aus diesem wecken. Nur so können wir versuchen ihn, für seinen psychischen Zustand, zu sensibilisieren.“ 

Immer diese Vorstellung unserer Patienten. Das ist das was der Hanusch am liebsten macht. Schließlich steht er so gut vor den Studenten da. Immer ein wenig Aufspielen, vor allem vor den Frauen. 

Können Sie uns bitte näher beschreiben, was seinen gestrigen Zusammenbruch ausgelöst hat?“ Prof. Dr. Hanusch antwortet dem älteren Professor mit dem markant geformten Bart und der Brille, welcher an der Seite des Patientenbetts steht.

Ich werde es versuchen. Er hatte am gestrigen Tag einen schweren psychotischen Schub. Er ist wie bereits erwähnt seit drei Jahren bei uns in Therapie und sein Zustand variiert stetig.“

John spürt, wie sich sein Puls erhöht. Dieses Sprechen über Patienten als seinen sie nur Nummern hat ihn bereits als Student genervt. Es sind Menschen, die fühlen und denken. Er mochte es nie, dass über deren Kopf hinweg entschieden wurde und sie sich zu fügen hatten. Sein Ziel war es, das für sich in seiner täglichen Arbeit mit den Patienten ändern. 

John holt Luft und setzt zum Sprechen an. Doch Prof. Dr. Klausen übergeht ihn einfach. 

Vielen Dank für Ihre Erläuterungen Herr Prof. Dr. Hanusch. Was denken Sie hat seine dissoziative Identitätsstörung ausgelöst?“

Wir vermuten, das der Ursprung seiner Störung, in seiner Kindheit zu finden ist. Er sei Opfer von starken Misshandlungen durch seine Eltern gewesen. Durch unserer Sitzungen konnte ich herausfinden, dass seine Kindheit geprägt war von Ablehnung und Gewalt. Seine Eltern haben ihm das Gefühl gegeben nicht gewollt zu sein. Mitunter wurde er in einem Raum isoliert und habe mehrere Tage mit niemanden sprechen können. Ihm wurde lediglich ab und an ein Teller mit alten Essensresten und etwas Wasser hingestellt. Seine einzige Zuflucht in dieser Situation war seine Vorstellung, in welcher er einen Jungen namens Tim erschuf. Diese manifestierte sich bei ihm und es resultierte daraus die dissoziative Identitätsstörung. Allein die Personen in seiner Vorstellung können sich verändern.“

Immer darf nur der Herr Professor zu Wort kommen. Obwohl die gesamte Arbeit an mir hängen bleibt. Das ist so ätzend. Schön mit fremden Federn schmücken. Ich habe die Gespräche vorbereitet, geführt und ausgewertet. Nicht er!

Eine Meldung unterbricht den Dialog zwischen den beiden Professoren. Eine schmächtige kleine Studentin, welche offensichtlich durch das Tragen schwarzer Kleidung auffällig und unauffällig zugleich sein möchte, hebt den Arm um eine Frage zu stellen.

Herr Prof. Dr. Hanusch, Sie sagen die dissoziative Störung liegt in seiner Kindheit. Geh ich richtig in der Annahme, dass sein schwerer psychotischer Schub am gestrigen Tag durch eine Art Trigger ausgelöst worden ist?“

John sieht die Studentin an. Er mag ihre Stimme. Diese sanfte Art zu sprechen, bei welcher ein Hauch Zerbrechlichkeit und Aufregung mitschwingt.

In unseren gemeinsamen Sitzungen stellte sich deutlich heraus, dass er in seiner Vorstellung in einer Ein-Raum-Wohnung lebt und der Annahme ist, dass er praktizierender Therapeut in unserer Einrichtung sei. Laut ihm stehen wir in einer kollegialen Beziehung zueinander. Seit Beginn der Therapie ist Herr Willner nahezu besessen von einer Frau Namens Marie Dichter. Beide hatten vier Jahre eine Liebesbeziehung. In den ersten Monaten der Beziehung sei laut Frau Dichter alles normal gewesen. Doch im Laufe der Zeit veränderte Herr Willner sein Wesen. Er habe immerzu von einem Nico Remmscheid gesprochen, der die Beziehung zu ihr immer mehr gefährden würde. Allerdings kannte Frau Dichter keinen Mann mit diesem Namen. Als sie am Nachmittag des 03.02.2017 nach Hause kam sprach laut ihrer Aussage Herr Willner mit seinem Spiegelbild. Er habe sich dabei selbst geantwortet und sich mit Nico angesprochen. Er befand sich regelrecht im Streit mit sich selbst. Daraufhin rief Frau Dichter die Polizei und Herr Willner wurde in unsere psychiatrische Abteilung aufgenommen. Er ist seit diesem Tag der Ansicht, Marie habe sich einfach von ihm getrennt. Der Name Marie Dichter ist noch immer ein Trigger für Herr Willner. Er ist noch immer der Annahme, dass Nico Remmscheid ein anderer Mann ist, welcher es nicht akzeptieren kann, dass er und Frau Dichter eine Liebesbeziehung geführt haben.“

Moment?! Was zur Hölle? Hat er gerade meinen Namen gesagt? Und warum sagt er das von Nico. Das geht niemanden etwas an. Vor allem nicht die Studenten. Was geht hier gerade ab? 

Sie sagen, dass Herr Willner die Vorstellung habe, bei Ihnen in der Einrichtung als Therapeut tätig zu sein. Können Sie uns diesbezüglich weitere Informationen geben?“

Gern, Herr Prof. Dr. Klausen. Herr Willner denkt, er habe sein Psychologiestudium erfolgreich abgeschlossen. Es ist richtig, dass er dies begonnen hat, allerdings hat er dies nie erfolgreich abgeschlossen, da er während des dritten Semesters bei uns stationär aufgenommen wurde. Herr Willner steht jeden morgen auf und bereitet sich für seine Beratungsgespräche mit Herr Laurenz Kutschner vor, welcher ebenfalls ein Patient unserer Einrichtung ist. Er unterhält sich mit Herr Willner und ist sich dessen gesundheitlichen Zustands bewusst. Im Anschluss werten wir die „angeblichen Beratungsgespräche“ aus. Dies gibt uns Auskunft über die Veränderung seines psychologischen Zustands.

Er muss sich irren. Das kann nicht wahr sein. Jemand muss ihm sagen, dass er den falschen Namen benutzt. Es geht hier nicht um mich. Ich bin hier nicht der Verrückte.

Können Sie uns bitte noch beantworten, was es mit dem Smartphone auf sich hatte?“

Herr Willner hat im Laufe seiner Therapie ein sehr komplexes Konstrukt in seinem Kopf erstellt. Er ist sich nicht bewusst, dass er und Herr Nico Remmscheid ein und dieselbe Person sind. Er denkt Herr Remmscheid möchte sich bei ihm rächen und sein Leben zerstören. Herr Willner hat es bei seinem erlaubten Ausgang geschafft ein Smartphone käuflich zu erwerben. In unserer Einrichtung können unsere Patienten Zugriff auf einen gemeinschaftlichen Computer haben, allerdings ohne einen Internetanschluss. Herr Willner muss in Verbindung mit einer psychotischen Phase Kündigungsschreiben mit dazugehöriger Bestätigung verfasst haben. Diese hat er ausgedruckt und fotografiert. Wie er allerdings an seinen Ausweis gelangen konnte ist mir unklar, da derart wichtige Dokumente bei uns unter Verschluss sind. Diesbezüglich werde ich mit meinen Kollegen ein Gespräch führen müssen, aus welchem sicherlich für den ein oder anderen Konsequenzen entstehen werden. Herr Willner wollte selbstverständlich nicht, dass das Smartphone bei ihm entdeckt wird um einer Konfiszierung zu entgehen. Aus diesem Grund hat er in sein Lieblingsbuch einen Hohlraum geschnitten und es darin versteckt.“

Vielen Dank für Ihre Ausführungen und die Zeit die Sie sich für uns genommen haben Herr Prof. Dr. Hanusch.“ 

Der betagte Professor holt tief Luft und schaut die sechs Studenten an, welche jeweils mit einem Klemmbrett und einer Kopie der Krankenakte am Ende des Bettes von John Willner stehen. 

„Liebe Studierende, wie Sie sehen ist Herr Willner ein gutes und brandaktuelles Beispiel für eine dissoziative Identitätsstörung. Ihre Aufgabe ist es nun, offene Fragen zu sammeln und geeignete Formen der Therapie zusammenzutragen. Dafür können Sie gerne raus, in die kleine Parkanlage gehen, und sich mit ihren Kommilitonen austauschen. Sie haben dafür in etwa 30 Minuten Zeit und wir treffen uns dann wieder im Konferenzraum am Ende des Ganges.


Danksagung

“Bedanke dich doch nicht so oft!”
Diesen Satz habe ich schon das ein oder andere Mal gehört. Es stimmt, ich bedanke mich sehr häufig und auch ziemlich oft für kleinere Dinge, welche für das Gegenüber vielleicht unscheinbar oder kaum nennenswert sind. Doch für mich ist jedes “Dankeschön” oder “Vielen lieben Dank” genauso gemeint wie ich es sage. Für mein Dafürhalten kann ich mich nicht “zu oft” bedanken. Denn ich bin dankbar! Ich bin dankbar für dieses wunderbare Projekt. Aus welchem sicherlich sehr viel Tolles, Kreatives und Neues entstehen wird. Es ist ein tolles Beispiel für Zusammenhalt und Positives in schweren Zeiten. Für viele Personen wird es eine Chance sein, Mut zu fassen, das Schreiben zu versuchen oder vielleicht auch entdeckt zu werden. Es kann eine tolle Ablenkung zum Alltag und vor allem in dieser schwierigen Zeit sein. Ich bin dankbar dafür, dass sich die Zeit genommen wurde meine Geschichte zu lesen. Hier möchte ich mich vor allem bei meinen Testlesern bedanken. Sie haben bei mir Mut, Hoffnung und Stolz ausgelöst. Danke! Ganz besonders möchte ich meinen Liebsten danken. Vielen lieben Dank dafür, dass ihr mich aushaltet und mich so sein lasst wie ich bin. Danke für den Mut den ihr mir gebt, für eure Zuversicht, eure Unterstützung, eure Anregungen, eure Kritik, eure Gedankengänge, eure Fragen, eure Zeit sowie eure Liebe und Wärme.
Ich danke momentan ganz besonders für die Gesundheit meiner Liebsten. In Zeiten wie diesen werde ich mir noch bewusster darüber wie essentiell Gesundheit ist. In diesem Sinne Dankeschön und viel Gesundheit für alle.

 

42 thoughts on “Frei zu sein

  1. Ein Danke zurück 🙂
    Die Geschichte ist sehr fesselnd. Ich dachte mir während des Lesens das er selbst der
    Patient ist und war gespannt wie er es aufnehmen wird. Die Geschichte ist sehr strukturiert und von Anfang bis zum Ende sehr gut geschrieben.

  2. Eine für mich sehr spannende Kurzgeschichte, die mir das Gefühl gibt, scheinbar aus dem Leben gegriffen zu sein.
    Durch die detailgetreue Beschreibung der verschiedenen Szenarien, hab ich als Leser das Gefühl inmitten dieser Szenarien und Situationen zu sein…
    Auch die anschließende Danksagung empfinde ich sehr rührend, tiefinnig und bewegend…
    Vielen Dank das ich als Leserin so intensiv teilhaben konnte und freue mich auf weitere Geschichten.

  3. Coole Geschichte!
    Mir hat die Art, wie du Dinge beschreibst, z.B. der Anfang der Geschichte, als John aufwacht, sehr gut gefallen. Ich mochte auch deine Gestaltung und der Schreibstil die Zeit über konstant bliebt( relativ kurz gehaltene Sätze). Bleib auf jeden Fall dabei, dass machst du nämlich echt gut!
    Liebe Grüße

  4. Hallo,

    ich fand die Umsetzung wo das Handy gefunden wird sehr spannend. Als es dann Richtung Aufklärung ging, ging es mir persönlich etwas zu schnell. das hätte potenzial zum weiteren ausarbeiten. Ich hab es gern gelesen, eine sehr schöne Idee und eine zauberhafte Danksagung. Viel Glück und alles Liebe Dir.
    thefishthatlivedinatree – Wer Du Bist

  5. Hi, ich muss gestehen, dass mich die Geschichte mit gemischten Gefühlen zurück lässt.
    Ich finde die Idee der Geschichte wirklich gut, nur kommt sie mir ziemlich bekannt vor (S.Fitzek-Der Insasse). Das kann natürlich Zufall sein, aber da sind doch auffällig viele Parallelen.
    Wie dem auch sei, Du hast da was eigenes draus gemacht und das auch wirklich gut.
    Aufgrund dieser Ähnlichkeit ist bei mir aber leider nie wirklich Spannung aufgekommen, was ich schade fand, da sie wirklich gut geschrieben ist.
    Als Anregung, wenn Du weiter an der Geschichte, oder an weiteren arbeitest, dann achte ein wenig mehr auf Zeichensetzung, an der ein oder anderen Stelle fehlte ein Komma, welches den Satz leichter zu lesen gemacht hätte ( das aber nur als kleiner Klugscheißerkommentar … 😉 ).
    Schön fand ich auch die Danksagung am Ende, sowas habe ich bisher hier noch gar nicht gelesen.
    Ich hoffe, du bist mir nicht böse wegen meines Kommentars, aber ich denke ein ehrliches Feedback hilft mehr als unechtes Lob.

    P.S. vielleicht hast Du ja Lust, auch meine Geschichte zu lesen und auseinander zu nehmen 😉
    >>Glasauge
    Ich würde mich über ein Feedback sehr freuen.

  6. Ich durfte diese Geschichte,noch bevor sie eingereicht wurde,gegenlesen. Dafür ein großes Dankeschön!!! Das war wirklich eine Ehre für mich. Zumal Du blindes Vertrauen in eine fremde Person gesteckt hast. Und das fand ich großartig, genauso wie Deine Geschichte.
    Habe Dir wirklich von Herzen den Daumen gedrückt.
    Ich finde sie nach wie vor toll und kann mit stolz sagen; ICH HABE DIE ERSTAUFLAGE DEINER STORY IN MEINEM BÜCHERREGAL LIEGEN!!!😘
    Lg Yvonne

  7. Liebe Arabella, mir gefällt deine Geschichte sehr gut!
    Das Thema ist zwar nicht neu und daher kam der Twist für mich nicht überraschend, aber dennoch ist sie individuell und hätte Potenzial ausgebaut zu werden, um den Leser vielleicht länger zu „verwirren“.
    Die Parameter hast du sehr gut eingehalten und dein Schreibstil ist sehr flüssig – dies gefällt mir und hat mir das Lesen leicht gemacht! 🙂

    Die Danksagung war eine schöne Idee. Sie hat mich berührt und aus der Seele gesprochen! 🙂

    Like ist gegeben 🙂

    LG, Ani
    http://www.wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-schwur

  8. Also mich hast Du erfolgreich überrascht – und genauso sollte es ja auch sein. Besonders „eingesogen“ war ich während des Mittelteils. Der Schluss hat sich nach der ersten Aufklärung ein wenig hingezogen, vielleicht kann man das noch mehr auf den großen Abschlussknall hin konstruieren – und dafür den „Knall“ zu Beginn weglassen – zumindest bleibt da nur eine vage, wenig bedeutsame Erklärung offen, da würde ich vielleicht einfach ein wenig später in die Geschichte eintauchen – erste Begegnungen am Arbeitsplatz – und dafür dann die Hintergrundinformationen wie vermeintliches Studium, Beruf, Wohnung zwischendurch einstreuen, das wirkt flotter und man ist schneller „drin“. Ist aber nur eine kleine, spontane Idee zum Ausprobieren. Mir hat‘s auch so gefallen und es gibt ein Like.

    1. Hallo Arabella

      Wie süß und schön ich doch deine Danksagung am Ende fand.

      Da hatte ich nach der tollen Geschichte doch echt ein wenig Pipi in den Augen.

      Ich hätte auch überlegt, so etwas unter meine Geschichte zu setzen, hab mich aber natürlich NICHT getraut.

      Dein Statement verdeutlicht, wie und warum dieses Projekt entstanden ist.

      Natürlich möchte jetzt jeder, dass seine Geschichte von vielen Menschen gelesen wird, dass man viele Likes bekommt.
      Auch ich freue mich über jeden Kommentar, über jedes Herzchen.

      Schließlich haben wir ALLE unsere ganze Energie in unsere Geschichten fließen lassen.
      Und das ist auch gut so.
      Dennoch ging es bei diesem Projekt ums Schreiben, ums gesund bleiben, und nicht ums Gewinnen.

      So.
      Genug der Worte.
      Kommen wir zum Wesentlichen:

      Unabhängig von deinem Schlusswort war die Geschichte sooo gut, dass ich nicht aufhören konnte, zu lesen.
      Ich wollte einfach wissen, wie diese großartig geschriebene Geschichte endet.

      Du bekommst nicht nur ein LIKE von mir, sondern auch ein großes Kompliment.

      Ich fand die Perspektive, die Geschichte, die Spannung, die Rahmenhandlung und auch das Ende richtig, richtig gut.
      Absolut gelungen.
      Die Parameter sind gut umgesetzt worden, und man spürt deine Energie.
      Deine Schreiblust.

      Respekt.

      Und wenn man voller Kraft, Lust und Hingabe schreibt, kommt das auch beim Leser an.

      Zumindest ist es bei mir angekommen.
      Danke dafür.

      Es geht nicht immer um das Perfekte, um das Geniale.

      Mir geht’s ausschließlich um die Idee, die Umsetzung und das (versteckte) Talent des Schreibers, der Schreiberin.

      Ich danke dir für diese Geschichte.
      Sie hat mich gefesselt und berührt.

      Und noch einmal DANKE für das Nachwort.

      Ganz liebe Grüße, Swen Artmann
      (Artsneurosia)

      Und schreib bitte IMMER weiter.

      Vielleicht hast du ja Lust und Zeit, auch meine Story zu lesen.
      Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

      Meine Geschichte heißt:

      „Die silberne Katze“

      Vielen Dank.
      Swen

      1. Lieber Swen,

        ich danke dir wirklich vielmals für deine lieben Worte. Sie haben mich sehr berührt und sind mir ans Herz gegangen.
        Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte gefallen hat und solch tolle Gefühle bei dir ausgelöst hat.

        Ich freue mich schon darauf, deine Geschichte zu lesen. 🙂
        Liebe Grüße und alles Liebe für dich
        Arabella

  9. Hallo liebe Arabella,

    mir hat Deine Geschichte gut gefallen! Vor allem Deine Auflösung am Schluss, damit hast Du mich voll erwischt, ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet.
    Außergewöhnlich finde ich ,dass Du so viel mit Dialogen gearbeitet hast – sie machen Deine Geschichte sehr lebendig, hat mir gut gefallen.

    Deine Danksagung finde ich total süß, Du bist die Erste, bei der ich so etwas gelesen habe.
    Und es zeigt nochmals, wie toll dieses Projekt eigentlich ist, dass in solchen turbulenten und nervenaufreibenden Zeiten so viele Menschen zusammenführen und so viel Kreativität hervorbegracht hat.

    Ich wünsche Dir noch ganz viel Erfolg für das Voting!

    Liebe Grüße
    Anita („Räubertochter“)

  10. Moin Arabella,

    zunächst einmal…

    „Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren die glücklich sind“

    Danke für den Zusatz zu deiner Geschichte! 🙏🏼
    So etwas zu lesen berührt mich zutiefst.

    Nun zu deiner Storie…wirklich gut ausgedacht, wobei das ein oder andere nicht NEU war…was aber den Spaß am lesen deiner Geschichte nicht gemindert hat. Du hast etwas tolles geschaffen. Tolle Wortwahl, tolle Bildsprache. Die Dialoge waren gut konzipiert und wirkten super authentisch. Irgendwie entwickelte deine Geschichte eine Eigendynamik die deine Leser dazu aufforderte immer weiter zu lesen. Klasse!

    Mein Like lass ich dir gerne da und wünsche dir alles Gute für’s Voting.

    LG Frank aka leonjoestick ( Geschichte: Der Ponyjäger)

  11. Liebe Arabella!
    Deine Geschichte gefiel mir sehr gut, auch wenn mir das eine oder andere bekannt vorkam, aber es ist ja immer doch immer etwas anders. Vor allem deine bildliche Ausdrucksweise gefiel mir gut.
    Und die Danksagung am Schluss, das fand ich total rührend. Mach weiter und gib auf keinen Fall auf, da steckt viel Potenzial drin.
    Vielleicht hast du auch Lust meine Geschichte zu lesen und mir Feedback zu geben? Ich würde mich riesig freuen.
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/der-alte-mann-und-die-pflegerin
    Liebe Grüße
    Lotte

  12. Liebe Arabella,

    deine Geschichte liest sich flüssig und die Dialoge sind gut dargestellt. Ich hätte auch nicht mit dieser Art von Auflösung gerechnet 😉
    Was es vielleicht noch etwas spannender gemacht hätte, wenn du die Auflösung so lange wie möglich aufgeschoben hättest (vielleicht die Namen nicht erwähnt, dass man von anderen Beteiligten ausgeht und weiter auf eine falsche Fährte geführt wird). Aber es war auch so definitiv überraschend.

    Kleiner Hinweis: „Wie ein Vulkan kurz vor der vor einem Ausbruch.“ Ich glaube, in dem Satz ist was zu viel (nur, falls du das noch korrigieren möchtest….)

    Ich drücke dir die Daumen fürs Voting und wünsche dir weiterhin viel Freude am Schreiben!

    LG Yvonne/voll.kreativ (Der goldene Pokal)

  13. Hallo Arabella,
    das hat zwar nichts mit deiner Geschichte zu tun, aber du hast einen schönen Namen.
    Durch ungelesene Geschichten wurde ich auf dich aufmerksam und habe wieder eine ganz andere spannende Umsetzung der Parameter gelesen!
    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Schreiben!
    Danke für die schönen Worte am Ende.
    Grüße Jana
    Falls du magst, freue ich mich über einen Besuch bei meiner Geschichte (Strafe).

    1. Wow – richtig tolle Geschichte! Kenne „abers“, „wenns“ oder andere Kritikpunkte meinerseits… mein Herz hast Du!!!

      Liebe Grüße
      Anna

      Vielleicht magst Du ja auch mal bei mir vorbei“lesen“? Meine Geschichte ist „Die Nachtschicht“, ich würde mich freuen!!

  14. Ich hatte Spaß daran, beim Lesen herauszufinden ob Willner tatsächlich selbst der Patient ist. Du hast die Geschichte sehr gut geschrieben bis zur Auflösung hinsichtlich der dissoziativen Identitätsstörung. Ich gebe Dir gerne mein „Like“.
    LG
    L. Paul (Die Mutprobe)

  15. Hey,

    ich finde die Idee der Geschichte und deine Umsetzung sehr gut! Es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Vorallem weil ich während der Auflösung mich immer wieder gefragt hab, wer jetzt der jenige mit der psychischen Erkrankung ist. Es ließ immer wieder die Möglichkeit offen, für einen weiteren Twist, was es spannend gemacht hat. Das war echt super gemacht. Die Auflösung kam auch recht schnell, was tatsächlich für meinen Geschmack ausgbaut werden könnte, aber somit hatte deine Geschichte auch eine schöne Länge und war nicht zu lang. ( Kann ich mir mal ein Beispiel dran nehmen 🙂 )
    Herz vollkommen verdient.

    Sarah (Maskeradenspiel)

  16. Liebe Arabella,

    Die Geschichte ist echt toll! Mir gefällt, dass ich Anfangs nicht gedacht hätte, dass es so endet.
    Nur das Datum In der Kündigung hat mich kurz zum überlegen gebracht ; -) Den 31.11 hätte man anfechten können 🙂
    Spaß bei Seite, tolle Geschichte und mach weiter so! Mein ♥ hast du!

    Vlt hast du auch Lust meine Kurzgeschichte zu lesen:
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/verloren-einfach-alles-verloren
    Ich würde mich freuen und drücke dir die Daumen für das e-book.

    LG Lydia

    1. Liebe Lydia,

      ich danke dir vielmals für deinen Kommentar. Leider kam ich noch nicht dazu zu antworten oder andere Geschichten gerade zu lesen, aber das wird sich hoffentlich bessern. Ich freue mich sehr über deine lieben Worte 🙂

      Liebe Grüße und ich freue mich auf deine Geschichte 🙂

  17. Hey Arabella,

    ich finde deine Kurzgeschichte sehr gelungen! 😀
    Das Thema der „dissoziative Identitätsstörung“ ist ein unfassbar spannendes und weitreichendes Thema, welches gleichzeitig eine riesige Bandbreite bietet, um fesselnde Geschichten zu erfinden – was du mit Erfolg getan hast.
    Der Titel ist sehr ansprechend und gut ausgewählt „Frei zu sein“ – sehr passend. Auch die Passage mit den Vögeln gefällt mir sehr … 😀
    Dein Schreibstil lässt sich schön lesen und die niedergeschriiebenen Gedanken von John machen das Ganze nochmal bildhafter und realer. Wobei ich mir auch denke, vielleicht hätte sie noch etwas mehr gewirkt, hättest du in der Vergangenheit geschrieben 🤔 … aber das ist natürlich Geschmackssache 😉
    Ich habe deine Kurzgeschichte mit viel Freude und Spannung gelesen.

    Ganz liebe Grüße und noch alles Gute für deine Geschichte
    Sarah

    Ich würde mich freuen, wenn du Lust hättest auch mal bei mir vorbei zu schauen 😉
    https://wirschreibenzuhause.de/geschichten/unschuldskind

  18. Liebe Arabella,
    Ich finde du hast thematisch eine tolle Geschichte erschaffen und die Parameter super umgesetzt. Ich hätte den Spannungsbogen vielleicht noch etwas weiter gespannt, aber das ist meine persönliche Meinung ☺️. Deine Geschichte hat mich ab der ersten Zeile gefesselt. Daher gibt es auch ein Like von mir. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg 🍀.

    Viele Grüße

    Maddy

    P. S Meine Geschichte heißt „Alte Bekannte“ und vielleicht findest du etwas Zeit sie zu lesen 🙈☺️😁. Über Feedback freue ich mich immer sehr.

Schreibe einen Kommentar